Weihnachtsmenü 2020 Geräucherte Lachsforelle auf Brioche-French-Toast mit Meerrettichsahne und Petersilienwurzel-Crunch

Heute stellen wir euch schon den 2. Teil unseres Weihnachtsmenüs 2020 vor. Zum Thema „Vorspeise“ haben wir uns für euch folgendes ausgedacht:

Kleines Kuliversum: Sellerie Apfel Suppe mit Parmesan

Liebe mit Biss: Coquilles St Jacques – Trüffelschaum – Geflügeljus

Und bei mir gibt es ein leckeres Brioche mit geräucherter Lachsforelle mit Meerrettichsahne und Crunch aus gerösteten Petersilienwurzeln. Wenn ihr etwas Zeit habt, solltet ihr die Brioche unbedingt selbst machen. Das passende Rezept findet ihr hier. Wer schnell ein leckeres Essen mit Wow-Effekt zaubern will, kann natürlich auch eine Brioche kaufen.

Dieses Rezept könnt ihr übrigens auch diese Woche im Magazin „Revue“ finden.

Die Angaben reichen für 4 Personen.

Zutaten für die Meerrettichsahne:

  • 2-3 EL Meerrettich frisch gerieben
  • 150 ml Sahne geschlagen
  • 1 TL Senf
  • etwas Salz und Pfeffer

Zutaten für die gerösteten Petersilienwurzelraspeln

  • 60 g Petersilienwurzel grob geraspelt
  • 2 EL Mehl
  • etwas Salz
  • Öl zum Braten

Zutaten für den Brioche-French-Toast

  • 4 Scheiben Brioche
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • etwas Salz
  • Butter
  • 4 Scheiben geräucherte Lachsforelle
  • Rosa Pfeffer

Zubereitung

1. Alle Zutaten für die Meerrettichsahne verrühren. Die Sahne bis zum Anrichten kalt stellen.

2. Nun den Petersilienwurzel-Crunch zubereiten. Dazu die Petersilienwurzel grob raspeln und mit dem Mehl vermischen. Dann reichlich Öl in eine Pfanne geben und die Raspeln unter Rühren goldgelb rösten. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.

3. Kurz vor dem Servieren den French-Toast vorbereiten. Dazu die Eier mit der Milch und etwas Salz verrühren. Butter in eine Pfanne geben. Dann die Briochescheiben von beiden Seiten kurz in die Eier-Milch-Mischung tauchen und auf beiden Seiten goldbraun braten. Die Toasts auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

4. Zum Anrichten jeweils eine Scheibe Brioche mit einer Scheibe geräucherter Lachsforelle belegen. Dann mit den gerösteten Petersilienwurzelraspeln und rosa Pfeffer bestreuen und zusammen mit der Meerrettichsahne servieren.

Brioche

Hier findet ihr das Rezept für die Brioche aus dem Rezept: Geräucherte Lachsforelle auf Brioche-French-Toast mit Meerrettichsahne und Petersilenwurzel – Crunch

Falls ihr die Brioche lieber mit süßem Belag oder Butter zum Frühstück essen wollt, könnt ihr etwas mehr Zucker (+/- 4 EL) verwenden.

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150 g kalte Butter
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 3 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Salz  
  • zusätzlich 1 Ei und etwas Milch zum Bestreichen und Fett (Öl oder Butter) für die Form

Zubereitung

  1. Alle Zutaten (bis auf die Butter) etwa 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (Küchenmaschine Stufe 1-2).
  2. Dann die Butter in Stücken schrittweise hinzugeben und alles 15 Minuten lang kneten (Küchenmaschine Stufe1-2).
  3. Den Teig für 2 Stunden in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort gehen lassen. Noch lockerer wird der Teig, wenn man ihn für mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellt.
  4. Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen nochmals kurz durchkneten.
  5. Den Teig nun in 6 gleichgroße Stücke teilen.
  6. Jedes Stück mit der Hand mehrmals dehnen und falten. Dann längs dehnen (auf etwa 15×10 cm) An den beiden langen Seiten nun das oberste Drittel zur Mitte einschlagen, dann das untere darauf falten (wie ein Brief). Die beiden anderen Seiten einschlagen.
  7. Die Stücke zu kartoffelförmigen Kugeln formen und, mit den Falten nach unten, nebeneinander in eine eingefettete Kastenform legen.
  8. Ein Ei mit etwas Milch verrühren und die Brioche damit einpinseln.
  9. Dann die Brioche auf den mittleren Blech in den kalten Ofen stellen. Auf den unteren Blech eine Schüssel mit Wasser stellen.
  10. Den Ofen auf 180° Umluft  einstellen und die Brioche etwa 40 Minuten backen.

Weihnachtsmenü 2020 Ziegenkäsemousse mit karamellisierten Walnüssen auf Schwarzrettich-Talern

Heute starten wir mit unserem Weihnachtsmenü 2020. Wir das sind: Jil von www.kleineskuliversum.com, Malou von https://liebemitbiss.com/, Sheyla von https://www.passionmeetscreativity.com und ich. Das diesjähre Weihnachtsmenü ist zudem ein ganz besonderes, da es nicht nur auf unseren Blogs, sondern auch teilweise im Magazin Revue veröffentlicht wird.

Den Anfang machen heute unsere leckeren Fingerfood- und Aperitifideen.

Bei Jil findet ihr Granatapfel Sekt & Birnen Brie Häppchen.

Malou zeigt euch ihre Knusper mit Trüffel

Sheyla verwöhnt euch mit

Und bei mir gibt es Ziegenkäsemousse mit karamellisierten Walnüssen auf Schwarzrettich-Talern.

Zutaten

  • 10 Walnüsse 
  • 25 g Honig
  • 25 ml Wasser
  • 1/2 Schwarzer Rettich (länglich)
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Wunsch

Zubereitung

  1. Die Walnüsse knacken und die Kerne herausnehmen.
  2. Wasser mit Honig in eine Pfanne geben und kurz aufkochen.
  3. Dann die Walnusskerne hinzugeben und solange rühren bis sie komplett von Honig ummantelt sind.
  4. Aus der Pfanne nehmen und zum Abkühlen auf ein Backpapier legen.
  5. Die Sahne steif schlagen.
  6. Die Sahne vorsichtig unter den Frischkäse heben und nach Geschmack würzen.
  7. Die Mousse in einen Spritzbeutel füllen und kalt stellen.
  8. Den Rettich gut waschen und in 3 mm dicke Scheiben schneiden.
  9. Zum Anrichten Mousse auf die Rettichtaler spritzen und mit Walnüssen dekorieren.

Quittengelee und Quittenbrot

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal in meinem Leben dazu gekommen, mich etwas näher mit dem wunderbaren Obst Quitte vertraut zu machen. Vor kurzem habe ich neben meinem Schulgebäude zwei Quittenbäume entdeckt, die dieses Jahr zahlreiche Früchte trugen und so bin ich nicht umher gekommen, mir einige davon zu pflücken. Abgesehen davon, dass Quitten einen herrlichen Duft im ganzen Haus verbreiten, kann man mit etwas Geduld daraus u.a. ein leckeres Gelee oder auch Quittenbrot zaubern. Hierbei handelt es sich um Quittenmus, welches mit Zucker vermischt auf ein Backblech gestrichen wird und dann nach dem Trocknen zu kleinen Fruchtpralinen geschnitten wird. In Portugal und Spanien, aber auch in Frankreich ist diese Nascherei sehr beliebt. Das Gelee habe ich mit weihnachtlichen Gewürzen zubereitet und habe so bereits meine ersten Gechenke für unter den Baum 😉

Heute zeige ich euch, wie ihr dieses leckere Konfekt und Quittengelee zubereiten könnt. Ihr könnt mit einer Ladung Quitten beides machen und habt sozusagen ein Zero-Waste-Rezept, bei dem ihr alles vom Obst verwerten könnt.

Quittengelee

Anmerkung: Ich habe in zahlreichen Artikeln gelesen, dass Quitten von Natur aus, v.a. im Kerngehäuse, viel Pektin enthalten und dass man Quittensaft statt mit Gelierzucker auch mit normalem Haushaltszucker zu Gelee verarbeiten kann. Bei mir hat dies leider nicht geklappt, obwohl ich den Saft mit dem Zucker und Zitronensaft sehr lange gekocht habe und auch extra die Kerngehäuse beim Kochen mitverwendet habe. Daher hier nur das Rezept mit Gelierzucker, welches beim 2. Anlauf perfekt gelang, um euch diese Panne zu ersparen;)

Zutaten

  • Quitten
  • Zitronensaft
  • Gelierzucker
  • fakultativ: Zimtstange, Sternanis, Gewürznelken

Vorbereitung des Quittensafts

  1. Wascht zunächst eure Quitten und reibt sie, wenn nötig, mit einem Küchentuch ab um den Flaum zu entfernen.
  2. Dann viertelt ihr die Quitten und entfernt nur den Stiel und den Blütenansatz.
  3. Die Quitten sofort in einen Topf mit Wasser und etwas Zitrone (etwa 2 EL pro kg) geben. Das Wasser sollte die Quitten knapp bedecken.
  4. Nun kocht ihr die Quitten 45 Minuten lang.
  5. Ihr habt nun die Möglichkeit den Saft gleich aufzufangen oder ihr lasst das Ganze noch für 12 bis 24 Stunden stehen um einen intensiveren Geschmack zu bekommen.
  6. Zum Auffangen könnt ihr Siebe mit einem angefeuchteten Mulltuch auslegen und den Saft in einem Topf auffangen. (Auf keinen Fall die gekochten Quittenviertel wegwerfen, die werdet ihr für das Quittenbrot brauchen.)

Vom Saft zum Gelee

  1. Einen Teil des Saftes habe ich zu einem Weihnachtsgelee verarbeitet, indem ich den Saft kurz mit 1 Zimtstange, 1 Anisstern und 1 Gewürznelke (in einem Gewürzsäckchen) aufgekocht und dann 10 Minuten ziehen gelassen habe.
  2. Den Saft kann man dann gewürzt oder ungewürzt mit Gelierzucker nach Packungsanweisung aufkochen. Je nach gewünschter Süße, könnt ihr Gelierzucker im Verhältnis 3 zu 1, 2 zu 1 oder 1 zu 1 wählen. Wobei ich persönlich die 2 zu 1 Variante bevorzuge.
  3. Macht unbedingt eine Gelierprobe, indem ihr etwas Gelee auf einen kalten Teller gibt und schaut ob er schnell fest wird und füllt dann das fertige, noch heiße Gelee in saubere, ausgekochte Gläser.

Quittenbrot

Zutaten

  • gekochte Quittenviertel
  • Zucker

Zubereitung

  1. Nun kommen die gekochten Quitten zum Einsatz. Ich habe sie einfach in die Flotte Lotte gegeben und so das Quittenmus von den Kernen und Schalen getrennt. Falls ihr keine Flotte Lotte besitzt könnt ihr das Kerngehäuse und die Kerne auch mit einem Messer entfernen. Die Schale muss nicht abgemacht werden.Die geputzten Quittenstücke könnt ihr dann mit einem Pürierstab zu Mus pürieren.
  2. Das Quittenmus abwiegen und mit der gleichen Menge Zucker vermengen.
  3. Dann etwa 45 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren einkochen. Ihr müsst wirklich ständig rühren, sonst brennt die Masse im Topf an. Wer einen Thermomix besitzt, ist hier deutlich im Vorteil und brauch weniger Muskelkraft. Einfach alles auf 100° Stufe 4 für 55 Minuten kochen.
  4. Die fertige Masse ist jetzt orange geworden und kann nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gestrichen werden (etwa 1,5 cm hoch). Ihr könnt es nun entweder 3 bis 4 Tage an der Luft oder, wenn ihr es eilig habt, im Backofen trocknen. Dabei den Backofen auf 100° Umluft stellen und etwa 3 bis 4 Stunden bei leicht geöffneter Tür trocken. Natürlich funktioniert das auch prima im Dörrautomat.
  5. Wenn alles trocken ist könnt ihr das Quittenbrot mit einem Messer in Stücke schneiden oder mit Keksausstechern Formen ausschneiden. Die fertigen Stückchen dann in Zucker oder Kokosnussflocken wenden, damit sie nicht mehr kleben und in einer Blechdose aufbewahren.

Glutenfreier Apfel-Lavendel-Kuchen

Bisher habe ich den getrockneten Lavendel aus dem eigenen Garten nur für Lavendelsäckchen benutzt, aber seit kurzem experimentiere ich auch in der Küche etwas mit Lavendel rum. Vor allem Apfel und Lavendel haben sich als tolle Kombination erwiesen und so ist dieses leckeres Rezept entstanden. Falls ihr Lavendel ernten wollt, passt bitte auf, dass die Pflanzen Bioqualität haben oder bereits seit einigen Jahren im Garten stehen. Die meisten neu erworbenen Pflanzen aus dem Baumarkt sind stark gespritzt und sollten daher schon etwas länger stehen. Falls ihr keinen Lavendel auftreiben könnt, schmeckt dieser Kuchen auch hervorragend ohne.

Zutaten

  • 4 Äpfel
  • 200 g Mandeln
  • 4 Eier
  • 125 g weiche Butter plus Butter zum Einfetten der Form
  • 50 gr brauner Zucker plus etwas Zucker zum Bestreuen
  • 1 TL Zimt (optional)
  • 1 TL getrocknete Lavendelblüten
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1/2 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

1) Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.

2) Lavendelblüten im Mörser etwas zerstoßen.

3) Alle Zutaten (bis auf die Äpfel) zu einem glatten Teig verrühren.

4) Die Äpfel schälen und in Würfel schneiden und zu dem Teig geben.

5) Den Teig in eine gefettete Backform geben und mit braunem Zucker bestreuen.

5) Bei 180° Umluft ca. 40 Minuten backen.

6) Vor dem Herausnehmen abkühlen lassen.

Mirabellen-Schoko-Mandel Tarte

Dieses Jahr gibt es wieder besonders viele Mirabellen. Daher habe ich mir ein weiteres, etwas ungewohntes Rezept überlegt. Probiert es unbedingt aus, es ist sehr einfach und genau das richtige, um euch und eure Liebsten kulinarisch zu verwöhnen. Wer möchte kann noch Vanilleeis zur lauwarmen Tarte servieren, ein Traum…..

Zutaten für den Teig

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zutaten für den Belag

  • 350 g Mirabellen
  • 150 g dunkele Kochschokolade
  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 125 gemahlene Mandeln

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen.
  3. Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten. Den Teig anschließend ausrollen und in einer gebutterten Form auslegen. Den Rand mit den Fingern festdrücken. Damit er besser ausgerollt werden kann, könnt ihr den Teig auch in Folie gewickelt für 45 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  5. Für die Mandelcreme Mandeln, Zucker, Butter und Eier in einer Schüssel vermengen.
  6. Die geschmolzene Schokolade auf dem Teig verteilen.
  7. Dann vorsichtig die Creme auftragen.
  8. Zum Schluss mit den Mirabellenhälften belegen und diese leicht festdrücken.
  9. Alles bei 180° Umluft ca. 40 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Tarte mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.

Gazpacho

So einfach, aber so lecker. Diese kalte spanische Suppe ist perfekt für heiße Tage. Ihr braucht lediglich einen hochleistungsstarken Mixer und frisches Gemüse. Falls ihr Gazpacho mögt, schaut euch doch auch mein Erdbeer-Gazpacho Rezept an.

Zutaten

  • 1 kg Tomaten entkernt
  • 1 Paprika (grün, gelb oder rot)
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben Weißbrot
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig (Sherry-Essig, oder anderen)
  • 1/2- 1 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • etwas Pfeffer
  • Topping nach Wahl: kleingeschnittenes Gemüse, Croutons, Kräuter…

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen.

Zubereitung

  1. Das Brot entrinden und in etwas Wasser einweichen.
  2. Die Tomaten in Stücke schneiden.
  3. Die Paprika entkernen und in Stücke schneiden.
  4. Die Gurke schälen und in Stücke schneiden.
  5. Knoblauch und Zwiebel schälen und klein schneiden.
  6. Das Brot ausdrücken und nun alle Zutaten auf höchster Stufe mit dem Mixer pürieren.
  7. Die Suppe kaltstellen (etwa 3 Stunden im Kühlschrank) und mit Olivenöl und den gewünschten Toppings servieren.

Mirabellen-Soufflé

Vor knapp 2 Wochen war ich in Frankreich unterwegs und habe dort dieses leckere Mirabellen-Soufflé kennengelernt. Die Region Lothringen ist weltbekannt für ihre Mirabellen und in vielen Restaurants wird diese bekannte Spezialität angeboten. Am besten schmeckt das Soufflé mit einer Kugel Eis.

Das Soufflé muss sofort nach dem Backen serviert werden. Falls ihr das Soufflé im Voraus vorbereiten wollt, könnt ihr alles bis zu Schritt 7 bereits vorbereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren. Ihr müsst dann später nur noch den Eischnee machen und alles verrühren.

Zutaten

  • 300 g Mirabellen
  • 60 g (brauner) Zucker
  • 4 Eiweiß
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Mäisstärke
  • etwas Butter und 4 EL Zucker für die Formen

Die Angaben reichen für 4 Formen.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Die Formen buttern und mit Zucker auskleiden.
  3. Die Mirabellen waschen und entsteinen.
  4. Die Mirabellen zusammen mit dem Zucker auf niedriger Temperatur 15 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
  5. Alles sehr fein mixen.
  6. Dann das Eigelb und die Maisstärke hinzugeben und alles schnell verrühren.
  7. Nochmals kurz unter Rühren aufköcheln lassen.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig mit dem Mirabellenpüree verrühren.
  9. Alles auf die Formen verteilen (es sollte bis knapp unter den Rand gehen) und bei 200° 10 Minuten backen.
  10. Den Ofen ausmachen und einen Spalt breit öffnen. 2 Minuten warten, bevor ihr die Soufflés herausnehmt, damit sie nicht gleich durch den Temperaturunterschied zusammenfallen. Sofort servieren.

Crème de Cassis

Crème de Cassis? Noch nie gehört? Dieser Likör aus schwarzen Johannisbeeren ist die Basiszutat von Kir oder Kir Royal.

Bisher habe ich Crème de Cassis immer gekauft, dieses Jahr habe ich sie zum ersten Mal selbst angesetzt. Falls ihr schwarze Johannisbeeren im Garten habt oder beim lokalen Händler erwerben könnt, solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Der Kir Royal schmeckt noch besser als sonst und die Crème de Cassis verfeinert nicht nur Cocktails, sondern passt auch zu Eis oder anderen Speisen.

Kir Royal gehört definitiv zu meinen Lieblingssommeraperitifs und ist zudem auch im Nu gemacht. Ihr braucht lediglich etwas Crème de Cassis (1-2cl pro Glas) und Sekt oder Champagner. Für Kir nimmt man statt Sekt oder Champagner einfach Weißwein.

Zutaten

  • 750 g schwarze Johannisbeeren
  • 3 Blätter vom schwarzen Johannisbeerstrauch
  • 1 Flasche Rotwein
  • Zucker (ungefähr 1 kg)

Zubereitung

  1. Die Johannisbeeren und Blätter waschen, in eine große Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken.
  2. Dann den Wein hinzugießen und alles zugedeckt an einem kalten Ort (oder im Kühlschrank) 2 bis 3 Tage ziehen lassen. Dabei jeden Tag 1x umrühren.
  3. Dann alles durch ein feines Sieb (ggf. ein Tuch) pressen und den Saft auffangen.
  4. Den Rotwein-Johannisbeersaft abwiegen und mit der gleichen Menge an Zucker kurz aufkochen lassen.
  5. Noch heiß in ausgekochte Flaschen geben und kühl und dunkel aufbewahren.

Radieschen-Rettich Kimchi

Kennt ihr eigentlich Kimchi? Kimchi ist eine typisch südkoreanische Gemüsebeilage, die überwiegend mit Chinakohl gemacht wird. Man findet aber auch zahlreiche andere Varianten (Gurken, Lauch, Rettich…). Das Gemüse wird dabei immer zuerst kurz in Salzlake eingelegt, dann abgespült und zusammen mit einer speziellen Paste aus u.a. koreanischem Chilipulver (Gochugaru) fermentiert. Diese Milchsäuregärung gibt dem Kimchi den typisch sauren Geschmack. Achtet bitte unbedingt darauf koreanisches Chilipulver zu nehmen, da auch dieses zum unverwechselbaren Geschmack beiträgt.

Die Südkoreaner essen Kimchi zu jeder Mahlzeit. Probiert doch mal Kimchi zu Bulgogi oder zu koreanischen Pfannkuchen und schon könnt ihr etwas Südkorea-Feeling erleben;)

In den letzten Wochen habe ich mich etwas mehr mit demThema Milchsäuregärung auseinandergesetzt. Falls auch ihr einen Einblick in diese spannende Welt erhalten möchtet schaut euch unbedingt auf dem Blog Wilde Fermente um. Hier erfahrt ihr jede Menge Basiswissen und findet weitere Rezepte. Traut euch ran, es lohnt sich.

Zutaten

  • 1 kg Radieschen/Rettich gemischt
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Apfel
  • 3 EL Fischsauce
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 50 ml Wasser
  • 1 EL Reismehl
  • 3-4 EL Koreanisches Chilipulver
  • 2 EL unraffiniertes/jodfreies Meersalz
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Die Radieschen in kleine Würfel/Stücke (ca. 2cm) schneiden.
  2. Die Radieschen mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben und etwa 1 Stunde ziehen lassen.
  3. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
  4. Apfel und Zwiebel schälen und vierteln. Knoblauch und Ingwer schälen. Dann alles zusammen mit der Fischsauce sehr fein pürieren.
  5. Das Reismehl mit dem Wasser vermischen und unter Rühren etwa eine Minute erhitzen (oder in der Mikrowelle erwärmen).
  6. Den Reismehlbrei zur Basispaste (Siehe Punkt 4 ) geben und zusammen mit den Chiliflocken gut verrühren.
  7. Nach etwa 1 Stunde die Radieschen in ein Sieb geben (2 EL Salzlake auffangen) und unter fließendem Wasser gut abspülen. Sie sollten angenehm salzig schmecken.
  8. Nun die Radieschen zusammen mit den Frühlingszwiebeln und den 2 EL Lake zur Paste geben und gut vermengen (am besten mit Einweghandschuhen).
  9. Alles in ein Bügel- oder Fermentierglas geben und gut festdrücken, es sollten keine Freiräume mehr zwischen den Radieschen sein und 2-4 Tage bei Raumtemperatur an einem dunklen Ort fermentieren lassen.
  10. Anschließend im Kühlschrank aufbewahren.