Kartoffel-Kürbis-Gratin

Passend zum Herbst, stelle ich euch heute ein sehr einfaches und schnell gemachtes Gericht mit Kartoffeln und Kürbis vor.

Das Gratin kann mit Salat als vegetarische Hauptspeise serviert werden. Natürlich eignet sich das Gratin auch als Beilage für Fleisch- oder Fischgerichte.

Den Käse könnt ihr je nach Geschmack variieren. Wer es kräftiger mag, kann zum Beispiel zu einem Bergkäse greifen. Auch Schafskäse oder Gorgonzola passen perfekt zum Gericht.

Wer möchte kann auch Speck hinzugeben.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 ml Sahne (oder 200 ml Sahne und 200 ml Milch)
  • 100 g Käse
  • 1 EL Thymian (ca. 3 Zweige)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Einfetten

Die Angaben reichen für mindestens 3 Personen als Hauptspeise und 5 Personen als Beilage.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen und entkernen. Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden und in dünne Stifte (ca. 0,5-1 cm x 3cm) schneiden.
  3. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben in der Form fächerförmig verteilen. Dann die Kürbisstifte darauf verteilen. Ich hatte eine kleinere Form, so dass ich das Ganze noch einmal wiederholt habe. Je nach Form bekommt ihr 1 oder 2 Lagen. Jede Lage Kräftig salzen und pfeffern. Die letze Lage zusätzlich mit Thymian bestreuen.
  5. Den Knoblauch fein hacken.
  6. Sahne, Knoblauch und Muskat miteinander vermischen und über das Gemüse verteilen.
  7. Mit dem Käse betreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.
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Pasta mit Krause Glucke

Vor einigen Tagen hat mein Mann (https://www.facebook.com/wildnis.lu) im Wald eine Krause Glucke gefunden. Es handelt sich hierbei um einen besonders leckeren Speisepilz, der wie ein grobporiger Badeschwamm aussieht. Auch noch Fette Henne genannt, wird der Pilz bis zu 50 cm groß und mehrere Kilo schwer. Am besten schmecken jedoch kleinere Exemplare von  500 bis 1000 g. Die Krause Glucke ist ein Parasit und wächst ausschließlich unter Nadelbäumen (meist Kiefern) oder an deren Baumstümpfen. Sie befällt ihre Wurzeln und ruft eine Braunfäule hervor.

Die Krause Glucke erinnert an Morscheln und schmeckt leicht nussig. An vielen Stellen steht, dass man sie nur mit einem Pinsel säubern soll. Man kann sie jedoch auch schnell mit Wasser waschen und dann in der Salatschleuder trocknen. Nach folgendem Rezept könnt ihr auch eine ganze Reihe anderer Pilze zubereiten.

Wir haben die Pilze in einer finischen Grillpfanne auf offenem Feuer gemacht. Natürlich könnt ihr sie auch auf einer ganz normalen Pfanne auf dem Herd machen.

Auch wenn die Krause Glucke kaum verwechslt werden kann, denkt bitte daran:

Im Wald findet man nicht nur essbare Pilze, sondern ein großer Teil der Pilze ist ungenießbar oder sogar giftig. Daher sollte man Pilze vor dem Essen einem Pilz-Sachverständigen zeigen und niemals etwas essen von dem man sich nicht 100% sicher ist.

Falls ihr euch bei eurem Pilzesammeln nicht sicher seid könnt ihr die Pilze bis zum 27.10 jeden Samstag von 18:00 bis 19:30 im Haus von der Natur (Kockelscheuer) bestimmen lassen.

https://www.snl.lu/events/permanences-mycologiques-3/

Haltet euch bitte auch an folgende Regeln:

http://mycology.lu/recolte/10-conseils-de-recolte-et-de-consommation/

Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 500 g Krause Glucke
  • 120 g Speck, Vegetarier können ihn einfach weg lassen
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 125 ml Wein
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen als Hauptspeise.

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  2. Die Krause Glocke in Röschen zerlegen und mit einem Pinsel säubern, ev. waschen und in der Salatschleuder trocknen.
  3. Die Schalotte fein würfeln. Petersilie hacken.
  4. Butter in einer Pfanne schmelzen.
  5. Schalotten und Speck kurz anbraten und die Krause Glucke hinzugeben.
  6. Nach 5 Minuten mit Sahne und Wein ablöschen.
  7. Weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  8. Die Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Mit Nudeln servieren.
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Kochkurs bei Terra – Teil 2

Hier findet ihr nun endlich den 2. Teil der Rezepte des tollen Kochkurses bei Terra. Den 1. Teil gibt es hier.

Kalte Fenchelsuppe mit Zitronen-Confit und Matcha-Tee

Diese Suppe passt perfekt zu heißen Sommertagen und schmeckt einfach köstlich. Das Zitronen-Confit (Salzzitronen) kann man einfach selbst machen, indem man geviertelte Zitronen für etwa 3-4 Wochen in einem geschlossenen Glas mit grobem Meersalz schichtet und gut festdrückt.

Zutaten:

  • 6 Fenchelknollen
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Salzzitrone
  • Salz, Pfeffer, Kardamompulver
  • Matcha-Tee

Zubereitung:

  1.  Man benötigt später nur die Schale der Salzzitronen. Diese muss erst in Wasser entsalzt werden.
  2. Die Fenchelknollen (das Grün zum Anrichten behalten) und die Zwiebel putzen und grob schneiden.
  3. Beides dann im heißem Butter kurz anbraten (jedoch ohne Verfärbung).
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch hinzugeben.
  5. Etwa 1 Stunde köcheln lassen, dann pürieren und passieren.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Kardamom abschmecken.
  7. Die Suppe kaltstellen.
  8. Zum Anrichten die Suppe in Suppenteller geben und mit Salzzitronenlamellen, Fenchelgrün und einer Prise Matcha-Tee garnieren.

Frühkartoffeln mit Dotterfüllung

Diese Kartoffeln sind ein Hingucker auf jedem Esstisch und sehr leicht zu machen. Einfach die Kartoffeln waschen und bürsten, dann in kaltes Wasser mit Kräutern (Rosmarin, Lorbeer) geben und aufkochen bis sie gar sind.

Die Kartoffelenden an beiden Seiten abschneiden. Eine Seite mit einem Löffel aushöhlen, so dass genau ein Eidotter Platz hat. Dann ein Eidotter in das Loch geben und bei 180° 1 Minute im Ofen garen.

Serviert werden sie mit Schnittlachsahne (Schnittlauch und Sahne mixen), Sommertrüffeln und gerösteten Baguettestreifen.

Knollensellerie in Salzkruste

Der Sellerie wird bei diesem Rezept im Salzmantel gebacken. Der Geschmack des Selleries ist nachher wunderbar erdig und unvergleichbar. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Ihr braucht für 3 Knollen etwa 3 kg grobes graues Meersalz. Der Sellerie wird nicht geschält, sondern nur gewaschen und mit einer Büste gut geputzt. Anschließend muss er getrocknet werden. Dann nehmt ihr eine Form und bestreut den Boden mit Salz. Die Knollen legt ihr nun darauf und bedeckt sie dann komplett mit dem restlichen Salz. Dann kommen sie für etwa 1,5 Stunden bei 200° in den Ofen. Danach etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Zum Anrichten das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Butter, Pfeffer und einer Balsamico-Reduktion servieren.

Auch Rote Beete kann auf dieselbe Art und Weise gegart werden.

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Nudeln mit Fenchel und Sardinen

Heute habe ich mein zweites Gericht aus der Serie „Bewusst fischen“ gekocht.

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Sardinen, aber ich muss sagen, dass ich sehr begeistert von dem Resultat war. Nudeln mit Fenchel und Sardinen ist übrigens ein beliebtes sizilianisches Gericht, wobei beim Original „Pasta con Sarde“ u.a. noch Sardellen, Tomatenmark und Sultaninen hinzukommen, Hier findet ihr meine Version, welche deutlich weniger zeitaufwändig ist, aber dennoch hervorragend schmeckt.

Zutaten:

  • 250 g Nudeln
  • 1 Dose Sardinen in Öl
  • 1 kleine Fenchelknolle (ca. 350 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 2 Personen.

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsangaben in Salzwasser bissfest kochen.
  2. Währenddessen den Fenchel waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Das Fenchelgrün aufheben und den restlichen Fenchel in Streifen schneiden.
  3. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Die Sardinen halbieren und eventuell die Gräten entfernen. Anschließend in kleine Stücke schneiden.
  5. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. (Ihr könnt auch das Öl der Sardinen nehmen)
  6. Die Fenchelstreifen leicht salzen und pfeffern und 10 Minuten braten. Zum Schluss den Knoblauch, den Zitronensaft und die Sardinenstücke hinzugeben und kurz mitanbraten.
  7. Die Nudeln abgießen und in die Pfanne zu dem Fenchel und den Sardinen geben.
  8. Mit Fenchelgrün servieren.
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Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Grünkohl-Pesto

Dies ist das perfekte Gericht für kalte Winterabende. Passend zur Jahreszeit gibt es zu den Gnocchi ein leckeres Grühnkohl-Pesto. Auch wenn ihr kein Fan von Grünkohl seid, kann ich euch dieses Pesto wärmstens empfehlen. Man bemerkt kaum den Kohlgeschmack und es schmeckt super lecker zu allen Pastasorten oder Gnocchi.

Alle Angaben reichen für 4 Personen als Hauptspeise.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Zutaten:

  • 400 g Kürbisfleisch (Hokkaido oder Muskatkürbis)
  • 400 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 275 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung:

  1. Den Kürbis in grobe Scheiben schneiden und mitsamt Schale bei 180° Umluft im Ofen 30 Minuten backen. Danach die Schale entfernen und das Kürbisfleisch mit dem Mixer pürieren.
  2. Die Kartoffeln kochen bis sie weich sind. Danach schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Kürbis und Kartoffeln abkühlen lassen. Anschließend Mehl, Eigelb, Muskat und Salz hinzugeben und alles gut vermischen. Ihr solltet einen glatten Teig bekommen, der nicht mehr allzu sehr kleben sollte. Gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzunehmen.
  4. Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu etwa 2 cm dicken Rollen formen. Dann 1,5 cm große Gnocchistücke abschneiden.
  5. Die Gnocchi für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, kann man sie mit einem Schaumlöffel rausnehmen.
  6. Vor dem Servieren kann man sie, wenn man möchte, noch einmal schnell in einer heißen, gebutterten Pfanne schwenken.

Grünkohl-Pesto

Zutaten:

  • 60 g Grünkohl geputzt (ohne Strunk)
  • 100 ml Olivenöl
  • 25 g Parmesan
  • 20 g Cashewkerne (ihr könnt auch Kürbiskerne oder Walnüsse nehmen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL geriebene Zitronenschale
  • Salz und Pfeffer
  1. Den Grünkohl waschen und den harten Stunk entfernen.
  2. Den Knoblauch schälen und grob schneiden.
  3. Den Parmesan grob schneiden.
  4. Alle Zutaten in einen Becher geben und pürieren.
  5. Mit Salz und pfeffer abschmecken.

Die gebratenen Gnocchi mit dem Pesto mischen und beim Anrichten noch etwas frischen Parmesan über das Gericht reiben.

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Spitzkohl-Hackfleischpfanne

Im Moment habe ich leider kaum noch Gemüse im eigenen Garten, versuche aber trotzdem vor allem Gemüse und Obst der Saison zu kaufen. So habe ich letztens ein Gericht mit Spitzkohl ausprobiert. Es hat super geschmeckt und sogar Gemüsemuffel können vollkommen auf ihre Kosten kommen. Schmeckt hervorragend zu Nudeln oder auch Kartoffeln. Wer möchte kann auch noch alles im Ofen mit Käse überbacken.

Spitzkohl-HackfleischpfanneZutaten

  • 500 g Hackfleisch gemischt
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Paprika (und andere Gewürze)
  • Öl

Ergibt etwa 4 Portionen (mit Beilage: Nudeln oder Kartoffeln).

Zubereitung

  1. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und das Hackfleisch hinzugeben.
  2. Den Spitzkohl und die Zwiebel klein schneiden.
  3. Wenn das Hackfleisch nicht mehr rosa ist den Spitzkohl und die Zwiebeln kurz mit anbraten.
  4. Würzen und bei kleiner Hitze etwa 10 bis 15 Minuten garen.
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Tomatensoße aus dem Ofen

Diese leckere Tomatensoße mit frischen Kräutern aus dem Garten ist im Nu gemacht und schmeckt hervorragend zu Pasta und anderen Gerichten und kann auch als Basis für Tomatensuppe genommen werden. Aufbewahren lässt sie sich in Gläsern mit Schraubdeckel. Dafür die Gläser im Ofen oder kochenden Wasser sterilisieren und die Soße heiß einfüllen.

Zutaten:

  • 2 kg Tomaten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Zweige Oregano
  • eine Handvoll Basilikum
  • +/- 75 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • brauner Zucker

Die Angaben ergeben etwa 1,5 l Soße.Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Tomaten waschen und halbieren. Anschließend den Strunk entfernen und die Tomaten auf ein Backblech oder in eine Auflaufform mit der aufgeschnittenen Seite nach oben legen.
  3. Die Tomaten salzen und pfeffern und mit etwas Zucker bestreuen.
  4. Den Knoblauch grob würfeln und auf den Tomaten verteilen.
  5. Die Kräuter waschen. Den Rosmarin grob rupfen und auf den Tomaten verteilen. Die Oregano- und Rosmarinzweige hinzugeben.
  6. Das Olivenöl über die Tomaten gießen.
  7. Alles im Ofen (Ober- und Unterhitze 220°) etwa 45 Minuten rösten, dann noch 15 Minuten den Ofengrill anschalten.
  8. Die Tomaten mit einem Stabmixer pürieren und zum Schluss durch ein Sieb streichen um die Kerne und die Haut zu entfernen.

 

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Spargel hoch 3 – mit Sauce Hollandaise, auf Pizza und Spargelschalensuppe

Auf unserem Trip durch die Champagne haben wir bei einem kleinen Bauern Spargel erworben, mit denen ich diese 3 leckeren Gerichte zaubern konnte. Bitte passt beim Spargelkauf auf, dass sie aus eurer Region kommen. Leider gibt es immer öfter Spargel aus weit entfernten Ländern, wie dem Peru, nur damit wir zu jeder Jahreszeit auch Spargel essen können. Ich lebe lieber nach dem Grundsatz „Alles zu seiner Zeit“ und setze aus ökologischen Gründen auf Spargel aus unserer Gegend, auch wenn für mich dann die Spargelsaison erst im April anfängt.

Und nun zu den Rezepten. Angefangen habe ich am Nachmittag mit Spargel mit Sauce Hollandaise, abends gab es dann mit den Resten vom Nachmittag Pizza und die Spargelschalen wurden zu einem leckeren Süppchen gekocht.

Spargel mit Sauce Hollandaise

Zutaten:

für die Spargel:

  • 1 kg Spargel
  • 2 Liter Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Öl
  • 1/2 TL Zucker

für die Sauce:

  • 250 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für etwa 4 Personen mit Beilage (Kartoffeln, Schinken/Lachs…). Falls nur Spargel auf dem Menü stehen werden 2 Personen satt.

Zubereitung:

  1. Das Wasser für die Spargel mit Salz, Öl und Zucker aufsetzen und zum Kochen bringen.
  2. Die Spargel waschen und schälen. Das hölzerne Ende abschneiden (Schalen und Enden für die Suppe aufbewahren).
  3. Sobald das Wasser kocht die Spargel hineingeben, kurz aufkochen lassen, dann die Temperatur runter drehen und etwa 10 Minuten gar köcheln. Beim Abschütten unbedingt das Wasser für die Suppe auffangen.
  4. Für die Sauce Hollandaise, Butter schmelzen (darauf achten, dass er nicht zu heiß wird).
  5. Das Eigelb mit dem Wasser, Zitronensaft und etwas Salz in einem Topf vermischen und mit der Wasserbadmethode erhitzen. Dabei solange mit dem Schneebesen rühren, bis die Menge sich verdoppelt hat und cremig wurde.
  6. Den Topf mit der Creme aus dem Wasserbad nehmen und die flüssige Butter (erst mit einem Teelöffel, später mit einem Esslöffel) unter ständigem Rühren hinzufügen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pizza mit Spargel und Sauce Hollandaise

Zutaten:

für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/4 Würfel Hefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Mehl zum Bestäuben

für den Belag:

  • Spargel
  • Sauce Hollandaise
  • Schinken (oder Lachs)
  • Mozzarella
  • Kräuter

Der Teig reicht für ein kleines Blech (3 Personen).

Zubereitung:

  1. Für den Pizzateig alle Zutaten zu einem Teig kneten und den Teig 30 Minuten gehen lassen.
  2. Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
  3. Den Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
  4. Sauce auf den Teig streichen und die restlichen Zutaten nach Belieben verteilen.
  5. Die Pizza etwa 20 Minuten im Ofen backen.

Spargelsuppe

Zutaten:

  • 1 Liter Spargelwasser (oder Gemüsebrühe)
  • Schalen und Enden von +/- 1 kg Spargeln
  • Spargelstücke (fakultativ)
  • 40 g Mehl
  • 40 g Butter
  • 125 ml Sahne
  • Muskat, Salz und Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 kleine Teller Suppe.

Zubereitung:

  1. Die Schalen und Enden im Spargelwasser 30 Minuten kochen. Falls ihr das Spargelwasser nicht mehr habt könnt ihr auch eine Gemüsebrühe nehmen.
  2. Die Brühe abseihen und auffangen.
  3. Eine Mehlschwitze machen: Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl unter Rühren hinzugeben.
  4. Dann die Spargelbrühe unter Rühren hinzugeben und aufkochen.
  5. Die Spargelstücke hinzufügen und mitkochen.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
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Überbackener Chicorée mit Schinken

Da es im Moment im eigenen Garten noch kein erntefrisches Gemüse gibt, habe ich davon profitiert schnell noch eines meiner Lieblingsgerichte zu machen. Die Chicorée-Saison geht noch bis April, also beeilt euch falls ihr das Gericht noch nachkochen wollt. Alternativ könnt ihr den Schinken auch durch Räucherlachs ersetzen. Als Beilage passen Kartoffeln in allen Variationen.

Tipp: Den Chicorée bereits am Vorabend kochen, so dass er mehr Zeit zum abtropfen hat.

Zutaten:

  • 4 mittelgroße Chicorée (oder 2 große halbieren und den Strunk aus der Mitte entfernen)
  • 4 große Scheiben Kochschinken
  • 25 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 50 g geriebener Käse
  • (2 EL Semmelbrösel oder Paniemehl)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Die Angaben reichen für 2 Personen (mit Beilage). Falls ihr keine Beilage wollt, einfach nochmal die Hälfte der Zutaten hinzurechnen.

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Chicorée in leicht gesalzenem Wasser etwa 15 Minuten kochen oder im Dampf dünsten.
  3. Anschließend gut abtropfen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Béchamelsauce vorbereiten. Butter in einem Topf schmelzen lassen. Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa 2 Minuten anschwitzen. 250 ml Milch zugießen und unter Rühren weitere 5 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte des geriebenen Käse (25 g) einrühren und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. (Nicht zu viel salzen, da der Schinken auch schon salzig ist).
  5. Den Chicorée nochmal leicht ausdrücken, damit er möglichst viel Wasser abgibt. Leicht salzen und pfeffern und mit jeweils einer Scheibe Schinken umwickeln.
  6. Den umwickelten Chircorée in eine ofenfeste Form legen und die Béchamelsauce darübergießen. Mit dem restlichen Käse bestreuen. Wer möchte kann auch noch Semmelbrösel oder Paniermehl darüberstreuen.
  7. Etwa 20 Minuten im Ofen backen und servieren.

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Hasselback-Kartoffeln

Hasselback-Kartoffeln scheinen im Moment sehr „in“ zu sein.  Es gibt kaum ein Blog oder Kochmagazin, welches kein Rezept davon veröffentlicht. Grund genung diese selbst mal auszuprobieren. Und ich muss sagen, jetzt verstehe ich auch warum diese Kartoffelbeilage mittlerweile „in aller Munde“ ist. Hasselback-Kartoffen auch Fächerkartoffeln genannt, wurden in Schweden, im Restaurant-Hotel Hasselbacken erfunden. Daher auch ihr Name.

Optisch und geschmacklich sind sie als Beilage für u.a. Fleischgerichte auf jeden Fall ein Highlight. Außen schmecken sie schön knusprig, innen wie Ofenkartoffeln. Da ich sie meist als Beilage zubereite, bevorzuge ich die einfache Variante ohne Käse oder Speck. Wer möchte kann in die Einschnitte jedoch auch noch Käse und Speck hineingeben und die Kartoffeln mit Salat als Hauptspeise servieren. Und hier gehts zum Rezept:)

Hasselback

Zutaten:

  • Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 1/2 EL Butter pro Kartoffel
  • 1/2 EL Olivenöl pro Kartoffel
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack (Rosmarin, Thymian, Oregano…)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200° Umluft vorhitzen.
  2. Die Kartofffeln waschen und mit einem Tuch trocknen.
  3. Die Kartoffeln etwa alle 3mm einschneiden, jedoch nicht durchschneiden. Am besten die Kartoffel zwischen 2 Kochlöffel legen und bis zu den Löffeln schneiden.Hasselback Kartoffeln
  4. Butter schmelzen und mit dem Öl, etwas Salz und Pfeffer und den Kräuten mischen.
  5. Die Kartoffeln in eine leicht eingefettete Auflaufform legen und mit der Hälfte des Butter/Öls anhand eines Pinsels bestreichen.
  6. Eine halbe Stunde im Ofen backen, anschließend nochmal mit dem Fett bestreichen.
  7. Weitere 15 Minuten backen und dann servieren.
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