„Lënsebulli“ Linseneintopf mit Spätzle

Endlich Zeit zum Kochen! Viele von uns sitzen die nächsten Tage/Wochen wahrscheinlich zu Hause und was gibt es Schöneres als leckere Speisen für sich und die Familie zuzubereiten.

Getreu dem Motto „Back to the roots“, gibt es ein etwas abgewandeltes typisches luxemburgisches Gericht bekannt unter dem Namen „Lënsebulli“ (dt. Linsenmatsch). Während im Original meist Kartoffeln zu finden sind, gibt es den Eintopf bei mir heute mit selbstgemachten Spätzlen.

Der Eintopf lässt sich übrigens herrvoragend am Tag zuvor vorbereiten und das Rezept eignet sich perfekt für größere Gesellschaften.

Zutaten

für den Linseneintopf

  • 500 g getrocknete Linsen (braun oder grün)
  • 3 Möhren
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Knollensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • c.a. 2,8 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Essig, Zucker
  • eventuell saure Sahne, gekochte Wienerwürstchen oder Mettwürste, Petersilie, Senf

für die Spätzle

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 120 ml Wasser + Wasser zum Kochen
  • 1/2 TL Salz + Salz fürs Wasser

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Möhren, Lauch, Knollensellerie waschen, ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. In einem großen Topf Butter Schmelzen und das gewürfelte Gemüse kurz anbraten.
  4. Die Linsen und die Gemüsebrühe sowie das Lorbeerblatt hinzugeben.
  5. Alles etwa 45 Minuten (je nach Garzeit der Linsen) auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Spätzle zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte zäh sein und langsam vom Löffel fließen, ohne zu zerreißen.
  7. Einen großen Topf mit Wasser und genügend Salz  füllen und das Wasser zum Kochen bringen. Nun die Spätzle nach gewünschter Methode zubereiten. (Ich habe eine Spätzlereibe. Es gibt aber auch Pressen oder Bretter zum Schaben. Falls ihr nichts desgleichen habt, probiert es eventuell mit einem sehr groben Sieb.) Wenn die Spätzlen an der Oberfläche schwimmen könnt ihr sie mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
  8. Wenn die Linsen gar sind, könnt ihr die Suppe mit etwas Salz und Pfeffer, sowie Essig (etwa 3 EL) und einer Prise Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe mit den Spätzlen und eventuell Petersilie/Sauerraum/ Würstchen/Senf servieren.

Weihnachtsmenü 2019 Schwarzwurzelrisotto mit Duo von geräucherter Forelle

Heute zeigen wir euch bereits die Hauptspeise unseres Weihnachtsmenüs 2019.

Wer meinen Blog bereits kennt, weiß dass ich gerne saisonale und regionale Zutaten für meine Gerichte verwende. Auch dieses Rezept steht ganz unter dem Motto „saisonal und regional“. Die Schwarzwurzel, auch unter dem Namen „Winterspargel“ bekannt, ist ein typisches Wintergemüse. Auch wenn sie mit ihrer schwarzen, erdigen Schale nicht wirklich appetitlich aussieht, besitzt sie einen leckeren, würzigen und leicht nussartigen Geschmack. Die Forellen kommen aus regionaler Zucht (Fischzucht Ourtal in Weweler in der belgischen Eifel).

Natürlich könnt ihr dieses Rezept auch in ein vegetarisches Gericht umwandeln. Ihr könnt die Forelle weglassen und das Risotto mit gerösteten Nüssen servieren. Zusätzlich könnt ihr das Risotto mit etwas Safran verfeinern.

Und hier noch die Hauptspeisen meiner Bloggerkolleginnen:

Kleines Kuliversum: Beet Wellington

Liebe mit Biss: Fisch-Pistazien-Parmesankruste-Blumenkohlrisotto

Spiffing Ideas: Sanft gegarter Seelachs mit Anissauce, Fenchelgemüse und Reis

Zutaten

  • 500 g Schwarzwurzeln (falls ihr keine frischen findet, könnt ihr auch welche aus dem Glas nehmen etwa 400g netto und diese am Ende zusammen mit der letzten Brühe zum Risotto geben)
  • 400 g Risottoreis
  • 150 ml Weißwein
  • 1200 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Parmesankäse
  • 150 g Räucherforellenfilet
  • 150 g geräucherte Lachsforelle
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Zitrone
  • Öl, Pfeffer

Die Zutaten reichen für 5 bis 6 Portionen.

Zubereitung

  1. Die Zitrone auspressen und in 1,5 Liter kaltes Wasser geben.
  2. Die Schwarzwurzeln schälen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Die geschnittenen Stücke sofort ins Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden.
  3. Die Zwiebeln in einem Topf mit etwas Öl glasig dünsten.
  4. Die Schwarzwurzeln und den Risotto hinzugeben und alles weiterdünsten, bis der Reis glasig ist.
  5. Den Wein hinzugeben und warten bis er eingekocht ist.
  6. Nun mit einem Teil der Brühe ablöschen, sodass der Reis bedeckt ist.
  7. Unter Rühren weiter auf kleiner Stufe köcheln lassen. Jedes Mal wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist, wieder Brühe hinzugeben und gelegentlich umrühren. Diesen Vorgang wiederholen bis die Brühe aufgebraucht ist und das Risotto bissfest ist.
  8. In der Zwischenzeit die geräucherten Forellen in kleine Stücke schneiden.
  9. Vor dem Servieren Parmesan unter das Risotto heben.
  10. Das Risotto auf einem Teller anrichten und die Forellenstücke auf dem Risotto verteilen.

Weihnachtsmenü 2019 Vegane Terrine mit Glühwein-Chutney

Besonders an Weihnachten gibt es sehr viele Gerichte mit Foie Gras. Ich gestehe, ich mag Foie Gras sehr, aber ich kann sie aus ethischen Gründen kaum noch genießen. Daher habe ich dieses Jahr versucht eine vegane Alternative zu finden. Die Terrine ist nicht vergleichbar mit Foie Gras, muss sie auch nicht, denn sie hat einen super eigenen Geschmack, den ihr unbedingt ausprobieren sollt. Passend dazu gibt es ein Glühwein-Chutney, welches ich bei einer Weinverkostung bei Domaines Vinsmoselles erstmals kennengelernt habe. Hier wurde das Chutney mit rohem Schinken präsentiert und zu einem Pinot Gris Wormeldange Mohrberg GPC 2018 serviert. Aber auch zur vegetarischen Terrine passt dieses Chutney perfekt. Am besten serviert ihr die Vorspeise mit einer getoasteten Brioche oder einem Toastbrot.

Auch bei meinen Bloggerkolleginnen findet ihr heute wieder eine tolle Idee für euer Weihnachtsmenü.

Kleines Kuliversum: Birnen Carpaccio

Liebe mit Biss: Lachs-Sellerie-Apfel-Avocado

Spiffing Ideas: Farbenfroher Garnelensalat

Zutaten

für die Terrine

  • 200 g Kichererbsen (eingeweicht oder aus dem Glas/der Dose)
  • 100 g Champignons (gekocht oder aus dem Glas/der Dose)
  • 100 ml Weißwein und 50 ml Portwein (rot oder weiß) oder 150 ml Weißwein (gegebenenfalls vegan)
  • 80 g Kokosnussöl desodoriert
  • 100 ml Soja-Sahne
  • 1kleine rote Zwiebel
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 gestr. TL Kurkuma
  • 1 TL rosa Pfeffer (plus Pfeffer zum Dekorieren)
  • 2 g Agar-Agar
  • Salz
  • Olivenöl

für das Chutney

  • 250 ml Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Kardamonkapsel
  • 1 Sternanis
  • 3 Äpfel

Toast oder Brioche

Die Angaben reichen für 6 Personen.

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. 1 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen und die Zwiebeln kurz anbraten.
  3. Zimt, Kurkuma und rosa Pfeffer hinzugeben und kurz mitrösten.
  4. Die Zwiebeln und Gewürze zusammen mit den Kichererbsen, Champignons, der Sahne und dem Kokosnussöl mit einem Hochleistungsmixer zerkleinern. Mit Salz (etwa 1 TL abschmecken).
  5. 2 g Agar-Agar im Wein (und Portwein) auflösen und alles etwa 1 Minute aufkochen, dann kurz abkühlen lassen.
  6. Nun den Wein zu den anderen Zutaten geben und alles nochmals mixen, bis man eine cremige Konsistenz hat.
  7. Die Mischung in kleine Silikonformen oder eine große Terrinenform geben und für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  8. Mit Toastbrot oder getoastetem Brioche servieren.


Gebackener Rotkohl mit Ziegenkäse

Rotkohl ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse und wird meist gekocht als Beilage zu deftigen Fleischgerichten serviert. Auch im Rohkostsalat schmeckt Rotkohl vorzüglich. Wusstet ihr aber auch, dass ihr ihn im Ofen zubereiten könnt? Gebackener Rotkohl mit Ziegenkäse ist mein absolutes Lieblingsrotkohlgericht und auch ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Zutaten

  • ein kleiner Rotkohl
  • 4 Scheiben Ziegenkäse
  • 8 Walnüsse
  • 4 EL Honig (flüssig)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Kräuter nach Wunsch (z.B. Thymian, Rosmarin, …)
  • Salz, Pfeffer

Die Zutaten ergeben 4 Portionen. Ein Rotkohl reicht je nach Größe für 6 bis 8 Scheiben.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  2. Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen.
  3. Vom Rotkohl 4 Scheiben abschneiden.
  4. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Öl, Zitronensaft und Kräuter mischen und die Rosenkohlscheiben damit bestreichen.
  6. Die Scheiben salzen und pfeffern und bei 160° Umluft im Ofen etwa 20 Minuten backen.
  7. Nach 20 Minuten den Ziegenkäse auf die Scheiben legen und weitere 5-10 Minuten backen.
  8. Vor dem Servieren die Scheiben mit Honig beträufeln und mit Nüssen garnieren.



Birnen und Feigen auf Radicchio mit Blauschimmelkäse überbacken

Kennt ihr eigentlich Radicchio? Radicchio ist eine Salatsorte die ursprünglich aus Italien kommt und wie Chicorée oder Endivien eine Kulturform der Zichorie ist. Seine rot-weißen Blätter haben einen leicht bitteren, etwas nussigen Geschmack und schmecken sowohl roh im Salat als auch gegart. Radicchio ist ein typisches Herbst-Wintergemüse und wird meist im Oktober-November geerntet.

Da der Radicchio einen eher bitter-herben Geschmack hat, passen die süßen Birnen und Feigen perfekt dazu. Der Blauschimmelkäse rundet das Gericht perfekt ab.

Zutaten

  • 1 Radicchio
  • 1 Birne
  • 2 Feigen
  • 100 g Blauschimmelkäse
  • Olivenöl
  • 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker

Die Angaben reichen für 2 Personen als Vorspeise oder Beilage

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
  2. Den Radicchio putzen und die Blätter in etwas Öl kurz anschwitzen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  4. Die Birnen achteln und die Feigen vierteln.
  5. Die Radicchioblätter in eine ofenfeste Form geben. Birnen und Feigen darüber verteilen und mit kleingeschnittenem Blauschimmelkäse bestreuen.
  6. Bei 200° etwa 15 Minuten backen.

Kalte Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept ist im Rahmen des Blogevents von Jill von Kleines Kuliversum entstanden. Anlässlich ihres 3-jährigen Blogjubiläums hat sie ein Event zum Thema „vegetarisch grillen“ organisiert. Zu ihrer vegetarischen Grillparty gehören für die passionierte Bloggerin neben „Leckereien, die auf dem Grill landen auch Getränke, Beilagen, Salate und Desserts“. Wie wäre es also mit einem kleinen Süppchen zum Aperitif.

Die Suppe könnt ihr ganz leicht am Vortag vorbereiten, indem ihr den Blumenkohl kocht und die Brühe und den fertigen Blumenkohl über Nacht abkühlen lasst. Am kommenden Tag müsst ihr nur noch alle Zutaten pürieren und schon habt ihr eine leckere Erfrischung für heiße Grillfeiern. Ich habe der Suppe etwas Holunderblütensirup hinzugefügt und war überrascht, wie sehr der Blumenkohl hiermit harmoniert. Wenn ihr jedoch Holunderblütensirup nicht mögt oder keinen habt, könnt ihr die Suppe auch problemlos ohne diesen zubereiten. Bei den Flüssigkeiten könnt ihr auch variieren, entweder ihr nehmt Sojasahne oder normale Sahne oder ihr nehmt „Crème frâiche“ und etwas mehr Brühe. Auch könnt ihr weitere Kräuter mitpürieren oder unter die Suppe mischen, wenn ihr wollt.

Zutaten

  • 1 kleiner Blumenkohl oder 1/2 großer
  • Gemüsebrühe (das Rezept für selbstgemachte Würzpaste findet ihr hier)
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Sojasahne/Schlagsahne
  • 2-3 EL Holunderblütensirup (das Rezept gibts hier)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikumblätter zur Deko

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen.
  2. Die Zwiebel schälen und vierteln.
  3. Alles in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe bedecken.
  4. Etwa 10 Minuten garen bis der Blumenkohl weich ist.
  5. Dann die Brühe auffangen und die Brühe und den Blumenkohl kaltstellen.
  6. Wenn alles kalt ist, den Blumenkohl mit einem Teil der Brühe pürieren. Ich hatte 400 g Blumenkohl (gekocht) und habe 300 ml Brühe genommen. Dann Sahne hinzugeben. Falls es euch noch zu dickflüssig ist, könnt ihr noch etwas Brühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone reiben und den Abrieb aufbewahren. Dann den Saft auspressen.
  8. Nun die Suppe abschmecken. Ich habe 3 EL Holunderblütensirup, 2 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer genommen.
  9. Die Suppe sehr kühl in kleinen Gläsern mit den Basilikumblättern und dem Zitronenabrieb servieren.

Eingelegte Weinblätter

Gestern stand bei mir der Sommerschnitt der Weinreben auf dem Programm. Da es viel zu schade ist, die ganzen Blätter einfach wegzuschmeißen, habe ich mich dazu entschlossen sie in Salzlake einzulegen. So kann ich sie später zum Füllen benutzen. Das Rezept für die Füllung kommt in den nächsten Tagen; sobald ich Zeit hatte etwas rumzuexperimentieren;)

Falls auch ihr Blätter einlegen wollt, achtet bitte auf folgende Tipps:

  • pflückt am besten aus dem eigenen Garten oder von Stellen wo ihr wisst, dass die Reben nicht gespritzt sind
  • pflückt etwa handgrosse Blätter
  • pflückt noch junge, hellgrüne Blätter im obersten Drittel der Äste. Die dunkleren, dickeren sind bitterer.

Zutaten:

  • Weinblätter
  • Wasser
  • Salz (80g /1 L Wasser)

Zubereitung

  1. Die Stiele von den Blättern entfernen und die Blätter waschen.
  2. Die Blätter (etwa 20 Stückübereienander) in kochendes Wasser geben und 3 bis 4 Minuten kochen.
  3. Die Blätter rausnehmen und kalt abschrecken.
  4. Etwa 10 Blätter zusammen längs zur Mitte falten und aufrollen.
  5. Die Rollen in ausgekochte Einmachgläser geben.
  6. Salzwasser aufsetzen (80g Salz/l Wasser) und kochend heiß bis unter den Rand in die Gläser geben so dass die Blätter vollständig bedeckt sind.
  7. Die Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Blätter halten sich so einige Monate. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Ganze zusätzlich einkochen.

Osterbrunch 2019 Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zusammen mit ein paar Foodbloggerkolleginnen stellen wir euch heute unsere Rezepte für den Osterbrunch 2019 vor.

Bei mir gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen. Diese Pfannkuchen, auf koreanisch „Jeon“ genannt, unterscheiden sich völlig von dem, was wir unter Pfannkuchen verstehen. Es ist eher eine Art „Puffer“, aus einer Mehl-Wasser-Ei-Basis mit unterschiedlichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Gemüse. Am bekanntesten sind die Haemul-pajeon, übersetzt Meeresfrüchte (haemul) – Frühlingszwiebel (pa) – Pfannkuchen (jeon), und Kimchi-jeon.

Jeons werden als Beilage oder auch als Snack oder Hauptspeise serviert. Vor allem an Regentagen sind die Pfannkuchen in Korea sehr beliebt. Es wird gesagt, dass der prasselnde Regen an das Brutzeln der Pfannkuchen im Fett erinnert und die Koreaner an Regentagen in die Restaurants eilen und Pfannkuchen mit Reiswein bestellen.

Doch nicht nur an Regentagen, sondern auch an sonnigen Frühlingstagen schmecken die Pfannkuchen zu jeder Gelegenheit. Der süß-salzige, etwas scharfe Dip rundet das Geschmackserlebnis ab. Also los, unbedingt ausprobieren. Wer weiß, vielleicht gehören Jeons bald auch zu deiner Lieblingsregenspeise. Und Regen haben wir ja hier meist mehr als genug 😉

Zutaten:

für die Pfannkuchen

  • 1 halbe kleine Zucchini (ca. 120 g)
  • 1 kleine Karotte (ca. 90 g)
  • 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 150 g Mehl
  • 280 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • Öl zum Braten (geschmacksneutral)

für den Dip

  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (alternativ Apfel- oder hellen Balsamicoessig)
  • 2 EL Honig
  • 1/2 – 1 EL Chiliflocken
  • 1 EL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln

Die Angaben reichen für 2 große oder 8 kleine Pfannkuchen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse in etwa 5 cm lange feine Streifen schneiden.
  2. Eier, Mehl und Wasser gut miteinander verrühren.
  3. Das geschnittene Gemüse und Salz hinzugeben und alles mischen.
  4. 2 – 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Menge hineingeben, das Gemüse verteilen und plattdrücken. Dann von beiden Seiten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
    TIPP: Damit der Pfannkuchen ganz bleibt, nutzt zum Wenden am besten den Tellertrick. Dabei lasst ihr den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten. Nehmt dann einen zweiten gleichgroßen Teller, den ihr verdeckt drauflegt und wendet dann alles zusammen. Anschließend könnt ihr den Pfannkuchen wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  5. Dann den zweiten Pfannkuchen backen. Alternativ könnt ihr auch kleinere Pfannkuchen machen und jeweils nur einen EL Teig mit Gemüse in die Pfanne geben.
  6. Alle Zutaten für den Dip miteinander vermischen und servieren.

Schaut auch unbedingt bei meinen Kollgeinnen vorbei. Hier findet ihr weitere tolle Rezepte für den Osterbrunch.

Kleines Kuliversum Radieschencreme aus dem Glas mit Bärlauch

Fredke and Friends Leckerer Sektkuchen

Spiffing Ideas Schinken, Brie & Fiegen Pastete

Liebe mit Biss.com Auberginen Kuku 

Passion meets creativity Asparagus Quiche

Weihnachtsmenü 2018 – Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo

Heute erscheinen schon die 3. Rezepte unserer Weihnachtsmenüs 2018.

Bei mir gibt es heute Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo.

Die anderen teilnehmenden Bloggerinnen haben euch folgendes vorbereitet:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Gemüsefond mit Wurzelgemüse und Lauch

Bei Liebe mit Biss gibt es Gurke-Ananas-Lachs

Bei Spiffing Ideas gibt es Festagssuppe

Bei Claudia vous régale gibt es Risotto au gorgonzola et sa chips de pancetta 

Und nun wieder zu meiner Vorspeise. Wie ihr wisst, versuche ich möglichst regional und nachhaltig einzukaufen. Diesen Fisch habe ich aus der Aquaponik-Zucht von Les paniers de Sandrine.

Es handelt sich dabei um eine geschlossenene Kreislaufanlage zur Fischproduktion und  Pflanzenzucht. Dabei werden die Exkremente und das Wasser aus der Fischzucht als Nährstoffe für Pflanzen verwendet. Die Fische von Sandrine haben eine exzellente Qualität und sind völlig frei von Antibiotika. Weitere Infos findet ihr auch unter www.aquaponie.lu

Bei Sandrine in der Aquaponik Zucht

Das Gemüse kommt aus meinem letzten Gemüsekorb der Saison von Terra. Leider ist die Saison jetzt vorbei, aber ab April gibt es wieder jede Woche frisches Gemüse aus Luxemburg-Stadt. Falls ihr auch jede Woche einen Korb voller gesundem und ungespritztem Gemüse haben wollt, könnt ihr euch unter diesem Link bereits jetzt als Mitglied anmelden..

Zutaten:

  • 4 Fischfilets (etwa 120 g)
  • 600 g Topinamburknollen
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Grünkohl entstrunkt
  • 1 Zitrone
  • Kräuter nach Geschmack: z.B. Thymian, Petersilie
  • Öl
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Die Angaben reichen für 4 Personen als Vorspeise.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 130° Umluft vorheizen.
  2. Die Topinamburknollen waschen und mit einem Sparschäler schälen. Die Schalen nicht wegwerfen, sie werden nachher noch zu Chips gebacken.
  3. Die Topinamburknollen grob schneiden und in Wasser mit einem 1 EL Zitronensaft aufbewahren, damit sie nicht braun werden.
  4. Den Grühnkohl müsst ihr entstrunken und in kleine Stück reißen.
  5. Die Schale von einer Zitrone abreiben und mit 2 EL Öl vermischen.
  6. Den Grünkohl mit der Zitronen-Marinade vermischen, salzen und pfeffern.
  7. 1 EL Öl und 1 EL Honig, mit einer Handvoll Topinamburschalen vermischen, salzen und pfeffern.
  8. Die Grünkohl- und Topinamburschalenchips auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 45 Minuten im Ofen backen.
  9.  In einem Topf Butter erhitzen und den geschälten Topinambur kurz anbraten. Dann Gemüsebrühe und Sahne hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Anschliessend den Deckel abnehmen und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Am Ende wird das Püree mit dem Stabmixer püriert, gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt.
  10. Den Fisch gegebenenfalls entschuppen. Dabei mit einem Messerrücken die Schuppen von hinten bis zum Vorderteil hin abschuppen. Danach den Fisch waschen und trockentupfen.
  11. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und den Fisch von beiden Seiten je 2 Minuten braten. Dann salzen und pfeffern.
  12. Den Fisch herausnehmen und etwas Butter in die Pfanne geben. Kräuter hinzugeben und kurz schmelzen lassen.
  13. Zum Dressieren, einen guten Esslöffel Püree auf die Seite des Tellers geben und dann mit dem Rücken des Löffels zur Mitte hin streichen. Den Fisch in die Mitte legen und mit der geschmolzenen Butter begießen. Mit Gemüsechips dekorieren.

Weihnachtsmenü 2018 – Blätterteig-Tannenbaum mit Winterpesto

Heute zeige ich euch das zweite Rezept zum Weihnachtsmenü 2018.

Dieser Blätterteig-Weihnachtsbaum passt herrvoragend als Fingerfood zum Aperitif, kann aber auch zu einer Suppe als Alternative zu Brot serviert werden.

Es war übrigens das erste Mal, dass ich meinen Blätterteig selbst gemacht habe. Auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt, ist es gar nicht so schwer und geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall. Ihr könnt natürlich auch fertigen Blätterteig nehmen. Es muss auch nicht aus dem Supermarkt sein, fragt doch einfach bei eurem Bäcker nach. Falls ihr fertigen Teig habt, fangt einfach bei Punkt 9 der Zubereitung an.

Den Weihnachtsbaum habe ich mit einem herrlichen Winterpesto gefüllt. Dabei wird anstatt Basilikum Blattsalat verwendet. Die Pinienkerne wurden durch Kürbiskerne ersetzt. Auch hier könnt ihr gerne etwas rumexperimentieren. Ich würde euch aber auf jeden Fall dazu raten, das Pesto selbst zu machen und auf Fertigware zu verzichten. So wisst ihr genau was rein kommt und es geht wirklich superschnell.

Beide Zutaten (Blätterteig und Pesto) könnt ihr schon auch am Vortag zubereiten und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten für den Blätterteig:

  • 350 g kalte Butter
  • 350 g Mehl
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1  Ei zum Bestreichen

Zutaten für das Pesto:

  • 50 g Blattsalat
  • 50 g Kürbiskerne (oder andere, z.B. Sonnenblumenkerne)
  • 80 ml Öl (Raps- oder Olivenöl)
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  1.  Für den Blätterteig Mehl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und verkneten.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und unter den Teig kneten. Die Butter soll dabei noch sichtbar bleiben und darf nicht komplett schmelzen.
  3. Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (Bild 1).
  5. Den Teig nun so falten, dass 3 Lagen entstehen (Bild 2 und 3). Wichtig hierbei ist, dass man vor jedem Falten das Mehl auf dem Teig entfernt. Das Falten nennt man auch Tourieren.
  6. Den Teig nun umdrehen, so dass die Falte unten liegt und den Teig erneut rechteckig ausrollen (Bild 4).
  7. Nun wird wieder angefangen mit falten (Bild 2 und 3).
  8. Im Ganzen wird dieses Falten und Ausrollen 6-mal wiederholt. Jedes Mal wenn die Butter jedoch mit schmelzen anfängt und der Teig zu klebrig wird, soll er jedoch wieder für 20 Minuten in den Kühlschrank kommen, bevor er wieder ausgerollt wird. Meist ist das nach 1- bis 2-mal Falten der Fall.
  9. Nach dem letzten Falten, den Teig wieder im Kühlschrank aufbewahren, während ihr das Pesto vorbereitet.
  10.  Den Ofen nun auf 190° Umluft vorheizen.
  11. Für das Pesto alle Zutaten im Mixer pürieren.
  12. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren.
  13. Eine Hälfte zu einem Rechteck in der Größe des Backblechs ausrollen und mit dem Pesto bestreichen (Bild 5).
  14. Die andere Hälfte zu einem gleichgroßen Rechteck ausrollen und auf den bestrichenen Teig legen.
  15. Nun mit einem Messer einen Tannenbaum ausschneiden und die einzelnen Äste von beiden Seiten einschneiden (Bild 6).
  16. Die einzelne Ästen nun zur Mitte hin vorsichtig drehen (Bild 7).
  17. Den übrigen Teig könnt ihr mit Weihnachtsformen ausstechen.
  18. Das Ei verquirlen und den Teig mit einem Pinsel mit dem Ei bestreichen.
  19. Alles im Ofen 20 bis 30 Minuten backen. Fertiger Teig geht normalerweise schneller, da er dünner ist.

Schaut auch heute wieder bei meinen Bloggerkolleginnen vorbei und lasst euch von ihrem Weihnachtsmenü verführen.

Bei Kleines Kuliversum gibt es Rote-Beete-Carpaccio

Bei Liebe mit Biss gibt es Bouillon vom Shitake-Pilz

Bei Spiffing Ideas gibt es Kalbsleberpaté

Bei Claudia vous régale gibt es Bonbons croustillants au Beaufort