Osternester – Osterbrunch 2020 Teil 2

Hier nun das 2. Rezept vom Osterbrunch 2020. Ich wünsche euch schöne Feiertage (auch wenn sie dieses Jahr wohl anders ausfallen werden). Bleibt zu Hause und bleibt gesund.

Schaut euch auch unbedingt die Rezepte der anderen teilnehmenden Blogs an.

Die Osternester könnt ihr nach Wunsch entweder herzhaft oder süß zubereiten. Ich persönlich mag am liebsten die herzhafte Version mit Rosmarin. Dieses esse ich dann lauwarm mit Frischkäse oder etwas Butter, mmmmmmhhhh…. Die Osternester lassen sich ruckzuck zubereiten und da sie keine Hefe enthalten, muss der Teig nicht noch längere Zeit gehen. Sie schmecken am besten frisch aus dem Ofen, können aber auch einen Tag lang in einer Dose aufbewahrt werden und dann wieder kurz im Ofen aufgefrischt werden.

Tipp: Zur Frage ob das Ei roh oder gekocht, gefärbt oder ungefärbt in die Nester kommt, bevor sie in den Ofen wandern, gibt es zahlreiche Meinungen. Von zu durch über abfärbende Farbe bis hin zu gerissenen Eiern usw. . Ich persönlich habe einfach leere Eierschalenhälften in den Teig gegeben und diese dann nach dem Backen mit meinen fertigen Ostereiern ausgewechselt. So hat man ein perfekt gekochtes Ei und man hat schöne Osternester, in die die Eier perfekt reinpassen.

Falls ihr noch ein Rezept zum Ostereier-natürlich-färben braucht, schaut euch doch mal hier um.

Zutaten für den Grundteig

  • 300 g Mehl (Weizen oder 150 g Weizen /150 g Dinkel)
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Öl (geschmacksneutral z.B. Rapsöl)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für die süße Variante

  • 60 g Zucker und 1/2 – 1 Päckchen Vanillezucker
  • eventuell noch Schokotropfen

Alternativ für die herzhafte Variante

  • 2 – 3 EL getrocknete oder frische Kräuter nach Wunsch
  • 1 TL Salz

Zum Besteichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

Zum Dekorieren

  • 6 gefärbte Eier (6 Eierschalenhälften zum Backen siehe Tipp oben)
  • eventuell Hagelzucker, Mandeln…

Die Zutaten reichen für 6 kleine Osternester.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten für den Grundteig plus die Zutaten für eure gewählte Variante (süß oder herzhaft) zu einem glatten Teig rühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu zäh und lässt sich nicht so gut verarbeiten.
  3. Den Teig dann in 6 teilen.
  4. Nun ein Teil nehmen und dieses wiederum in 2 (wenn ihr den Teig nur drehen wollt) oder 3 (wenn ihr Zöpfe machen wollt) teilen.
  5. Diese Teile dann zu etwa 20 cm langen Strängen rollen.
  6. Die Stränge zu einem Zopf verknoten oder miteinander verdrehen.
  7. Dann zu einem Nest formen und eine Eierschalenhälfte reindrücken. Lasst ruhig ein etwas größeres Loch in der Mitte, da der Teig im Ofen noch aufgehen wird.
  8. Die weiteren Teile auch zu Nestern formen.
  9. 1 Eigelb mit 1 EL Milch verrühren und die Nester damit einpinseln. Ggf. mit Hagelzucker oder Deko nach Wahl bestreuen.
  10. Die Nester etwa 20 Minuten bei 180° Umluft backen.        

Weihnachtsmenü 2019 Herzhafte Käseplätzchen

Heute beginnen wir mit unserem Weihnachtsmenü 2019. Das heißt, ihr werdet ab heute auf meinem Blog, so wie auf den Blogseiten meiner Bloggerkolleginnen, jeden Tag ein neues Rezept für das Weihnachtsmenü finden. Wir starten mt dem Thema „Apero“.

Und was wäre ein Aperitif ohne eine kleine Knabberei? Daher zeige ich euch heute, wie ihr im Nu diese leckeren Käseplätzchen zubereiten könnt. Es geht nicht nur sehr schnell, ihr braucht auch nur 3 Grundzutaten (Mehl, Käse und Butter) und schon könnt ihr loslegen. Zum Verzieren könnt ihr dann noch Gewürze und Samen verwenden. Los, schnell ans Backen und ihr könnt dieses Jahr beim Feiern auf die Chips aus dem Supermarkt verzichten;)

Hier noch die Links zu den Rezepten meiner Kolleginnen:

Kleines Kuliversum: Hibiskussirup und Hibiskus Gin&Tonic

Liebe mit Biss: Goldwürfel

Spiffing Ideas: Rote Bete Blinis mit Crème Fraîche, Lachs und Avocado

Zutaten

  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Mehl plus Mehl zum Ausrollen
  • 100 g Hartkäse (z.B. 50 g Parmesan und 50 % Cheddar)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei
  • Mohnsamen, Sesamsamen, Rosmarin, Thymian, Paprika, geriebener Käse… zum Verzieren

Die Zutaten reichen für zwei Bleche.

Zubereitung

  1. Den Käse fein reiben.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden.
  3. Käse, Butter, Mehl und Salz zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  5. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  6. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einer Form Sterne oder andere Motive ausstechen.
  7. Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Wer möchte kann sie vorher noch auf einen Holzspieß stecken.
  8. Die Kekse nun mit einem verquirlten Ei bestreichen und nach Wunsch mit den Samen und Gewürzen oder auch mit geriebenem Käse dekorieren.
  9. Bei 170° Umluft im Ofen 12-15 Minuten backen.


Müsliriegel

Back to school! Passend zum Schuljahresbeginn gibt es diese Woche selbstgemachte Müsliriegel. Im Gegensatz zum Fertigprodukt, welches oft zu viel Zucker oder teils auch Palmöl und andere ungewünschte Zusatzstoffe enthält, weiß man hier genau was drin steckt. Jede Menge gesunde Zutaten, die schnell Energie liefern. Passt jedoch auf, auch wenn selbstgemachte Müsliriegel gesünder sind, sollte man nicht übertreiben, da sie dennoch jede Menge Fruchtzucker enthalten.

Das Rezept könnt ihr ganz nach Geschmack beliebig variieren.

Hier die Grundzutaten für 24 Riegel:

300 g Trockenobst (z.B. Rosinen, Pflaumen, Aprikosen, Kirschen…)

150 g Nüsse/Kerne (z.B. Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne…)

2 Äpfel

150 g Haferflocken

150 g Mehl

4 EL Honig (oder mehr, je nach Geschmack)

eventuell Schokotropfen

Und nun zu meiner 1. Kreation. Weitere werden sicherlich folgen.

Zutaten

  • 200 g getrocknete Aprikosen
  • 100 g Rosinen
  • 100 g Haselnüsse
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 2 Äpfel
  • 150 g Mehl
  • 150 g Haferflocken
  • 4 EL Honig

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Falls ihr ein geeignetes Gerät besitzt, könnt ihr die Trockenfrüchte, Kerne/Nüsse, Äpfel und Haferflocken mit diesem zerkleinern. Ich habe die grobe Raspel meiner Kitchenaid-Küchenmaschine benutzt. Alternativ könnt ihr die Äpfel reiben und den Rest fein hacken. Die Stücke dürfen nicht zu groß sein, damit die Riegel später nicht zerbröseln.
  3. Dann die weiteren Zutaten hinzugeben und alles zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig anschließend etwa 1,5 cm dick auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verstreichen.
  5. 20 Minuten bei 180 ° backen, dann noch weitere 10 Minuten unter Aufsicht bei 150° backen. Aufpassen, dass die Riegel nicht zu dunkel werden.
  6. Sofort in Riegel schneiden und abkühlen lassen.

Die Riegel könnt ihr einige Tage in einer Blechdose aufbewahren.

Kalte Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept ist im Rahmen des Blogevents von Jill von Kleines Kuliversum entstanden. Anlässlich ihres 3-jährigen Blogjubiläums hat sie ein Event zum Thema „vegetarisch grillen“ organisiert. Zu ihrer vegetarischen Grillparty gehören für die passionierte Bloggerin neben „Leckereien, die auf dem Grill landen auch Getränke, Beilagen, Salate und Desserts“. Wie wäre es also mit einem kleinen Süppchen zum Aperitif.

Die Suppe könnt ihr ganz leicht am Vortag vorbereiten, indem ihr den Blumenkohl kocht und die Brühe und den fertigen Blumenkohl über Nacht abkühlen lasst. Am kommenden Tag müsst ihr nur noch alle Zutaten pürieren und schon habt ihr eine leckere Erfrischung für heiße Grillfeiern. Ich habe der Suppe etwas Holunderblütensirup hinzugefügt und war überrascht, wie sehr der Blumenkohl hiermit harmoniert. Wenn ihr jedoch Holunderblütensirup nicht mögt oder keinen habt, könnt ihr die Suppe auch problemlos ohne diesen zubereiten. Bei den Flüssigkeiten könnt ihr auch variieren, entweder ihr nehmt Sojasahne oder normale Sahne oder ihr nehmt „Crème frâiche“ und etwas mehr Brühe. Auch könnt ihr weitere Kräuter mitpürieren oder unter die Suppe mischen, wenn ihr wollt.

Zutaten

  • 1 kleiner Blumenkohl oder 1/2 großer
  • Gemüsebrühe (das Rezept für selbstgemachte Würzpaste findet ihr hier)
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Sojasahne/Schlagsahne
  • 2-3 EL Holunderblütensirup (das Rezept gibts hier)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikumblätter zur Deko

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen.
  2. Die Zwiebel schälen und vierteln.
  3. Alles in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe bedecken.
  4. Etwa 10 Minuten garen bis der Blumenkohl weich ist.
  5. Dann die Brühe auffangen und die Brühe und den Blumenkohl kaltstellen.
  6. Wenn alles kalt ist, den Blumenkohl mit einem Teil der Brühe pürieren. Ich hatte 400 g Blumenkohl (gekocht) und habe 300 ml Brühe genommen. Dann Sahne hinzugeben. Falls es euch noch zu dickflüssig ist, könnt ihr noch etwas Brühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone reiben und den Abrieb aufbewahren. Dann den Saft auspressen.
  8. Nun die Suppe abschmecken. Ich habe 3 EL Holunderblütensirup, 2 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer genommen.
  9. Die Suppe sehr kühl in kleinen Gläsern mit den Basilikumblättern und dem Zitronenabrieb servieren.

Eingelegte Weinblätter

Gestern stand bei mir der Sommerschnitt der Weinreben auf dem Programm. Da es viel zu schade ist, die ganzen Blätter einfach wegzuschmeißen, habe ich mich dazu entschlossen sie in Salzlake einzulegen. So kann ich sie später zum Füllen benutzen. Das Rezept für die Füllung kommt in den nächsten Tagen; sobald ich Zeit hatte etwas rumzuexperimentieren;)

Falls auch ihr Blätter einlegen wollt, achtet bitte auf folgende Tipps:

  • pflückt am besten aus dem eigenen Garten oder von Stellen wo ihr wisst, dass die Reben nicht gespritzt sind
  • pflückt etwa handgrosse Blätter
  • pflückt noch junge, hellgrüne Blätter im obersten Drittel der Äste. Die dunkleren, dickeren sind bitterer.

Zutaten:

  • Weinblätter
  • Wasser
  • Salz (80g /1 L Wasser)

Zubereitung

  1. Die Stiele von den Blättern entfernen und die Blätter waschen.
  2. Die Blätter (etwa 20 Stückübereienander) in kochendes Wasser geben und 3 bis 4 Minuten kochen.
  3. Die Blätter rausnehmen und kalt abschrecken.
  4. Etwa 10 Blätter zusammen längs zur Mitte falten und aufrollen.
  5. Die Rollen in ausgekochte Einmachgläser geben.
  6. Salzwasser aufsetzen (80g Salz/l Wasser) und kochend heiß bis unter den Rand in die Gläser geben so dass die Blätter vollständig bedeckt sind.
  7. Die Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Blätter halten sich so einige Monate. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Ganze zusätzlich einkochen.

Osterbrunch 2019 Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zusammen mit ein paar Foodbloggerkolleginnen stellen wir euch heute unsere Rezepte für den Osterbrunch 2019 vor.

Bei mir gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen. Diese Pfannkuchen, auf koreanisch „Jeon“ genannt, unterscheiden sich völlig von dem, was wir unter Pfannkuchen verstehen. Es ist eher eine Art „Puffer“, aus einer Mehl-Wasser-Ei-Basis mit unterschiedlichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Gemüse. Am bekanntesten sind die Haemul-pajeon, übersetzt Meeresfrüchte (haemul) – Frühlingszwiebel (pa) – Pfannkuchen (jeon), und Kimchi-jeon.

Jeons werden als Beilage oder auch als Snack oder Hauptspeise serviert. Vor allem an Regentagen sind die Pfannkuchen in Korea sehr beliebt. Es wird gesagt, dass der prasselnde Regen an das Brutzeln der Pfannkuchen im Fett erinnert und die Koreaner an Regentagen in die Restaurants eilen und Pfannkuchen mit Reiswein bestellen.

Doch nicht nur an Regentagen, sondern auch an sonnigen Frühlingstagen schmecken die Pfannkuchen zu jeder Gelegenheit. Der süß-salzige, etwas scharfe Dip rundet das Geschmackserlebnis ab. Also los, unbedingt ausprobieren. Wer weiß, vielleicht gehören Jeons bald auch zu deiner Lieblingsregenspeise. Und Regen haben wir ja hier meist mehr als genug 😉

Zutaten:

für die Pfannkuchen

  • 1 halbe kleine Zucchini (ca. 120 g)
  • 1 kleine Karotte (ca. 90 g)
  • 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 150 g Mehl
  • 280 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • Öl zum Braten (geschmacksneutral)

für den Dip

  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (alternativ Apfel- oder hellen Balsamicoessig)
  • 2 EL Honig
  • 1/2 – 1 EL Chiliflocken
  • 1 EL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln

Die Angaben reichen für 2 große oder 8 kleine Pfannkuchen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse in etwa 5 cm lange feine Streifen schneiden.
  2. Eier, Mehl und Wasser gut miteinander verrühren.
  3. Das geschnittene Gemüse und Salz hinzugeben und alles mischen.
  4. 2 – 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Menge hineingeben, das Gemüse verteilen und plattdrücken. Dann von beiden Seiten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
    TIPP: Damit der Pfannkuchen ganz bleibt, nutzt zum Wenden am besten den Tellertrick. Dabei lasst ihr den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten. Nehmt dann einen zweiten gleichgroßen Teller, den ihr verdeckt drauflegt und wendet dann alles zusammen. Anschließend könnt ihr den Pfannkuchen wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  5. Dann den zweiten Pfannkuchen backen. Alternativ könnt ihr auch kleinere Pfannkuchen machen und jeweils nur einen EL Teig mit Gemüse in die Pfanne geben.
  6. Alle Zutaten für den Dip miteinander vermischen und servieren.

Schaut auch unbedingt bei meinen Kollgeinnen vorbei. Hier findet ihr weitere tolle Rezepte für den Osterbrunch.

Kleines Kuliversum Radieschencreme aus dem Glas mit Bärlauch

Fredke and Friends Leckerer Sektkuchen

Spiffing Ideas Schinken, Brie & Fiegen Pastete

Liebe mit Biss.com Auberginen Kuku 

Passion meets creativity Asparagus Quiche

Getrocknete Äpfel und Birnen

Getrocknete Äpfel und Birnen sind ein super Snack für die ganze Familie und  sind ganz einfach zu machen. Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage auf RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“ entstanden.

Das Obst waschen. Mit einem Apfelentkerner oder einem Messer die Kerngehäuse aus den Äpfeln entfernen. Die Äpfel in 3-5 cm dicke Ringe schneiden. Die Birnen können im Ganzen längs in 3-5 cm dicke Scheiben geschnitten werden.

Wer möchte kann das Obst noch mit Zimt bestreuen.

Das Obst auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Äpfel können mit Stöcken im Ofen aufgehängt werden.

Im Ofen bei 80° Umluft etwa 5 Stunden trocken. Dabei die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Salsa im Glas

Habt ihr auch so viele Tomaten? Hier ein Rezept mit dem ihr perfekt eure Tomaten verarbeiten könnt und zudem noch ein tolles Geschenk für das nächste Fest habt. Die Salsa wird eingekocht und ist so mindestens ein paar Monate haltbar.

Das Rezept kann natürlich auch mit Tomaten aus der Dose gemacht werden.

Zutaten:

  • ca. 1,8 kg Tomaten oder 1,5 kg Dosentomaten gehäutet
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 grüne Spitzpaprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Einmachgläser (ich hatte etwa 3 Gläser von 250 ml und noch Salsa zum Direktverzehr;))

Zubereitung:

  1. Zuerst müssen die Tomaten gehäutet werden. Dazu ritzt man sie auf der Unterseite kreuzweise ein und gibt sie für 30 Sekunden in kochendes Wasser. Danach werden sie mit einer Schaumkelle rausgeholt und in eiskaltes Wasser gelegt. Die Haut löst sich praktisch von allein.
  2. Die Tomaten fertig häuten und gegebenenfalls entkernen. Danach in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten.
  4. Den Paprika putzen und in Würfel schneiden, den Knoblauch putzen und fein hacken und beides zu den Zwiebeln geben.
  5. Alles noch kurz dünsten und mit Essig ablöschen.
  6. Die Tomaten hinzugeben.
  7. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 2,5 Stunden köcheln lassen.
  8. Die Menge soll sich um etwa die Hälfte reduzieren und die Salsa soll relativ dick werden.          (Falls ihr die Kochzeit verkürzen wollt, könnt ihr Tomatenmark hinzugeben.)
  9. Nochmal abschmecken.
  10. Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und die Salsa noch heiß in die Gläser füllen. Die Gläser schließen und kurz auf den Kopf stellen, dann abkühlen lassen.

Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

Rote-Linsen-Fladen mit Radieschen-Dip und Radieschengrün-Pesto

Endlich Frühling! Heute zeige ich euch ein schnelles Rezept für glutenfreies Fingerfood passend zur Saison. Die Idee zum Rote-Linsen-Fladen habe ich durch mein Testpaket von Cactus bekommen. Im Rahmen der Kampagne Bewoost! gab es dieses Mal unter anderem rote Linsen und Kurkuma der Bio-Marke Alnatura. Viel mehr, außer Wasser, braucht man auch nicht für diese glutenfreie Fladenalternative. Wer möchte kann jedoch Knoblauch und andere Kräuter/Gewürze hinzugeben. Dazu gibt es einen Radieschen-Dip, den ihr je nach Geschmack mit Frischkäse und/oder Crème Fraîche zubereiten könnt und ein Radieschengrün-Pesto, passend zum Thema Resteverwertung. Viel Spaß beim Nachmachen und einen großartigen Frühling!

Rote-Linsen-Fladen

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (getrocknet)
  • Wasser zum Einweichen
  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • (ev. Knoblauch oder andere Kräuter)
  • Olivenöl (oder anderes hitzebeständiges Öl)

Zubereitung:

  1. Die Linsen in einem Sieb waschen und mindestens 6 Stunden lang in Wasser einweichen.
  2. Die Linsen danach abtropfen und nochmal kurz abwaschen.
  3. Den Ofen auf 180° Umluft erhitzen.
  4. Die Linsen zusammen mit 100 ml Wasser pürieren.
  5. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer (und ev. anderen Gewürzen) abschmecken.
  6. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dies mit Öl bestreichen.
  7. Die Linsenpaste auf das Backblech geben und mit einem Spatel verteilen. Der Fladen soll das Blech bis auf 5 cm Rand ausfüllen und ungefähr 0,5 bis 1 cm hoch sein.
  8. Anschließend den Fladen mit Öl bepinseln und ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Radieschen-Dip

Zutaten:

  • 250 g Crème Fraîche (alternativ 125 g Crème Frâiche oder Magerquark mit 125 g Frischkäse)
  • 6 Radieschen
  • 2 EL Schnittlauch klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Radieschengrün entfernen (aufbewahren für das Pesto) und die Radieschen waschen.
  2. Die Radieschen fein würfeln.
  3. Den Schnittlach mit der Crème Fraîche vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Radieschen erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit der Dip nicht zu viel Wasser zieht.

Radieschengrün-Pesto

Zutaten:

  • junges Radieschengrün von 2 Bund Radieschen
  • Olivenöl oder Rapsöl (etwa die Hälfte des Gewichtes des geputzten Radieschengrüns)
  • 2 EL Nüsse und/oder Kerne (z.B. Mandeln, Cashew, Sonnenblumenkerne, Pienienkerne…)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nüsse/Kerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  2. Die Nüsse/Kerne grob pürieren.
  3. Die dicken Stängel vom Radieschengrün entfernen.
  4. Das Radieschengrün waschen, abtropfen lassen, mit einem Tuch trocknen und abwiegen.
  5. Den Knoblach schälen und vierteln.
  6. Das Radieschengrün, das Öl und den Knoblauch zusammen mit den Nüssen/Kernen bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Es kann gerne noch gröber sein. Eventuell etwas Öl hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich das Pesto einige Tage. Dazu soll man es am besten in saubere, verschließbare Gläser füllen und komplett mit Öl bedecken.