Weihnachtsmenü 2018 – Blätterteig-Tannenbaum mit Winterpesto

Heute zeige ich euch das zweite Rezept zum Weihnachtsmenü 2018.

Dieser Blätterteig-Weihnachtsbaum passt herrvoragend als Fingerfood zum Aperitif, kann aber auch zu einer Suppe als Alternative zu Brot serviert werden.

Es war übrigens das erste Mal, dass ich meinen Blätterteig selbst gemacht habe. Auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt, ist es gar nicht so schwer und geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall. Ihr könnt natürlich auch fertigen Blätterteig nehmen. Es muss auch nicht aus dem Supermarkt sein, fragt doch einfach bei eurem Bäcker nach. Falls ihr fertigen Teig habt, fangt einfach bei Punkt 9 der Zubereitung an.

Den Weihnachtsbaum habe ich mit einem herrlichen Winterpesto gefüllt. Dabei wird anstatt Basilikum Blattsalat verwendet. Die Pinienkerne wurden durch Kürbiskerne ersetzt. Auch hier könnt ihr gerne etwas rumexperimentieren. Ich würde euch aber auf jeden Fall dazu raten, das Pesto selbst zu machen und auf Fertigware zu verzichten. So wisst ihr genau was rein kommt und es geht wirklich superschnell.

Beide Zutaten (Blätterteig und Pesto) könnt ihr schon auch am Vortag zubereiten und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten für den Blätterteig:

  • 350 g kalte Butter
  • 350 g Mehl
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1  Ei zum Bestreichen

Zutaten für das Pesto:

  • 50 g Blattsalat
  • 50 g Kürbiskerne (oder andere, z.B. Sonnenblumenkerne)
  • 80 ml Öl (Raps- oder Olivenöl)
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  1.  Für den Blätterteig Mehl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und verkneten.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und unter den Teig kneten. Die Butter soll dabei noch sichtbar bleiben und darf nicht komplett schmelzen.
  3. Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (Bild 1).
  5. Den Teig nun so falten, dass 3 Lagen entstehen (Bild 2 und 3). Wichtig hierbei ist, dass man vor jedem Falten das Mehl auf dem Teig entfernt. Das Falten nennt man auch Tourieren.
  6. Den Teig nun umdrehen, so dass die Falte unten liegt und den Teig erneut rechteckig ausrollen (Bild 4).
  7. Nun wird wieder angefangen mit falten (Bild 2 und 3).
  8. Im Ganzen wird dieses Falten und Ausrollen 6-mal wiederholt. Jedes Mal wenn die Butter jedoch mit schmelzen anfängt und der Teig zu klebrig wird, soll er jedoch wieder für 20 Minuten in den Kühlschrank kommen, bevor er wieder ausgerollt wird. Meist ist das nach 1- bis 2-mal Falten der Fall.
  9. Nach dem letzten Falten, den Teig wieder im Kühlschrank aufbewahren, während ihr das Pesto vorbereitet.
  10.  Den Ofen nun auf 190° Umluft vorheizen.
  11. Für das Pesto alle Zutaten im Mixer pürieren.
  12. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren.
  13. Eine Hälfte zu einem Rechteck in der Größe des Backblechs ausrollen und mit dem Pesto bestreichen (Bild 5).
  14. Die andere Hälfte zu einem gleichgroßen Rechteck ausrollen und auf den bestrichenen Teig legen.
  15. Nun mit einem Messer einen Tannenbaum ausschneiden und die einzelnen Äste von beiden Seiten einschneiden (Bild 6).
  16. Die einzelne Ästen nun zur Mitte hin vorsichtig drehen (Bild 7).
  17. Den übrigen Teig könnt ihr mit Weihnachtsformen ausstechen.
  18. Das Ei verquirlen und den Teig mit einem Pinsel mit dem Ei bestreichen.
  19. Alles im Ofen 20 bis 30 Minuten backen. Fertiger Teig geht normalerweise schneller, da er dünner ist.

Schaut auch heute wieder bei meinen Bloggerkolleginnen vorbei und lasst euch von ihrem Weihnachtsmenü verführen.

Bei Kleines Kuliversum gibt es Rote-Beete-Carpaccio

Bei Liebe mit Biss gibt es Bouillon vom Shitake-Pilz

Bei Spiffing Ideas gibt es Kalbsleberpaté

Bei Claudia vous régale gibt es Bonbons croustillants au Beaufort

Kochkurs bei Terra – Teil 2

Hier findet ihr nun endlich den 2. Teil der Rezepte des tollen Kochkurses bei Terra. Den 1. Teil gibt es hier.

Kalte Fenchelsuppe mit Zitronen-Confit und Matcha-Tee

Diese Suppe passt perfekt zu heißen Sommertagen und schmeckt einfach köstlich. Das Zitronen-Confit (Salzzitronen) kann man einfach selbst machen, indem man geviertelte Zitronen für etwa 3-4 Wochen in einem geschlossenen Glas mit grobem Meersalz schichtet und gut festdrückt.

Zutaten:

  • 6 Fenchelknollen
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Salzzitrone
  • Salz, Pfeffer, Kardamompulver
  • Matcha-Tee

Zubereitung:

  1.  Man benötigt später nur die Schale der Salzzitronen. Diese muss erst in Wasser entsalzt werden.
  2. Die Fenchelknollen (das Grün zum Anrichten behalten) und die Zwiebel putzen und grob schneiden.
  3. Beides dann im heißem Butter kurz anbraten (jedoch ohne Verfärbung).
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch hinzugeben.
  5. Etwa 1 Stunde köcheln lassen, dann pürieren und passieren.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Kardamom abschmecken.
  7. Die Suppe kaltstellen.
  8. Zum Anrichten die Suppe in Suppenteller geben und mit Salzzitronenlamellen, Fenchelgrün und einer Prise Matcha-Tee garnieren.

Frühkartoffeln mit Dotterfüllung

Diese Kartoffeln sind ein Hingucker auf jedem Esstisch und sehr leicht zu machen. Einfach die Kartoffeln waschen und bürsten, dann in kaltes Wasser mit Kräutern (Rosmarin, Lorbeer) geben und aufkochen bis sie gar sind.

Die Kartoffelenden an beiden Seiten abschneiden. Eine Seite mit einem Löffel aushöhlen, so dass genau ein Eidotter Platz hat. Dann ein Eidotter in das Loch geben und bei 180° 1 Minute im Ofen garen.

Serviert werden sie mit Schnittlachsahne (Schnittlauch und Sahne mixen), Sommertrüffeln und gerösteten Baguettestreifen.

Knollensellerie in Salzkruste

Der Sellerie wird bei diesem Rezept im Salzmantel gebacken. Der Geschmack des Selleries ist nachher wunderbar erdig und unvergleichbar. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Ihr braucht für 3 Knollen etwa 3 kg grobes graues Meersalz. Der Sellerie wird nicht geschält, sondern nur gewaschen und mit einer Büste gut geputzt. Anschließend muss er getrocknet werden. Dann nehmt ihr eine Form und bestreut den Boden mit Salz. Die Knollen legt ihr nun darauf und bedeckt sie dann komplett mit dem restlichen Salz. Dann kommen sie für etwa 1,5 Stunden bei 200° in den Ofen. Danach etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Zum Anrichten das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Butter, Pfeffer und einer Balsamico-Reduktion servieren.

Auch Rote Beete kann auf dieselbe Art und Weise gegart werden.

Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

Zucchini Soufflé

Dieses Jahr habe ich vier gut wachsende Zucchinipflanzen im Garten, so dass ich wieder einige neue Rezepte ausprobieren darf. Hier kommt nun das erste: ein super saftiges und lockeres Zucchini Soufflé. Das Soufflé kann man hervorragend mit Salat servieren oder auch als Belage zu Fleisch- oder Fischgerichten. Um das ganze etwas geschmackvoller zu machen, habe ich mich bei meinem Soufflé für Appenzeller Käse und Basilikum entschieden. Ihr könnt natürlich auch Gruyère oder einen etwas weniger kräftigeren Käse nehmen. Als Gewürz eignet sich auch noch Minze oder Rosmarin/Thymian. Ihr könnt ja ein bisschen ausprobieren. Ich werde das auf jeden Fall auch noch tun…

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 50 g geriebener Käse (Appenzeller, Gruyère…)
  • 5 Basilikumblätter (oder andere Gewürze)
  • Öl zum Anbraten
  • Butter zum Einfetten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Angaben reichen für 2 mittelgroßePortionen (250 ml pro Form).

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Zucchini würfeln.
  3. Etwas Öl in einen Topf geben, den Zucchini kurz anbraten, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel dünsten bis er weich ist.
  4. Den Zucchini etwas abkühlen lassen. Basilikum (oder andere Kräuter hinzugeben) und alles pürieren.
  5. Das Paniermehl und den geriebenen Käse hinzugeben.
  6. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Es sollte relativ gut gewürzt sein, da die Ei ja noch hinzukommen.
  7. Die Eier trennen und das Eigelb hinzugeben.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Die 1/2 unter die Masse rühen, den Rest vorsichtig unterheben.
  9. Die Formen mit Butter einfetten und die Masse bis knapp unter den Rand einfüllen.
  10. Im Ofen bei 180° etwa 20 Minuten backen.
  11. Sofort servieren, da das Soufflé schnell zusammenfällt.

Gegrillter Mangold mit Ricotta-Walnuss-Creme

Bisher habe ich Mangold immer ähnlich wie Spinat zubereitet. Dazu werden die Stiele erst kleingeschnitten und in einer Pfanne mit Öl/Butter und Kräutern angeschwitzt. Nach etwa 3 Minuten gebe ich die kleingeschnittenen Blätter hinzu und gare alles (ev. mit etwas Wasser) weitere 4 Minuten.

Heute habe ich versucht Mangold auf eine etwas unkonventionellere Art zuzubereiten. Ich habe ihn bei indirekter Hitze (d.h. nicht direkt über der Glut) gegrillt. Zusammen mit der Ricotta-Walnuss-Creme hat man so schnell eine leckere Vorspeise für den Sommer. Ohne Creme kann man den Mangold auch als Beilage zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder Käse servieren.

Zutaten für den Mangold:

  • 8 Mangoldblätter mit Stiel
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die Ricotta-Walnuss-Creme:

  • 3 gehäufte EL Ricotta
  • 1 Handvoll Walnusskerne
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • ev. Chili und Kurkuma

Zubereitung:

  1. Zuerst die Marinade aus Rapsöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vorbereiten.
  2. Den Mangold waschen, längs schneiden und 15 bis 30 Minuten marinieren.
  3. Für die Creme, die Walnusskerne fein hacken. Dann alle Zutaten miteinander vermischen.
  4. Den Mangold von beiden Seiten (4 Minuten pro Seite) bei indirekter Hitze grillen.
  5. Alles zusammen anrichten und servieren.

Rote-Linsen-Fladen mit Radieschen-Dip und Radieschengrün-Pesto

Endlich Frühling! Heute zeige ich euch ein schnelles Rezept für glutenfreies Fingerfood passend zur Saison. Die Idee zum Rote-Linsen-Fladen habe ich durch mein Testpaket von Cactus bekommen. Im Rahmen der Kampagne Bewoost! gab es dieses Mal unter anderem rote Linsen und Kurkuma der Bio-Marke Alnatura. Viel mehr, außer Wasser, braucht man auch nicht für diese glutenfreie Fladenalternative. Wer möchte kann jedoch Knoblauch und andere Kräuter/Gewürze hinzugeben. Dazu gibt es einen Radieschen-Dip, den ihr je nach Geschmack mit Frischkäse und/oder Crème Fraîche zubereiten könnt und ein Radieschengrün-Pesto, passend zum Thema Resteverwertung. Viel Spaß beim Nachmachen und einen großartigen Frühling!

Rote-Linsen-Fladen

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (getrocknet)
  • Wasser zum Einweichen
  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • (ev. Knoblauch oder andere Kräuter)
  • Olivenöl (oder anderes hitzebeständiges Öl)

Zubereitung:

  1. Die Linsen in einem Sieb waschen und mindestens 6 Stunden lang in Wasser einweichen.
  2. Die Linsen danach abtropfen und nochmal kurz abwaschen.
  3. Den Ofen auf 180° Umluft erhitzen.
  4. Die Linsen zusammen mit 100 ml Wasser pürieren.
  5. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer (und ev. anderen Gewürzen) abschmecken.
  6. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dies mit Öl bestreichen.
  7. Die Linsenpaste auf das Backblech geben und mit einem Spatel verteilen. Der Fladen soll das Blech bis auf 5 cm Rand ausfüllen und ungefähr 0,5 bis 1 cm hoch sein.
  8. Anschließend den Fladen mit Öl bepinseln und ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Radieschen-Dip

Zutaten:

  • 250 g Crème Fraîche (alternativ 125 g Crème Frâiche oder Magerquark mit 125 g Frischkäse)
  • 6 Radieschen
  • 2 EL Schnittlauch klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Radieschengrün entfernen (aufbewahren für das Pesto) und die Radieschen waschen.
  2. Die Radieschen fein würfeln.
  3. Den Schnittlach mit der Crème Fraîche vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Radieschen erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit der Dip nicht zu viel Wasser zieht.

Radieschengrün-Pesto

Zutaten:

  • junges Radieschengrün von 2 Bund Radieschen
  • Olivenöl oder Rapsöl (etwa die Hälfte des Gewichtes des geputzten Radieschengrüns)
  • 2 EL Nüsse und/oder Kerne (z.B. Mandeln, Cashew, Sonnenblumenkerne, Pienienkerne…)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nüsse/Kerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  2. Die Nüsse/Kerne grob pürieren.
  3. Die dicken Stängel vom Radieschengrün entfernen.
  4. Das Radieschengrün waschen, abtropfen lassen, mit einem Tuch trocknen und abwiegen.
  5. Den Knoblach schälen und vierteln.
  6. Das Radieschengrün, das Öl und den Knoblauch zusammen mit den Nüssen/Kernen bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Es kann gerne noch gröber sein. Eventuell etwas Öl hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich das Pesto einige Tage. Dazu soll man es am besten in saubere, verschließbare Gläser füllen und komplett mit Öl bedecken.

Zweierlei gefüllte Eier

Heute gibt es ein schnelles Rezept zur Ostereier-Verwertung. Unter dem Namen „Russische Eier“ waren gefüllte Eier zu Omas Zeiten schon sehr beliebt. Das Original besteht meistens aus einer Füllung aus Eigelb, Mayonnaise und Senf. Oft werden die Eier dann mit Kaviar garniert.

Bei mir gibt es heute zwei etwas andere Varianten:

einmal mit einer Füllung aus Eigelb und Ziegenfrischkäse garniert mit Pancetta-Chips

und einmal mit einer Füllung aus Eigelb, Frischkäse und Wasabi garniert mit Lachs und Wasabi-Erbsen

Den Ziegenfrischkäse habe ich von der Biokäserei Baltes. Erhältlich ist er u.a. bei Cactus.

Viel Spaß beim Nachmachen und frohe Ostertage!

Eier gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Pancetta-Chips

Zutaten:

  • 6 hartgekochte Eier
  • 3 Scheiben Pancetta
  • 2 EL Sauerrahm
  • 3 EL Ziegenfrischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 1 EL frischen Schnittlauch fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Wenn der Ofen heiß ist, die Pancetta-Scheiben 2 Minuten von beiden Seiten backen.
  2. Die Eier schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb rausnehmen und in eine Schüssel geben.
  3. Sauerrahm, Ziegenfrischkäse und Sahne zum Eigelb geben und mit einer Gabel gut vermischen. Schnittlauch hinzugeben, salzen und pfeffern und nochmals vermengen.
  4. Das Gemisch in einen Spritzbeutel geben und die Eierhälften damit füllen.
  5. Mit Pancetta-Chips garnieren.

Eier gefüllt mit Wasabi-Frischkäse und Räucherlachs

Zutaten:

  • 6 hartgekochte Eier
  • 2 Scheiben geräucherten Lachs
  • 1 EL Sauerrahm
  • 3 EL Frischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 1/2 – 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Wasabi-Erbsen
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Eier schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb rausnehmen und in eine Schüssel geben.
  2. Sauerrahm, Frischkäse, Sahne und Wasabi-Paste zum Eigelb geben und mit einer Gabel gut vermischen. Salzen und pfeffern und nochmals vermengen.
  3. Das Gemisch in einen Spritzbeutel geben und die Eierhälften damit füllen.
  4. Den Lachs in lange Streifen schneiden, aufrollen und auf die Eierhälften legen.
  5. Die Wasabi-Erbsen in einem Mörser zerstoßen und die Eier damit garnieren.

Süßkartoffel Toast mit Thunfisch asiatischer Art

Im Rahmen der Kampagne „Bewosst?“ habe ich diesen Monat vom Supermarkt Cactus ein Testpaktet zum Thema „Bewusst fischen“ bekommen.

Wer sich bereits ein bisschen mit dem Thema nachhaltige Fischerei beschäftigt hat, weiß wie wichtig diese ist um einer Überfischung der Meere entgegenzuwirken. Ich selbst beschäftige mich schon etwas länger mit diesem Thema und versuche vorwiegend Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen. Auch wenn Labels wie der MSC-Siegel teilweise umstritten sind, weil die Standarts zu schwach sind, ist es jedoch ein Weg in die richtige Richtung. So ist es meiner Meinung nach wichtig, sich bestmöglich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Herkunft aller Lebensmittel auseinanderzusetzen, ohne aber die Lust am Essen zu verlieren. Gut, dass auch große Supermärkte diesen Weg teilweise unterstützen!

Und nun zum ersten Rezept! Mal sehen ob ich diese Woche noch ein zweites mit den Sardinen schaffe. Eine Idee habe ich schon…

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 1/2 dicke Süßkartoffel
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 cm Ingwer
  • 2 cm Zitronengras
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • Pfeffer (und Salz)

Die Angaben reichen für 3-4 Toasts.

Zubereitung:

  1. Die Cashewkerne kurz in einer Pfanne rösten, danach grob hacken.
  2. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  3. Ingwer und Zitronengras feinhacken.
  4.  Frühlingszwiebeln, Ingwer und Zitronengras mit der Sojasoße in einer Pfanne kurz dünsten.
  5. Den Thunfisch mit einer Gabel zerkleinern und mit dem Sojagemisch vermengen.
  6. Öl und Limettensaft hinzugeben.
  7. Mit Pfeffer (und Salz) abschmecken.
  8. Die Süßkartoffeln waschen und längs in Scheiben von etwa 1 cm schneiden. Dann zwei bis dreimal auf höchster Stufe toasten.
  9. Zum Anrichten den präparierten Thunfisch auf die Toasts geben und mit gehackten Cashewkernen bestreuen.

Kürbis-Hummus mit Fladenbrot

Endlich bin ich dazu gekommen meinen Hokkaido zu verarbeiten. Und ich kann euch sagen, es riecht gerade köstlich in meiner Küche nach geröstetem Kürbis mit Knoblauch und Rosmarin. Dies sind die Ausgangszutaten meines Kürbispürees, welcher mit Kichererbsen zu einem leckeren Kürbis-Hummus gemixt wurden. Passend dazu habe ich ein Fladenbrot gebacken.

Damit ich den Hummus im Kürbis servieren kann, habe ich den Kürbis ausgehöhlt. Das ist beim Hokkaido ein ziemlicher Kraftaufwand. Mit einem Kugelausstecher für Melonen habe ich es aber schlussendlich geschafft.

Bei solch leckerem Herbstgemüse ist der Herbst gar nicht so schlimm, wenn man mal vom Wetter draußen absieht. Euch viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmern:)

Kürbis-Hummus

Zutaten:

  • 500 g Kürbisfleisch vom Hokkaidokürbis
  • 240 g gekochte Kichererbsen (entwerder aus dem Glas oder selbst eingewässert und gekockt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1.  Den Ofen auf 180° vorheizen.
  2. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Das Kürbisfleisch, den Knoblauch, die Rosmarinzweige und den Thymian in eine ofenfeste Form geben und mit 2 EL Olivenöl beträufelen. Alles für knapp 30 Minuten in dem Ofen rösten. Nach 15 Minuten eventuell umrühren.
  4. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  5. Wenn das Kürbisfleisch abgekühlt ist, die Rosmarinzweige entfernen und alles zusammen mit den Kichererbsen pürieren. Den gerösteten Rosmarin fein hacken und hinzugeben.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell Öl oder auch Wasser hinzugeben um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

Fladenbrot

  • 500 g Mehl
  • 320 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Eigelb
  • Sesam
  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker und Salz hinzugeben.
  2. Mehl und Öl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
  3. Den Teig zugedeckt mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  4. Den Teig in eine ovale Form bringen und auf ein mit Backpabier ausgelegtes Blech legen.
  5. Das Brot mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 200° knapp 20 Minuten backen.

Spargel hoch 3 – mit Sauce Hollandaise, auf Pizza und Spargelschalensuppe

Auf unserem Trip durch die Champagne haben wir bei einem kleinen Bauern Spargel erworben, mit denen ich diese 3 leckeren Gerichte zaubern konnte. Bitte passt beim Spargelkauf auf, dass sie aus eurer Region kommen. Leider gibt es immer öfter Spargel aus weit entfernten Ländern, wie dem Peru, nur damit wir zu jeder Jahreszeit auch Spargel essen können. Ich lebe lieber nach dem Grundsatz „Alles zu seiner Zeit“ und setze aus ökologischen Gründen auf Spargel aus unserer Gegend, auch wenn für mich dann die Spargelsaison erst im April anfängt.

Und nun zu den Rezepten. Angefangen habe ich am Nachmittag mit Spargel mit Sauce Hollandaise, abends gab es dann mit den Resten vom Nachmittag Pizza und die Spargelschalen wurden zu einem leckeren Süppchen gekocht.

Spargel mit Sauce Hollandaise

Zutaten:

für die Spargel:

  • 1 kg Spargel
  • 2 Liter Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Zucker

für die Sauce:

  • 250 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für etwa 4 Personen mit Beilage (Kartoffeln, Schinken/Lachs…). Falls nur Spargel auf dem Menü stehen werden 2 Personen satt.

Zubereitung:

  1. Das Wasser für die Spargel mit Salz, Öl und Zucker aufsetzen und zum Kochen bringen.
  2. Die Spargel waschen und schälen. Das hölzerne Ende abschneiden (Schalen und Enden für die Suppe aufbewahren).
  3. Sobald das Wasser kocht die Spargel hineingeben, kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur runter drehen und etwa 10 Minuten gar köcheln. Beim Abschütten unbedingt das Wasser für die Suppe auffangen.
  4. Für die Sauce Hollandaise, Butter schmelzen (darauf achten, dass er nicht zu heiß wird).
  5. Das Eigelb mit dem Wasser, Zitronensaft und etwas Salz in einem Topf vermischen und mit der Wasserbadmethode erhitzen. Dabei solange mit dem Schneebesen rühren, bis die Menge sich verdoppelt hat und cremig wurde.
  6. Den Topf mit der Creme aus dem Wasserbad nehmen und die flüssige Butter (erst mit einem Teelöffel, später mit einem Esslöffel) unter ständigem Rühren hinzufügen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pizza mit Spargel und Sauce Hollandaise

Zutaten:

für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/4 Würfel Hefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Mehl zum Bestäuben

für den Belag:

  • Spargel
  • Sauce Hollandaise
  • Schinken (oder Lachs)
  • Mozzarella
  • Kräuter

Der Teig reicht für ein kleines Blech (3 Personen).

Zubereitung:

  1. Für den Pizzateig alle Zutaten zu einem Teig kneten und den Teig 30 Minuten gehen lassen.
  2. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
  3. Den Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
  4. Sauce auf den Teig streichen und die restlichen Zutaten nach Belieben verteilen.
  5. Die Pizza etwa 20 Minuten im Ofen backen.

Spargelsuppe

Zutaten:

  • 1 Liter Spargelwasser (oder Gemüsebrühe)
  • Schalen und Enden von +/- 1 kg Spargeln
  • Spargelstücke (fakultativ)
  • 40 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 125 ml Sahne
  • Muskat, Salz und Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 kleine Teller Suppe.

Zubereitung:

  1. Die Schalen und Enden im Spargelwasser 30 Minuten kochen. Falls ihr das Spargelwasser nicht mehr habt könnt ihr auch eine Gemüsebrühe nehmen.
  2. Die Brühe abseihen und auffangen.
  3. Eine Mehlschwitze machen: Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl unter Rühren hinzugeben.
  4. Dann die Spargelbrühe unter Rühren hinzugeben und aufkochen.
  5. Die Spargelstücke hinzufügen und mitkochen.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.