Osterbrunch 2019 Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zusammen mit ein paar Foodbloggerkolleginnen stellen wir euch heute unsere Rezepte für den Osterbrunch 2019 vor.

Bei mir gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen. Diese Pfannkuchen, auf koreanisch „Jeon“ genannt, unterscheiden sich völlig von dem, was wir unter Pfannkuchen verstehen. Es ist eher eine Art „Puffer“, aus einer Mehl-Wasser-Ei-Basis mit unterschiedlichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Gemüse. Am bekanntesten sind die Haemul-pajeon, übersetzt Meeresfrüchte (haemul) – Frühlingszwiebel (pa) – Pfannkuchen (jeon), und Kimchi-jeon.

Jeons werden als Beilage oder auch als Snack oder Hauptspeise serviert. Vor allem an Regentagen sind die Pfannkuchen in Korea sehr beliebt. Es wird gesagt, dass der prasselnde Regen an das Brutzeln der Pfannkuchen im Fett erinnert und die Koreaner an Regentagen in die Restaurants eilen und Pfannkuchen mit Reiswein bestellen.

Doch nicht nur an Regentagen, sondern auch an sonnigen Frühlingstagen schmecken die Pfannkuchen zu jeder Gelegenheit. Der süß-salzige, etwas scharfe Dip rundet das Geschmackserlebnis ab. Also los, unbedingt ausprobieren. Wer weiß, vielleicht gehören Jeons bald auch zu deiner Lieblingsregenspeise. Und Regen haben wir ja hier meist mehr als genug 😉

Zutaten:

für die Pfannkuchen

  • 1 halbe kleine Zucchini (ca. 120 g)
  • 1 kleine Karotte (ca. 90 g)
  • 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 150 g Mehl
  • 280 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • Öl zum Braten (geschmacksneutral)

für den Dip

  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (alternativ Apfel- oder hellen Balsamicoessig)
  • 2 EL Honig
  • 1/2 – 1 EL Chiliflocken
  • 1 EL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln

Die Angaben reichen für 2 große oder 8 kleine Pfannkuchen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse in etwa 5 cm lange feine Streifen schneiden.
  2. Eier, Mehl und Wasser gut miteinander verrühren.
  3. Das geschnittene Gemüse und Salz hinzugeben und alles mischen.
  4. 2 – 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Menge hineingeben, das Gemüse verteilen und plattdrücken. Dann von beiden Seiten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
    TIPP: Damit der Pfannkuchen ganz bleibt, nutzt zum Wenden am besten den Tellertrick. Dabei lasst ihr den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten. Nehmt dann einen zweiten gleichgroßen Teller, den ihr verdeckt drauflegt und wendet dann alles zusammen. Anschließend könnt ihr den Pfannkuchen wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  5. Dann den zweiten Pfannkuchen backen. Alternativ könnt ihr auch kleinere Pfannkuchen machen und jeweils nur einen EL Teig mit Gemüse in die Pfanne geben.
  6. Alle Zutaten für den Dip miteinander vermischen und servieren.

Schaut auch unbedingt bei meinen Kollgeinnen vorbei. Hier findet ihr weitere tolle Rezepte für den Osterbrunch.

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Zucchini Soufflé

Dieses Jahr habe ich vier gut wachsende Zucchinipflanzen im Garten, so dass ich wieder einige neue Rezepte ausprobieren darf. Hier kommt nun das erste: ein super saftiges und lockeres Zucchini Soufflé. Das Soufflé kann man hervorragend mit Salat servieren oder auch als Belage zu Fleisch- oder Fischgerichten. Um das ganze etwas geschmackvoller zu machen, habe ich mich bei meinem Soufflé für Appenzeller Käse und Basilikum entschieden. Ihr könnt natürlich auch Gruyère oder einen etwas weniger kräftigeren Käse nehmen. Als Gewürz eignet sich auch noch Minze oder Rosmarin/Thymian. Ihr könnt ja ein bisschen ausprobieren. Ich werde das auf jeden Fall auch noch tun…

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 50 g geriebener Käse (Appenzeller, Gruyère…)
  • 5 Basilikumblätter (oder andere Gewürze)
  • Öl zum Anbraten
  • Butter zum Einfetten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Angaben reichen für 2 mittelgroßePortionen (250 ml pro Form).

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Zucchini würfeln.
  3. Etwas Öl in einen Topf geben, den Zucchini kurz anbraten, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel dünsten bis er weich ist.
  4. Den Zucchini etwas abkühlen lassen. Basilikum (oder andere Kräuter hinzugeben) und alles pürieren.
  5. Das Paniermehl und den geriebenen Käse hinzugeben.
  6. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Es sollte relativ gut gewürzt sein, da die Ei ja noch hinzukommen.
  7. Die Eier trennen und das Eigelb hinzugeben.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Die 1/2 unter die Masse rühen, den Rest vorsichtig unterheben.
  9. Die Formen mit Butter einfetten und die Masse bis knapp unter den Rand einfüllen.
  10. Im Ofen bei 180° etwa 20 Minuten backen.
  11. Sofort servieren, da das Soufflé schnell zusammenfällt.
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Zucchini-Hackauflauf

Dieser Auflauf gehört zu meinen Lieblingsspeisen und erinnert mich an meine Kindheit. Mein Vater hat dieses Gericht des Öfteren gekocht und ich habe mich immer riesig gefreut.

Wenn ihr wollt könnt ihr auch noch gekochte Kartoffeln in Scheiben oder Nudeln hinzugeben. Man kann den Auflauf jedoch auch super so essen.

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Zutaten

  • 3 kleine Zucchini (grün, gelb oder gemischt)
  • 350 g Hackfleisch
  • 50 g Emmentaler gerieben
  • 40 g Parmesan gerieben
  • 25 cl Sahne
  • 2 Eier
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Die Angaben reichen als Hauptspeise für 2 Personen, mit Beilage für 3.

Zubereitung

  1. In einer Pfanne das Hackfleisch mit etwas Öl anbraten, bis es gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und die Zucchini mit dem Knoblauch im Öl ca. 8 Minuten bissfest braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. 2 Eier mit 25 cl Sahne verrühren. Parmesan hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. In eine ofenfeste Form erst eine Lage Hackfleisch geben, dann Zucchini draufgeben. Das Öl, das noch in der Pfanne ist, mit hinzugeben, so braucht ihr die Form nicht einzufetten. Falls ihr eine größere Menge macht könnt ihr auch abwechselnd mehr Lagen machen.
  6. Das Eier-Sahnegemisch darüber verteilen und mit Emmentaler bestreuen.
  7. Etwa 20 Minuten bei 180-200° Umluft in den Ofen stellen.
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Zucchinisalat mit getrockneten weißen Maulbeeren und Pinienkernen

Dieser Zucchinisalat schmeckt super im Sommer und ist schnell vorbereitet. Die weißen Maulbeeren passen hervorragend.

Weiße MaulbeerenSie schmecken leicht süß und erinnern mich entfernt an weiße Schokolade. Sie sind gute Vitaminlieferanten und enthalten zudem zahlreiche wichtige Mineralien u.a. Eisen, Kalzium und Magnesium. Sie gelten somit als wahres Superfood.

Kennengelernt habe ich diese kleinen Beeren, in die ich mich sofort verliebt habe, als die Supermarktkette „Delhaize“ ihre neue Superfood-Reihe luxemburgischen Food-Bloggern vorgestellt hat. Ein ganzes Arsenal an Superfood hat jeder Blogger damals mitbekommen. Jetzt endlich habe ich mein erstes Rezept passend zu weißen Maulbeeren entworfen. Ich hoffe ich kann euch von ihrem super Geschmack überzeugen. Falls ihr jedoch keine weißen Maulbeeren auftreiben könnt, klappt das Rezept auch mit Rosinen.

Der Salat passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch oder auch Käse, wie zum Beispiel Halloumi.

Zucchinisalat

Zutaten

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL getrocknete weiße Maulbeeren
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Ergibt etwa 2 Portionen als Beilage.

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Alternativ kann man Sie auch mit einem Sparschäler in dünne Bänder schneiden.
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Öl in eine Pfanne geben und den Knoblauch zusammen mit der Zucchini bissfest dünsten.
  4. Die Zucchini mit dem Öl in eine Schüssel geben und die Pinienkerne in der Pfanne leicht anrösten. Immer wieder rühren damit sie nicht anbrennen.
  5. Die Pinienkerne und die Maulbeeren zur Zucchini geben.
  6. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Abkühlen lassen und kalt servieren.
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Zucchini-Schinken Quiche mit Bärlauchpesto

Heute stand in der Küche Resteverwertung an. Diese superleckere Quiche kam dabei heraus.

Wahlweise könnt ihr auch eine vegetarische Variante der Quiche probieren, indem ihr den Schinken weglasst und zum Beispiel durch eine gelbe Paprika ersetzt.

Auch Feta oder Ziegenkäse können als Alternative zum Gruyère benutzt werden.

Ich habe die Quiche mit selbstgemachtem Bärlauchpesto gemacht (Rezept). Natürlich könnt ihr auch gekauften Bärlauchpesto oder auch Basilikumpesto nehmen.

Ihr könnt auch frischen Bärlauch nehmen und diesen kleinhacken. Denkt daran die Quiche dann mehr zu würzen und eventuell etwas gehackten und angebratenen Knoblauch hinzuzugeben.

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Zutaten

  • 1 runder Blätterteig
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 120 g gekochten Schinken
  • 150 g Gruyèrkäse gerieben
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • 4 EL Bärlauchpesto (Rezept)
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und diese in einer leicht geölten Pfanne auf beiden Seiten anbraten.
  3. Den Blätterteig in eine gefettete Form oder eine Silikonform geben. Mit 2 EL Bärlauchpesto besteichen.
  4. Den bestrichenen Teigboden mit Zucchinischeiben belegen und den klein geschnittenen Schinken darauf verteilen.
  5. Eier, Sahne, Käse und 2 EL Bärlachpesto verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Alles auf den Teig geben und bei 180° Umluft ca. 40 Minuten backen.

 

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