Fichtenspitzen-Sirup

Der Mai ist der ideale Monat um Fichtensirup zuzubereiten. Die giftgrünen Nadelspitzen, auch Maiwipfel genannt, können nun leicht erkannt und geerntet werden. Passt auf, dass es auch wirklich Fichten sind und verwechselt sie nicht mit der giftigen Eibe, welche weichere und biegsamere Nadeln hat als die Fichte. Bitte erntet nicht alles von einem Baum, sondern immer ein bisschen von verschiedenen Fichten, damit ihr dem Baum keinen großen Schaden zufügt.

Der Sirup ist ideal gegen Husten und kann sowohl pur als auch im Tee eingenommen werden. Er kann auch zum Verfeinern und Süßen von Desserts, Eis oder Dressings benutzt werden.

Zutaten

  • Fichtenspitzen (z.B. 200 g)
  • die doppelte Menge an (Rohr)Zucker (z.B. 400 g)

Zubereitung

  1. Die Fichtenspitzen waschen und etwas an der Luft trocknen lassen.
  2. Dann Fichtenspitzen und Zucker in einem Einmachglas schichten. Zuerst eine Schicht Nadeln, dann Zucker und so weiter. Die Zuckerschichten sollten etwa doppelt so hoch wie die Nadelschichten sein. Als obere Schicht kommt Zucker.
  3. Etwa 2 bis 3 Wochen (bis der Zucker zu Sirup wurde) an einem warmen Ort ziehen lassen.
  4. Nun könnt ihr den Sirup filtern und in einer dunklen Flasche lagern.

Waldmeister-Sirup

In Mutters Garten wächst der Waldmeister wie wild. Dank dem „Zuhause-bleiben-müssen“ konnte ich mir dieses Jahr endlich einmal Zeit nehmen und diese Pflanze etwas näher studieren. Ich habe viel darüber gelesen, v.a. dass Waldmeister in hohen Dosen schädlich sei, richtig dosiert aber eine tolle Heilpflanze ist. Die meisten von euch werden den Waldmeister von dem grünen Wackelpudding her kennen, wobei hier künstlich erzeugte Aromen und Farbstoffe für Farbe und Geschmack sorgen. Der Geruch und Geschmack von natürlichem Waldmeister wird durch das Cumarin, welches im Waldmeister erhalten ist, erzeugt. Dieser verstärkt sich, wenn ihr den Waldmeister etwas trocknet. Cumarin in hoher Dose kann jedoch zu Kopfschmerzen und Schwindel führen. Man sollte daher Waldmeister immer sparsam verwenden und am besten kurz vor der Blüte ernten, da dann der Cumaringehalt noch nicht so hoch ist. Bei diesem Rezept braucht ihr euch jedoch keine Sorgen zu machen, da sehr wenig Waldmeister verwendet wird und ihr den Sirup nicht pur trinkt. Dennoch würde ich euch abraten Kleinkindern zu viel von diesem Sirup zu geben.

Der Sirup kann einfach mit Wasser verdünnt werden, schmeckt aber auch im Sekt oder Cocktail und kann zudem Süßspeisen und sogar Salate verfeinern. Probiert es doch einfach mal selbst aus!

Zutaten

  • 20 g Waldmeister (mindestens 12 Stunden an der Luft getrocknet)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 1 Bio Zitrone

Zubereitung

  1. Den Zucker mit dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren solange kochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  2. Die Zitrone in Scheiben schneiden.
  3. Den Sirup etwa 30 Minuten abkühlen lassen und zusammen mit dem Waldmeister und der Zitrone in ein großes Glas füllen.
  4. Den Sirup an einem kühlen Ort (Kühlschrank) für 2-3 Tage ziehen lassen. Ihr solltet ihn jeden Tag einmal kurz umrühren.
  5. Nach dem Ziehen den Sirup durch ein feines Sieb gießen und nochmals kurz aufkochen.
  6. Zum Schluss den Sirup in noch heiße, ausgekochte Flaschen füllen.

SchnittlauchKnospen – „Kapern“

Dieses Jahr bin ich endlich dazu gekommen die Schnittlauchknospen zu „Kapern“ einzulegen, bevor sie zu blühen beginnen. Das Rezept ist super einfach und ihr habt einen tollen Kapernersatz aus dem heimischen Garten.

Zutaten

  • eine handvoll Schnittlauchblütenknospen
  • 80 ml Essig (Weißwein oder Apfelessig)
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 4 Pfefferkörner
  • 1 TL Honig
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • 1 gute Prise Salz

Die Angaben beziehen sich auf ein kleines Glas von 100 ml.

Zubereitung

  1. Die Schnittlauchknospen waschen.
  2. Gläser vorbereiten (Deckel und Glas auskochen).
  3. Alle Zutaten bis auf die Schnittlauchknospen kurz aufkochen lassen.
  4. Die Knospen in das Glas geben und mit dem heißen Essiggemisch übergießen.
  5. Das Glas verschließen und kühl und trocken lagern.
  6. Nach ca. 3 Wochen könnt ihr die „Kapern“ verwenden und genießen. Geöffnete Gläser sollt ihr im Kühlschrank aufbewahren.

Osternester – Osterbrunch 2020 Teil 2

Hier nun das 2. Rezept vom Osterbrunch 2020. Ich wünsche euch schöne Feiertage (auch wenn sie dieses Jahr wohl anders ausfallen werden). Bleibt zu Hause und bleibt gesund.

Schaut euch auch unbedingt die Rezepte der anderen teilnehmenden Blogs an.

Die Osternester könnt ihr nach Wunsch entweder herzhaft oder süß zubereiten. Ich persönlich mag am liebsten die herzhafte Version mit Rosmarin. Dieses esse ich dann lauwarm mit Frischkäse oder etwas Butter, mmmmmmhhhh…. Die Osternester lassen sich ruckzuck zubereiten und da sie keine Hefe enthalten, muss der Teig nicht noch längere Zeit gehen. Sie schmecken am besten frisch aus dem Ofen, können aber auch einen Tag lang in einer Dose aufbewahrt werden und dann wieder kurz im Ofen aufgefrischt werden.

Tipp: Zur Frage ob das Ei roh oder gekocht, gefärbt oder ungefärbt in die Nester kommt, bevor sie in den Ofen wandern, gibt es zahlreiche Meinungen. Von zu durch über abfärbende Farbe bis hin zu gerissenen Eiern usw. . Ich persönlich habe einfach leere Eierschalenhälften in den Teig gegeben und diese dann nach dem Backen mit meinen fertigen Ostereiern ausgewechselt. So hat man ein perfekt gekochtes Ei und man hat schöne Osternester, in die die Eier perfekt reinpassen.

Falls ihr noch ein Rezept zum Ostereier-natürlich-färben braucht, schaut euch doch mal hier um.

Zutaten für den Grundteig

  • 300 g Mehl (Weizen oder 150 g Weizen /150 g Dinkel)
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Öl (geschmacksneutral z.B. Rapsöl)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für die süße Variante

  • 60 g Zucker und 1/2 – 1 Päckchen Vanillezucker
  • eventuell noch Schokotropfen

Alternativ für die herzhafte Variante

  • 2 – 3 EL getrocknete oder frische Kräuter nach Wunsch
  • 1 TL Salz

Zum Besteichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

Zum Dekorieren

  • 6 gefärbte Eier (6 Eierschalenhälften zum Backen siehe Tipp oben)
  • eventuell Hagelzucker, Mandeln…

Die Zutaten reichen für 6 kleine Osternester.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten für den Grundteig plus die Zutaten für eure gewählte Variante (süß oder herzhaft) zu einem glatten Teig rühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu zäh und lässt sich nicht so gut verarbeiten.
  3. Den Teig dann in 6 teilen.
  4. Nun ein Teil nehmen und dieses wiederum in 2 (wenn ihr den Teig nur drehen wollt) oder 3 (wenn ihr Zöpfe machen wollt) teilen.
  5. Diese Teile dann zu etwa 20 cm langen Strängen rollen.
  6. Die Stränge zu einem Zopf verknoten oder miteinander verdrehen.
  7. Dann zu einem Nest formen und eine Eierschalenhälfte reindrücken. Lasst ruhig ein etwas größeres Loch in der Mitte, da der Teig im Ofen noch aufgehen wird.
  8. Die weiteren Teile auch zu Nestern formen.
  9. 1 Eigelb mit 1 EL Milch verrühren und die Nester damit einpinseln. Ggf. mit Hagelzucker oder Deko nach Wahl bestreuen.
  10. Die Nester etwa 20 Minuten bei 180° Umluft backen.        

Karottenkuchen – Osterbrunch 2020 Teil 1

Hier nun das 1. Rezept vom Osterbrunch 2020. Ich wünsche euch schöne Feiertage (auch wenn sie dieses Jahr wohl anders ausfallen werden). Bleibt zu Hause und bleibt gesund.

Schaut euch auch unbedingt die Rezepte der anderen teilnehmenden Blogs an.

Zutaten für den Teig

  • 350 g fein geriebene Karotten
  • 225 g weiche Butter (plus Butter zum Einfetten)
  • 200 g Rohrzucker
  • 175 g (Vollkorn)Mehl
  • 4 Eier (getrennt)
  • 150 g gemahlene Walnüsse/Mandeln/Haselnüsse
  • 1/2 Orange (Saft und abgeriebene Schale)
  • 2 TL Backpulver
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Messerspitze Muskat
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Frischkäseüberzug

  • 250 g Frischkäse
  • 125 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1/2 Orange (Saft und abgeriebene Schale)

Deko nach Wunsch

  • getrocknete Blüten, geraspelte Karotten, Orangenzeste, Marzipan, Schokoeier…

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° (160° Umluft) vorheizen.
  2. Eine Springform (Ø 26 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
  3. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren.
  4. Eigelb, Organgensaft und Organgenabrieb hinzugeben und alles verrühren.
  5. Mehl, Backpulver, Salz, Gewürze und Nüsse hinzugeben und alles gut vermengen.
  6. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.
  7. Zum Schluss die Karotten hinzugeben und alles gut verrühren.
  8. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und den Kuchen bei 180° (160° Umluft) etwa 50-60 Minuten backen.
  9. Für das Frosting alle Zutaten miteinander verrühren und dann auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen. Vor dem Servieren nochmal 20 Minuten kaltstellen.
  10. Den Kuchen nach Wunsch dekorieren.

Osterbrunch 2020

Dieses Jahr hat das Magazin Revue uns Blogger zum Osterbrunch eingeladen.

Entstanden sind viele tolle Rezepte, von herzhaft bis süß. Auf unseren Blogs findet ihr ab heute alle Rezepte aus der Revue sowie einige weitere Brunchideen.

Und nun zu den Rezepten und teilnehmenden Blogs.

Bei mir gibt es Karottenkuchen und Osternester.

Spiffing Ideas lädt euch zu einem Mocktail ein.

Kleines Kuliversum hat Deviled Eggs gezaubert.

Liebe mit Biss zeigt euch wie ihr eine tolles Zucchini-Pesto-Blumenbrot backen könnt.

Und Passion meets creativity überrascht euch mit einem leckeren Salmon Cheesecake.

Gefüllte Brezel

Am Sonntag ist es wieder so weit. Es ist Halbfasten und wir feiern hier in Luxemburg Brezelsonntag. So wie es die Tradition will, schenkt der Mann an diesem Tag seiner Geliebten eine Brezel. Falls diese seine Gefühle erwidert, schenkt sie ihm zu Ostern Ostereier, meist ein mit Pralinen gefülltes Schokoladenei. Aber aufgepasst, in Schaltjahren ist der Brauch umgekehrt. Dann schenkt die Frau dem Mann eine Brezel und bekommt hoffentlich an Ostern ein Ei zurück. Also Mädels denkt daran, auch 2020 ist ein Schaltjahr!

Das Rezept ist gar nicht so schwer, also traut euch ruhig ran. Bei der Füllung könnt ihr variieren und zum Beispiel auch eine Nuss-Marzipanmischung nehmen.

Zutaten für den Teig

  • 500 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
  • 200 ml Milch (Zimmertemperatur)
  • 1 Würfel Hefe (Zimmertemperatur)
  • 40 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Salz
  • Abrieb von einer kleinen Zitrone
  • 250 g gefrorene Butter (legt die Butter etwa 30 Minuten in den Gefrierschrank)

Zum Bestreichen

  • 50 g flüssige Butter
  • 30 g gehobelte Mandeln
  • Zuckerguss: 120 g Puderzucker mit 2 EL Wasser verrühren

Für die Füllung

  • 150 g Haselnusscrème
  • 50 g Haselnüsse (gemahlen oder gehackt)

Die Angaben ergeben 2 große Brezeln (2 Bleche)

Zubereitung

  1. Die Hefe zusammen mit dem Zucker in der Milch auflösen und etwa 10 Minuten stehen lassen.
  2. Nun alle weiteren Zutaten bis auf die gefrorene Butter etwa 4 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten im Kühlschrank gehen lassen.
  4. Den Teig in 6 teilen und jedes Teil auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck (ca. 22 x 17 cm) ausrollen.
  5. Nun das erste Rechteck nehmen und gefrorene Butter drüber raspeln bis alles bedeckt ist. Das nächste Rechteck drauflegen und wieder mit geraspelter Butter bestreuen. So weiterfahren mit den nächsten Stücken. Auf das letzte kommt jedoch keine Butter mehr. Tipp: Ihr müsst schnell arbeiten, damit alles schön kalt bleibt. Ggf. die Butter nochmal kurz in der Gefriertruhe kühlen. (Bild 1)
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nun längs ausrollen (ca. 40 x 20 cm) und das untere Ende zur Mitte falten, nun das obere Ende ganz nach unten falten. (Bild 2)
  7. Dann den Teig für etwa 15 Minuten in Frischhaltefolie eingewickelt in den Kühlschrank legen.
  8. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  9. Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick zu einem Rechteck ausrollen (ca. 55×30 cm)
  10. Dann den Teig längs teilen und beide Teile mit der Nussnougatcrème mittig bestreichen und mit den gemahlenen Haselnüssen bestreuen. (Bild 3)
  11. Nun werden beide Brezeln einzeln geformt. Dazu jeden Streifen längs aufrollen. Nun jede Rolle einzeln verdrehen und gleichzeitig lang ziehen bis ihr eine etwa 1 m lange Teigrolle habt. Dann auf zwei mit Backpapier belegten Blechen den Teig zu Brezeln formen. (Bild 4). Bedenkt bitte, dass die Brezel im Ofen noch aufgehen und macht ruhig etwas größere Löcher. Bei mir haben sich die Löcher nämlich beim Backen etwas verschlossen;)
  12. Die Brezeln nun mit der flüssigen Butter bestreichen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.
  13. Im Ofen bei 160° Umluft die Brezeln einzeln jeweils 25-30 Minuten backen.
  14. Die fertigen Brezeln etwas abkühlen lassen und dann zum weiteren Abkühlen auf ein Gitter geben.
  15. Die noch warmen Brezeln mit Zuckerguss beträufeln.
  16. Nun nur noch die Brezel dem Liebsten schenken oder selbst aufessen;)

„Lënsebulli“ Linseneintopf mit Spätzle

Endlich Zeit zum Kochen! Viele von uns sitzen die nächsten Tage/Wochen wahrscheinlich zu Hause und was gibt es Schöneres als leckere Speisen für sich und die Familie zuzubereiten.

Getreu dem Motto „Back to the roots“, gibt es ein etwas abgewandeltes typisches luxemburgisches Gericht bekannt unter dem Namen „Lënsebulli“ (dt. Linsenmatsch). Während im Original meist Kartoffeln zu finden sind, gibt es den Eintopf bei mir heute mit selbstgemachten Spätzlen.

Der Eintopf lässt sich übrigens herrvoragend am Tag zuvor vorbereiten und das Rezept eignet sich perfekt für größere Gesellschaften.

Zutaten

für den Linseneintopf

  • 500 g getrocknete Linsen (braun oder grün)
  • 3 Möhren
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Knollensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • c.a. 2,8 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Essig, Zucker
  • eventuell saure Sahne, gekochte Wienerwürstchen oder Mettwürste, Petersilie, Senf

für die Spätzle

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 120 ml Wasser + Wasser zum Kochen
  • 1/2 TL Salz + Salz fürs Wasser

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Möhren, Lauch, Knollensellerie waschen, ggf. schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. In einem großen Topf Butter Schmelzen und das gewürfelte Gemüse kurz anbraten.
  4. Die Linsen und die Gemüsebrühe sowie das Lorbeerblatt hinzugeben.
  5. Alles etwa 45 Minuten (je nach Garzeit der Linsen) auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Spätzle zu einem glatten Teig rühren. Der Teig sollte zäh sein und langsam vom Löffel fließen, ohne zu zerreißen.
  7. Einen großen Topf mit Wasser und genügend Salz  füllen und das Wasser zum Kochen bringen. Nun die Spätzle nach gewünschter Methode zubereiten. (Ich habe eine Spätzlereibe. Es gibt aber auch Pressen oder Bretter zum Schaben. Falls ihr nichts desgleichen habt, probiert es eventuell mit einem sehr groben Sieb.) Wenn die Spätzlen an der Oberfläche schwimmen könnt ihr sie mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
  8. Wenn die Linsen gar sind, könnt ihr die Suppe mit etwas Salz und Pfeffer, sowie Essig (etwa 3 EL) und einer Prise Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe mit den Spätzlen und eventuell Petersilie/Sauerraum/ Würstchen/Senf servieren.

Ofen-Berliner

Zu Karneval gehören kleine Naschereien einfach dazu. Heute zeige ich euch, wie ihr ganz schnell leckere Berliner zubereiten könnt. Und das ganz einfach im Ofen. Füllen könnt ihr die Berliner entweder mit Marmelade, Zwetschgenmus, Schokoaufstrich oder auch Pudding.

Weitere Rezepte passend zum Karneval findet ihr hier: http://www.mypickedfood.lu/fueskichelcher-karnevalsgebaeck/

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 80 g Butter + Butter zum Einfetten der Formen
  • 2 Eier
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • Füllung nach Wahl
Ofenberliner aus der Muffinform

Zubereitung

  1. Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.
  2. Mehl, Eier, 50 g Butter in Stückchen, Zucker, Salz und die Milch mit der Hefe in eine Schüssel geben und alles gut verrühren.
  3. Den Teig mit einem Tuch abdecken un d etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Eine Muffinform einfetten und den Teig auf die Mulden (4/5 voll) verteilen. Den Teig weitere 20 Minuten gehen lassen. (Alternativ könnt ihr auch mit bemehlten Händen und mit Hilfe von 2 EL Kugeln formen und diese auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Falls der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl hinzunehmen. Legt die Bällchen nicht zu nah beieinander, da sie im Ofen noch aufgehen.)
  5. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
  6. Die restliche Butter (30 g) schmelzen und die Berliner damit bepinseln.
  7. Etwa 17 – 20 Minuten im Ofen backen.
  8. Die abgekühlten Berliner mit einem Messer durchschneiden und mit gewünschter Füllung bestreichen oder die Füllung mit einer Küchenspritze/Spritztülle in die Berliner geben.
  9. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.
Ofenberliner vom Backblech

Vegane ApfelPfannkuchen

Wie ihr wahrscheinlich wisst, ist am kommenden Sonntag „Liichtmëssdag“. Bei unseren französischen und belgischen Nachbarn ist es ein Brauch an diesem Tag Crêpes (Pfannkuchen) zu servieren. Die runde Form sowie die gelbe Farbe der Pfannkuchen sollen an ein baldiges Ende des Winters und an den herannahenden Frühling erinnern. Bei uns in Luxemburg gibt es diese Tradition der Pfannkuchen am 2. Februar zwar (noch) nicht, aber warum sollten wir uns nicht auch zu „Liichtmëssdag“ einen leckeren Pfannkuchen gönnen.

Ich denke jeder hat bereits sein eigenes Lieblingspfannkuchen Rezept, daher stelle ich euch heute eine leckere Alternative ohne tierische Produkte vor, die den traditionellen Pfannkuchen in nichts nachsteht.

Wer es lieber herzhafter mag, sollte sich meine Koreanischen Gemüsepfannkuchen nicht entgehen lassen.

Viel Spass beim Nachkochen, Essen und „Liichte goen“.

Zutaten

  • 200 g Dinkelmehl (oder anderes Mehl)
  • 150 ml Dinkeldrink (oder alternativen Milchersatz)
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 Apfel
  • 2 EL Zucker oder Sirup
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl zum Braten
  • Topping nach Wahl: Zucker, getrocknete Früchte, Nüsse, Sirup….

Die Zutaten ergeben 4 mittelgroße Pfannkuchen.

Zubereitung

  1. Mehl, Dinkeldrink, Apfelsaft, Zucker, Backpulver und Salz  mit einem Mixer zu einem glatten  Teig verrühren.
  2. Den Apfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben vierteln.
  3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Teig in die Pfanne geben. Die Apfelstücke in den Teig drücken.
  4. Nach etwa 2 Minuten den Pfannkuchen wenden und weitere 2 Minuten erhitzen.