Brokkoli-Käse-Taler

Endlich ist die Sommerpause vorbei und es gibt wieder neue Rezepte. Mein Sohn und ich mögen sehr gerne Brokkoli, aber vor allem auch Käse;) Daher ist dieses Rezept zurzeit der Renner in unserer Küche. Es macht zudem Spaß es gemeinsam zuzubereiten und die Taler können auch als kleiner Snack zwischendurch kalt verzehrt werden. Am besten schmecken die Taler jedoch frisch aus dem Ofen mit einem Salat oder Kräuterdip.

Zutaten

  • 1 Brokkoli
  • 120 g geriebener Käse
  • 1 Zwiebel
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • 2 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Die Angaben ergeben etwa 12 Taler (1 Blech).

Zubereitung

  1. Den Brokkoli waschen und die Brokkoliröschen etwa 8 Minuten in Salzwasser weichgaren.
  2. Den Ofen auf 220°C Umluft erwärmen.
  3. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. Den Brokkoli abtropfen und etwas abkühlen lassen.
  5. Den Brokkoli in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Zwiebelstückchen, dem Käse, dem Mandelmehl, den Eiern und dem Olivenöl gut vermischen.
  6. Die Masse etwas salzen und pfeffern, dann mit den Händen zu Talern formen.
  7. Die Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 15 Minuten bei 220°C Umluft backen.

OsterMenü 2021 Ziegenkäse-Rhabarber-Ecken

Zusammen mit meinen Bloggerkolleginnen haben wir dieses Jahr wieder ein tolles Ostermenü erstellt, welches ihr auch in der aktuellen Ausgabe der Revue finden könnt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und schöne Festtage.

Und nun zum Menü:

Ostercocktail von Passion meets Creativity

Bärlauch Suppe mit Ei von Kleines Kuliversum

Ziegenkäse-Rhabarber-Ecken von mypickedfood.lu (Das Rezept gibts unten:))

Lachs Erbsensalat Beurre Blanc Sauce von Liebe mit Biss

Mirror Glaze Mousse Törtchen von Spiffing Ideas

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Zutaten

  • 200 g Rhabarber
  • 60 g brauner Zucker
  • 80 g Ziegenkäse (weich)
  • 2 große Blätter Filoteig (8 Streifen von je 10x30cm)
  • 5 EL Butter
  • Honig
  • Thymian
  • Salat als Beilage

Die Zutaten ergeben 8 Ecken (für 4 Personen, 2 Ecken pro Person).

Zubereitung

  1. Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Rhabarber mit 1 EL Butter und dem Zucker bei geringer Temperatur unter Rühren etwa 15 Minuten weichkochen.
  3. Den Ofen mit dem Backblech auf 200° Umluft vorheizen.
  4. Den Ziegenkäse in Stücke von je 10 g schneiden.
  5. Den Teig in Streifen von etwa 10×30 cm schneiden.
  6. 4 EL Butter schmelzen.
  7. Die Streifen längs vor sich hinlegen und mit der geschmolzenen Butter dünn bestreichen.
  8. Dann auf die linke Seite des Teiges je ein Stück Käse mit 1 EL Rhabarberkompott, ½ TL Honig und etwas frischem Thymian geben.
  9. Den Teig dann dreieckig (diagonal über Eck) bis zum Ende falten und mit etwas Butter bestreichen.
  10. Im 200° heißen Ofen 12-15 Minuten backen.
  11. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit einem Salat servieren.

Rote Bete Shakshuka

Ab heute könnt ihr mein neustes Rezept aus dem Magazin Revue auch auf meinem Blog finden.

Wisst ihr eigentlich was Shakshuka ist? Bei Shakshuka handelt es sich um eine Spezialität aus Nordafrika und wird in Israel als Nationalgericht serviert. Traditionell wird Shakshuka mit einer Tomaten-Paprikasoße zubereitet in der Eier zum Stocken gebracht werden. Ich zeige euch heute, wie ihr eine alternative Shakshuka mit dem Saisongemüse Rote Bete machen könnt.

Zutaten

  • 2 mittelgroße rote Beten
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 400 g Tomatenstücke aus der Dose oder frisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Koriander gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen (optional)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 Eier
  • Oliven- oder Rapsöl
  • 1/2 Bund glatte Petersilie gehackt
  • Fetakäse gebröselt (optional)
  • (Pita)Brot

Zubereitung

  1. Rote Beten und Karotten schälen und raspeln oder grob hacken/schneiden.
  2. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  3. Öl in eine Pfanne geben und das Gemüse darin kurz rösten.
  4. Tomatenmark hinzugeben und kurz mit den Gewürzen zusammen mitrösten.
  5. Mit dem Wasser und den Tomatenstücken ablöschen.
  6. Dann unter Rühren etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz und Pfeffer und ev. anderen Gewürzen abschmecken.
  7. Nun mit einem Löffel 4 Mulden in die Oberflüche drücken und jeweils ein Ei darin aufschlagen.
  8. Mit geschlossenem Deckel noch etwa 5 Minuten bei mittlerer Flamme gehen lassen, bis die Eier gestockt sind und das Eiweiß fest ist.
  9. Die gehackte Petersilie und den Fetakäse über der Shakshuka verteilen und mit Brot servieren.

Weihnachtsmenü 2020 Maronen-Fondant-Küchlein

Leider kommen wir heute auch schon zum letzten Teil unseres Weihnachtsmenü 2020. Ich habe für euch ein Maronen-Fondant-Küchlein ausgesucht, welches sehr schnell zubereitet ist und bestimmt jedem am Tisch schmecken wird. Ihr solltet die Küchlein noch lauwarm servieren und könnt dazu Eis oder Sahne reichen. Viel Spaß beim Backen und frohe Weihnachten (auch wenn sie dieses Jahr sicher anders als gewöhnlich ausfallen werden).

Auf den Blogs meiner Bloggerfreundinnen gibt es heute:

Kleines Kuliversum: Kokosnuss Panna Cotta mit Zitrusfrüchten

Liebe mit Biss: Apfellasagne mit Ingwereis

Zutaten für 6 kleine oder 4 etwas größere Muffinformen

  • 350 g Maronenpüree gesüßt (Crème de marrons vanillée)
  • 75 g dunkle Schokolade
  • 75 g Butter (plus Butter zum Einfetten der Formen)
  • 2 Eier
  • 4-6 glasierte Maronen
  • zum Anrichten (Puderzucker, Eis, Schlagsahne…)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200° Umluft vorwärmen.
  2. Die Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen.
  3. Das Maronenpüree mit den Eiern verrühren.
  4. Die warme Schokolade mit der Butter hinzugeben.
  5. Die Formen einfetten und jeweils eine glasierte Marone hineinlegen.
  6. Dann die Masse einfüllen und alles bei 200° Umluft 20-25 Minuten backen.
  7. Etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Weihnachtsmenü 2020 Steckrüben-Tagliatelle mit Trüffelsauce und Parmesanchips

Nach dem Fingerfood und der Vorspeise stellen wir euch heute die Hauptspeise des Weihnachtsmenüs 2020 vor. Bei mir gibt es dieses Jahr eine vegetarische Hauptspeise, die zudem glutenfrei ist. Es handelt sich nämlich hier nicht um Tagliatelle aus Weizen- oder anderem Mehl, sondern um Gemüsetagliatelle aus Steckrüben. Das Gericht ist sehr speziell, aber Gemüsefans werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Alle anderen können die Gemüsetagliatelle natürlich auch durch richtige Tagliatelle ersetzen oder die Steckrüben-Tagliatelle als Beilage zu anderen Gerichten zubereiten. Die Steckrüben schmecken leicht nussig und harmonieren perfekt mit der Trüffelsauce.

Bevor es losgeht, hier noch die Rezepte meiner Kolleginnen:

Liebe mit Biss: Hähnchenfilet mit Geflügelfarce Kürbispüree und Pfifferlingen

Kleines Kuliversum: Polenta mit Portwein Schalotten

Zutaten

  • 500 g Steckrüben (oder 500 g Tagliatelle)
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Butter
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 25 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Parmesan gerieben
  • 20 g schwarzer Trüffel

für die Parmesanchips

  • 80 g Parmesankäse gerieben

Zubereitung

  1. Für die Parsmesanchips den Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Auf einem Backpabier jeweils einen gehäuften Teelöffel geriebenen Parmesan geben und flach drücken. Die Chips sollten etwas Abstand zueinander haben. Dann etwa 5 Minuten backen und abkühlen lassen.
  2. Die Steckrüben schälen und mit einem Schäler zu Tagliatelle schneiden. Ich habe meinen Schälaufsatz von der Kichtenaid benutzt.
  3. Die Hälfte der Trüffel fein hacken. Den Rest hobeln.
  4. Die Schalotte fein hacken.
  5. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte darin glasig anschwitzen. Mit Brühe und Wein ablöschen und 2–3 Minuten etwas einköcheln lassen.
  6. Dann die Tagliatelle etwa 3-4 Minuten bissfest kochen.
  7. Nun die gehackten Trüffel, den Parmesan und die Sahne zur Sauce geben und nochmals auf kleiner Flamme etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Die Steckrübentagliatelle vorsichtig unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Auf Tellern anrichten und zusammen mit den Parmesanchips und den gehobelten Trüffeln servieren.

Weihnachtsmenü 2020 Ziegenkäsemousse mit karamellisierten Walnüssen auf Schwarzrettich-Talern

Heute starten wir mit unserem Weihnachtsmenü 2020. Wir das sind: Jil von www.kleineskuliversum.com, Malou von https://liebemitbiss.com/, Sheyla von https://www.passionmeetscreativity.com und ich. Das diesjähre Weihnachtsmenü ist zudem ein ganz besonderes, da es nicht nur auf unseren Blogs, sondern auch teilweise im Magazin Revue veröffentlicht wird.

Den Anfang machen heute unsere leckeren Fingerfood- und Aperitifideen.

Bei Jil findet ihr Granatapfel Sekt & Birnen Brie Häppchen.

Malou zeigt euch ihre Knusper mit Trüffel

Sheyla verwöhnt euch mit

Und bei mir gibt es Ziegenkäsemousse mit karamellisierten Walnüssen auf Schwarzrettich-Talern.

Zutaten

  • 10 Walnüsse 
  • 25 g Honig
  • 25 ml Wasser
  • 1/2 Schwarzer Rettich (länglich)
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Wunsch

Zubereitung

  1. Die Walnüsse knacken und die Kerne herausnehmen.
  2. Wasser mit Honig in eine Pfanne geben und kurz aufkochen.
  3. Dann die Walnusskerne hinzugeben und solange rühren bis sie komplett von Honig ummantelt sind.
  4. Aus der Pfanne nehmen und zum Abkühlen auf ein Backpapier legen.
  5. Die Sahne steif schlagen.
  6. Die Sahne vorsichtig unter den Frischkäse heben und nach Geschmack würzen.
  7. Die Mousse in einen Spritzbeutel füllen und kalt stellen.
  8. Den Rettich gut waschen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden.
  9. Zum Anrichten Mousse auf die Rettichtaler spritzen und mit Walnüssen dekorieren.

Quittengelee und Quittenbrot

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal in meinem Leben dazu gekommen, mich etwas näher mit dem wunderbaren Obst Quitte vertraut zu machen. Vor kurzem habe ich neben meinem Schulgebäude zwei Quittenbäume entdeckt, die dieses Jahr zahlreiche Früchte trugen und so bin ich nicht umher gekommen, mir einige davon zu pflücken. Abgesehen davon, dass Quitten einen herrlichen Duft im ganzen Haus verbreiten, kann man mit etwas Geduld daraus u.a. ein leckeres Gelee oder auch Quittenbrot zaubern. Hierbei handelt es sich um Quittenmus, welches mit Zucker vermischt auf ein Backblech gestrichen wird und dann nach dem Trocknen zu kleinen Fruchtpralinen geschnitten wird. In Portugal und Spanien, aber auch in Frankreich ist diese Nascherei sehr beliebt. Das Gelee habe ich mit weihnachtlichen Gewürzen zubereitet und habe so bereits meine ersten Gechenke für unter den Baum 😉

Heute zeige ich euch, wie ihr dieses leckere Konfekt und Quittengelee zubereiten könnt. Ihr könnt mit einer Ladung Quitten beides machen und habt sozusagen ein Zero-Waste-Rezept, bei dem ihr alles vom Obst verwerten könnt.

Quittengelee

Anmerkung: Ich habe in zahlreichen Artikeln gelesen, dass Quitten von Natur aus, v.a. im Kerngehäuse, viel Pektin enthalten und dass man Quittensaft statt mit Gelierzucker auch mit normalem Haushaltszucker zu Gelee verarbeiten kann. Bei mir hat dies leider nicht geklappt, obwohl ich den Saft mit dem Zucker und Zitronensaft sehr lange gekocht habe und auch extra die Kerngehäuse beim Kochen mitverwendet habe. Daher hier nur das Rezept mit Gelierzucker, welches beim 2. Anlauf perfekt gelang, um euch diese Panne zu ersparen;)

Zutaten

  • Quitten
  • Zitronensaft
  • Gelierzucker
  • fakultativ: Zimtstange, Sternanis, Gewürznelken

Vorbereitung des Quittensafts

  1. Wascht zunächst eure Quitten und reibt sie, wenn nötig, mit einem Küchentuch ab um den Flaum zu entfernen.
  2. Dann viertelt ihr die Quitten und entfernt nur den Stiel und den Blütenansatz.
  3. Die Quitten sofort in einen Topf mit Wasser und etwas Zitrone (etwa 2 EL pro kg) geben. Das Wasser sollte die Quitten knapp bedecken.
  4. Nun kocht ihr die Quitten 45 Minuten lang.
  5. Ihr habt nun die Möglichkeit den Saft gleich aufzufangen oder ihr lasst das Ganze noch für 12 bis 24 Stunden stehen um einen intensiveren Geschmack zu bekommen.
  6. Zum Auffangen könnt ihr Siebe mit einem angefeuchteten Mulltuch auslegen und den Saft in einem Topf auffangen. (Auf keinen Fall die gekochten Quittenviertel wegwerfen, die werdet ihr für das Quittenbrot brauchen.)

Vom Saft zum Gelee

  1. Einen Teil des Saftes habe ich zu einem Weihnachtsgelee verarbeitet, indem ich den Saft kurz mit 1 Zimtstange, 1 Anisstern und 1 Gewürznelke (in einem Gewürzsäckchen) aufgekocht und dann 10 Minuten ziehen gelassen habe.
  2. Den Saft kann man dann gewürzt oder ungewürzt mit Gelierzucker nach Packungsanweisung aufkochen. Je nach gewünschter Süße, könnt ihr Gelierzucker im Verhältnis 3 zu 1, 2 zu 1 oder 1 zu 1 wählen. Wobei ich persönlich die 2 zu 1 Variante bevorzuge.
  3. Macht unbedingt eine Gelierprobe, indem ihr etwas Gelee auf einen kalten Teller gibt und schaut ob er schnell fest wird und füllt dann das fertige, noch heiße Gelee in saubere, ausgekochte Gläser.

Quittenbrot

Zutaten

  • gekochte Quittenviertel
  • Zucker

Zubereitung

  1. Nun kommen die gekochten Quitten zum Einsatz. Ich habe sie einfach in die Flotte Lotte gegeben und so das Quittenmus von den Kernen und Schalen getrennt. Falls ihr keine Flotte Lotte besitzt könnt ihr das Kerngehäuse und die Kerne auch mit einem Messer entfernen. Die Schale muss nicht abgemacht werden.Die geputzten Quittenstücke könnt ihr dann mit einem Pürierstab zu Mus pürieren.
  2. Das Quittenmus abwiegen und mit der gleichen Menge Zucker vermengen.
  3. Dann etwa 45 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren einkochen. Ihr müsst wirklich ständig rühren, sonst brennt die Masse im Topf an. Wer einen Thermomix besitzt, ist hier deutlich im Vorteil und brauch weniger Muskelkraft. Einfach alles auf 100° Stufe 4 für 55 Minuten kochen.
  4. Die fertige Masse ist jetzt orange geworden und kann nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gestrichen werden (etwa 1,5 cm hoch). Ihr könnt es nun entweder 3 bis 4 Tage an der Luft oder, wenn ihr es eilig habt, im Backofen trocknen. Dabei den Backofen auf 100° Umluft stellen und etwa 3 bis 4 Stunden bei leicht geöffneter Tür trocken. Natürlich funktioniert das auch prima im Dörrautomat.
  5. Wenn alles trocken ist könnt ihr das Quittenbrot mit einem Messer in Stücke schneiden oder mit Keksausstechern Formen ausschneiden. Die fertigen Stückchen dann in Zucker oder Kokosnussflocken wenden, damit sie nicht mehr kleben und in einer Blechdose aufbewahren.

Glutenfreier Apfel-Lavendel-Kuchen

Bisher habe ich den getrockneten Lavendel aus dem eigenen Garten nur für Lavendelsäckchen benutzt, aber seit kurzem experimentiere ich auch in der Küche etwas mit Lavendel rum. Vor allem Apfel und Lavendel haben sich als tolle Kombination erwiesen und so ist dieses leckeres Rezept entstanden. Falls ihr Lavendel ernten wollt, passt bitte auf, dass die Pflanzen Bioqualität haben oder bereits seit einigen Jahren im Garten stehen. Die meisten neu erworbenen Pflanzen aus dem Baumarkt sind stark gespritzt und sollten daher schon etwas länger stehen. Falls ihr keinen Lavendel auftreiben könnt, schmeckt dieser Kuchen auch hervorragend ohne.

Zutaten

  • 4 Äpfel
  • 200 g Mandeln
  • 4 Eier
  • 125 g weiche Butter plus Butter zum Einfetten der Form
  • 50 gr brauner Zucker plus etwas Zucker zum Bestreuen
  • 1 TL Zimt (optional)
  • 1 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1/2 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

1) Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.

2) Lavendelblüten im Mörser etwas zerstoßen.

3) Alle Zutaten (bis auf die Äpfel) zu einem glatten Teig verrühren.

4) Die Äpfel schälen und in Würfel schneiden und zu dem Teig geben.

5) Den Teig in eine gefettete Backform geben und mit braunem Zucker bestreuen.

5) Bei 180° Umluft ca. 40 Minuten backen.

6) Vor dem Herausnehmen abkühlen lassen.

Mirabellen-Schoko-Mandel Tarte

Dieses Jahr gibt es wieder besonders viele Mirabellen. Daher habe ich mir ein weiteres, etwas ungewohntes Rezept überlegt. Probiert es unbedingt aus, es ist sehr einfach und genau das richtige, um euch und eure Liebsten kulinarisch zu verwöhnen. Wer möchte kann noch Vanilleeis zur lauwarmen Tarte servieren, ein Traum…..

Zutaten für den Teig

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zutaten für den Belag

  • 350 g Mirabellen
  • 150 g dunkele Kochschokolade
  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 125 gemahlene Mandeln

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen.
  3. Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten. Den Teig anschließend ausrollen und in einer gebutterten Form auslegen. Den Rand mit den Fingern festdrücken. Damit er besser ausgerollt werden kann, könnt ihr den Teig auch in Folie gewickelt für 45 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  5. Für die Mandelcreme Mandeln, Zucker, Butter und Eier in einer Schüssel vermengen.
  6. Die geschmolzene Schokolade auf dem Teig verteilen.
  7. Dann vorsichtig die Creme auftragen.
  8. Zum Schluss mit den Mirabellenhälften belegen und diese leicht festdrücken.
  9. Alles bei 180° Umluft ca. 40 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Tarte mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.

Gazpacho

So einfach, aber so lecker. Diese kalte spanische Suppe ist perfekt für heiße Tage. Ihr braucht lediglich einen hochleistungsstarken Mixer und frisches Gemüse. Falls ihr Gazpacho mögt, schaut euch doch auch mein Erdbeer-Gazpacho Rezept an.

Zutaten

  • 1 kg Tomaten entkernt
  • 1 Paprika (grün, gelb oder rot)
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben Weißbrot
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig (Sherry-Essig, oder anderen)
  • 1/2- 1 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • etwas Pfeffer
  • Topping nach Wahl: kleingeschnittenes Gemüse, Croutons, Kräuter…

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen.

Zubereitung

  1. Das Brot entrinden und in etwas Wasser einweichen.
  2. Die Tomaten in Stücke schneiden.
  3. Die Paprika entkernen und in Stücke schneiden.
  4. Die Gurke schälen und in Stücke schneiden.
  5. Knoblauch und Zwiebel schälen und klein schneiden.
  6. Das Brot ausdrücken und nun alle Zutaten auf höchster Stufe mit dem Mixer pürieren.
  7. Die Suppe kaltstellen (etwa 3 Stunden im Kühlschrank) und mit Olivenöl und den gewünschten Toppings servieren.