Weihnachtsmenü 2018 – Hähnchen mit Maronen-Apfelfüllung und Wintergemüse

Nach dem Aperitif, Fingerfood und der Vorspeise kommt heute das 4. Rezept meines Weihnachtsmenü 2018. Als Hauptspeise gibt es Hähnchen mit Maronen-Apfelfüllung und Wintergemüse. Dieses Rezept lässt sich hervorragend im Voraus planen und man braucht während des Bratens kaum danach zu schauen. Außerdem kann alles zusammen in einer Auflaufform im Ofen gegart werden. Die Füllung könnt ihr bereits am Vortag machen. Auch das Gemüse (bis auf die Kartoffeln) könnt ihr bereits am Vortag schneiden. Ihr könnt auch anderes Wintergemüse z.B. Rüben untermischen. Die Kartoffeln könnt ihr einige Stunden vorher schälen und schneiden und in Wasser aufbewahren.

Das Fleisch habe ich übrigens von vun der Atert. 4x pro Jahr kann man hier eine  solidarische Abobox mit Fleisch aus der Region bestellen. Bei meinem Hähnchen handelt es sich um ein Biohähnchen vom Haff Georges Weiss in Roodt.

Zutaten:

  • 1 Hähnchen (meins war etwa 1,5 kg)
  • Butter zum Bestreichen

für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 180 g vorgekochte Maronen
  • 1 Apfel
  • 1 dicke Scheibe Brioche (oder Weißbrot)
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • 1 TL Thymianblätter
  • Butter oder Öl
  • Salz und Pfeffer

für die Soße

  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Weißwein
  • 1 Zwiebel
  • 70 g Maronen
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

für das Gemüse

  • 800 g Gemüse (z.B. 500 g Möhren, 200 g Hokkaido Kürbis, 100 g Lauch)
  • 800 g Kartoffeln
  • 4 EL Öl
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 Personen als Hauptgericht. Falls ihr mehr Personen bekösitgen müsst, könnt ihr entweder 2 Hähnchen oder ein etwas  größeres Geflügel nehmen.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Briochescheibe in der Milch einweichen.
  3. Die Maronen grob schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  5. Den Apfel waschen, entkernen und würfeln.
  6. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln andünsten.
  7. Apfel- und Maronenstückchen, Thymian und Honig hinzugeben und 3 Minuten schmoren lassen.
  8. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  9.  Alles kurz abkühlen lassen und mit der eingeweichten Briochescheibe und einem Ei vermengen.
  10. Den Innenraum des Hähnchens salzen und mit der Maronenapfelmasse zu 4/5 befüllen. Die Öffnung eventuell mit Zahnstochern verschließen.
  11. Das Hähnchen nun leicht salzen und pfeffern und mit geschmolzener Butter bestreichen.
  12. Das Hähnchen in eine große eingefettete Auflaufform auf die Brust legen und 20 Minuten im Ofen bei 180° Umluft gehen lassen.
  13. Nach 20 Minuten das Hähnchen umdrehen und Gemüsebrühe, Weißwein, die geviertelte Zwiebel und Maronen für die Soße hinzugeben.
  14. Nochmals für 20 Minuten in den Ofen geben.
  15. In der Zwischenzeit könnt ihr das Gemüse und die Kartoffeln waschen, ev. schälen und schneiden. Ich habe nur die Kartoffeln geschält und die Karotten sowie den Kürbis mit Schale verwendet.
  16.  Nach 20 Minuten das Hähnchen aus dem Ofen nehmen und mit der Flüssigkeit aus der Form begießen. Dann die Soßengrundlagen (Maronen, Zwiebeln und Flüssigkeit) aus der Form in einen Topf gießen.
  17. Das Gemüse und die Kartoffeln mit dem Öl, Knoblauchpulver und Honig vermischen, salzen und pfeffern und zu dem Hähnchen in die Auflaufform geben. Alles wieder in den Ofen stellen.
  18. Nun am besten die Temperatur des Hähnchens mit einem Fleischthermometer überwachen. Es sollte 80° Kerntemperatur haben. Bei mir hat das etwa 45 weitere Minuten gedauert. Das Gemüse könnt ihr nach der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig umrühren.
  19. Wenn das Hähnchen fast fertig ist, die aufgefangene Soßenbasis mit Sahne kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  20. Dann mit dem Stabmixer schaumig mixen.
  21. Zum Anrichten etwas Soße auf den Teller geben und das geschnittene Hähnchen darauf legen. Mit Gemüse und Kartoffeln servieren.

Weitere tolle Hauptspeisen für das Weihnachtsmenü findet ihr wieder bei folgenden Bloggern:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Kürbisrisotto mit gebackenem Kürbis

Bei Liebe mit Biss gibt es Paleron sous-vide

Bei Spiffing Ideas gibt es Tarakihi mit Pinienkruste

Bei Claudia vous régale gibt es Cailles au foie gras

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Weihnachtsmenü 2018 – Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo

Heute erscheinen schon die 3. Rezepte unserer Weihnachtsmenüs 2018.

Bei mir gibt es heute Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo.

Die anderen teilnehmenden Bloggerinnen haben euch folgendes vorbereitet:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Gemüsefond mit Wurzelgemüse und Lauch

Bei Liebe mit Biss gibt es Gurke-Ananas-Lachs

Bei Spiffing Ideas gibt es Festagssuppe

Bei Claudia vous régale gibt es Risotto au gorgonzola et sa chips de pancetta 

Und nun wieder zu meiner Vorspeise. Wie ihr wisst, versuche ich möglichst regional und nachhaltig einzukaufen. Diesen Fisch habe ich aus der Aquaponik-Zucht von Les paniers de Sandrine.

Es handelt sich dabei um eine geschlossenene Kreislaufanlage zur Fischproduktion und  Pflanzenzucht. Dabei werden die Exkremente und das Wasser aus der Fischzucht als Nährstoffe für Pflanzen verwendet. Die Fische von Sandrine haben eine exzellente Qualität und sind völlig frei von Antibiotika. Weitere Infos findet ihr auch unter www.aquaponie.lu

Bei Sandrine in der Aquaponik Zucht

Das Gemüse kommt aus meinem letzten Gemüsekorb der Saison von Terra. Leider ist die Saison jetzt vorbei, aber ab April gibt es wieder jede Woche frisches Gemüse aus Luxemburg-Stadt. Falls ihr auch jede Woche einen Korb voller gesundem und ungespritztem Gemüse haben wollt, könnt ihr euch unter diesem Link bereits jetzt als Mitglied anmelden..

Zutaten:

  • 4 Fischfilets (etwa 120 g)
  • 600 g Topinamburknollen
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Grünkohl entstrunkt
  • 1 Zitrone
  • Kräuter nach Geschmack: z.B. Thymian, Petersilie
  • Öl
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Die Angaben reichen für 4 Personen als Vorspeise.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 130° Umluft vorheizen.
  2. Die Topinamburknollen waschen und mit einem Sparschäler schälen. Die Schalen nicht wegwerfen, sie werden nachher noch zu Chips gebacken.
  3. Die Topinamburknollen grob schneiden und in Wasser mit einem 1 EL Zitronensaft aufbewahren, damit sie nicht braun werden.
  4. Den Grühnkohl müsst ihr entstrunken und in kleine Stück reißen.
  5. Die Schale von einer Zitrone abreiben und mit 2 EL Öl vermischen.
  6. Den Grünkohl mit der Zitronen-Marinade vermischen, salzen und pfeffern.
  7. 1 EL Öl und 1 EL Honig, mit einer Handvoll Topinamburschalen vermischen, salzen und pfeffern.
  8. Die Grünkohl- und Topinamburschalenchips auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 45 Minuten im Ofen backen.
  9.  In einem Topf Butter erhitzen und den geschälten Topinambur kurz anbraten. Dann Gemüsebrühe und Sahne hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Anschliessend den Deckel abnehmen und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Am Ende wird das Püree mit dem Stabmixer püriert, gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt.
  10. Den Fisch gegebenenfalls entschuppen. Dabei mit einem Messerrücken die Schuppen von hinten bis zum Vorderteil hin abschuppen. Danach den Fisch waschen und trockentupfen.
  11. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und den Fisch von beiden Seiten je 2 Minuten braten. Dann salzen und pfeffern.
  12. Den Fisch herausnehmen und etwas Butter in die Pfanne geben. Kräuter hinzugeben und kurz schmelzen lassen.
  13. Zum Dressieren, einen guten Esslöffel Püree auf die Seite des Tellers geben und dann mit dem Rücken des Löffels zur Mitte hin streichen. Den Fisch in die Mitte legen und mit der geschmolzenen Butter begießen. Mit Gemüsechips dekorieren.
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Kartoffel-Kürbis-Gratin

Passend zum Herbst, stelle ich euch heute ein sehr einfaches und schnell gemachtes Gericht mit Kartoffeln und Kürbis vor.

Das Gratin kann mit Salat als vegetarische Hauptspeise serviert werden. Natürlich eignet sich das Gratin auch als Beilage für Fleisch- oder Fischgerichte.

Den Käse könnt ihr je nach Geschmack variieren. Wer es kräftiger mag, kann zum Beispiel zu einem Bergkäse greifen. Auch Schafskäse oder Gorgonzola passen perfekt zum Gericht.

Wer möchte kann auch Speck hinzugeben.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 ml Sahne (oder 200 ml Sahne und 200 ml Milch)
  • 100 g Käse
  • 1 EL Thymian (ca. 3 Zweige)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Einfetten

Die Angaben reichen für mindestens 3 Personen als Hauptspeise und 5 Personen als Beilage.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen und entkernen. Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden und in dünne Stifte (ca. 0,5-1 cm x 3cm) schneiden.
  3. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben in der Form fächerförmig verteilen. Dann die Kürbisstifte darauf verteilen. Ich hatte eine kleinere Form, so dass ich das Ganze noch einmal wiederholt habe. Je nach Form bekommt ihr 1 oder 2 Lagen. Jede Lage Kräftig salzen und pfeffern. Die letze Lage zusätzlich mit Thymian bestreuen.
  5. Den Knoblauch fein hacken.
  6. Sahne, Knoblauch und Muskat miteinander vermischen und über das Gemüse verteilen.
  7. Mit dem Käse betreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.
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Pasta mit Krause Glucke

Vor einigen Tagen hat mein Mann (https://www.facebook.com/wildnis.lu) im Wald eine Krause Glucke gefunden. Es handelt sich hierbei um einen besonders leckeren Speisepilz, der wie ein grobporiger Badeschwamm aussieht. Auch noch Fette Henne genannt, wird der Pilz bis zu 50 cm groß und mehrere Kilo schwer. Am besten schmecken jedoch kleinere Exemplare von  500 bis 1000 g. Die Krause Glucke ist ein Parasit und wächst ausschließlich unter Nadelbäumen (meist Kiefern) oder an deren Baumstümpfen. Sie befällt ihre Wurzeln und ruft eine Braunfäule hervor.

Die Krause Glucke erinnert an Morscheln und schmeckt leicht nussig. An vielen Stellen steht, dass man sie nur mit einem Pinsel säubern soll. Man kann sie jedoch auch schnell mit Wasser waschen und dann in der Salatschleuder trocknen. Nach folgendem Rezept könnt ihr auch eine ganze Reihe anderer Pilze zubereiten.

Wir haben die Pilze in einer finischen Grillpfanne auf offenem Feuer gemacht. Natürlich könnt ihr sie auch auf einer ganz normalen Pfanne auf dem Herd machen.

Auch wenn die Krause Glucke kaum verwechslt werden kann, denkt bitte daran:

Im Wald findet man nicht nur essbare Pilze, sondern ein großer Teil der Pilze ist ungenießbar oder sogar giftig. Daher sollte man Pilze vor dem Essen einem Pilz-Sachverständigen zeigen und niemals etwas essen von dem man sich nicht 100% sicher ist.

Falls ihr euch bei eurem Pilzesammeln nicht sicher seid könnt ihr die Pilze bis zum 27.10 jeden Samstag von 18:00 bis 19:30 im Haus von der Natur (Kockelscheuer) bestimmen lassen.

https://www.snl.lu/events/permanences-mycologiques-3/

Haltet euch bitte auch an folgende Regeln:

http://mycology.lu/recolte/10-conseils-de-recolte-et-de-consommation/

Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 500 g Krause Glucke
  • 120 g Speck, Vegetarier können ihn einfach weg lassen
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 125 ml Wein
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen als Hauptspeise.

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  2. Die Krause Glocke in Röschen zerlegen und mit einem Pinsel säubern, ev. waschen und in der Salatschleuder trocknen.
  3. Die Schalotte fein würfeln. Petersilie hacken.
  4. Butter in einer Pfanne schmelzen.
  5. Schalotten und Speck kurz anbraten und die Krause Glucke hinzugeben.
  6. Nach 5 Minuten mit Sahne und Wein ablöschen.
  7. Weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  8. Die Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Mit Nudeln servieren.
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Kochkurs bei Terra – Teil 2

Hier findet ihr nun endlich den 2. Teil der Rezepte des tollen Kochkurses bei Terra. Den 1. Teil gibt es hier.

Kalte Fenchelsuppe mit Zitronen-Confit und Matcha-Tee

Diese Suppe passt perfekt zu heißen Sommertagen und schmeckt einfach köstlich. Das Zitronen-Confit (Salzzitronen) kann man einfach selbst machen, indem man geviertelte Zitronen für etwa 3-4 Wochen in einem geschlossenen Glas mit grobem Meersalz schichtet und gut festdrückt.

Zutaten:

  • 6 Fenchelknollen
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Salzzitrone
  • Salz, Pfeffer, Kardamompulver
  • Matcha-Tee

Zubereitung:

  1.  Man benötigt später nur die Schale der Salzzitronen. Diese muss erst in Wasser entsalzt werden.
  2. Die Fenchelknollen (das Grün zum Anrichten behalten) und die Zwiebel putzen und grob schneiden.
  3. Beides dann im heißem Butter kurz anbraten (jedoch ohne Verfärbung).
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch hinzugeben.
  5. Etwa 1 Stunde köcheln lassen, dann pürieren und passieren.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Kardamom abschmecken.
  7. Die Suppe kaltstellen.
  8. Zum Anrichten die Suppe in Suppenteller geben und mit Salzzitronenlamellen, Fenchelgrün und einer Prise Matcha-Tee garnieren.

Frühkartoffeln mit Dotterfüllung

Diese Kartoffeln sind ein Hingucker auf jedem Esstisch und sehr leicht zu machen. Einfach die Kartoffeln waschen und bürsten, dann in kaltes Wasser mit Kräutern (Rosmarin, Lorbeer) geben und aufkochen bis sie gar sind.

Die Kartoffelenden an beiden Seiten abschneiden. Eine Seite mit einem Löffel aushöhlen, so dass genau ein Eidotter Platz hat. Dann ein Eidotter in das Loch geben und bei 180° 1 Minute im Ofen garen.

Serviert werden sie mit Schnittlachsahne (Schnittlauch und Sahne mixen), Sommertrüffeln und gerösteten Baguettestreifen.

Knollensellerie in Salzkruste

Der Sellerie wird bei diesem Rezept im Salzmantel gebacken. Der Geschmack des Selleries ist nachher wunderbar erdig und unvergleichbar. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Ihr braucht für 3 Knollen etwa 3 kg grobes graues Meersalz. Der Sellerie wird nicht geschält, sondern nur gewaschen und mit einer Büste gut geputzt. Anschließend muss er getrocknet werden. Dann nehmt ihr eine Form und bestreut den Boden mit Salz. Die Knollen legt ihr nun darauf und bedeckt sie dann komplett mit dem restlichen Salz. Dann kommen sie für etwa 1,5 Stunden bei 200° in den Ofen. Danach etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Zum Anrichten das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Butter, Pfeffer und einer Balsamico-Reduktion servieren.

Auch Rote Beete kann auf dieselbe Art und Weise gegart werden.

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Nudeln mit Fenchel und Sardinen

Heute habe ich mein zweites Gericht aus der Serie „Bewusst fischen“ gekocht.

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Sardinen, aber ich muss sagen, dass ich sehr begeistert von dem Resultat war. Nudeln mit Fenchel und Sardinen ist übrigens ein beliebtes sizilianisches Gericht, wobei beim Original „Pasta con Sarde“ u.a. noch Sardellen, Tomatenmark und Sultaninen hinzukommen, Hier findet ihr meine Version, welche deutlich weniger zeitaufwändig ist, aber dennoch hervorragend schmeckt.

Zutaten:

  • 250 g Nudeln
  • 1 Dose Sardinen in Öl
  • 1 kleine Fenchelknolle (ca. 350 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 2 Personen.

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsangaben in Salzwasser bissfest kochen.
  2. Währenddessen den Fenchel waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Das Fenchelgrün aufheben und den restlichen Fenchel in Streifen schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Die Sardinen halbieren und eventuell die Gräten entfernen. Anschließend in kleine Stücke schneiden.
  5. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. (Ihr könnt auch das Öl der Sardinen nehmen)
  6. Die Fenchelstreifen leicht salzen und pfeffern und 10 Minuten braten. Zum Schluss den Knoblauch, den Zitronensaft und die Sardinenstücke hinzugeben und kurz mitanbraten.
  7. Die Nudeln abgießen und in die Pfanne zu dem Fenchel und den Sardinen geben.
  8. Mit Fenchelgrün servieren.
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Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Grünkohl-Pesto

Dies ist das perfekte Gericht für kalte Winterabende. Passend zur Jahreszeit gibt es zu den Gnocchi ein leckeres Grühnkohl-Pesto. Auch wenn ihr kein Fan von Grünkohl seid, kann ich euch dieses Pesto wärmstens empfehlen. Man bemerkt kaum den Kohlgeschmack und es schmeckt super lecker zu allen Pastasorten oder Gnocchi.

Alle Angaben reichen für 4 Personen als Hauptspeise.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Zutaten:

  • 400 g Kürbisfleisch (Hokkaido oder Muskatkürbis)
  • 400 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 275 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung:

  1. Den Kürbis in grobe Scheiben schneiden und mitsamt Schale bei 180° Umluft im Ofen 30 Minuten backen. Danach die Schale entfernen und das Kürbisfleisch mit dem Mixer pürieren.
  2. Die Kartoffeln kochen bis sie weich sind. Danach schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Kürbis und Kartoffeln abkühlen lassen. Anschließend Mehl, Eigelb, Muskat und Salz hinzugeben und alles gut vermischen. Ihr solltet einen glatten Teig bekommen, der nicht mehr allzu sehr kleben sollte. Gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzunehmen.
  4. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu etwa 2 cm dicken Rollen formen. Dann 1,5 cm große Gnocchistücke abschneiden.
  5. Die Gnocchi für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, kann man sie mit einem Schaumlöffel rausnehmen.
  6. Vor dem Servieren kann man sie, wenn man möchte, noch einmal schnell in einer heißen, gebutterten Pfanne schwenken.

Grünkohl-Pesto

Zutaten:

  • 60 g Grünkohl geputzt (ohne Strunk)
  • 100 ml Olivenöl
  • 25 g Parmesan
  • 20 g Cashewkerne (ihr könnt auch Kürbiskerne oder Walnüsse nehmen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL geriebene Zitronenschale
  • Salz und Pfeffer
  1. Den Grünkohl waschen und den harten Stunk entfernen.
  2. Den Knoblauch schälen und grob schneiden.
  3. Den Parmesan grob schneiden.
  4. Alle Zutaten in einen Becher geben und pürieren.
  5. Mit Salz und pfeffer abschmecken.

Die gebratenen Gnocchi mit dem Pesto mischen und beim Anrichten noch etwas frischen Parmesan über das Gericht reiben.

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Spitzkohl-Hackfleischpfanne

Im Moment habe ich leider kaum noch Gemüse im eigenen Garten, versuche aber trotzdem vor allem Gemüse und Obst der Saison zu kaufen. So habe ich letztens ein Gericht mit Spitzkohl ausprobiert. Es hat super geschmeckt und sogar Gemüsemuffel können vollkommen auf ihre Kosten kommen. Schmeckt hervorragend zu Nudeln oder auch Kartoffeln. Wer möchte kann auch noch alles im Ofen mit Käse überbacken.

Spitzkohl-HackfleischpfanneZutaten

  • 500 g Hackfleisch gemischt
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Paprika (und andere Gewürze)
  • Öl

Ergibt etwa 4 Portionen (mit Beilage: Nudeln oder Kartoffeln).

Zubereitung

  1. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und das Hackfleisch hinzugeben.
  2. Den Spitzkohl und die Zwiebel klein schneiden.
  3. Wenn das Hackfleisch nicht mehr rosa ist den Spitzkohl und die Zwiebeln kurz mit anbraten.
  4. Würzen und bei kleiner Hitze etwa 10 bis 15 Minuten garen.
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Tomatensoße aus dem Ofen

Diese leckere Tomatensoße mit frischen Kräutern aus dem Garten ist im Nu gemacht und schmeckt hervorragend zu Pasta und anderen Gerichten und kann auch als Basis für Tomatensuppe genommen werden. Aufbewahren lässt sie sich in Gläsern mit Schraubdeckel. Dafür die Gläser im Ofen oder kochenden Wasser sterilisieren und die Soße heiß einfüllen.

Zutaten:

  • 2 kg Tomaten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Zweige Oregano
  • eine Handvoll Basilikum
  • +/- 75 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • brauner Zucker

Die Angaben ergeben etwa 1,5 l Soße.Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Tomaten waschen und halbieren. Anschließend den Strunk entfernen und die Tomaten auf ein Backblech oder in eine Auflaufform mit der aufgeschnittenen Seite nach oben legen.
  3. Die Tomaten salzen und pfeffern und mit etwas Zucker bestreuen.
  4. Den Knoblauch grob würfeln und auf den Tomaten verteilen.
  5. Die Kräuter waschen. Den Rosmarin grob rupfen und auf den Tomaten verteilen. Die Oregano- und Rosmarinzweige hinzugeben.
  6. Das Olivenöl über die Tomaten gießen.
  7. Alles im Ofen (Ober- und Unterhitze 220°) etwa 45 Minuten rösten, dann noch 15 Minuten den Ofengrill anschalten.
  8. Die Tomaten mit einem Stabmixer pürieren und zum Schluss durch ein Sieb streichen um die Kerne und die Haut zu entfernen.

 

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Spargel hoch 3 – mit Sauce Hollandaise, auf Pizza und Spargelschalensuppe

Auf unserem Trip durch die Champagne haben wir bei einem kleinen Bauern Spargel erworben, mit denen ich diese 3 leckeren Gerichte zaubern konnte. Bitte passt beim Spargelkauf auf, dass sie aus eurer Region kommen. Leider gibt es immer öfter Spargel aus weit entfernten Ländern, wie dem Peru, nur damit wir zu jeder Jahreszeit auch Spargel essen können. Ich lebe lieber nach dem Grundsatz „Alles zu seiner Zeit“ und setze aus ökologischen Gründen auf Spargel aus unserer Gegend, auch wenn für mich dann die Spargelsaison erst im April anfängt.

Und nun zu den Rezepten. Angefangen habe ich am Nachmittag mit Spargel mit Sauce Hollandaise, abends gab es dann mit den Resten vom Nachmittag Pizza und die Spargelschalen wurden zu einem leckeren Süppchen gekocht.

Spargel mit Sauce Hollandaise

Zutaten:

für die Spargel:

  • 1 kg Spargel
  • 2 Liter Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Zucker

für die Sauce:

  • 250 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für etwa 4 Personen mit Beilage (Kartoffeln, Schinken/Lachs…). Falls nur Spargel auf dem Menü stehen werden 2 Personen satt.

Zubereitung:

  1. Das Wasser für die Spargel mit Salz, Öl und Zucker aufsetzen und zum Kochen bringen.
  2. Die Spargel waschen und schälen. Das hölzerne Ende abschneiden (Schalen und Enden für die Suppe aufbewahren).
  3. Sobald das Wasser kocht die Spargel hineingeben, kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur runter drehen und etwa 10 Minuten gar köcheln. Beim Abschütten unbedingt das Wasser für die Suppe auffangen.
  4. Für die Sauce Hollandaise, Butter schmelzen (darauf achten, dass er nicht zu heiß wird).
  5. Das Eigelb mit dem Wasser, Zitronensaft und etwas Salz in einem Topf vermischen und mit der Wasserbadmethode erhitzen. Dabei solange mit dem Schneebesen rühren, bis die Menge sich verdoppelt hat und cremig wurde.
  6. Den Topf mit der Creme aus dem Wasserbad nehmen und die flüssige Butter (erst mit einem Teelöffel, später mit einem Esslöffel) unter ständigem Rühren hinzufügen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pizza mit Spargel und Sauce Hollandaise

Zutaten:

für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/4 Würfel Hefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Mehl zum Bestäuben

für den Belag:

  • Spargel
  • Sauce Hollandaise
  • Schinken (oder Lachs)
  • Mozzarella
  • Kräuter

Der Teig reicht für ein kleines Blech (3 Personen).

Zubereitung:

  1. Für den Pizzateig alle Zutaten zu einem Teig kneten und den Teig 30 Minuten gehen lassen.
  2. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
  3. Den Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
  4. Sauce auf den Teig streichen und die restlichen Zutaten nach Belieben verteilen.
  5. Die Pizza etwa 20 Minuten im Ofen backen.

Spargelsuppe

Zutaten:

  • 1 Liter Spargelwasser (oder Gemüsebrühe)
  • Schalen und Enden von +/- 1 kg Spargeln
  • Spargelstücke (fakultativ)
  • 40 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 125 ml Sahne
  • Muskat, Salz und Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 kleine Teller Suppe.

Zubereitung:

  1. Die Schalen und Enden im Spargelwasser 30 Minuten kochen. Falls ihr das Spargelwasser nicht mehr habt könnt ihr auch eine Gemüsebrühe nehmen.
  2. Die Brühe abseihen und auffangen.
  3. Eine Mehlschwitze machen: Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl unter Rühren hinzugeben.
  4. Dann die Spargelbrühe unter Rühren hinzugeben und aufkochen.
  5. Die Spargelstücke hinzufügen und mitkochen.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
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