„Lënsebulli“ Linseneintopf mit Spätzle

Endlich Zeit zum Kochen! Viele von uns sitzen die nächsten Tage/Wochen wahrscheinlich zu Hause und was gibt es Schöneres als leckere Speisen für sich und die Familie zuzubereiten.

Getreu dem Motto „Back to the roots“, gibt es ein etwas abgewandeltes typisches luxemburgisches Gericht bekannt unter dem Namen „Lënsebulli“ (dt. Linsenmatsch). Während im Original meist Kartoffeln zu finden sind, gibt es den Eintopf bei mir heute mit selbstgemachten Spätzlen.

Der Eintopf lässt sich übrigens herrvoragend am Tag zuvor vorbereiten und das Rezept eignet sich perfekt für größere Gesellschaften.

Zutaten

für den Linseneintopf

  • 500 g getrocknete Linsen (braun oder grün)
  • 3 Möhren
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Knollensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • c.a. 2,8 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Essig, Zucker
  • eventuell saure Sahne, gekochte Wienerwürstchen oder Mettwürste, Petersilie, Senf

für die Spätzle

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 120 ml Wasser + Wasser zum Kochen
  • 1/2 TL Salz + Salz fürs Wasser

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Möhren, Lauch, Knollensellerie waschen, ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. In einem großen Topf Butter Schmelzen und das gewürfelte Gemüse kurz anbraten.
  4. Die Linsen und die Gemüsebrühe sowie das Lorbeerblatt hinzugeben.
  5. Alles etwa 45 Minuten (je nach Garzeit der Linsen) auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Spätzle zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte zäh sein und langsam vom Löffel fließen, ohne zu zerreißen.
  7. Einen großen Topf mit Wasser und genügend Salz  füllen und das Wasser zum Kochen bringen. Nun die Spätzle nach gewünschter Methode zubereiten. (Ich habe eine Spätzlereibe. Es gibt aber auch Pressen oder Bretter zum Schaben. Falls ihr nichts desgleichen habt, probiert es eventuell mit einem sehr groben Sieb.) Wenn die Spätzlen an der Oberfläche schwimmen könnt ihr sie mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
  8. Wenn die Linsen gar sind, könnt ihr die Suppe mit etwas Salz und Pfeffer, sowie Essig (etwa 3 EL) und einer Prise Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe mit den Spätzlen und eventuell Petersilie/Sauerraum/ Würstchen/Senf servieren.

Ofen-Berliner

Zu Karneval gehören kleine Naschereien einfach dazu. Heute zeige ich euch, wie ihr ganz schnell leckere Berliner zubereiten könnt. Und das ganz einfach im Ofen. Füllen könnt ihr die Berliner entweder mit Marmelade, Zwetschgenmus, Schokoaufstrich oder auch Pudding.

Weitere Rezepte passend zum Karneval findet ihr hier: http://www.mypickedfood.lu/fueskichelcher-karnevalsgebaeck/

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 80 g Butter + Butter zum Einfetten der Formen
  • 2 Eier
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • Füllung nach Wahl
Ofenberliner aus der Muffinform

Zubereitung

  1. Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.
  2. Mehl, Eier, 50 g Butter in Stückchen, Zucker, Salz und die Milch mit der Hefe in eine Schüssel geben und alles gut verrühren.
  3. Den Teig mit einem Tuch abdecken un d etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Eine Muffinform einfetten und den Teig auf die Mulden (4/5 voll) verteilen. Den Teig weitere 20 Minuten gehen lassen. (Alternativ könnt ihr auch mit bemehlten Händen und mit Hilfe von 2 EL Kugeln formen und diese auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Falls der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl hinzunehmen. Legt die Bällchen nicht zu nah beieinander, da sie im Ofen noch aufgehen.)
  5. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  6. Die restliche Butter (30 g) schmelzen und die Berliner damit bepinseln.
  7. Etwa 17 – 20 Minuten im Ofen backen.
  8. Die abgekühlten Berliner mit einem Messer durchschneiden und mit gewünschter Füllung bestreichen oder die Füllung mit einer Küchenspritze/Spritztülle in die Berliner geben.
  9. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.
Ofenberliner vom Backblech

Vegane ApfelPfannkuchen

Wie ihr wahrscheinlich wisst, ist am kommenden Sonntag „Liichtmëssdag“. Bei unseren französischen und belgischen Nachbarn ist es ein Brauch an diesem Tag Crêpes (Pfannkuchen) zu servieren. Die runde Form sowie die gelbe Farbe der Pfannkuchen sollen an ein baldiges Ende des Winters und an den herannahenden Frühling erinnern. Bei uns in Luxemburg gibt es diese Tradition der Pfannkuchen am 2. Februar zwar (noch) nicht, aber warum sollten wir uns nicht auch zu „Liichtmëssdag“ einen leckeren Pfannkuchen gönnen.

Ich denke jeder hat bereits sein eigenes Lieblingspfannkuchen Rezept, daher stelle ich euch heute eine leckere Alternative ohne tierische Produkte vor, die den traditionellen Pfannkuchen in nichts nachsteht.

Wer es lieber herzhafter mag, sollte sich meine Koreanischen Gemüsepfannkuchen nicht entgehen lassen.

Viel Spass beim Nachkochen, Essen und „Liichte goen“.

Zutaten

  • 200 g Dinkelmehl (oder anderes Mehl)
  • 150 ml Dinkeldrink (oder alternativen Milchersatz)
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 Apfel
  • 2 EL Zucker oder Sirup
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl zum Braten
  • Topping nach Wahl: Zucker, getrocknete Früchte, Nüsse, Sirup….

Die Zutaten ergeben 4 mittelgroße Pfannkuchen.

Zubereitung

  1. Mehl, Dinkeldrink, Apfelsaft, Zucker, Backpulver und Salz  mit einem Mixer zu einem glatten  Teig verrühren.
  2. Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben vierteln.
  3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Teig in die Pfanne geben. Die Apfelstücke in den Teig drücken.
  4. Nach etwa 2 Minuten den Pfannkuchen wenden und weitere 2 Minuten erhitzen.

Schoko-Resteverwertung

In der letzten Ausgabe der Revue, konntet ihr diesen Artikel über Schoko-Resteverwertung finden.

Die Feiertage sind längst vorbei, doch in vielen Küchenschränken türmen sich immer noch zahlreiche Schokonikoläuse und -weihnachtsmänner. Auch die letzten Plätzchen finden oft keine Abnehmer mehr. Daher zeige ich euch heute, wie ihr Schokoladen- und Plätzchenreste verwerten und eure Familien und Freunde mit kleinen Naschereien überraschen könnt.

Schoko-Crossies mit rosa Pfeffer und Meersalz

Zutaten

  • 200 g Schokolade
  • 100 g Cornflakes (ungesüßt)
  • rosa Pfeffer, Meersalz

Zubereitung

  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  2. Die  heiße Schokolade zu den Cornflakes geben und alles gut umrühren.
  3. Mit einem Teelöffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Häufchen geben.
  4. Mit Meersalz oder rosa Pfeffer bestreuen und abkühlen lassen.

Das Rezept könnt ihr beliebig abwandeln. Ihr könnt entweder weiße, dunkle  oder Vollmilchschokolade verwenden. Die Cornflakes könnt ihr auch ganz oder teils durch gehackte Nüsse, Mandeln oder Puffreis ersetzen. Auch bei den Gewürzen könnt ihr variieren und zum Beispiel Zimt, Chili oder Ingwer nehmen. Der Phantasie und Kreativität sind  hier keine Grenzen gesetzt.

Schokosalami

Zutaten

  • 250 g Schokolade (davon mindestens 150 g dunkle Schokolade)
  • 200 g Kekse (Spekulatius, Butterplätzchen …)
  • 120 g Butter
  • 50 g Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln …)
  • 50 g Trockenfrüchte (Rosinen, Aprikosen, …)
  • 80 ml Milch
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Nüsse kurz in einer Pfanne oder im Backofen bei 180 ° etwa 8 Minuten rösten.
  2. Die abgekühlten Nüsse gegebenenfalls durch Reiben zwischen den Händen schälen und halbieren.
  3. Die Kekse in kleine Stücke (etwa 1,5 cm) brechen.
  4. Die Früchte in kleine Stücke schneiden.
  5. Schokolade, Milch und Butter in einem Topf im Wasserbad erwärmen bis alles geschmolzen ist.
  6. Nun alle Zutaten (Kekse, Nüsse, Früchte und Schokomasse) miteinander verrühren.
  7. Die Mischung im Kühlschrank etwa eine halbe Stunde abkühlen lassen.
  8. Die abgekühlte Masse auf einem Stück Klarsichtfolie längs verteilen und zu einer Wurst formen. Die Folie wie ein Bonbon einwickeln und die Wurst mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.
  9. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit Küchengarn umwickeln.

Weihnachtsmenü 2019 Spekulatius Tartelette Tatin

Heute kommt auch leider schon der letzte Teil unseres Weihnachtsmenüs 2019. Ich hoffe ihr konntet etwas für die Weihnachtstage finden. Schaut euch auch mein Weihnachtsmenü von 2018 an und seht euch auf den Blogs der teilnehmenden Bloggerkolleginnen um (siehe unten).

Nun aber zum Dessert: eine leckere Spekutlatius Tartelette Tatin, ein perfekter Nachtisch nach einem meist defitgen Essen. Die Tartelette schmeckt am besten warm. Falls ihr sie aber im Voraus vorbereiten möchtet könnt ihr sie vor dem Servieren bei 120° für 10 Minuten in den Ofen stellen. Wer möchte kann die Tartelette noch mit einem Vanilleeis servieren.

Zutaten

für den Belag

  • 4 Äpfel
  • 6 EL Vollrohzucker
  • 6 TL Butter

für den Teig

  • 150 g Spekulatius
  • 100 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 Ei

Die Angaben reichen für 6 bis 8 Tartelettes (je nach Größe). Ihr könnt auch eine große Tortenform benutzen.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Spekulatius mit einem Mixer fein zerkleinern.
  3. Alle Zutaten für den Teig miteinander zu einem glatten Teig vermischen (in der Küchenmaschine geht’s am besten).
  4. Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  5. Die Tarteletteformen mit Backpapier auslegen.
  6. In jede Form 1 kleinen EL Zucker und 1 TL Butter geben.
  7. Dann die Äpfel schön darauf verteilen.
  8. Den Teig mit den Händen (und etwas Mehl) weiterverarbeiten und etwa 0,5 cm dicke Kreise in der Größe der Formen formen.
  9. Den Teig nun auf die Äpfel legen und alles bei 180° Umluft auf mittlerer Schiene backen.

Und hier noch die Links meiner Bloggerkolleginnen:

Kleines Kuliversum: Spekulatius Tiramisu mit Bratapfel

Liebe mit Biss: Bratapfel-Ingwereis-Salzkaramell

Spiffing Ideas: Schoko-Kaffeelikör-Mousse-auf Blätterteigschiffchen

Weihnachtsmenü 2019 Schwarzwurzelrisotto mit Duo von geräucherter Forelle

Heute zeigen wir euch bereits die Hauptspeise unseres Weihnachtsmenüs 2019.

Wer meinen Blog bereits kennt, weiß dass ich gerne saisonale und regionale Zutaten für meine Gerichte verwende. Auch dieses Rezept steht ganz unter dem Motto „saisonal und regional“. Die Schwarzwurzel, auch unter dem Namen „Winterspargel“ bekannt, ist ein typisches Wintergemüse. Auch wenn sie mit ihrer schwarzen, erdigen Schale nicht wirklich appetitlich aussieht, besitzt sie einen leckeren, würzigen und leicht nussartigen Geschmack. Die Forellen kommen aus regionaler Zucht (Fischzucht Ourtal in Weweler in der belgischen Eifel).

Natürlich könnt ihr dieses Rezept auch in ein vegetarisches Gericht umwandeln. Ihr könnt die Forelle weglassen und das Risotto mit gerösteten Nüssen servieren. Zusätzlich könnt ihr das Risotto mit etwas Safran verfeinern.

Und hier noch die Hauptspeisen meiner Bloggerkolleginnen:

Kleines Kuliversum: Beet Wellington

Liebe mit Biss: Fisch-Pistazien-Parmesankruste-Blumenkohlrisotto

Spiffing Ideas: Sanft gegarter Seelachs mit Anissauce, Fenchelgemüse und Reis

Zutaten

  • 500 g Schwarzwurzeln (falls ihr keine frischen findet, könnt ihr auch welche aus dem Glas nehmen etwa 400g netto und diese am Ende zusammen mit der letzten Brühe zum Risotto geben)
  • 400 g Risottoreis
  • 150 ml Weißwein
  • 1200 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Parmesankäse
  • 150 g Räucherforellenfilet
  • 150 g geräucherte Lachsforelle
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zitrone
  • Öl, Pfeffer

Die Zutaten reichen für 5 bis 6 Portionen.

Zubereitung

  1. Die Zitrone auspressen und in 1,5 Liter kaltes Wasser geben.
  2. Die Schwarzwurzeln schälen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Die geschnittenen Stücke sofort ins Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
  3. Die Zwiebeln in einem Topf mit etwas Öl glasig dünsten.
  4. Die Schwarzwurzeln und den Risotto hinzugeben und alles weiterdünsten, bis der Reis glasig ist.
  5. Den Wein hinzugeben und warten bis er eingekocht ist.
  6. Nun mit einem Teil der Brühe ablöschen, sodass der Reis bedeckt ist.
  7. Unter Rühren weiter auf kleiner Stufe köcheln lassen. Jedes Mal wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, wieder Brühe hinzugeben und gelegentlich umrühren. Diesen Vorgang wiederholen bis die Brühe aufgebraucht ist und das Risotto bissfest ist.
  8. In der Zwischenzeit die geräucherten Forellen in kleine Stücke schneiden.
  9. Vor dem Servieren Parmesan unter das Risotto heben.
  10. Das Risotto auf einem Teller anrichten und die Forellenstücke auf dem Risotto verteilen.

Weihnachtsmenü 2019 Vegane Terrine mit Glühwein-Chutney

Besonders an Weihnachten gibt es sehr viele Gerichte mit Foie Gras. Ich gestehe, ich mag Foie Gras sehr, aber ich kann sie aus ethischen Gründen kaum noch genießen. Daher habe ich dieses Jahr versucht eine vegane Alternative zu finden. Die Terrine ist nicht vergleichbar mit Foie Gras, muss sie auch nicht, denn sie hat einen super eigenen Geschmack, den ihr unbedingt ausprobieren sollt. Passend dazu gibt es ein Glühwein-Chutney, welches ich bei einer Weinverkostung bei Domaines Vinsmoselles erstmals kennengelernt habe. Hier wurde das Chutney mit rohem Schinken präsentiert und zu einem Pinot Gris Wormeldange Mohrberg GPC 2018 serviert. Aber auch zur vegetarischen Terrine passt dieses Chutney perfekt. Am besten serviert ihr die Vorspeise mit einer getoasteten Brioche oder einem Toastbrot.

Auch bei meinen Bloggerkolleginnen findet ihr heute wieder eine tolle Idee für euer Weihnachtsmenü.

Kleines Kuliversum: Birnen Carpaccio

Liebe mit Biss: Lachs-Sellerie-Apfel-Avocado

Spiffing Ideas: Farbenfroher Garnelensalat

Zutaten

für die Terrine

  • 200 g Kichererbsen (eingeweicht oder aus dem Glas/der Dose)
  • 100 g Champignons (gekocht oder aus dem Glas/der Dose)
  • 100 ml Weißwein und 50 ml Portwein (rot oder weiß) oder 150 ml Weißwein (gegebenenfalls vegan)
  • 80 g Kokosnussöl desodoriert
  • 100 ml Soja-Sahne
  • 1kleine rote Zwiebel
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 gestr. TL Kurkuma
  • 1 TL rosa Pfeffer (plus Pfeffer zum Dekorieren)
  • 2 g Agar-Agar
  • Salz
  • Olivenöl

für das Chutney

  • 250 ml Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Kardamonkapsel
  • 1 Sternanis
  • 3 Äpfel

Toast oder Brioche

Die Angaben reichen für 6 Personen.

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. 1 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen und die Zwiebeln kurz anbraten.
  3. Zimt, Kurkuma und rosa Pfeffer hinzugeben und kurz mitrösten.
  4. Die Zwiebeln und Gewürze zusammen mit den Kichererbsen, Champignons, der Sahne und dem Kokosnussöl mit einem Hochleistungsmixer zerkleinern. Mit Salz (etwa 1 TL abschmecken).
  5. 2 g Agar-Agar im Wein (und Portwein) auflösen und alles etwa 1 Minute aufkochen, dann kurz abkühlen lassen.
  6. Nun den Wein zu den anderen Zutaten geben und alles nochmals mixen, bis man eine cremige Konsistenz hat.
  7. Die Mischung in kleine Silikonformen oder eine große Terrinenform geben und für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  8. Mit Toastbrot oder getoastetem Brioche servieren.


Weihnachtsmenü 2019 Herzhafte Käseplätzchen

Heute beginnen wir mit unserem Weihnachtsmenü 2019. Das heißt, ihr werdet ab heute auf meinem Blog, so wie auf den Blogseiten meiner Bloggerkolleginnen, jeden Tag ein neues Rezept für das Weihnachtsmenü finden. Wir starten mt dem Thema „Apero“.

Und was wäre ein Aperitif ohne eine kleine Knabberei? Daher zeige ich euch heute, wie ihr im Nu diese leckeren Käseplätzchen zubereiten könnt. Es geht nicht nur sehr schnell, ihr braucht auch nur 3 Grundzutaten (Mehl, Käse und Butter) und schon könnt ihr loslegen. Zum Verzieren könnt ihr dann noch Gewürze und Samen verwenden. Los, schnell ans Backen und ihr könnt dieses Jahr beim Feiern auf die Chips aus dem Supermarkt verzichten;)

Hier noch die Links zu den Rezepten meiner Kolleginnen:

Kleines Kuliversum: Hibiskussirup und Hibiskus Gin&Tonic

Liebe mit Biss: Goldwürfel

Spiffing Ideas: Rote Bete Blinis mit Crème Fraîche, Lachs und Avocado

Zutaten

  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Mehl plus Mehl zum Ausrollen
  • 100 g Hartkäse (z.B. 50 g Parmesan und 50 % Cheddar)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei
  • Mohnsamen, Sesamsamen, Rosmarin, Thymian, Paprika, geriebener Käse… zum Verzieren

Die Zutaten reichen für zwei Bleche.

Zubereitung

  1. Den Käse fein reiben.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden.
  3. Käse, Butter, Mehl und Salz zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  5. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  6. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einer Form Sterne oder andere Motive ausstechen.
  7. Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Wer möchte kann sie vorher noch auf einen Holzspieß stecken.
  8. Die Kekse nun mit einem verquirlten Ei bestreichen und nach Wunsch mit den Samen und Gewürzen oder auch mit geriebenem Käse dekorieren.
  9. Bei 170° Umluft im Ofen 12-15 Minuten backen.


Gebackener Rotkohl mit Ziegenkäse

Rotkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse und wird meist gekocht als Beilage zu deftigen Fleischgerichten serviert. Auch im Rohkostsalat schmeckt Rotkohl vorzüglich. Wusstet ihr aber auch, dass ihr ihn im Ofen zubereiten könnt? Gebackener Rotkohl mit Ziegenkäse ist mein absolutes Lieblingsrotkohlgericht und auch ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Zutaten

  • ein kleiner Rotkohl
  • 4 Scheiben Ziegenkäse
  • 8 Walnüsse
  • 4 EL Honig (flüssig)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Kräuter nach Wunsch (z.B. Thymian, Rosmarin, …)
  • Salz, Pfeffer

Die Zutaten ergeben 4 Portionen. Ein Rotkohl reicht je nach Größe für 6 bis 8 Scheiben.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  2. Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen.
  3. Vom Rotkohl 4 Scheiben abschneiden.
  4. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Öl, Zitronensaft und Kräuter mischen und die Rosenkohlscheiben damit bestreichen.
  6. Die Scheiben salzen und pfeffern und bei 160° Umluft im Ofen etwa 20 Minuten backen.
  7. Nach 20 Minuten den Ziegenkäse auf die Scheiben legen und weitere 5-10 Minuten backen.
  8. Vor dem Servieren die Scheiben mit Honig beträufeln und mit Nüssen garnieren.