Zweierlei Frühlingspestos

Diese beiden Pestos konnten die Kunden gestern im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde selbst herstellen. Die Aktion kam sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern gut an und es hat Spaß gemacht den Leuten zu zeigen, wie schnell man selbst ein leckeres Pesto ohne jegliche Zusatzstoffe herstellen kann.

Um ein Pesto herzustellen braucht man nur Kräuter, Nüsse/Kerne und Öl. Ich habe mich für Petersilie und Rucola entschieden, da diese jetzt Saison haben. Hinzu kommt bei der zweiten Variante noch etwas Minze für den Geschmack. Als Öl nehme ich meistens ein geschmacksneutrales, wie hier z.B. Rapsöl, da ich finde, dass Olivenöl den Geschmack der Kräuter zu sehr überdeckt. Wer möchte kann auch noch Parmesankäse und/oder Knoblauch hinzufügen.

Fürs Pesto könnt ihr alle Zutaten in einem Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. In meinem Workshop von gestern haben wir jedoch ohne Mixer gearbeitet, sondern die Nüsse mit dem Mörser zerkleinert und die Kräuter in einem Pappbecher ganz einfach mit einer Schere zerkleinert. Das Resultat wurde super und der Geschmack ist bei dieser Variante mit den etwas gröberen Nüssen und Kräutern fast noch besser.

Das Pesto kann man sehr unterschiedlich verwenden; z.B. auf Pasta aber auch bei Fleisch oder Fisch und zum Würzen von Salaten. Auch ganz einfach auf frischem Brot schmeckt es hervorragend. Mit Öl bedeckt hält es sich etwa eine Woche im Kühlschrank. Denkt daran sehr sauber zu arbeiten, falls ihr es solange aufbewahren wollt.

Variante 1: Petersilien-Pesto mit Walnüssen

  • 30 g Petersilie
  • 20 g Walnüsse
  • 40 ml Öl (ev. auch mehr, je nach gewünschter Konsistenz)
  • Salz, Pfeffer

Variante 2: Rucola-Minze-Petersilien-Pesto mit Kürbiskernen

  • 20 g Rucola
  • 10 g Minze
  • 10 g Petersilie
  • 20 g Kürbiskerne
  • 40 ml Öl
  • Salz, Pfeffer, Zitrone

die Angaben reichen für mind. 2 Personen

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Energy Balls

Im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde habe ich gestern einen Workshop zum Thema Energy Balls angeboten. Diese kleinen Snacks sind im Nu zubereitet und liefern schnell langanhaltende Energie und wichtige Nährstoffe. Nicht nur für Sportler, sondern für jeden der zwischendurch mal schnell etwas naschen will, sind sie eine super Alternative zu Süßigkeiten und andern Snacks, die oft nur kurzweilig Energie liefern. Sie sind vegan, komplett natürlich und kommen so ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Das praktische ist, dass Energy Balls sich einige Tage im Kühlschrank halten . So kannst du dir leicht einen kleinen Vorrat anlegen. Energy Balls liefern viel Energie, haben aber auch viele Kalorien, so dass du maximal 2 bis 3 pro Tag davon essen solltest.

Im Netz gibt es unzählige Rezepte und am besten probiert ihr aus, welches eure Lieblingsmischung ist. Als Basis nutze ich immer Datteln, die ich dann mit Nüssen/Kernen (Cashewnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne…) püriere. Ihr könnt aber auch noch anderes Trockenobst (Feigen, Aprikosen..) hinzufügen. Zum Schluss könnt ihr die Kugeln auch noch in Kokosraspeln oder Sesam wälzen. Auch Gewürze wie Chili, Zimt oder Kardamon geben einen hervorragenden Geschmack. Wer es etwas schokoladiger mag, kann auch etwas Kakao hinzufügen.

Am besten macht ihr alles mit einem Hochleistungsmixer. Falls ihr jedoch keinen besitzt, könnt ihr auch Dattelpaste kaufen und die Nüsse/Kerne mit einem Mörser zerstoßen.

Zutaten:

  • 200 gr Datteln (oder Datteln gemischt mit anderen Trockenfrüchten)
  • 100 gr Nüsse/Kerne
  • ggf. Samen oder Raspeln zur Ummantelung

Die Angaben reichen für etwa 10-15 Kugeln (je nachdem wie groß ihr sie haben wollt).

Zubereitung:

  1. Die Datteln mit den Nüssen/Kernen in einem Hochleistungsmixer pürieren. Die Masse sollte klebrig aber formbar sein. Falls sie zu hart ist könnt ihr noch Datteln hinzufügen. Falls der Mixer die Masse nicht schaffen sollte, könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.
  2. Kleine Kugeln formen.
  3. In Samen oder Raspeln wälzen.

Für meine Lieblingskugeln benutze ich 200g Datteln, 100g Walnüsse und 2 EL Kakao und wälze sie in Kokosraspeln.

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Rote-Linsen-Fladen mit Radieschen-Dip und Radieschengrün-Pesto

Endlich Frühling! Heute zeige ich euch ein schnelles Rezept für glutenfreies Fingerfood passend zur Saison. Die Idee zum Rote-Linsen-Fladen habe ich durch mein Testpaket von Cactus bekommen. Im Rahmen der Kampagne Bewoost! gab es dieses Mal unter anderem rote Linsen und Kurkuma der Bio-Marke Alnatura. Viel mehr, außer Wasser, braucht man auch nicht für diese glutenfreie Fladenalternative. Wer möchte kann jedoch Knoblauch und andere Kräuter/Gewürze hinzugeben. Dazu gibt es einen Radieschen-Dip, den ihr je nach Geschmack mit Frischkäse und/oder Crème Fraîche zubereiten könnt und ein Radieschengrün-Pesto, passend zum Thema Resteverwertung. Viel Spaß beim Nachmachen und einen großartigen Frühling!

Rote-Linsen-Fladen

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (getrocknet)
  • Wasser zum Einweichen
  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • (ev. Knoblauch oder andere Kräuter)
  • Olivenöl (oder anderes hitzebeständiges Öl)

Zubereitung:

  1. Die Linsen in einem Sieb waschen und mindestens 6 Stunden lang in Wasser einweichen.
  2. Die Linsen danach abtropfen und nochmal kurz abwaschen.
  3. Den Ofen auf 180° Umluft erhitzen.
  4. Die Linsen zusammen mit 100 ml Wasser pürieren.
  5. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer (und ev. anderen Gewürzen) abschmecken.
  6. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dies mit Öl bestreichen.
  7. Die Linsenpaste auf das Backblech geben und mit einem Spatel verteilen. Der Fladen soll das Blech bis auf 5 cm Rand ausfüllen und ungefähr 0,5 bis 1 cm hoch sein.
  8. Anschließend den Fladen mit Öl bepinseln und ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Radieschen-Dip

Zutaten:

  • 250 g Crème Fraîche (alternativ 125 g Crème Frâiche oder Magerquark mit 125 g Frischkäse)
  • 6 Radieschen
  • 2 EL Schnittlauch klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Radieschengrün entfernen (aufbewahren für das Pesto) und die Radieschen waschen.
  2. Die Radieschen fein würfeln.
  3. Den Schnittlach mit der Crème Fraîche vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Radieschen erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit der Dip nicht zu viel Wasser zieht.

Radieschengrün-Pesto

Zutaten:

  • junges Radieschengrün von 2 Bund Radieschen
  • Olivenöl oder Rapsöl (etwa die Hälfte des Gewichtes des geputzten Radieschengrüns)
  • 2 EL Nüsse und/oder Kerne (z.B. Mandeln, Cashew, Sonnenblumenkerne, Pienienkerne…)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nüsse/Kerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  2. Die Nüsse/Kerne grob pürieren.
  3. Die dicken Stängel vom Radieschengrün entfernen.
  4. Das Radieschengrün waschen, abtropfen lassen, mit einem Tuch trocknen und abwiegen.
  5. Den Knoblach schälen und vierteln.
  6. Das Radieschengrün, das Öl und den Knoblauch zusammen mit den Nüssen/Kernen bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Es kann gerne noch gröber sein. Eventuell etwas Öl hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich das Pesto einige Tage. Dazu soll man es am besten in saubere, verschließbare Gläser füllen und komplett mit Öl bedecken.

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Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Grünkohl-Pesto

Dies ist das perfekte Gericht für kalte Winterabende. Passend zur Jahreszeit gibt es zu den Gnocchi ein leckeres Grühnkohl-Pesto. Auch wenn ihr kein Fan von Grünkohl seid, kann ich euch dieses Pesto wärmstens empfehlen. Man bemerkt kaum den Kohlgeschmack und es schmeckt super lecker zu allen Pastasorten oder Gnocchi.

Alle Angaben reichen für 4 Personen als Hauptspeise.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Zutaten:

  • 400 g Kürbisfleisch (Hokkaido oder Muskatkürbis)
  • 400 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 275 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung:

  1. Den Kürbis in grobe Scheiben schneiden und mitsamt Schale bei 180° Umluft im Ofen 30 Minuten backen. Danach die Schale entfernen und das Kürbisfleisch mit dem Mixer pürieren.
  2. Die Kartoffeln kochen bis sie weich sind. Danach schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Kürbis und Kartoffeln abkühlen lassen. Anschließend Mehl, Eigelb, Muskat und Salz hinzugeben und alles gut vermischen. Ihr solltet einen glatten Teig bekommen, der nicht mehr allzu sehr kleben sollte. Gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzunehmen.
  4. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu etwa 2 cm dicken Rollen formen. Dann 1,5 cm große Gnocchistücke abschneiden.
  5. Die Gnocchi für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, kann man sie mit einem Schaumlöffel rausnehmen.
  6. Vor dem Servieren kann man sie, wenn man möchte, noch einmal schnell in einer heißen, gebutterten Pfanne schwenken.

Grünkohl-Pesto

Zutaten:

  • 60 g Grünkohl geputzt (ohne Strunk)
  • 100 ml Olivenöl
  • 25 g Parmesan
  • 20 g Cashewkerne (ihr könnt auch Kürbiskerne oder Walnüsse nehmen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL geriebene Zitronenschale
  • Salz und Pfeffer
  1. Den Grünkohl waschen und den harten Stunk entfernen.
  2. Den Knoblauch schälen und grob schneiden.
  3. Den Parmesan grob schneiden.
  4. Alle Zutaten in einen Becher geben und pürieren.
  5. Mit Salz und pfeffer abschmecken.

Die gebratenen Gnocchi mit dem Pesto mischen und beim Anrichten noch etwas frischen Parmesan über das Gericht reiben.

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Kürbis-Hummus mit Fladenbrot

Endlich bin ich dazu gekommen meinen Hokkaido zu verarbeiten. Und ich kann euch sagen, es riecht gerade köstlich in meiner Küche nach geröstetem Kürbis mit Knoblauch und Rosmarin. Dies sind die Ausgangszutaten meines Kürbispürees, welcher mit Kichererbsen zu einem leckeren Kürbis-Hummus gemixt wurden. Passend dazu habe ich ein Fladenbrot gebacken.

Damit ich den Hummus im Kürbis servieren kann, habe ich den Kürbis ausgehöhlt. Das ist beim Hokkaido ein ziemlicher Kraftaufwand. Mit einem Kugelausstecher für Melonen habe ich es aber schlussendlich geschafft.

Bei solch leckerem Herbstgemüse ist der Herbst gar nicht so schlimm, wenn man mal vom Wetter draußen absieht. Euch viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmern:)

Kürbis-Hummus

Zutaten:

  • 500 g Kürbisfleisch vom Hokkaidokürbis
  • 240 g gekochte Kichererbsen (entwerder aus dem Glas oder selbst eingewässert und gekockt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1.  Den Ofen auf 180° vorheizen.
  2. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Das Kürbisfleisch, den Knoblauch, die Rosmarinzweige und den Thymian in eine ofenfeste Form geben und mit 2 EL Olivenöl beträufelen. Alles für knapp 30 Minuten in dem Ofen rösten. Nach 15 Minuten eventuell umrühren.
  4. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  5. Wenn das Kürbisfleisch abgekühlt ist, die Rosmarinzweige entfernen und alles zusammen mit den Kichererbsen pürieren. Den gerösteten Rosmarin fein hacken und hinzugeben.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell Öl oder auch Wasser hinzugeben um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

Fladenbrot

  • 500 g Mehl
  • 320 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Eigelb
  • Sesam
  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker und Salz hinzugeben.
  2. Mehl und Öl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
  3. Den Teig zugedeckt mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  4. Den Teig in eine ovale Form bringen und auf ein mit Backpabier ausgelegtes Blech legen.
  5. Das Brot mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 200° knapp 20 Minuten backen.
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Tomatensoße aus dem Ofen

Diese leckere Tomatensoße mit frischen Kräutern aus dem Garten ist im Nu gemacht und schmeckt hervorragend zu Pasta und anderen Gerichten und kann auch als Basis für Tomatensuppe genommen werden. Aufbewahren lässt sie sich in Gläsern mit Schraubdeckel. Dafür die Gläser im Ofen oder kochenden Wasser sterilisieren und die Soße heiß einfüllen.

Zutaten:

  • 2 kg Tomaten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Zweige Oregano
  • eine Handvoll Basilikum
  • +/- 75 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • brauner Zucker

Die Angaben ergeben etwa 1,5 l Soße.Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Tomaten waschen und halbieren. Anschließend den Strunk entfernen und die Tomaten auf ein Backblech oder in eine Auflaufform mit der aufgeschnittenen Seite nach oben legen.
  3. Die Tomaten salzen und pfeffern und mit etwas Zucker bestreuen.
  4. Den Knoblauch grob würfeln und auf den Tomaten verteilen.
  5. Die Kräuter waschen. Den Rosmarin grob rupfen und auf den Tomaten verteilen. Die Oregano- und Rosmarinzweige hinzugeben.
  6. Das Olivenöl über die Tomaten gießen.
  7. Alles im Ofen (Ober- und Unterhitze 220°) etwa 45 Minuten rösten, dann noch 15 Minuten den Ofengrill anschalten.
  8. Die Tomaten mit einem Stabmixer pürieren und zum Schluss durch ein Sieb streichen um die Kerne und die Haut zu entfernen.

 

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Eingelegte Salatgurken

Nicht nur Einlegegurken, sondern auch ganz normale Salatgurken lassen sich hervorragend einlegen und können nach knapp einem Monat Durchziehen hervorragend zu Hamburger, Salaten, Fondue und noch vielem mehr gegessen werden.

Ich habe hier eine etwas asiatischere Variante ausprobiert mit Chili und Zitronengras. Wer möchte kann auch noch Ingwer hinzugeben. Bei den Gewürzen könnt ihr gerne rumexperimentieren. Falls ihr euch für eine klassischere Form entscheidet, könnt ihr anstatt von Chili und Zitronengras 2 TL Senfkörner und 4-5 Gewürznelken nehmen. Ansonsten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur das Verhältnis Wasser zu Essig 2:1. Beim Essig könnt ihr sowohl Weißweinessig als auch einen Obstessig (z.B. Apfelessig) nehmen.

Zutaten:

  • 2 Salatgurken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Thai-Chilischote
  • 1 Stück Zitronengras
  • 1 EL Salz
  • 2 TL geschroteter Pfeffer (schwarz)
  • 1 EL Rohrzucker
  • 500 ml Weißweinessig oder Obstessig
  • 1 l Wasser und Salzwasser zum Blanchieren

Zubereitung:

  1. Die Gläser im Ofen oder im Wasserbad sterilisieren.
  2. Die Gurken in feine Scheiben hobeln.
  3. Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Chilischote und Zitronengras in kleine Würfel bzw. Ringe schneiden.
  4. Die Gurken in kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren.
  5. 1 Liter Wasser mit allen Gewürzen (Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Chili, Zitronengras, Salz, Pfeffer, Zucker) zum Kochen bringen. Anschließend den Essig hinzugeben und abschmecken.
  6. Die Gurken in die noch heißen Gläser verteilen.
  7. Den kochenden Sud randvoll in die Gläser füllen, so dass die Gurken bedeckt sind.
  8. Die Gläser schließen und kurz auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und auskühlen lassen.
  9. Die Gurken etwa 1 Monat ziehen lassen und dunkel lagern. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.
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Minimuffins mit Ziegenkäse und schwarzen Johannisbeeren

Auch dieses Jahr gab es wieder viele schwarze Johannisbeeren in unserem Garten. Nachdem ich bisher meistens Marmelade damit gekocht habe, habe ich dieses Jahr versucht ein herzhaftes Rezept mit den Beeren auszuprobieren. Die Minimuffins schmecken super zum Aperitif.

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 125 g Joghurt
  • 100 g Johannisbeeren
  • 80 g Ziegenkäse (mittelfest)
  • 2 Eier
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 EL Oregano
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für eine 24er Minimuffinform.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Eier mit den Quirlen des Handrührers kurz verrühren.
  4. Alle anderen Zutaten hinzugeben und vermischen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Muffinform gegebenenfalls einfetten und den Teig in die Mulden geben (etwa 4/5 füllen).
  7. Im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen.
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Hasselback-Kartoffeln

Hasselback-Kartoffeln scheinen im Moment sehr „in“ zu sein.  Es gibt kaum ein Blog oder Kochmagazin, welches kein Rezept davon veröffentlicht. Grund genung diese selbst mal auszuprobieren. Und ich muss sagen, jetzt verstehe ich auch warum diese Kartoffelbeilage mittlerweile „in aller Munde“ ist. Hasselback-Kartoffen auch Fächerkartoffeln genannt, wurden in Schweden, im Restaurant-Hotel Hasselbacken erfunden. Daher auch ihr Name.

Optisch und geschmacklich sind sie als Beilage für u.a. Fleischgerichte auf jeden Fall ein Highlight. Außen schmecken sie schön knusprig, innen wie Ofenkartoffeln. Da ich sie meist als Beilage zubereite, bevorzuge ich die einfache Variante ohne Käse oder Speck. Wer möchte kann in die Einschnitte jedoch auch noch Käse und Speck hineingeben und die Kartoffeln mit Salat als Hauptspeise servieren. Und hier gehts zum Rezept:)

Hasselback

Zutaten:

  • Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1/2 EL Butter pro Kartoffel
  • 1/2 EL Olivenöl pro Kartoffel
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack (Rosmarin, Thymian, Oregano…)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200° Umluft vorhitzen.
  2. Die Kartofffeln waschen und mit einem Tuch trocknen.
  3. Die Kartoffeln etwa alle 3mm einschneiden, jedoch nicht durchschneiden. Am besten die Kartoffel zwischen 2 Kochlöffel legen und bis zu den Löffeln schneiden.Hasselback Kartoffeln
  4. Butter schmelzen und mit dem Öl, etwas Salz und Pfeffer und den Kräuten mischen.
  5. Die Kartoffeln in eine leicht eingefettete Auflaufform legen und mit der Hälfte des Butter/Öls anhand eines Pinsels bestreichen.
  6. Eine halbe Stunde im Ofen backen, anschließend nochmal mit dem Fett bestreichen.
  7. Weitere 15 Minuten backen und dann servieren.
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Omelette-Muffins

Heute Abend wurde bei uns ganz nach dem Motto der in dieser Woche stattfindenden Antigaspi-Kampagne (mehr Infos unter www.antigaspi.lu) gekocht.

Die Kampagne soll alle Verbraucher anregen sich mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ auseinanderzusetzen.

Bei uns zu Hause haben wir oft angebrochene Aufschnittpackungen (Käse, Schinken, Salami…) welche aufgebraucht werden müssen.

Außerdem haben wir immer wieder Gemüsereste (Tomaten, Pilze,…) in kleinen Mengen.

All diese Reste werden dann entweder auf einen Pizzaboden gelegt oder mit Eiern als Omelette gekocht.

Heute wollte ich ein spezielles Omelette machen und habe meine Zutaten alle in eine Muffinform gegeben.

Herausgekommen sind diese Omelette-Muffins, die man je nachdem was man noch im Kühlschrank hat mit unterschiedlichen Zutaten variieren kann.

Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, hier nur ein paar Ideen:

– Käse in allen Variationen (Hartkäse, Feta…)

-Schinken, Salami

– Lachs, Garnelen

– rohes Gemüse (Tomaten, Pilze, Paprika…)

– gekochtes Gemüse (Möhren, Zucchini, Aubergine, Brokkoli…)

– gekochte Kartoffeln

– Gartenkräuter

Hier noch ein kleiner Tipp:

Aufschnittreste klein schneiden und in kleinen Plastikdosen in der Tiefkühltruhe aufbewaren. So kann man sie gleich ins Omelette oder auf die Pizza geben und hat immer etwas zum Essen zu Hause, wenn es mal schnell gehen soll. Auch auf Brotscheiben schmecken die Reste zusammen mit etwas Tomatensoße im Ofen gebacken hervorragend. Dazu passt ein Salat.

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Zutaten:

  •  4 Eier
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Butter zum Einfetten
  • Zutaten nach Wunsch: z.B. Käse, Schinken, Salami, Tomaten

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten klein schneiden.
  3. Die Eier zusammen mit der Milch verrühren.
  4. Zutaten hinzugeben.
  5. Salzen und pfeffern.
  6. Eine Muffinform mit Butter einfetten. Alternativ eine Silikonform benutzen.
  7. Die Eiermasse auf die 6 Löcher verteilen.
  8. Bei 180° etwa 20 Minuten im Ofen backen.

omelette-muffins

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