Hasselback-Kartoffeln

Hasselback-Kartoffeln scheinen im Moment sehr „in“ zu sein.  Es gibt kaum ein Blog oder Kochmagazin, welches kein Rezept davon veröffentlicht. Grund genung diese selbst mal auszuprobieren. Und ich muss sagen, jetzt verstehe ich auch warum diese Kartoffelbeilage mittlerweile „in aller Munde“ ist. Hasselback-Kartoffen auch Fächerkartoffeln genannt, wurden in Schweden, im Restaurant-Hotel Hasselbacken erfunden. Daher auch ihr Name.

Optisch und geschmacklich sind sie als Beilage für u.a. Fleischgerichte auf jeden Fall ein Highlight. Außen schmecken sie schön knusprig, innen wie Ofenkartoffeln. Da ich sie meist als Beilage zubereite, bevorzuge ich die einfache Variante ohne Käse oder Speck. Wer möchte kann in die Einschnitte jedoch auch noch Käse und Speck hineingeben und die Kartoffeln mit Salat als Hauptspeise servieren. Und hier gehts zum Rezept:)

Hasselback

Zutaten:

  • Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1/2 EL Butter pro Kartoffel
  • 1/2 EL Olivenöl pro Kartoffel
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack (Rosmarin, Thymian, Oregano…)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200° Umluft vorhitzen.
  2. Die Kartofffeln waschen und mit einem Tuch trocknen.
  3. Die Kartoffeln etwa alle 3mm einschneiden, jedoch nicht durchschneiden. Am besten die Kartoffel zwischen 2 Kochlöffel legen und bis zu den Löffeln schneiden.Hasselback Kartoffeln
  4. Butter schmelzen und mit dem Öl, etwas Salz und Pfeffer und den Kräuten mischen.
  5. Die Kartoffeln in eine leicht eingefettete Auflaufform legen und mit der Hälfte des Butter/Öls anhand eines Pinsels bestreichen.
  6. Eine halbe Stunde im Ofen backen, anschließend nochmal mit dem Fett bestreichen.
  7. Weitere 15 Minuten backen und dann servieren.

Omelette-Muffins

Heute Abend wurde bei uns ganz nach dem Motto der in dieser Woche stattfindenden Antigaspi-Kampagne (mehr Infos unter www.antigaspi.lu) gekocht.

Die Kampagne soll alle Verbraucher anregen sich mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ auseinanderzusetzen.

Bei uns zu Hause haben wir oft angebrochene Aufschnittpackungen (Käse, Schinken, Salami…) welche aufgebraucht werden müssen.

Außerdem haben wir immer wieder Gemüsereste (Tomaten, Pilze,…) in kleinen Mengen.

All diese Reste werden dann entweder auf einen Pizzaboden gelegt oder mit Eiern als Omelette gekocht.

Heute wollte ich ein spezielles Omelette machen und habe meine Zutaten alle in eine Muffinform gegeben.

Herausgekommen sind diese Omelette-Muffins, die man je nachdem was man noch im Kühlschrank hat mit unterschiedlichen Zutaten variieren kann.

Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, hier nur ein paar Ideen:

– Käse in allen Variationen (Hartkäse, Feta…)

-Schinken, Salami

– Lachs, Garnelen

– rohes Gemüse (Tomaten, Pilze, Paprika…)

– gekochtes Gemüse (Möhren, Zucchini, Aubergine, Brokkoli…)

– gekochte Kartoffeln

– Gartenkräuter

Hier noch ein kleiner Tipp:

Aufschnittreste klein schneiden und in kleinen Plastikdosen in der Tiefkühltruhe aufbewaren. So kann man sie gleich ins Omelette oder auf die Pizza geben und hat immer etwas zum Essen zu Hause, wenn es mal schnell gehen soll. Auch auf Brotscheiben schmecken die Reste zusammen mit etwas Tomatensoße im Ofen gebacken hervorragend. Dazu passt ein Salat.

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Zutaten:

  •  4 Eier
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Butter zum Einfetten
  • Zutaten nach Wunsch: z.B. Käse, Schinken, Salami, Tomaten

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten klein schneiden.
  3. Die Eier zusammen mit der Milch verrühren.
  4. Zutaten hinzugeben.
  5. Salzen und pfeffern.
  6. Eine Muffinform mit Butter einfetten. Alternativ eine Silikonform benutzen.
  7. Die Eiermasse auf die 6 Löcher verteilen.
  8. Bei 180° etwa 20 Minuten im Ofen backen.

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Zucchini-Hackauflauf

Dieser Auflauf gehört zu meinen Lieblingsspeisen und erinnert mich an meine Kindheit. Mein Vater hat dieses Gericht des Öfteren gekocht und ich habe mich immer riesig gefreut.

Wenn ihr wollt könnt ihr auch noch gekochte Kartoffeln in Scheiben oder Nudeln hinzugeben. Man kann den Auflauf jedoch auch super so essen.

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Zutaten

  • 3 kleine Zucchini (grün, gelb oder gemischt)
  • 350 g Hackfleisch
  • 50 g Emmentaler gerieben
  • 40 g Parmesan gerieben
  • 25 cl Sahne
  • 2 Eier
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Die Angaben reichen als Hauptspeise für 2 Personen, mit Beilage für 3.

Zubereitung

  1. In einer Pfanne das Hackfleisch mit etwas Öl anbraten, bis es gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und die Zucchini mit dem Knoblauch im Öl ca. 8 Minuten bissfest braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. 2 Eier mit 25 cl Sahne verrühren. Parmesan hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. In eine ofenfeste Form erst eine Lage Hackfleisch geben, dann Zucchini draufgeben. Das Öl, das noch in der Pfanne ist, mit hinzugeben, so braucht ihr die Form nicht einzufetten. Falls ihr eine größere Menge macht könnt ihr auch abwechselnd mehr Lagen machen.
  6. Das Eier-Sahnegemisch darüber verteilen und mit Emmentaler bestreuen.
  7. Etwa 20 Minuten bei 180-200° Umluft in den Ofen stellen.

Zucchinisalat mit getrockneten weißen Maulbeeren und Pinienkernen

Dieser Zucchinisalat schmeckt super im Sommer und ist schnell vorbereitet. Die weißen Maulbeeren passen hervorragend.

Weiße MaulbeerenSie schmecken leicht süß und erinnern mich entfernt an weiße Schokolade. Sie sind gute Vitaminlieferanten und enthalten zudem zahlreiche wichtige Mineralien u.a. Eisen, Kalzium und Magnesium. Sie gelten somit als wahres Superfood.

Kennengelernt habe ich diese kleinen Beeren, in die ich mich sofort verliebt habe, als die Supermarktkette „Delhaize“ ihre neue Superfood-Reihe luxemburgischen Food-Bloggern vorgestellt hat. Ein ganzes Arsenal an Superfood hat jeder Blogger damals mitbekommen. Jetzt endlich habe ich mein erstes Rezept passend zu weißen Maulbeeren entworfen. Ich hoffe ich kann euch von ihrem super Geschmack überzeugen. Falls ihr jedoch keine weißen Maulbeeren auftreiben könnt, klappt das Rezept auch mit Rosinen.

Der Salat passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch oder auch Käse, wie zum Beispiel Halloumi.

Zucchinisalat

Zutaten

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL getrocknete weiße Maulbeeren
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Ergibt etwa 2 Portionen als Beilage.

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Alternativ kann man Sie auch mit einem Sparschäler in dünne Bänder schneiden.
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Öl in eine Pfanne geben und den Knoblauch zusammen mit der Zucchini bissfest dünsten.
  4. Die Zucchini mit dem Öl in eine Schüssel geben und die Pinienkerne in der Pfanne leicht anrösten. Immer wieder rühren damit sie nicht anbrennen.
  5. Die Pinienkerne und die Maulbeeren zur Zucchini geben.
  6. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Abkühlen lassen und kalt servieren.

Roastbeef-Sommerrollen mit Mango-Gurken-Salat

Eine Mango, sowie Radieschen und Rauke (Rucola) aus eigenem Anbau, mussten aufgebraucht werden. Nach langem Hin und Her ist dieses leichte Sommeressen entstanden. Auch wenn das Wetter noch nicht mitspielt, kann man sich hiermit kurzweiliges Sommerfeeling verschaffen.

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Zutaten

für die Rollen:

  • 6 Reispapierblätter
  • 6 Roastbeefscheiben
  • 50 g Glasnudeln
  • 12 Raukeblätter
  • 3-4 Radieschen

für den Salat:

  • 1 Mango
  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Chilischote
  • Saft von 1 Limette
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1/2 Schalotte
  • Koriander
  • Salz
  • Pfeffer

für den Dip:

  • 6 EL Mayonnaise
  • 1,5 EL Soja
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL braunen Zucker

Die Angaben reichen für 6 Personen als Vorspeise und für 2-3 Personen als Hauptspeise.

Zubereitung

  1. Die Glasnudeln nach Packungsangabe zubereiten und abkühlen.
  2. Die Radieschen in dünne Scheiben schneiden und die Rucola waschen.
  3. Ein Reispapierblatt einige Sekunden in lauwarmes Wasser tauchen.
  4. Das Reispapierblatt im unteren Drittel mit 3 Scheiben Radieschen belegen. Darauf 2 Blätter Rucola geben.
  5. Eine Scheibe Roastbeef darauf legen und schliesslich noch etwas Glasnudeln.
  6. Das Reispapierblatt auf beiden Seiten (links und rechts) einklappen. Danach von unten nach oben zu einer festen Rolle rollen.
  7. Mit den anderen Blätter ebenso verfahren und die Rollen bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
  8. Die Mango schälen und entkernen und in 2cm große Würfeln schneiden.
  9. Die Gurke schälen und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausnehmen und in 1 cm große Stücke schneiden.
  10. Für das Dressing Chilischote, Schalotte und Koriander fein hacken und den Saft der Limette und Zitrone hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  11. Alles auf die Gurken-Mango Mischung geben.
  12. Alle Zutaten für den Dip zusammenmischen.

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Chili-Mango-Hähnchen

Diese Mangos sind leider nicht in meinem Garten gewachsen, dennoch gibt es einen guten Grund euch dieses leckere Rezept vorzustellen.

Und zwar stammen die Bio-Mangos aus dem Burkina-Faso. Sie wurden von der „Ongd Guiden a Scouten fir eng Welt“ in Zusammenarbeit mit Help for the planet mit der Cargolux nach Luxemburg gebracht. Mehr Infos

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Zutaten:

  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Mango
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 1 Chilischote
  • 2-3 EL süße Sojasauce (alternativ 1,5 EL Sojasauce und  1 EL brauner Zucker)
  • 1-2 EL Oystersauce (wenn keine vorhanden, mit Salz abschmecken)
  • etwas Petersilie (und Koriander)
  • Sesamöl
  • Asiatische Nudeln oder Reis

Die Angaben reichen als Hauptspeise für 2 Personen oder als Vorspeise für 4 Personen.

Zubereitung:

  1. Das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Sesamöl in einen Wok geben und das Fleisch von allen Seiten anbraten.
  2. Frühlingszwiebeln, Schalotte, Chilischote, Knoblauch und Petersilie klein schneiden und nach 5 Minuten hinzugeben.
  3. Mit Soja- und Oystersauce abschmecken.
  4. Die Mango in Würfel schneiden und hinzugeben. Kurz mitbraten und mit Reis oder Nudeln servieren.

Blog 2

 

Zucchini-Schinken Quiche mit Bärlauchpesto

Heute stand in der Küche Resteverwertung an. Diese superleckere Quiche kam dabei heraus.

Wahlweise könnt ihr auch eine vegetarische Variante der Quiche probieren, indem ihr den Schinken weglasst und zum Beispiel durch eine gelbe Paprika ersetzt.

Auch Feta oder Ziegenkäse können als Alternative zum Gruyère benutzt werden.

Ich habe die Quiche mit selbstgemachtem Bärlauchpesto gemacht (Rezept). Natürlich könnt ihr auch gekauften Bärlauchpesto oder auch Basilikumpesto nehmen.

Ihr könnt auch frischen Bärlauch nehmen und diesen kleinhacken. Denkt daran die Quiche dann mehr zu würzen und eventuell etwas gehackten und angebratenen Knoblauch hinzuzugeben.

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Zutaten

  • 1 runder Blätterteig
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 120 g gekochten Schinken
  • 150 g Gruyèrkäse gerieben
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • 4 EL Bärlauchpesto (Rezept)
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und diese in einer leicht geölten Pfanne auf beiden Seiten anbraten.
  3. Den Blätterteig in eine gefettete Form oder eine Silikonform geben. Mit 2 EL Bärlauchpesto besteichen.
  4. Den bestrichenen Teigboden mit Zucchinischeiben belegen und den klein geschnittenen Schinken darauf verteilen.
  5. Eier, Sahne, Käse und 2 EL Bärlachpesto verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Alles auf den Teig geben und bei 180° Umluft ca. 40 Minuten backen.

 

Rhabarber Hähnchen mit Kartoffeln aus dem Ofen

In unserem Garten wächst der Rharbarber wieder wie wild. So werde ich euch die nächsten Tagen mit einigen Rezepten verwöhnen. Anfangen werde ich mit einem Fleischgericht, das man ganz einfach vorbereiten und dann im Ofen garen kann. Ideal also für die nächste Familienfeier.Hp2

Zutaten

  • 4 – 6 Hähnchenbrustfilets (je nach Größe)
  • 600 g kleine Kartoffeln
  • 2 mittelgroße rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 3 EL Noilly Prat
  • 1 kleine Dose Tomatenmark (70 g)
  • 2 EL Rohrzucker
  • 4 EL Honig
  • 800 ml Geflügelfond
  • Salz
  • Öl

Das Rezept reicht für 4 Personen als Hauptspeise.

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrust salzen und in etwas Öl von beiden Seiten anbraten. Danach rausnehmen und in eine feuerfeste Form legen.
  2. Die Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in die Pfanne geben und dünsten.
  3. Nach 5 Minuten Pfeffer, Kurkuma und Ingwer hinzugeben und mitdünsten.
  4. Mit Noilly Prat ablöschen und anschließend das Tomatenmark, den Honig und den Rohzucker hinzugeben. Kurz mitkochen lassen und den Geflügelfond hinzugeben. Mit Salz abschmecken.
  5. Den Rhabarber putzen und in 2 cm kleine Stücke schneiden. Den Rhabarber auf dem Hähnchenfleisch verteilen.
  6. Die Kartoffeln waschen und um das Hähnchen herum in der Form anrichten.

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  1. Die Soße hinzugeben und alles ca. 2 Stunden im Ofen bei 180° garen.

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