Kartoffel-Kürbis-Gratin

Passend zum Herbst, stelle ich euch heute ein sehr einfaches und schnell gemachtes Gericht mit Kartoffeln und Kürbis vor.

Das Gratin kann mit Salat als vegetarische Hauptspeise serviert werden. Natürlich eignet sich das Gratin auch als Beilage für Fleisch- oder Fischgerichte.

Den Käse könnt ihr je nach Geschmack variieren. Wer es kräftiger mag, kann zum Beispiel zu einem Bergkäse greifen. Auch Schafskäse oder Gorgonzola passen perfekt zum Gericht.

Wer möchte kann auch Speck hinzugeben.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 ml Sahne (oder 200 ml Sahne und 200 ml Milch)
  • 100 g Käse
  • 1 EL Thymian (ca. 3 Zweige)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Einfetten

Die Angaben reichen für mindestens 3 Personen als Hauptspeise und 5 Personen als Beilage.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen und entkernen. Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden und in dünne Stifte (ca. 0,5-1 cm x 3cm) schneiden.
  3. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben in der Form fächerförmig verteilen. Dann die Kürbisstifte darauf verteilen. Ich hatte eine kleinere Form, so dass ich das Ganze noch einmal wiederholt habe. Je nach Form bekommt ihr 1 oder 2 Lagen. Jede Lage Kräftig salzen und pfeffern. Die letze Lage zusätzlich mit Thymian bestreuen.
  5. Den Knoblauch fein hacken.
  6. Sahne, Knoblauch und Muskat miteinander vermischen und über das Gemüse verteilen.
  7. Mit dem Käse betreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.
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Eingekochte Birnen in Rotwein

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Durch richtiges Einkochen, können die Birnen sich mehrere Monate halten und sind so zum Beispiel für Weihnachten ein schönes Geschenk. Ich habe die Birnen im Backofen eingekocht. Natürlich könnt ihr sie auch 30 Minuten bei 90° im Topf oder Einkochautomat einkochen.

Die Birnen passen perfekt zu Wildgerichten, können aber auch als Nachtisch mit einer Kugel Vanilleeis angerichtet werden. Dazu kann man den Wein noch etwas einkochen und reduzieren.Zutaten:

  • 2 Birnen
  • 400 ml Rotwein (z.B. Pinot Noir)
  • 2 – 4 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Zimtstange

Die Zutaten reichen für 2 Gläser (+/-350 ml).

Probiert am besten im Voraus aus wie viele Birnen ihr in ein Glas bekommt und wie viel Flüssigkeit ihr braucht und wandelt dann das Rezept entsprechend um. 1 Zimtstange reicht für bis zu 750 ml.

Zubereitung:

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren.
  2. Sobald dieser mit „sprudeln“ anfängt, mit dem Wein ablöschen.
  3. Gewürznelke und Zimtstange hinzufügen und alles 10 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen.
  4. Danach die Gewürze rausnehmen.
  5. Die Birnen schälen und halbieren. Mit einem Melonenausstecher das Kerngehäuse entfernen.
  6. Die Birnen in ausgespülte Gläser legen.
  7. Heißes Wasser in eine große Backofenform füllen. Die Gläser mit den Birnen in die Form stellen und mit dem warmen Rotwein übergießen. Dabei etwa 2-3 cm Rand freilassen.
  8. Alles bei 160° Umluft in den Ofen stellen. Sobald es mit blubbern anfängt,  die Temperatur auf 110° zurücksetzen und 30 Minuten einkochen.
  9. Danach rausnehmen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  10. Kühl und dunkel lagern.
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Zwetschgen-Ketchup

Dass man Ketchup nicht nur mit Tomaten machen kann, habe ich schon letztes Jahr gezeigt. Damals waren es Hagebutten. Dieses Jahr habe ich Zwetschgen zu einem Ketchup verarbeitet, der sich u.a. hervorragend zu Fleisch und Käse macht.

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Zutaten:

  • 500 g Zwetschgen entsteint
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g brauner Zucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 1 TL Senfkörner
  • 3  Wacholderbeeren
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Chili nach Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Die Angaben ergeben etwa 500 ml pürierten Ketchup bzw. 350 ml durch den Sieb gestrichen.

Zubereitung:

  1.  Die Zwetschgen waschen und entkernen. Ihr braucht 500 g entkernte Zwetschgen.
  2. Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln.
  3. In einem Topf die Schalotten in Öl kurz anbraten. Danach den Knoblauch hinzugeben.
  4. Dann die Zwetschgen, den Essig, den Zucker und die Gewürze hinzufügen. Damit ihr vor dem pürieren die Gewürze besser rausbekommt, könnt ihr die Senfkörner und die Wacholderbeeren in eine Gewürzkugel oder einen Teebeutel geben.
  5. Alles bei geschlossenem Deckel ca. 40 Minuten langsam köcheln lassen. Dann die Gewürze (Senfkörner, Wacholder und Zimtstange) herausnehmen und die Masse pürieren. Wer einen etwas feineren Ketchup haben möchte, kann den Ketchup zusätzlich noch durch einen Sieb streichen.
  6. Danach abschmecken und noch einmal köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Den heißen Ketchup in noch heiße, ausgekochte Gläser geben und sofort verschließen.

Tipp:

Damit der Ketchup sich möglichst lange hält (einige Monate) solltet ihr sehr sauber arbeiten. Die Gläser und Deckel sollten 10 Minuten in kochendem Wasser baden. Der Ketchup sollte kochend heiß bis zum Rand in die heißen Gläser gefüllt werden.

Falls ihr den Ketchup noch länger haltbar machen wollt könnt ihr ihn auch richtig einkochen (30 Minuten bei 90°). Dabei ca. 2 cm Rand frei lassen beim einfüllen.

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Getrocknete Äpfel und Birnen

Getrocknete Äpfel und Birnen sind ein super Snack für die ganze Familie und  sind ganz einfach zu machen. Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage auf RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“ entstanden.

Das Obst waschen. Mit einem Apfelentkerner oder einem Messer die Kerngehäuse aus den Äpfeln entfernen. Die Äpfel in 3-5 cm dicke Ringe schneiden. Die Birnen können im Ganzen längs in 3-5 cm dicke Scheiben geschnitten werden.

Wer möchte kann das Obst noch mit Zimt bestreuen.

Das Obst auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Äpfel können mit Stöcken im Ofen aufgehängt werden.

Im Ofen bei 80° Umluft etwa 5 Stunden trocken. Dabei die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

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Pasta mit Krause Glucke

Vor einigen Tagen hat mein Mann (https://www.facebook.com/wildnis.lu) im Wald eine Krause Glucke gefunden. Es handelt sich hierbei um einen besonders leckeren Speisepilz, der wie ein grobporiger Badeschwamm aussieht. Auch noch Fette Henne genannt, wird der Pilz bis zu 50 cm groß und mehrere Kilo schwer. Am besten schmecken jedoch kleinere Exemplare von  500 bis 1000 g. Die Krause Glucke ist ein Parasit und wächst ausschließlich unter Nadelbäumen (meist Kiefern) oder an deren Baumstümpfen. Sie befällt ihre Wurzeln und ruft eine Braunfäule hervor.

Die Krause Glucke erinnert an Morscheln und schmeckt leicht nussig. An vielen Stellen steht, dass man sie nur mit einem Pinsel säubern soll. Man kann sie jedoch auch schnell mit Wasser waschen und dann in der Salatschleuder trocknen. Nach folgendem Rezept könnt ihr auch eine ganze Reihe anderer Pilze zubereiten.

Wir haben die Pilze in einer finischen Grillpfanne auf offenem Feuer gemacht. Natürlich könnt ihr sie auch auf einer ganz normalen Pfanne auf dem Herd machen.

Auch wenn die Krause Glucke kaum verwechslt werden kann, denkt bitte daran:

Im Wald findet man nicht nur essbare Pilze, sondern ein großer Teil der Pilze ist ungenießbar oder sogar giftig. Daher sollte man Pilze vor dem Essen einem Pilz-Sachverständigen zeigen und niemals etwas essen von dem man sich nicht 100% sicher ist.

Falls ihr euch bei eurem Pilzesammeln nicht sicher seid könnt ihr die Pilze bis zum 27.10 jeden Samstag von 18:00 bis 19:30 im Haus von der Natur (Kockelscheuer) bestimmen lassen.

https://www.snl.lu/events/permanences-mycologiques-3/

Haltet euch bitte auch an folgende Regeln:

http://mycology.lu/recolte/10-conseils-de-recolte-et-de-consommation/

Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 500 g Krause Glucke
  • 120 g Speck, Vegetarier können ihn einfach weg lassen
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 125 ml Wein
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen als Hauptspeise.

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  2. Die Krause Glocke in Röschen zerlegen und mit einem Pinsel säubern, ev. waschen und in der Salatschleuder trocknen.
  3. Die Schalotte fein würfeln. Petersilie hacken.
  4. Butter in einer Pfanne schmelzen.
  5. Schalotten und Speck kurz anbraten und die Krause Glucke hinzugeben.
  6. Nach 5 Minuten mit Sahne und Wein ablöschen.
  7. Weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  8. Die Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Mit Nudeln servieren.
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Salsa im Glas

Habt ihr auch so viele Tomaten? Hier ein Rezept mit dem ihr perfekt eure Tomaten verarbeiten könnt und zudem noch ein tolles Geschenk für das nächste Fest habt. Die Salsa wird eingekocht und ist so mindestens ein paar Monate haltbar.

Das Rezept kann natürlich auch mit Tomaten aus der Dose gemacht werden.

Zutaten:

  • ca. 1,8 kg Tomaten oder 1,5 kg Dosentomaten gehäutet
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 grüne Spitzpaprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Einmachgläser (ich hatte etwa 3 Gläser von 250 ml und noch Salsa zum Direktverzehr;))

Zubereitung:

  1. Zuerst müssen die Tomaten gehäutet werden. Dazu ritzt man sie auf der Unterseite kreuzweise ein und gibt sie für 30 Sekunden in kochendes Wasser. Danach werden sie mit einer Schaumkelle rausgeholt und in eiskaltes Wasser gelegt. Die Haut löst sich praktisch von allein.
  2. Die Tomaten fertig häuten und gegebenenfalls entkernen. Danach in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten.
  4. Den Paprika putzen und in Würfel schneiden, den Knoblauch putzen und fein hacken und beides zu den Zwiebeln geben.
  5. Alles noch kurz dünsten und mit Essig ablöschen.
  6. Die Tomaten hinzugeben.
  7. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 2,5 Stunden köcheln lassen.
  8. Die Menge soll sich um etwa die Hälfte reduzieren und die Salsa soll relativ dick werden.          (Falls ihr die Kochzeit verkürzen wollt, könnt ihr Tomatenmark hinzugeben.)
  9. Nochmal abschmecken.
  10. Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und die Salsa noch heiß in die Gläser füllen. Die Gläser schließen und kurz auf den Kopf stellen, dann abkühlen lassen.

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Kochkurs bei Terra – Teil 2

Hier findet ihr nun endlich den 2. Teil der Rezepte des tollen Kochkurses bei Terra. Den 1. Teil gibt es hier.

Kalte Fenchelsuppe mit Zitronen-Confit und Matcha-Tee

Diese Suppe passt perfekt zu heißen Sommertagen und schmeckt einfach köstlich. Das Zitronen-Confit (Salzzitronen) kann man einfach selbst machen, indem man geviertelte Zitronen für etwa 3-4 Wochen in einem geschlossenen Glas mit grobem Meersalz schichtet und gut festdrückt.

Zutaten:

  • 6 Fenchelknollen
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Salzzitrone
  • Salz, Pfeffer, Kardamompulver
  • Matcha-Tee

Zubereitung:

  1.  Man benötigt später nur die Schale der Salzzitronen. Diese muss erst in Wasser entsalzt werden.
  2. Die Fenchelknollen (das Grün zum Anrichten behalten) und die Zwiebel putzen und grob schneiden.
  3. Beides dann im heißem Butter kurz anbraten (jedoch ohne Verfärbung).
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch hinzugeben.
  5. Etwa 1 Stunde köcheln lassen, dann pürieren und passieren.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Kardamom abschmecken.
  7. Die Suppe kaltstellen.
  8. Zum Anrichten die Suppe in Suppenteller geben und mit Salzzitronenlamellen, Fenchelgrün und einer Prise Matcha-Tee garnieren.

Frühkartoffeln mit Dotterfüllung

Diese Kartoffeln sind ein Hingucker auf jedem Esstisch und sehr leicht zu machen. Einfach die Kartoffeln waschen und bürsten, dann in kaltes Wasser mit Kräutern (Rosmarin, Lorbeer) geben und aufkochen bis sie gar sind.

Die Kartoffelenden an beiden Seiten abschneiden. Eine Seite mit einem Löffel aushöhlen, so dass genau ein Eidotter Platz hat. Dann ein Eidotter in das Loch geben und bei 180° 1 Minute im Ofen garen.

Serviert werden sie mit Schnittlachsahne (Schnittlauch und Sahne mixen), Sommertrüffeln und gerösteten Baguettestreifen.

Knollensellerie in Salzkruste

Der Sellerie wird bei diesem Rezept im Salzmantel gebacken. Der Geschmack des Selleries ist nachher wunderbar erdig und unvergleichbar. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Ihr braucht für 3 Knollen etwa 3 kg grobes graues Meersalz. Der Sellerie wird nicht geschält, sondern nur gewaschen und mit einer Büste gut geputzt. Anschließend muss er getrocknet werden. Dann nehmt ihr eine Form und bestreut den Boden mit Salz. Die Knollen legt ihr nun darauf und bedeckt sie dann komplett mit dem restlichen Salz. Dann kommen sie für etwa 1,5 Stunden bei 200° in den Ofen. Danach etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Zum Anrichten das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Butter, Pfeffer und einer Balsamico-Reduktion servieren.

Auch Rote Beete kann auf dieselbe Art und Weise gegart werden.

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Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

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Zucchini Soufflé

Dieses Jahr habe ich vier gut wachsende Zucchinipflanzen im Garten, so dass ich wieder einige neue Rezepte ausprobieren darf. Hier kommt nun das erste: ein super saftiges und lockeres Zucchini Soufflé. Das Soufflé kann man hervorragend mit Salat servieren oder auch als Belage zu Fleisch- oder Fischgerichten. Um das ganze etwas geschmackvoller zu machen, habe ich mich bei meinem Soufflé für Appenzeller Käse und Basilikum entschieden. Ihr könnt natürlich auch Gruyère oder einen etwas weniger kräftigeren Käse nehmen. Als Gewürz eignet sich auch noch Minze oder Rosmarin/Thymian. Ihr könnt ja ein bisschen ausprobieren. Ich werde das auf jeden Fall auch noch tun…

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 50 g geriebener Käse (Appenzeller, Gruyère…)
  • 5 Basilikumblätter (oder andere Gewürze)
  • Öl zum Anbraten
  • Butter zum Einfetten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Angaben reichen für 2 mittelgroßePortionen (250 ml pro Form).

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Zucchini würfeln.
  3. Etwas Öl in einen Topf geben, den Zucchini kurz anbraten, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel dünsten bis er weich ist.
  4. Den Zucchini etwas abkühlen lassen. Basilikum (oder andere Kräuter hinzugeben) und alles pürieren.
  5. Das Paniermehl und den geriebenen Käse hinzugeben.
  6. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Es sollte relativ gut gewürzt sein, da die Ei ja noch hinzukommen.
  7. Die Eier trennen und das Eigelb hinzugeben.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Die 1/2 unter die Masse rühen, den Rest vorsichtig unterheben.
  9. Die Formen mit Butter einfetten und die Masse bis knapp unter den Rand einfüllen.
  10. Im Ofen bei 180° etwa 20 Minuten backen.
  11. Sofort servieren, da das Soufflé schnell zusammenfällt.
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Gegrillter Mangold mit Ricotta-Walnuss-Creme

Bisher habe ich Mangold immer ähnlich wie Spinat zubereitet. Dazu werden die Stiele erst kleingeschnitten und in einer Pfanne mit Öl/Butter und Kräutern angeschwitzt. Nach etwa 3 Minuten gebe ich die kleingeschnittenen Blätter hinzu und gare alles (ev. mit etwas Wasser) weitere 4 Minuten.

Heute habe ich versucht Mangold auf eine etwas unkonventionellere Art zuzubereiten. Ich habe ihn bei indirekter Hitze (d.h. nicht direkt über der Glut) gegrillt. Zusammen mit der Ricotta-Walnuss-Creme hat man so schnell eine leckere Vorspeise für den Sommer. Ohne Creme kann man den Mangold auch als Beilage zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder Käse servieren.

Zutaten für den Mangold:

  • 8 Mangoldblätter mit Stiel
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die Ricotta-Walnuss-Creme:

  • 3 gehäufte EL Ricotta
  • 1 Handvoll Walnusskerne
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • ev. Chili und Kurkuma

Zubereitung:

  1. Zuerst die Marinade aus Rapsöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vorbereiten.
  2. Den Mangold waschen, längs schneiden und 15 bis 30 Minuten marinieren.
  3. Für die Creme, die Walnusskerne fein hacken. Dann alle Zutaten miteinander vermischen.
  4. Den Mangold von beiden Seiten (4 Minuten pro Seite) bei indirekter Hitze grillen.
  5. Alles zusammen anrichten und servieren.
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