Rote Bete Shakshuka

Ab heute könnt ihr mein neustes Rezept aus dem Magazin Revue auch auf meinem Blog finden.

Wisst ihr eigentlich was Shakshuka ist? Bei Shakshuka handelt es sich um eine Spezialität aus Nordafrika und wird in Israel als Nationalgericht serviert. Traditionell wird Shakshuka mit einer Tomaten-Paprikasoße zubereitet in der Eier zum Stocken gebracht werden. Ich zeige euch heute, wie ihr eine alternative Shakshuka mit dem Saisongemüse Rote Bete machen könnt.

Zutaten

  • 2 mittelgroße rote Beten
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 400 g Tomatenstücke aus der Dose oder frisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Koriander gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen (optional)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 Eier
  • Oliven- oder Rapsöl
  • 1/2 Bund glatte Petersilie gehackt
  • Fetakäse gebröselt (optional)
  • (Pita)Brot

Zubereitung

  1. Rote Beten und Karotten schälen und raspeln oder grob hacken/schneiden.
  2. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  3. Öl in eine Pfanne geben und das Gemüse darin kurz rösten.
  4. Tomatenmark hinzugeben und kurz mit den Gewürzen zusammen mitrösten.
  5. Mit dem Wasser und den Tomatenstücken ablöschen.
  6. Dann unter Rühren etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz und Pfeffer und ev. anderen Gewürzen abschmecken.
  7. Nun mit einem Löffel 4 Mulden in die Oberflüche drücken und jeweils ein Ei darin aufschlagen.
  8. Mit geschlossenem Deckel noch etwa 5 Minuten bei mittlerer Flamme gehen lassen, bis die Eier gestockt sind und das Eiweiß fest ist.
  9. Die gehackte Petersilie und den Fetakäse über der Shakshuka verteilen und mit Brot servieren.

Weihnachtsmenü 2020 Steckrüben-Tagliatelle mit Trüffelsauce und Parmesanchips

Nach dem Fingerfood und der Vorspeise stellen wir euch heute die Hauptspeise des Weihnachtsmenüs 2020 vor. Bei mir gibt es dieses Jahr eine vegetarische Hauptspeise, die zudem glutenfrei ist. Es handelt sich nämlich hier nicht um Tagliatelle aus Weizen- oder anderem Mehl, sondern um Gemüsetagliatelle aus Steckrüben. Das Gericht ist sehr speziell, aber Gemüsefans werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Alle anderen können die Gemüsetagliatelle natürlich auch durch richtige Tagliatelle ersetzen oder die Steckrüben-Tagliatelle als Beilage zu anderen Gerichten zubereiten. Die Steckrüben schmecken leicht nussig und harmonieren perfekt mit der Trüffelsauce.

Bevor es losgeht, hier noch die Rezepte meiner Kolleginnen:

Liebe mit Biss: Hähnchenfilet mit Geflügelfarce Kürbispüree und Pfifferlingen

Kleines Kuliversum: Polenta mit Portwein Schalotten

Zutaten

  • 500 g Steckrüben (oder 500 g Tagliatelle)
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Butter
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 25 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Parmesan gerieben
  • 20 g schwarzer Trüffel

für die Parmesanchips

  • 80 g Parmesankäse gerieben

Zubereitung

  1. Für die Parsmesanchips den Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Auf einem Backpabier jeweils einen gehäuften Teelöffel geriebenen Parmesan geben und flach drücken. Die Chips sollten etwas Abstand zueinander haben. Dann etwa 5 Minuten backen und abkühlen lassen.
  2. Die Steckrüben schälen und mit einem Schäler zu Tagliatelle schneiden. Ich habe meinen Schälaufsatz von der Kichtenaid benutzt.
  3. Die Hälfte der Trüffel fein hacken. Den Rest hobeln.
  4. Die Schalotte fein hacken.
  5. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte darin glasig anschwitzen. Mit Brühe und Wein ablöschen und 2–3 Minuten etwas einköcheln lassen.
  6. Dann die Tagliatelle etwa 3-4 Minuten bissfest kochen.
  7. Nun die gehackten Trüffel, den Parmesan und die Sahne zur Sauce geben und nochmals auf kleiner Flamme etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Die Steckrübentagliatelle vorsichtig unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Auf Tellern anrichten und zusammen mit den Parmesanchips und den gehobelten Trüffeln servieren.

Weihnachtsmenü 2020 Geräucherte Lachsforelle auf Brioche-French-Toast mit Meerrettichsahne und Petersilienwurzel-Crunch

Heute stellen wir euch schon den 2. Teil unseres Weihnachtsmenüs 2020 vor. Zum Thema „Vorspeise“ haben wir uns für euch folgendes ausgedacht:

Kleines Kuliversum: Sellerie Apfel Suppe mit Parmesan

Liebe mit Biss: Coquilles St Jacques – Trüffelschaum – Geflügeljus

Und bei mir gibt es ein leckeres Brioche mit geräucherter Lachsforelle mit Meerrettichsahne und Crunch aus gerösteten Petersilienwurzeln. Wenn ihr etwas Zeit habt, solltet ihr die Brioche unbedingt selbst machen. Das passende Rezept findet ihr hier. Wer schnell ein leckeres Essen mit Wow-Effekt zaubern will, kann natürlich auch eine Brioche kaufen.

Dieses Rezept könnt ihr übrigens auch diese Woche im Magazin „Revue“ finden.

Die Angaben reichen für 4 Personen.

Zutaten für die Meerrettichsahne:

  • 2-3 EL Meerrettich frisch gerieben
  • 150 ml Sahne geschlagen
  • 1 TL Senf
  • etwas Salz und Pfeffer

Zutaten für die gerösteten Petersilienwurzelraspeln

  • 60 g Petersilienwurzel grob geraspelt
  • 2 EL Mehl
  • etwas Salz
  • Öl zum Braten

Zutaten für den Brioche-French-Toast

  • 4 Scheiben Brioche
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • etwas Salz
  • Butter
  • 4 Scheiben geräucherte Lachsforelle
  • Rosa Pfeffer

Zubereitung

1. Alle Zutaten für die Meerrettichsahne verrühren. Die Sahne bis zum Anrichten kalt stellen.

2. Nun den Petersilienwurzel-Crunch zubereiten. Dazu die Petersilienwurzel grob raspeln und mit dem Mehl vermischen. Dann reichlich Öl in eine Pfanne geben und die Raspeln unter Rühren goldgelb rösten. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.

3. Kurz vor dem Servieren den French-Toast vorbereiten. Dazu die Eier mit der Milch und etwas Salz verrühren. Butter in eine Pfanne geben. Dann die Briochescheiben von beiden Seiten kurz in die Eier-Milch-Mischung tauchen und auf beiden Seiten goldbraun braten. Die Toasts auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

4. Zum Anrichten jeweils eine Scheibe Brioche mit einer Scheibe geräucherter Lachsforelle belegen. Dann mit den gerösteten Petersilienwurzelraspeln und rosa Pfeffer bestreuen und zusammen mit der Meerrettichsahne servieren.

Gazpacho

So einfach, aber so lecker. Diese kalte spanische Suppe ist perfekt für heiße Tage. Ihr braucht lediglich einen hochleistungsstarken Mixer und frisches Gemüse. Falls ihr Gazpacho mögt, schaut euch doch auch mein Erdbeer-Gazpacho Rezept an.

Zutaten

  • 1 kg Tomaten entkernt
  • 1 Paprika (grün, gelb oder rot)
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben Weißbrot
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig (Sherry-Essig, oder anderen)
  • 1/2- 1 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • etwas Pfeffer
  • Topping nach Wahl: kleingeschnittenes Gemüse, Croutons, Kräuter…

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen.

Zubereitung

  1. Das Brot entrinden und in etwas Wasser einweichen.
  2. Die Tomaten in Stücke schneiden.
  3. Die Paprika entkernen und in Stücke schneiden.
  4. Die Gurke schälen und in Stücke schneiden.
  5. Knoblauch und Zwiebel schälen und klein schneiden.
  6. Das Brot ausdrücken und nun alle Zutaten auf höchster Stufe mit dem Mixer pürieren.
  7. Die Suppe kaltstellen (etwa 3 Stunden im Kühlschrank) und mit Olivenöl und den gewünschten Toppings servieren.

„Lënsebulli“ Linseneintopf mit Spätzle

Endlich Zeit zum Kochen! Viele von uns sitzen die nächsten Tage/Wochen wahrscheinlich zu Hause und was gibt es Schöneres als leckere Speisen für sich und die Familie zuzubereiten.

Getreu dem Motto „Back to the roots“, gibt es ein etwas abgewandeltes typisches luxemburgisches Gericht bekannt unter dem Namen „Lënsebulli“ (dt. Linsenmatsch). Während im Original meist Kartoffeln zu finden sind, gibt es den Eintopf bei mir heute mit selbstgemachten Spätzlen.

Der Eintopf lässt sich übrigens herrvoragend am Tag zuvor vorbereiten und das Rezept eignet sich perfekt für größere Gesellschaften.

Zutaten

für den Linseneintopf

  • 500 g getrocknete Linsen (braun oder grün)
  • 3 Möhren
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Knollensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • c.a. 2,8 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Essig, Zucker
  • eventuell saure Sahne, gekochte Wienerwürstchen oder Mettwürste, Petersilie, Senf

für die Spätzle

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 120 ml Wasser + Wasser zum Kochen
  • 1/2 TL Salz + Salz fürs Wasser

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Möhren, Lauch, Knollensellerie waschen, ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. In einem großen Topf Butter Schmelzen und das gewürfelte Gemüse kurz anbraten.
  4. Die Linsen und die Gemüsebrühe sowie das Lorbeerblatt hinzugeben.
  5. Alles etwa 45 Minuten (je nach Garzeit der Linsen) auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Spätzle zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte zäh sein und langsam vom Löffel fließen, ohne zu zerreißen.
  7. Einen großen Topf mit Wasser und genügend Salz  füllen und das Wasser zum Kochen bringen. Nun die Spätzle nach gewünschter Methode zubereiten. (Ich habe eine Spätzlereibe. Es gibt aber auch Pressen oder Bretter zum Schaben. Falls ihr nichts desgleichen habt, probiert es eventuell mit einem sehr groben Sieb.) Wenn die Spätzlen an der Oberfläche schwimmen könnt ihr sie mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
  8. Wenn die Linsen gar sind, könnt ihr die Suppe mit etwas Salz und Pfeffer, sowie Essig (etwa 3 EL) und einer Prise Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe mit den Spätzlen und eventuell Petersilie/Sauerraum/ Würstchen/Senf servieren.

Weihnachtsmenü 2019 Schwarzwurzelrisotto mit Duo von geräucherter Forelle

Heute zeigen wir euch bereits die Hauptspeise unseres Weihnachtsmenüs 2019.

Wer meinen Blog bereits kennt, weiß dass ich gerne saisonale und regionale Zutaten für meine Gerichte verwende. Auch dieses Rezept steht ganz unter dem Motto „saisonal und regional“. Die Schwarzwurzel, auch unter dem Namen „Winterspargel“ bekannt, ist ein typisches Wintergemüse. Auch wenn sie mit ihrer schwarzen, erdigen Schale nicht wirklich appetitlich aussieht, besitzt sie einen leckeren, würzigen und leicht nussartigen Geschmack. Die Forellen kommen aus regionaler Zucht (Fischzucht Ourtal in Weweler in der belgischen Eifel).

Natürlich könnt ihr dieses Rezept auch in ein vegetarisches Gericht umwandeln. Ihr könnt die Forelle weglassen und das Risotto mit gerösteten Nüssen servieren. Zusätzlich könnt ihr das Risotto mit etwas Safran verfeinern.

Und hier noch die Hauptspeisen meiner Bloggerkolleginnen:

Kleines Kuliversum: Beet Wellington

Liebe mit Biss: Fisch-Pistazien-Parmesankruste-Blumenkohlrisotto

Spiffing Ideas: Sanft gegarter Seelachs mit Anissauce, Fenchelgemüse und Reis

Zutaten

  • 500 g Schwarzwurzeln (falls ihr keine frischen findet, könnt ihr auch welche aus dem Glas nehmen etwa 400g netto und diese am Ende zusammen mit der letzten Brühe zum Risotto geben)
  • 400 g Risottoreis
  • 150 ml Weißwein
  • 1200 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Parmesankäse
  • 150 g Räucherforellenfilet
  • 150 g geräucherte Lachsforelle
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zitrone
  • Öl, Pfeffer

Die Zutaten reichen für 5 bis 6 Portionen.

Zubereitung

  1. Die Zitrone auspressen und in 1,5 Liter kaltes Wasser geben.
  2. Die Schwarzwurzeln schälen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Die geschnittenen Stücke sofort ins Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
  3. Die Zwiebeln in einem Topf mit etwas Öl glasig dünsten.
  4. Die Schwarzwurzeln und den Risotto hinzugeben und alles weiterdünsten, bis der Reis glasig ist.
  5. Den Wein hinzugeben und warten bis er eingekocht ist.
  6. Nun mit einem Teil der Brühe ablöschen, sodass der Reis bedeckt ist.
  7. Unter Rühren weiter auf kleiner Stufe köcheln lassen. Jedes Mal wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, wieder Brühe hinzugeben und gelegentlich umrühren. Diesen Vorgang wiederholen bis die Brühe aufgebraucht ist und das Risotto bissfest ist.
  8. In der Zwischenzeit die geräucherten Forellen in kleine Stücke schneiden.
  9. Vor dem Servieren Parmesan unter das Risotto heben.
  10. Das Risotto auf einem Teller anrichten und die Forellenstücke auf dem Risotto verteilen.

Weihnachtsmenü 2019 Vegane Terrine mit Glühwein-Chutney

Besonders an Weihnachten gibt es sehr viele Gerichte mit Foie Gras. Ich gestehe, ich mag Foie Gras sehr, aber ich kann sie aus ethischen Gründen kaum noch genießen. Daher habe ich dieses Jahr versucht eine vegane Alternative zu finden. Die Terrine ist nicht vergleichbar mit Foie Gras, muss sie auch nicht, denn sie hat einen super eigenen Geschmack, den ihr unbedingt ausprobieren sollt. Passend dazu gibt es ein Glühwein-Chutney, welches ich bei einer Weinverkostung bei Domaines Vinsmoselles erstmals kennengelernt habe. Hier wurde das Chutney mit rohem Schinken präsentiert und zu einem Pinot Gris Wormeldange Mohrberg GPC 2018 serviert. Aber auch zur vegetarischen Terrine passt dieses Chutney perfekt. Am besten serviert ihr die Vorspeise mit einer getoasteten Brioche oder einem Toastbrot.

Auch bei meinen Bloggerkolleginnen findet ihr heute wieder eine tolle Idee für euer Weihnachtsmenü.

Kleines Kuliversum: Birnen Carpaccio

Liebe mit Biss: Lachs-Sellerie-Apfel-Avocado

Spiffing Ideas: Farbenfroher Garnelensalat

Zutaten

für die Terrine

  • 200 g Kichererbsen (eingeweicht oder aus dem Glas/der Dose)
  • 100 g Champignons (gekocht oder aus dem Glas/der Dose)
  • 100 ml Weißwein und 50 ml Portwein (rot oder weiß) oder 150 ml Weißwein (gegebenenfalls vegan)
  • 80 g Kokosnussöl desodoriert
  • 100 ml Soja-Sahne
  • 1kleine rote Zwiebel
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 gestr. TL Kurkuma
  • 1 TL rosa Pfeffer (plus Pfeffer zum Dekorieren)
  • 2 g Agar-Agar
  • Salz
  • Olivenöl

für das Chutney

  • 250 ml Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Kardamonkapsel
  • 1 Sternanis
  • 3 Äpfel

Toast oder Brioche

Die Angaben reichen für 6 Personen.

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. 1 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen und die Zwiebeln kurz anbraten.
  3. Zimt, Kurkuma und rosa Pfeffer hinzugeben und kurz mitrösten.
  4. Die Zwiebeln und Gewürze zusammen mit den Kichererbsen, Champignons, der Sahne und dem Kokosnussöl mit einem Hochleistungsmixer zerkleinern. Mit Salz (etwa 1 TL abschmecken).
  5. 2 g Agar-Agar im Wein (und Portwein) auflösen und alles etwa 1 Minute aufkochen, dann kurz abkühlen lassen.
  6. Nun den Wein zu den anderen Zutaten geben und alles nochmals mixen, bis man eine cremige Konsistenz hat.
  7. Die Mischung in kleine Silikonformen oder eine große Terrinenform geben und für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  8. Mit Toastbrot oder getoastetem Brioche servieren.


Gebackener Rotkohl mit Ziegenkäse

Rotkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse und wird meist gekocht als Beilage zu deftigen Fleischgerichten serviert. Auch im Rohkostsalat schmeckt Rotkohl vorzüglich. Wusstet ihr aber auch, dass ihr ihn im Ofen zubereiten könnt? Gebackener Rotkohl mit Ziegenkäse ist mein absolutes Lieblingsrotkohlgericht und auch ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Zutaten

  • ein kleiner Rotkohl
  • 4 Scheiben Ziegenkäse
  • 8 Walnüsse
  • 4 EL Honig (flüssig)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Kräuter nach Wunsch (z.B. Thymian, Rosmarin, …)
  • Salz, Pfeffer

Die Zutaten ergeben 4 Portionen. Ein Rotkohl reicht je nach Größe für 6 bis 8 Scheiben.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  2. Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen.
  3. Vom Rotkohl 4 Scheiben abschneiden.
  4. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Öl, Zitronensaft und Kräuter mischen und die Rosenkohlscheiben damit bestreichen.
  6. Die Scheiben salzen und pfeffern und bei 160° Umluft im Ofen etwa 20 Minuten backen.
  7. Nach 20 Minuten den Ziegenkäse auf die Scheiben legen und weitere 5-10 Minuten backen.
  8. Vor dem Servieren die Scheiben mit Honig beträufeln und mit Nüssen garnieren.



Birnen und Feigen auf Radicchio mit Blauschimmelkäse überbacken

Kennt ihr eigentlich Radicchio? Radicchio ist eine Salatsorte die ursprünglich aus Italien kommt und wie Chicorée oder Endivien eine Kulturform der Zichorie ist. Seine rot-weißen Blätter haben einen leicht bitteren, etwas nussigen Geschmack und schmecken sowohl roh im Salat als auch gegart. Radicchio ist ein typisches Herbst-Wintergemüse und wird meist im Oktober-November geerntet.

Da der Radicchio einen eher bitter-herben Geschmack hat, passen die süßen Birnen und Feigen perfekt dazu. Der Blauschimmelkäse rundet das Gericht perfekt ab.

Zutaten

  • 1 Radicchio
  • 1 Birne
  • 2 Feigen
  • 100 g Blauschimmelkäse
  • Olivenöl
  • 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker

Die Angaben reichen für 2 Personen als Vorspeise oder Beilage

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
  2. Den Radicchio putzen und die Blätter in etwas Öl kurz anschwitzen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  4. Die Birnen achteln und die Feigen vierteln.
  5. Die Radicchioblätter in eine ofenfeste Form geben. Birnen und Feigen darüber verteilen und mit kleingeschnittenem Blauschimmelkäse bestreuen.
  6. Bei 200° etwa 15 Minuten backen.

Kalte Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept ist im Rahmen des Blogevents von Jill von Kleines Kuliversum entstanden. Anlässlich ihres 3-jährigen Blogjubiläums hat sie ein Event zum Thema „vegetarisch grillen“ organisiert. Zu ihrer vegetarischen Grillparty gehören für die passionierte Bloggerin neben „Leckereien, die auf dem Grill landen auch Getränke, Beilagen, Salate und Desserts“. Wie wäre es also mit einem kleinen Süppchen zum Aperitif.

Die Suppe könnt ihr ganz leicht am Vortag vorbereiten, indem ihr den Blumenkohl kocht und die Brühe und den fertigen Blumenkohl über Nacht abkühlen lasst. Am kommenden Tag müsst ihr nur noch alle Zutaten pürieren und schon habt ihr eine leckere Erfrischung für heiße Grillfeiern. Ich habe der Suppe etwas Holunderblütensirup hinzugefügt und war überrascht, wie sehr der Blumenkohl hiermit harmoniert. Wenn ihr jedoch Holunderblütensirup nicht mögt oder keinen habt, könnt ihr die Suppe auch problemlos ohne diesen zubereiten. Bei den Flüssigkeiten könnt ihr auch variieren, entweder ihr nehmt Sojasahne oder normale Sahne oder ihr nehmt „Crème frâiche“ und etwas mehr Brühe. Auch könnt ihr weitere Kräuter mitpürieren oder unter die Suppe mischen, wenn ihr wollt.

Zutaten

  • 1 kleiner Blumenkohl oder 1/2 großer
  • Gemüsebrühe (das Rezept für selbstgemachte Würzpaste findet ihr hier)
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Sojasahne/Schlagsahne
  • 2-3 EL Holunderblütensirup (das Rezept gibts hier)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikumblätter zur Deko

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen.
  2. Die Zwiebel schälen und vierteln.
  3. Alles in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe bedecken.
  4. Etwa 10 Minuten garen bis der Blumenkohl weich ist.
  5. Dann die Brühe auffangen und die Brühe und den Blumenkohl kaltstellen.
  6. Wenn alles kalt ist, den Blumenkohl mit einem Teil der Brühe pürieren. Ich hatte 400 g Blumenkohl (gekocht) und habe 300 ml Brühe genommen. Dann Sahne hinzugeben. Falls es euch noch zu dickflüssig ist, könnt ihr noch etwas Brühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone reiben und den Abrieb aufbewahren. Dann den Saft auspressen.
  8. Nun die Suppe abschmecken. Ich habe 3 EL Holunderblütensirup, 2 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer genommen.
  9. Die Suppe sehr kühl in kleinen Gläsern mit den Basilikumblättern und dem Zitronenabrieb servieren.