Gegrillter Mangold mit Ricotta-Walnuss-Creme

Bisher habe ich Mangold immer ähnlich wie Spinat zubereitet. Dazu werden die Stiele erst kleingeschnitten und in einer Pfanne mit Öl/Butter und Kräutern angeschwitzt. Nach etwa 3 Minuten gebe ich die kleingeschnittenen Blätter hinzu und gare alles (ev. mit etwas Wasser) weitere 4 Minuten.

Heute habe ich versucht Mangold auf eine etwas unkonventionellere Art zuzubereiten. Ich habe ihn bei indirekter Hitze (d.h. nicht direkt über der Glut) gegrillt. Zusammen mit der Ricotta-Walnuss-Creme hat man so schnell eine leckere Vorspeise für den Sommer. Ohne Creme kann man den Mangold auch als Beilage zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder Käse servieren.

Zutaten für den Mangold:

  • 8 Mangoldblätter mit Stiel
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die Ricotta-Walnuss-Creme:

  • 3 gehäufte EL Ricotta
  • 1 Handvoll Walnusskerne
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • ev. Chili und Kurkuma

Zubereitung:

  1. Zuerst die Marinade aus Rapsöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vorbereiten.
  2. Den Mangold waschen, längs schneiden und 15 bis 30 Minuten marinieren.
  3. Für die Creme, die Walnusskerne fein hacken. Dann alle Zutaten miteinander vermischen.
  4. Den Mangold von beiden Seiten (4 Minuten pro Seite) bei indirekter Hitze grillen.
  5. Alles zusammen anrichten und servieren.
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Rote-Linsen-Fladen mit Radieschen-Dip und Radieschengrün-Pesto

Endlich Frühling! Heute zeige ich euch ein schnelles Rezept für glutenfreies Fingerfood passend zur Saison. Die Idee zum Rote-Linsen-Fladen habe ich durch mein Testpaket von Cactus bekommen. Im Rahmen der Kampagne Bewoost! gab es dieses Mal unter anderem rote Linsen und Kurkuma der Bio-Marke Alnatura. Viel mehr, außer Wasser, braucht man auch nicht für diese glutenfreie Fladenalternative. Wer möchte kann jedoch Knoblauch und andere Kräuter/Gewürze hinzugeben. Dazu gibt es einen Radieschen-Dip, den ihr je nach Geschmack mit Frischkäse und/oder Crème Fraîche zubereiten könnt und ein Radieschengrün-Pesto, passend zum Thema Resteverwertung. Viel Spaß beim Nachmachen und einen großartigen Frühling!

Rote-Linsen-Fladen

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (getrocknet)
  • Wasser zum Einweichen
  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • (ev. Knoblauch oder andere Kräuter)
  • Olivenöl (oder anderes hitzebeständiges Öl)

Zubereitung:

  1. Die Linsen in einem Sieb waschen und mindestens 6 Stunden lang in Wasser einweichen.
  2. Die Linsen danach abtropfen und nochmal kurz abwaschen.
  3. Den Ofen auf 180° Umluft erhitzen.
  4. Die Linsen zusammen mit 100 ml Wasser pürieren.
  5. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer (und ev. anderen Gewürzen) abschmecken.
  6. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dies mit Öl bestreichen.
  7. Die Linsenpaste auf das Backblech geben und mit einem Spatel verteilen. Der Fladen soll das Blech bis auf 5 cm Rand ausfüllen und ungefähr 0,5 bis 1 cm hoch sein.
  8. Anschließend den Fladen mit Öl bepinseln und ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Radieschen-Dip

Zutaten:

  • 250 g Crème Fraîche (alternativ 125 g Crème Frâiche oder Magerquark mit 125 g Frischkäse)
  • 6 Radieschen
  • 2 EL Schnittlauch klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Radieschengrün entfernen (aufbewahren für das Pesto) und die Radieschen waschen.
  2. Die Radieschen fein würfeln.
  3. Den Schnittlach mit der Crème Fraîche vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Radieschen erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit der Dip nicht zu viel Wasser zieht.

Radieschengrün-Pesto

Zutaten:

  • junges Radieschengrün von 2 Bund Radieschen
  • Olivenöl oder Rapsöl (etwa die Hälfte des Gewichtes des geputzten Radieschengrüns)
  • 2 EL Nüsse und/oder Kerne (z.B. Mandeln, Cashew, Sonnenblumenkerne, Pienienkerne…)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nüsse/Kerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  2. Die Nüsse/Kerne grob pürieren.
  3. Die dicken Stängel vom Radieschengrün entfernen.
  4. Das Radieschengrün waschen, abtropfen lassen, mit einem Tuch trocknen und abwiegen.
  5. Den Knoblach schälen und vierteln.
  6. Das Radieschengrün, das Öl und den Knoblauch zusammen mit den Nüssen/Kernen bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Es kann gerne noch gröber sein. Eventuell etwas Öl hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich das Pesto einige Tage. Dazu soll man es am besten in saubere, verschließbare Gläser füllen und komplett mit Öl bedecken.

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Zweierlei gefüllte Eier

Heute gibt es ein schnelles Rezept zur Ostereier-Verwertung. Unter dem Namen „Russische Eier“ waren gefüllte Eier zu Omas Zeiten schon sehr beliebt. Das Original besteht meistens aus einer Füllung aus Eigelb, Mayonnaise und Senf. Oft werden die Eier dann mit Kaviar garniert.

Bei mir gibt es heute zwei etwas andere Varianten:

einmal mit einer Füllung aus Eigelb und Ziegenfrischkäse garniert mit Pancetta-Chips

und einmal mit einer Füllung aus Eigelb, Frischkäse und Wasabi garniert mit Lachs und Wasabi-Erbsen

Den Ziegenfrischkäse habe ich von der Biokäserei Baltes. Erhältlich ist er u.a. bei Cactus.

Viel Spaß beim Nachmachen und frohe Ostertage!

Eier gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Pancetta-Chips

Zutaten:

  • 6 hartgekochte Eier
  • 3 Scheiben Pancetta
  • 2 EL Sauerrahm
  • 3 EL Ziegenfrischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 1 EL frischen Schnittlauch fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Wenn der Ofen heiß ist, die Pancetta-Scheiben 2 Minuten von beiden Seiten backen.
  2. Die Eier schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb rausnehmen und in eine Schüssel geben.
  3. Sauerrahm, Ziegenfrischkäse und Sahne zum Eigelb geben und mit einer Gabel gut vermischen. Schnittlauch hinzugeben, salzen und pfeffern und nochmals vermengen.
  4. Das Gemisch in einen Spritzbeutel geben und die Eierhälften damit füllen.
  5. Mit Pancetta-Chips garnieren.

Eier gefüllt mit Wasabi-Frischkäse und Räucherlachs

Zutaten:

  • 6 hartgekochte Eier
  • 2 Scheiben geräucherten Lachs
  • 1 EL Sauerrahm
  • 3 EL Frischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 1/2 – 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Wasabi-Erbsen
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Eier schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb rausnehmen und in eine Schüssel geben.
  2. Sauerrahm, Frischkäse, Sahne und Wasabi-Paste zum Eigelb geben und mit einer Gabel gut vermischen. Salzen und pfeffern und nochmals vermengen.
  3. Das Gemisch in einen Spritzbeutel geben und die Eierhälften damit füllen.
  4. Den Lachs in lange Streifen schneiden, aufrollen und auf die Eierhälften legen.
  5. Die Wasabi-Erbsen in einem Mörser zerstoßen und die Eier damit garnieren.
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Süßkartoffel Toast mit Thunfisch asiatischer Art

Im Rahmen der Kampagne „Bewosst?“ habe ich diesen Monat vom Supermarkt Cactus ein Testpaktet zum Thema „Bewusst fischen“ bekommen.

Wer sich bereits ein bisschen mit dem Thema nachhaltige Fischerei beschäftigt hat, weiß wie wichtig diese ist um einer Überfischung der Meere entgegenzuwirken. Ich selbst beschäftige mich schon etwas länger mit diesem Thema und versuche vorwiegend Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen. Auch wenn Labels wie der MSC-Siegel teilweise umstritten sind, weil die Standarts zu schwach sind, ist es jedoch ein Weg in die richtige Richtung. So ist es meiner Meinung nach wichtig, sich bestmöglich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Herkunft aller Lebensmittel auseinanderzusetzen, ohne aber die Lust am Essen zu verlieren. Gut, dass auch große Supermärkte diesen Weg teilweise unterstützen!

Und nun zum ersten Rezept! Mal sehen ob ich diese Woche noch ein zweites mit den Sardinen schaffe. Eine Idee habe ich schon…

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 1/2 dicke Süßkartoffel
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 cm Ingwer
  • 2 cm Zitronengras
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • Pfeffer (und Salz)

Die Angaben reichen für 3-4 Toasts.

Zubereitung:

  1. Die Cashewkerne kurz in einer Pfanne rösten, danach grob hacken.
  2. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  3. Ingwer und Zitronengras feinhacken.
  4.  Frühlingszwiebeln, Ingwer und Zitronengras mit der Sojasoße in einer Pfanne kurz dünsten.
  5. Den Thunfisch mit einer Gabel zerkleinern und mit dem Sojagemisch vermengen.
  6. Öl und Limettensaft hinzugeben.
  7. Mit Pfeffer (und Salz) abschmecken.
  8. Die Süßkartoffeln waschen und längs in Scheiben von etwa 1 cm schneiden. Dann zwei bis dreimal auf höchster Stufe toasten.
  9. Zum Anrichten den präparierten Thunfisch auf die Toasts geben und mit gehackten Cashewkernen bestreuen.
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Kürbis-Hummus mit Fladenbrot

Endlich bin ich dazu gekommen meinen Hokkaido zu verarbeiten. Und ich kann euch sagen, es riecht gerade köstlich in meiner Küche nach geröstetem Kürbis mit Knoblauch und Rosmarin. Dies sind die Ausgangszutaten meines Kürbispürees, welcher mit Kichererbsen zu einem leckeren Kürbis-Hummus gemixt wurden. Passend dazu habe ich ein Fladenbrot gebacken.

Damit ich den Hummus im Kürbis servieren kann, habe ich den Kürbis ausgehöhlt. Das ist beim Hokkaido ein ziemlicher Kraftaufwand. Mit einem Kugelausstecher für Melonen habe ich es aber schlussendlich geschafft.

Bei solch leckerem Herbstgemüse ist der Herbst gar nicht so schlimm, wenn man mal vom Wetter draußen absieht. Euch viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmern:)

Kürbis-Hummus

Zutaten:

  • 500 g Kürbisfleisch vom Hokkaidokürbis
  • 240 g gekochte Kichererbsen (entwerder aus dem Glas oder selbst eingewässert und gekockt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1.  Den Ofen auf 180° vorheizen.
  2. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Das Kürbisfleisch, den Knoblauch, die Rosmarinzweige und den Thymian in eine ofenfeste Form geben und mit 2 EL Olivenöl beträufelen. Alles für knapp 30 Minuten in dem Ofen rösten. Nach 15 Minuten eventuell umrühren.
  4. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  5. Wenn das Kürbisfleisch abgekühlt ist, die Rosmarinzweige entfernen und alles zusammen mit den Kichererbsen pürieren. Den gerösteten Rosmarin fein hacken und hinzugeben.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell Öl oder auch Wasser hinzugeben um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

Fladenbrot

  • 500 g Mehl
  • 320 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Eigelb
  • Sesam
  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker und Salz hinzugeben.
  2. Mehl und Öl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
  3. Den Teig zugedeckt mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  4. Den Teig in eine ovale Form bringen und auf ein mit Backpabier ausgelegtes Blech legen.
  5. Das Brot mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 200° knapp 20 Minuten backen.
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Spargel hoch 3 – mit Sauce Hollandaise, auf Pizza und Spargelschalensuppe

Auf unserem Trip durch die Champagne haben wir bei einem kleinen Bauern Spargel erworben, mit denen ich diese 3 leckeren Gerichte zaubern konnte. Bitte passt beim Spargelkauf auf, dass sie aus eurer Region kommen. Leider gibt es immer öfter Spargel aus weit entfernten Ländern, wie dem Peru, nur damit wir zu jeder Jahreszeit auch Spargel essen können. Ich lebe lieber nach dem Grundsatz „Alles zu seiner Zeit“ und setze aus ökologischen Gründen auf Spargel aus unserer Gegend, auch wenn für mich dann die Spargelsaison erst im April anfängt.

Und nun zu den Rezepten. Angefangen habe ich am Nachmittag mit Spargel mit Sauce Hollandaise, abends gab es dann mit den Resten vom Nachmittag Pizza und die Spargelschalen wurden zu einem leckeren Süppchen gekocht.

Spargel mit Sauce Hollandaise

Zutaten:

für die Spargel:

  • 1 kg Spargel
  • 2 Liter Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Zucker

für die Sauce:

  • 250 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für etwa 4 Personen mit Beilage (Kartoffeln, Schinken/Lachs…). Falls nur Spargel auf dem Menü stehen werden 2 Personen satt.

Zubereitung:

  1. Das Wasser für die Spargel mit Salz, Öl und Zucker aufsetzen und zum Kochen bringen.
  2. Die Spargel waschen und schälen. Das hölzerne Ende abschneiden (Schalen und Enden für die Suppe aufbewahren).
  3. Sobald das Wasser kocht die Spargel hineingeben, kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur runter drehen und etwa 10 Minuten gar köcheln. Beim Abschütten unbedingt das Wasser für die Suppe auffangen.
  4. Für die Sauce Hollandaise, Butter schmelzen (darauf achten, dass er nicht zu heiß wird).
  5. Das Eigelb mit dem Wasser, Zitronensaft und etwas Salz in einem Topf vermischen und mit der Wasserbadmethode erhitzen. Dabei solange mit dem Schneebesen rühren, bis die Menge sich verdoppelt hat und cremig wurde.
  6. Den Topf mit der Creme aus dem Wasserbad nehmen und die flüssige Butter (erst mit einem Teelöffel, später mit einem Esslöffel) unter ständigem Rühren hinzufügen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pizza mit Spargel und Sauce Hollandaise

Zutaten:

für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/4 Würfel Hefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Mehl zum Bestäuben

für den Belag:

  • Spargel
  • Sauce Hollandaise
  • Schinken (oder Lachs)
  • Mozzarella
  • Kräuter

Der Teig reicht für ein kleines Blech (3 Personen).

Zubereitung:

  1. Für den Pizzateig alle Zutaten zu einem Teig kneten und den Teig 30 Minuten gehen lassen.
  2. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
  3. Den Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
  4. Sauce auf den Teig streichen und die restlichen Zutaten nach Belieben verteilen.
  5. Die Pizza etwa 20 Minuten im Ofen backen.

Spargelsuppe

Zutaten:

  • 1 Liter Spargelwasser (oder Gemüsebrühe)
  • Schalen und Enden von +/- 1 kg Spargeln
  • Spargelstücke (fakultativ)
  • 40 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 125 ml Sahne
  • Muskat, Salz und Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 kleine Teller Suppe.

Zubereitung:

  1. Die Schalen und Enden im Spargelwasser 30 Minuten kochen. Falls ihr das Spargelwasser nicht mehr habt könnt ihr auch eine Gemüsebrühe nehmen.
  2. Die Brühe abseihen und auffangen.
  3. Eine Mehlschwitze machen: Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl unter Rühren hinzugeben.
  4. Dann die Spargelbrühe unter Rühren hinzugeben und aufkochen.
  5. Die Spargelstücke hinzufügen und mitkochen.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
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Omelette-Muffins

Heute Abend wurde bei uns ganz nach dem Motto der in dieser Woche stattfindenden Antigaspi-Kampagne (mehr Infos unter www.antigaspi.lu) gekocht.

Die Kampagne soll alle Verbraucher anregen sich mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ auseinanderzusetzen.

Bei uns zu Hause haben wir oft angebrochene Aufschnittpackungen (Käse, Schinken, Salami…) welche aufgebraucht werden müssen.

Außerdem haben wir immer wieder Gemüsereste (Tomaten, Pilze,…) in kleinen Mengen.

All diese Reste werden dann entweder auf einen Pizzaboden gelegt oder mit Eiern als Omelette gekocht.

Heute wollte ich ein spezielles Omelette machen und habe meine Zutaten alle in eine Muffinform gegeben.

Herausgekommen sind diese Omelette-Muffins, die man je nachdem was man noch im Kühlschrank hat mit unterschiedlichen Zutaten variieren kann.

Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, hier nur ein paar Ideen:

– Käse in allen Variationen (Hartkäse, Feta…)

-Schinken, Salami

– Lachs, Garnelen

– rohes Gemüse (Tomaten, Pilze, Paprika…)

– gekochtes Gemüse (Möhren, Zucchini, Aubergine, Brokkoli…)

– gekochte Kartoffeln

– Gartenkräuter

Hier noch ein kleiner Tipp:

Aufschnittreste klein schneiden und in kleinen Plastikdosen in der Tiefkühltruhe aufbewaren. So kann man sie gleich ins Omelette oder auf die Pizza geben und hat immer etwas zum Essen zu Hause, wenn es mal schnell gehen soll. Auch auf Brotscheiben schmecken die Reste zusammen mit etwas Tomatensoße im Ofen gebacken hervorragend. Dazu passt ein Salat.

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Zutaten:

  •  4 Eier
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Butter zum Einfetten
  • Zutaten nach Wunsch: z.B. Käse, Schinken, Salami, Tomaten

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten klein schneiden.
  3. Die Eier zusammen mit der Milch verrühren.
  4. Zutaten hinzugeben.
  5. Salzen und pfeffern.
  6. Eine Muffinform mit Butter einfetten. Alternativ eine Silikonform benutzen.
  7. Die Eiermasse auf die 6 Löcher verteilen.
  8. Bei 180° etwa 20 Minuten im Ofen backen.

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Kirschtomatenspieße auf Ricotta-Toast

Dieses Jahr sind meine Tomaten erstmals nicht von Braunfäule befallen wurden. Ich hatte sie auch anders wie das vorherige Jahr nicht in den Garten, sondern in Töpfe gepflanzt, welche ich entlang der Hauswand stehen habe. So sind sie wettergeschützt und bekommen nicht so schnell Krankheiten. Zudem habe ich nur Kirschtomaten angepflanzt, weil diese schneller reif werden. Nächstes Jahr werde ich allerding auch wieder große Tomaten züchten.

Die meisten Tomaten habe ich bereits roh als Snack zwischendurch verzehrt. Heute habe ich sie allerdings versucht zu grillen und diese Köstlichkeit kam dabei heraus.

Die Spieße können zusammen mit Brot und Ricotta als Vorspeise serviert werden. Ihr könnt die Spieße auch als Beilage bei der nächsten Grillparty anbieten.

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Zutaten

  • 12 Kirschtomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamicoessig rot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Scheiben Brot
  • 2 EL Ricotta
  • Salz, Pfeffer
  •  2 Spieße (falls ihr Holzspieße nehmt legt sie etwa 30 Minuten in Wasser damit sie beim Grillen nicht anbrennen)

Die Angaben reichen als Vorspeise für 2 Personen.

Zubereitung

  1. Tomaten waschen und ggf. den Stiel entfernen (mit Stiel sieht es dekorativer aus, ist aber ohne einfacher zu essen).
  2. Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarinnadeln vom Stängel nehmen und fein hacken.
  3. Olivenöl, Balsamicoessig, Knoblauch, Rosmarin zusammen in eine Schüssel geben und verrühren. Tomaten 10 Minuten darin marinieren.
  4. 6 Tomaten auf je einen Spieß geben, salzen und pfeffern und die Spieße etwa 3 Minuten von beiden Seiten bei großer Hitze grillen.
  5. Das Brot von beiden Seiten kurz in die Marinade geben und von beiden Seiten auch etwa 3 Minuten grillen.
  6. Die Brotscheiben mit je einem EL Ricotta bestreichen. Salzen und pfeffern.
  7. Die Tomatenspieße zusammen mit dem Brot servieren. Es schmeckt besonders lecker und saftig, wenn die Tomaten aufs Brot gegeben werden und leicht zerquetscht werden.
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Zucchinisalat mit getrockneten weißen Maulbeeren und Pinienkernen

Dieser Zucchinisalat schmeckt super im Sommer und ist schnell vorbereitet. Die weißen Maulbeeren passen hervorragend.

Weiße MaulbeerenSie schmecken leicht süß und erinnern mich entfernt an weiße Schokolade. Sie sind gute Vitaminlieferanten und enthalten zudem zahlreiche wichtige Mineralien u.a. Eisen, Kalzium und Magnesium. Sie gelten somit als wahres Superfood.

Kennengelernt habe ich diese kleinen Beeren, in die ich mich sofort verliebt habe, als die Supermarktkette „Delhaize“ ihre neue Superfood-Reihe luxemburgischen Food-Bloggern vorgestellt hat. Ein ganzes Arsenal an Superfood hat jeder Blogger damals mitbekommen. Jetzt endlich habe ich mein erstes Rezept passend zu weißen Maulbeeren entworfen. Ich hoffe ich kann euch von ihrem super Geschmack überzeugen. Falls ihr jedoch keine weißen Maulbeeren auftreiben könnt, klappt das Rezept auch mit Rosinen.

Der Salat passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch oder auch Käse, wie zum Beispiel Halloumi.

Zucchinisalat

Zutaten

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL getrocknete weiße Maulbeeren
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Ergibt etwa 2 Portionen als Beilage.

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Alternativ kann man Sie auch mit einem Sparschäler in dünne Bänder schneiden.
  2. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Öl in eine Pfanne geben und den Knoblauch zusammen mit der Zucchini bissfest dünsten.
  4. Die Zucchini mit dem Öl in eine Schüssel geben und die Pinienkerne in der Pfanne leicht anrösten. Immer wieder rühren damit sie nicht anbrennen.
  5. Die Pinienkerne und die Maulbeeren zur Zucchini geben.
  6. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Abkühlen lassen und kalt servieren.
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Erdbeer-Gazpacho

Erdbeeren schmecken nicht nur als süßen Nachtisch, sondern können auch als pikante Vorspeise oder Fingerfood überzeugen.

Erdbeer-Gazpacho

Zutaten

  • 300 g Erdbeeren
  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • 6 Basilikumblätter + Basilikum zum Dekorieren
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 EL milden Obstessig (ich benutze luxemburgischen Holula-Essig von tudorsgeeschter.lu)
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver oder frische Chilischote
  • 1 El Olivenöl

Die Angaben reichen für etwa 600ml (2-3 Teller oder 6 „Verrine“Gläser).

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen und putzen. Danach halbieren.
  2. Den Paprika und die Gurke waschen, schälen und entkernen und grob schneiden.
  3. Knoblauch schälen und hacken.
  4. Die Basilikumblätter waschen.
  5. Das Brot würfeln und in 100m kaltes Wasser geben.
  6. Alle anderen vorbereiteten Zutaten hinzugeben und pürieren.
  7. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Essig abschmecken.
  8. Kühl stellen und vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Basilikum verzieren.
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