Rhabarber-Erdbeer- Clafoutis

Heute gibt es bei mir einen leckeren Rhabarber-Erdbeer-Clafoutis, bei dem die leichte Säure des Rhabarbers, sowie die Süße der Erdbeeren perfekt miteinander harmonieren. Das Rezept könnt ihr im aktuellen Magazin Revue (Heft 24) finden.

Clafoutis? Was ist das eigentlich? Bei einem Clafoutis handelt es sich um einen traditionellen französischen Nachtisch, einer Mischung aus Kuchen und Auflauf, der meist mit Kirschen zubereitet wird. Aber auch mit anderen Obstsorten schmeckt dieses Dessert hervorragend und so könnt ihr je nach Jahreszeit die Früchte variieren, wobei das Basisrezept immer gleich bleibt.  Gerne nutze ich dieses Rezept auch zur Resteverwertung und verwerte so Obst, welches nicht mehr so frisch und schön ist. Am besten schmeckt der Clafoutis (lau)warm aus dem Ofen mit einer Kugel Vanilleeis. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten

  • 300 g Erdbeeren
  • 100 g Rhabarber
  • 150 g Mehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 4 Eier
  • 75 ml Milch
  • Butter für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen
  2. Rhabarber schälen und in 3 cm lange Stücke schneiden.
  3. 1 EL von dem Zucker zum Rhabarber geben. Nach 10 Minuten das Zuckerwasser abgießen.
  4. Die Erdbeeren putzen und vierteln.
  5. Mehl, Zucker, Eier und Milch zu einem Teig verrühren.
  6. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  7. Die Hälfte des Obstes in der Form verteilen.
  8. Teig in die Form gießen.
  9. Das restliche Obst auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken.
  10. Etwa 35 Minuten bei 180° Umluft backen.

Osternester – Osterbrunch 2020 Teil 2

Hier nun das 2. Rezept vom Osterbrunch 2020. Ich wünsche euch schöne Feiertage (auch wenn sie dieses Jahr wohl anders ausfallen werden). Bleibt zu Hause und bleibt gesund.

Schaut euch auch unbedingt die Rezepte der anderen teilnehmenden Blogs an.

Die Osternester könnt ihr nach Wunsch entweder herzhaft oder süß zubereiten. Ich persönlich mag am liebsten die herzhafte Version mit Rosmarin. Dieses esse ich dann lauwarm mit Frischkäse oder etwas Butter, mmmmmmhhhh…. Die Osternester lassen sich ruckzuck zubereiten und da sie keine Hefe enthalten, muss der Teig nicht noch längere Zeit gehen. Sie schmecken am besten frisch aus dem Ofen, können aber auch einen Tag lang in einer Dose aufbewahrt werden und dann wieder kurz im Ofen aufgefrischt werden.

Tipp: Zur Frage ob das Ei roh oder gekocht, gefärbt oder ungefärbt in die Nester kommt, bevor sie in den Ofen wandern, gibt es zahlreiche Meinungen. Von zu durch über abfärbende Farbe bis hin zu gerissenen Eiern usw. . Ich persönlich habe einfach leere Eierschalenhälften in den Teig gegeben und diese dann nach dem Backen mit meinen fertigen Ostereiern ausgewechselt. So hat man ein perfekt gekochtes Ei und man hat schöne Osternester, in die die Eier perfekt reinpassen.

Falls ihr noch ein Rezept zum Ostereier-natürlich-färben braucht, schaut euch doch mal hier um.

Zutaten für den Grundteig

  • 300 g Mehl (Weizen oder 150 g Weizen /150 g Dinkel)
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Öl (geschmacksneutral z.B. Rapsöl)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für die süße Variante

  • 60 g Zucker und 1/2 – 1 Päckchen Vanillezucker
  • eventuell noch Schokotropfen

Alternativ für die herzhafte Variante

  • 2 – 3 EL getrocknete oder frische Kräuter nach Wunsch
  • 1 TL Salz

Zum Besteichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

Zum Dekorieren

  • 6 gefärbte Eier (6 Eierschalenhälften zum Backen siehe Tipp oben)
  • eventuell Hagelzucker, Mandeln…

Die Zutaten reichen für 6 kleine Osternester.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten für den Grundteig plus die Zutaten für eure gewählte Variante (süß oder herzhaft) zu einem glatten Teig rühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu zäh und lässt sich nicht so gut verarbeiten.
  3. Den Teig dann in 6 teilen.
  4. Nun ein Teil nehmen und dieses wiederum in 2 (wenn ihr den Teig nur drehen wollt) oder 3 (wenn ihr Zöpfe machen wollt) teilen.
  5. Diese Teile dann zu etwa 20 cm langen Strängen rollen.
  6. Die Stränge zu einem Zopf verknoten oder miteinander verdrehen.
  7. Dann zu einem Nest formen und eine Eierschalenhälfte reindrücken. Lasst ruhig ein etwas größeres Loch in der Mitte, da der Teig im Ofen noch aufgehen wird.
  8. Die weiteren Teile auch zu Nestern formen.
  9. 1 Eigelb mit 1 EL Milch verrühren und die Nester damit einpinseln. Ggf. mit Hagelzucker oder Deko nach Wahl bestreuen.
  10. Die Nester etwa 20 Minuten bei 180° Umluft backen.        

Karottenkuchen – Osterbrunch 2020 Teil 1

Hier nun das 1. Rezept vom Osterbrunch 2020. Ich wünsche euch schöne Feiertage (auch wenn sie dieses Jahr wohl anders ausfallen werden). Bleibt zu Hause und bleibt gesund.

Schaut euch auch unbedingt die Rezepte der anderen teilnehmenden Blogs an.

Zutaten für den Teig

  • 350 g fein geriebene Karotten
  • 225 g weiche Butter (plus Butter zum Einfetten)
  • 200 g Rohrzucker
  • 175 g (Vollkorn)Mehl
  • 4 Eier (getrennt)
  • 150 g gemahlene Walnüsse/Mandeln/Haselnüsse
  • 1/2 Orange (Saft und abgeriebene Schale)
  • 2 TL Backpulver
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Messerspitze Muskat
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Frischkäseüberzug

  • 250 g Frischkäse
  • 125 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1/2 Orange (Saft und abgeriebene Schale)

Deko nach Wunsch

  • getrocknete Blüten, geraspelte Karotten, Orangenzeste, Marzipan, Schokoeier…

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° (160° Umluft) vorheizen.
  2. Eine Springform (Ø 26 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
  3. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren.
  4. Eigelb, Organgensaft und Organgenabrieb hinzugeben und alles verrühren.
  5. Mehl, Backpulver, Salz, Gewürze und Nüsse hinzugeben und alles gut vermengen.
  6. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.
  7. Zum Schluss die Karotten hinzugeben und alles gut verrühren.
  8. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und den Kuchen bei 180° (160° Umluft) etwa 50-60 Minuten backen.
  9. Für das Frosting alle Zutaten miteinander verrühren und dann auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen. Vor dem Servieren nochmal 20 Minuten kaltstellen.
  10. Den Kuchen nach Wunsch dekorieren.

Gefüllte Brezel

Am Sonntag ist es wieder so weit. Es ist Halbfasten und wir feiern hier in Luxemburg Brezelsonntag. So wie es die Tradition will, schenkt der Mann an diesem Tag seiner Geliebten eine Brezel. Falls diese seine Gefühle erwidert, schenkt sie ihm zu Ostern Ostereier, meist ein mit Pralinen gefülltes Schokoladenei. Aber aufgepasst, in Schaltjahren ist der Brauch umgekehrt. Dann schenkt die Frau dem Mann eine Brezel und bekommt hoffentlich an Ostern ein Ei zurück. Also Mädels denkt daran, auch 2020 ist ein Schaltjahr!

Das Rezept ist gar nicht so schwer, also traut euch ruhig ran. Bei der Füllung könnt ihr variieren und zum Beispiel auch eine Nuss-Marzipanmischung nehmen.

Zutaten für den Teig

  • 500 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
  • 200 ml Milch (Zimmertemperatur)
  • 1 Würfel Hefe (Zimmertemperatur)
  • 40 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Salz
  • Abrieb von einer kleinen Zitrone
  • 250 g gefrorene Butter (legt die Butter etwa 30 Minuten in den Gefrierschrank)

Zum Bestreichen

  • 50 g flüssige Butter
  • 30 g gehobelte Mandeln
  • Zuckerguss: 120 g Puderzucker mit 2 EL Wasser verrühren

Für die Füllung

  • 150 g Haselnusscrème
  • 50 g Haselnüsse (gemahlen oder gehackt)

Die Angaben ergeben 2 große Brezeln (2 Bleche)

Zubereitung

  1. Die Hefe zusammen mit dem Zucker in der Milch auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen.
  2. Nun alle weiteren Zutaten bis auf die gefrorene Butter etwa 4 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten im Kühlschrank gehen lassen.
  4. Den Teig in 6 teilen und jedes Teil auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck (ca. 22 x 17 cm) ausrollen.
  5. Nun das erste Rechteck nehmen und gefrorene Butter drüber raspeln bis alles bedeckt ist. Das nächste Rechteck drauflegen und wieder mit geraspelter Butter bestreuen. So weiterfahren mit den nächsten Stücken. Auf das letzte kommt jedoch keine Butter mehr. Tipp: Ihr müsst schnell arbeiten, damit alles schön kalt bleibt. Ggf. die Butter nochmal kurz in der Gefriertruhe kühlen. (Bild 1)
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nun längs ausrollen (ca. 40 x 20 cm) und das untere Ende zur Mitte falten, nun das obere Ende ganz nach unten falten. (Bild 2)
  7. Dann den Teig für etwa 15 Minuten in Frischhaltefolie eingewickelt in den Kühlschrank legen.
  8. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  9. Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick zu einem Rechteck ausrollen (ca. 55×30 cm)
  10. Dann den Teig längs teilen und beide Teile mit der Nussnougatcrème mittig bestreichen und mit den gemahlenen Haselnüssen bestreuen. (Bild 3)
  11. Nun werden beide Brezeln einzeln geformt. Dazu jeden Streifen längs aufrollen. Nun jede Rolle einzeln verdrehen und gleichzeitig lang ziehen bis ihr eine etwa 1 m lange Teigrolle habt. Dann auf zwei mit Backpapier belegten Blechen den Teig zu Brezeln formen. (Bild 4). Bedenkt bitte, dass die Brezel im Ofen noch aufgehen und macht ruhig etwas größere Löcher. Bei mir haben sich die Löcher nämlich beim Backen etwas verschlossen;)
  12. Die Brezeln nun mit der flüssigen Butter bestreichen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  13. Im Ofen bei 160° Umluft die Brezeln einzeln jeweils 25-30 Minuten backen.
  14. Die fertigen Brezeln etwas abkühlen lassen und dann zum weiteren Abkühlen auf ein Gitter geben.
  15. Die noch warmen Brezeln mit Zuckerguss beträufeln.
  16. Nun nur noch die Brezel dem Liebsten schenken oder selbst aufessen;)

Ofen-Berliner

Zu Karneval gehören kleine Naschereien einfach dazu. Heute zeige ich euch, wie ihr ganz schnell leckere Berliner zubereiten könnt. Und das ganz einfach im Ofen. Füllen könnt ihr die Berliner entweder mit Marmelade, Zwetschgenmus, Schokoaufstrich oder auch Pudding.

Weitere Rezepte passend zum Karneval findet ihr hier: http://www.mypickedfood.lu/fueskichelcher-karnevalsgebaeck/

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 80 g Butter + Butter zum Einfetten der Formen
  • 2 Eier
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • Füllung nach Wahl
Ofenberliner aus der Muffinform

Zubereitung

  1. Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.
  2. Mehl, Eier, 50 g Butter in Stückchen, Zucker, Salz und die Milch mit der Hefe in eine Schüssel geben und alles gut verrühren.
  3. Den Teig mit einem Tuch abdecken un d etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Eine Muffinform einfetten und den Teig auf die Mulden (4/5 voll) verteilen. Den Teig weitere 20 Minuten gehen lassen. (Alternativ könnt ihr auch mit bemehlten Händen und mit Hilfe von 2 EL Kugeln formen und diese auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Falls der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl hinzunehmen. Legt die Bällchen nicht zu nah beieinander, da sie im Ofen noch aufgehen.)
  5. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  6. Die restliche Butter (30 g) schmelzen und die Berliner damit bepinseln.
  7. Etwa 17 – 20 Minuten im Ofen backen.
  8. Die abgekühlten Berliner mit einem Messer durchschneiden und mit gewünschter Füllung bestreichen oder die Füllung mit einer Küchenspritze/Spritztülle in die Berliner geben.
  9. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.
Ofenberliner vom Backblech

Vegane ApfelPfannkuchen

Wie ihr wahrscheinlich wisst, ist am kommenden Sonntag „Liichtmëssdag“. Bei unseren französischen und belgischen Nachbarn ist es ein Brauch an diesem Tag Crêpes (Pfannkuchen) zu servieren. Die runde Form sowie die gelbe Farbe der Pfannkuchen sollen an ein baldiges Ende des Winters und an den herannahenden Frühling erinnern. Bei uns in Luxemburg gibt es diese Tradition der Pfannkuchen am 2. Februar zwar (noch) nicht, aber warum sollten wir uns nicht auch zu „Liichtmëssdag“ einen leckeren Pfannkuchen gönnen.

Ich denke jeder hat bereits sein eigenes Lieblingspfannkuchen Rezept, daher stelle ich euch heute eine leckere Alternative ohne tierische Produkte vor, die den traditionellen Pfannkuchen in nichts nachsteht.

Wer es lieber herzhafter mag, sollte sich meine Koreanischen Gemüsepfannkuchen nicht entgehen lassen.

Viel Spass beim Nachkochen, Essen und „Liichte goen“.

Zutaten

  • 200 g Dinkelmehl (oder anderes Mehl)
  • 150 ml Dinkeldrink (oder alternativen Milchersatz)
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 Apfel
  • 2 EL Zucker oder Sirup
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl zum Braten
  • Topping nach Wahl: Zucker, getrocknete Früchte, Nüsse, Sirup….

Die Zutaten ergeben 4 mittelgroße Pfannkuchen.

Zubereitung

  1. Mehl, Dinkeldrink, Apfelsaft, Zucker, Backpulver und Salz  mit einem Mixer zu einem glatten  Teig verrühren.
  2. Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben vierteln.
  3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Teig in die Pfanne geben. Die Apfelstücke in den Teig drücken.
  4. Nach etwa 2 Minuten den Pfannkuchen wenden und weitere 2 Minuten erhitzen.

Schoko-Resteverwertung

In der letzten Ausgabe der Revue, konntet ihr diesen Artikel über Schoko-Resteverwertung finden.

Die Feiertage sind längst vorbei, doch in vielen Küchenschränken türmen sich immer noch zahlreiche Schokonikoläuse und -weihnachtsmänner. Auch die letzten Plätzchen finden oft keine Abnehmer mehr. Daher zeige ich euch heute, wie ihr Schokoladen- und Plätzchenreste verwerten und eure Familien und Freunde mit kleinen Naschereien überraschen könnt.

Schoko-Crossies mit rosa Pfeffer und Meersalz

Zutaten

  • 200 g Schokolade
  • 100 g Cornflakes (ungesüßt)
  • rosa Pfeffer, Meersalz

Zubereitung

  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  2. Die  heiße Schokolade zu den Cornflakes geben und alles gut umrühren.
  3. Mit einem Teelöffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Häufchen geben.
  4. Mit Meersalz oder rosa Pfeffer bestreuen und abkühlen lassen.

Das Rezept könnt ihr beliebig abwandeln. Ihr könnt entweder weiße, dunkle  oder Vollmilchschokolade verwenden. Die Cornflakes könnt ihr auch ganz oder teils durch gehackte Nüsse, Mandeln oder Puffreis ersetzen. Auch bei den Gewürzen könnt ihr variieren und zum Beispiel Zimt, Chili oder Ingwer nehmen. Der Phantasie und Kreativität sind  hier keine Grenzen gesetzt.

Schokosalami

Zutaten

  • 250 g Schokolade (davon mindestens 150 g dunkle Schokolade)
  • 200 g Kekse (Spekulatius, Butterplätzchen …)
  • 120 g Butter
  • 50 g Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln …)
  • 50 g Trockenfrüchte (Rosinen, Aprikosen, …)
  • 80 ml Milch
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Nüsse kurz in einer Pfanne oder im Backofen bei 180 ° etwa 8 Minuten rösten.
  2. Die abgekühlten Nüsse gegebenenfalls durch Reiben zwischen den Händen schälen und halbieren.
  3. Die Kekse in kleine Stücke (etwa 1,5 cm) brechen.
  4. Die Früchte in kleine Stücke schneiden.
  5. Schokolade, Milch und Butter in einem Topf im Wasserbad erwärmen bis alles geschmolzen ist.
  6. Nun alle Zutaten (Kekse, Nüsse, Früchte und Schokomasse) miteinander verrühren.
  7. Die Mischung im Kühlschrank etwa eine halbe Stunde abkühlen lassen.
  8. Die abgekühlte Masse auf einem Stück Klarsichtfolie längs verteilen und zu einer Wurst formen. Die Folie wie ein Bonbon einwickeln und die Wurst mindestens 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.
  9. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit Küchengarn umwickeln.

Weihnachtsmenü 2019 Spekulatius Tartelette Tatin

Heute kommt auch leider schon der letzte Teil unseres Weihnachtsmenüs 2019. Ich hoffe ihr konntet etwas für die Weihnachtstage finden. Schaut euch auch mein Weihnachtsmenü von 2018 an und seht euch auf den Blogs der teilnehmenden Bloggerkolleginnen um (siehe unten).

Nun aber zum Dessert: eine leckere Spekutlatius Tartelette Tatin, ein perfekter Nachtisch nach einem meist defitgen Essen. Die Tartelette schmeckt am besten warm. Falls ihr sie aber im Voraus vorbereiten möchtet könnt ihr sie vor dem Servieren bei 120° für 10 Minuten in den Ofen stellen. Wer möchte kann die Tartelette noch mit einem Vanilleeis servieren.

Zutaten

für den Belag

  • 4 Äpfel
  • 6 EL Vollrohzucker
  • 6 TL Butter

für den Teig

  • 150 g Spekulatius
  • 100 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 Ei

Die Angaben reichen für 6 bis 8 Tartelettes (je nach Größe). Ihr könnt auch eine große Tortenform benutzen.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Spekulatius mit einem Mixer fein zerkleinern.
  3. Alle Zutaten für den Teig miteinander zu einem glatten Teig vermischen (in der Küchenmaschine geht’s am besten).
  4. Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  5. Die Tarteletteformen mit Backpapier auslegen.
  6. In jede Form 1 kleinen EL Zucker und 1 TL Butter geben.
  7. Dann die Äpfel schön darauf verteilen.
  8. Den Teig mit den Händen (und etwas Mehl) weiterverarbeiten und etwa 0,5 cm dicke Kreise in der Größe der Formen formen.
  9. Den Teig nun auf die Äpfel legen und alles bei 180° Umluft auf mittlerer Schiene backen.

Und hier noch die Links meiner Bloggerkolleginnen:

Kleines Kuliversum: Spekulatius Tiramisu mit Bratapfel

Liebe mit Biss: Bratapfel-Ingwereis-Salzkaramell

Spiffing Ideas: Schoko-Kaffeelikör-Mousse-auf Blätterteigschiffchen

Schoko-Haselnuss-Aufstrich

Wenn man bis weiß, wie viel Zucker und Öl (teilweise auch Palmöl) in konventionellen Schoko-Haselnuss-Pasten stecken, kann man diese kaum noch mit Genuss essen. Daher musste für den Alltag eine gesunde, aber auch preiswerte Alternative her. Nach ein bisschen tüfteln, ist dieser toller Aufstrich auf Basis von Karotten dabei herausgekommen. Ja, ihr habt richtig gelesen, der Hauptbestandteil ist Gemüse. Ihr braucht aber jetzt keine Angst zu haben, dass eure Kinder (oder auch Männer;)) den Aufstrich wegen des Gemüses nicht anrühren. Die Karotten schmeckt man nämlich gar nicht raus. Die Paste ist so lecker und gesund, dass man sie auch ganz einfach als Nachtisch pur essen kann. Wenn euch die Paste nicht süß genug ist, könnt ihr gerne mehr Honig oder Zucker hineinmachen.

Zutaten

  • 300 g Karotten
  • 40 g Haselnüsse  
  • 75 ml Haselnussmilch oder eine andere Milch
  • 3 EL Kakao
  • 2 EL Honig oder Agavendicksaft
  • Vanillemark (von 1/2 Vanilleschote)

Zubereitung

  1. Die Karotten schälen und grob schneiden.
  2. Die Karotten in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und weich kochen.
  3. Die Haselnüsse auf ein Backblech legen und bei 180° Umluft 10 Minuten rösten.
  4. Die Haselnüsse etwas abkühlen lassen und zwischen den Händen oder in einem Geschirrtuch reiben bis alle Schalen ab sind.
  5. Alles Zutaten mit einem Mixer/Foodprocessor etwa 10 Minuten glatt rühren.

Die Paste hält sich etwa 5 Tage im Kühlschrank.

Müsliriegel

Back to school! Passend zum Schuljahresbeginn gibt es diese Woche selbstgemachte Müsliriegel. Im Gegensatz zum Fertigprodukt, welches oft zu viel Zucker oder teils auch Palmöl und andere ungewünschte Zusatzstoffe enthält, weiß man hier genau was drin steckt. Jede Menge gesunde Zutaten, die schnell Energie liefern. Passt jedoch auf, auch wenn selbstgemachte Müsliriegel gesünder sind, sollte man nicht übertreiben, da sie dennoch jede Menge Fruchtzucker enthalten.

Das Rezept könnt ihr ganz nach Geschmack beliebig variieren.

Hier die Grundzutaten für 24 Riegel:

300 g Trockenobst (z.B. Rosinen, Pflaumen, Aprikosen, Kirschen…)

150 g Nüsse/Kerne (z.B. Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne…)

2 Äpfel

150 g Haferflocken

150 g Mehl

4 EL Honig (oder mehr, je nach Geschmack)

eventuell Schokotropfen

Und nun zu meiner 1. Kreation. Weitere werden sicherlich folgen.

Zutaten

  • 200 g getrocknete Aprikosen
  • 100 g Rosinen
  • 100 g Haselnüsse
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 2 Äpfel
  • 150 g Mehl
  • 150 g Haferflocken
  • 4 EL Honig

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Falls ihr ein geeignetes Gerät besitzt, könnt ihr die Trockenfrüchte, Kerne/Nüsse, Äpfel und Haferflocken mit diesem zerkleinern. Ich habe die grobe Raspel meiner Kitchenaid-Küchenmaschine benutzt. Alternativ könnt ihr die Äpfel reiben und den Rest fein hacken. Die Stücke dürfen nicht zu groß sein, damit die Riegel später nicht zerbröseln.
  3. Dann die weiteren Zutaten hinzugeben und alles zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig anschließend etwa 1,5 cm dick auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verstreichen.
  5. 20 Minuten bei 180 ° backen, dann noch weitere 10 Minuten unter Aufsicht bei 150° backen. Aufpassen, dass die Riegel nicht zu dunkel werden.
  6. Sofort in Riegel schneiden und abkühlen lassen.

Die Riegel könnt ihr einige Tage in einer Blechdose aufbewahren.