Salsa im Glas

Habt ihr auch so viele Tomaten? Hier ein Rezept mit dem ihr perfekt eure Tomaten verarbeiten könnt und zudem noch ein tolles Geschenk für das nächste Fest habt. Die Salsa wird eingekocht und ist so mindestens ein paar Monate haltbar.

Das Rezept kann natürlich auch mit Tomaten aus der Dose gemacht werden.

Zutaten:

  • ca. 1,8 kg Tomaten oder 1,5 kg Dosentomaten gehäutet
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 grüne Spitzpaprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Einmachgläser (ich hatte etwa 3 Gläser von 250 ml und noch Salsa zum Direktverzehr;))

Zubereitung:

  1. Zuerst müssen die Tomaten gehäutet werden. Dazu ritzt man sie auf der Unterseite kreuzweise ein und gibt sie für 30 Sekunden in kochendes Wasser. Danach werden sie mit einer Schaumkelle rausgeholt und in eiskaltes Wasser gelegt. Die Haut löst sich praktisch von allein.
  2. Die Tomaten fertig häuten und gegebenenfalls entkernen. Danach in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten.
  4. Den Paprika putzen und in Würfel schneiden, den Knoblauch putzen und fein hacken und beides zu den Zwiebeln geben.
  5. Alles noch kurz dünsten und mit Essig ablöschen.
  6. Die Tomaten hinzugeben.
  7. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 2,5 Stunden köcheln lassen.
  8. Die Menge soll sich um etwa die Hälfte reduzieren und die Salsa soll relativ dick werden.          (Falls ihr die Kochzeit verkürzen wollt, könnt ihr Tomatenmark hinzugeben.)
  9. Nochmal abschmecken.
  10. Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und die Salsa noch heiß in die Gläser füllen. Die Gläser schließen und kurz auf den Kopf stellen, dann abkühlen lassen.

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Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

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Rote-Linsen-Fladen mit Radieschen-Dip und Radieschengrün-Pesto

Endlich Frühling! Heute zeige ich euch ein schnelles Rezept für glutenfreies Fingerfood passend zur Saison. Die Idee zum Rote-Linsen-Fladen habe ich durch mein Testpaket von Cactus bekommen. Im Rahmen der Kampagne Bewoost! gab es dieses Mal unter anderem rote Linsen und Kurkuma der Bio-Marke Alnatura. Viel mehr, außer Wasser, braucht man auch nicht für diese glutenfreie Fladenalternative. Wer möchte kann jedoch Knoblauch und andere Kräuter/Gewürze hinzugeben. Dazu gibt es einen Radieschen-Dip, den ihr je nach Geschmack mit Frischkäse und/oder Crème Fraîche zubereiten könnt und ein Radieschengrün-Pesto, passend zum Thema Resteverwertung. Viel Spaß beim Nachmachen und einen großartigen Frühling!

Rote-Linsen-Fladen

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (getrocknet)
  • Wasser zum Einweichen
  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • (ev. Knoblauch oder andere Kräuter)
  • Olivenöl (oder anderes hitzebeständiges Öl)

Zubereitung:

  1. Die Linsen in einem Sieb waschen und mindestens 6 Stunden lang in Wasser einweichen.
  2. Die Linsen danach abtropfen und nochmal kurz abwaschen.
  3. Den Ofen auf 180° Umluft erhitzen.
  4. Die Linsen zusammen mit 100 ml Wasser pürieren.
  5. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer (und ev. anderen Gewürzen) abschmecken.
  6. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dies mit Öl bestreichen.
  7. Die Linsenpaste auf das Backblech geben und mit einem Spatel verteilen. Der Fladen soll das Blech bis auf 5 cm Rand ausfüllen und ungefähr 0,5 bis 1 cm hoch sein.
  8. Anschließend den Fladen mit Öl bepinseln und ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Radieschen-Dip

Zutaten:

  • 250 g Crème Fraîche (alternativ 125 g Crème Frâiche oder Magerquark mit 125 g Frischkäse)
  • 6 Radieschen
  • 2 EL Schnittlauch klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Radieschengrün entfernen (aufbewahren für das Pesto) und die Radieschen waschen.
  2. Die Radieschen fein würfeln.
  3. Den Schnittlach mit der Crème Fraîche vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Radieschen erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit der Dip nicht zu viel Wasser zieht.

Radieschengrün-Pesto

Zutaten:

  • junges Radieschengrün von 2 Bund Radieschen
  • Olivenöl oder Rapsöl (etwa die Hälfte des Gewichtes des geputzten Radieschengrüns)
  • 2 EL Nüsse und/oder Kerne (z.B. Mandeln, Cashew, Sonnenblumenkerne, Pienienkerne…)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nüsse/Kerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  2. Die Nüsse/Kerne grob pürieren.
  3. Die dicken Stängel vom Radieschengrün entfernen.
  4. Das Radieschengrün waschen, abtropfen lassen, mit einem Tuch trocknen und abwiegen.
  5. Den Knoblach schälen und vierteln.
  6. Das Radieschengrün, das Öl und den Knoblauch zusammen mit den Nüssen/Kernen bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Es kann gerne noch gröber sein. Eventuell etwas Öl hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich das Pesto einige Tage. Dazu soll man es am besten in saubere, verschließbare Gläser füllen und komplett mit Öl bedecken.

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Zweierlei gefüllte Eier

Heute gibt es ein schnelles Rezept zur Ostereier-Verwertung. Unter dem Namen „Russische Eier“ waren gefüllte Eier zu Omas Zeiten schon sehr beliebt. Das Original besteht meistens aus einer Füllung aus Eigelb, Mayonnaise und Senf. Oft werden die Eier dann mit Kaviar garniert.

Bei mir gibt es heute zwei etwas andere Varianten:

einmal mit einer Füllung aus Eigelb und Ziegenfrischkäse garniert mit Pancetta-Chips

und einmal mit einer Füllung aus Eigelb, Frischkäse und Wasabi garniert mit Lachs und Wasabi-Erbsen

Den Ziegenfrischkäse habe ich von der Biokäserei Baltes. Erhältlich ist er u.a. bei Cactus.

Viel Spaß beim Nachmachen und frohe Ostertage!

Eier gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Pancetta-Chips

Zutaten:

  • 6 hartgekochte Eier
  • 3 Scheiben Pancetta
  • 2 EL Sauerrahm
  • 3 EL Ziegenfrischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 1 EL frischen Schnittlauch fein gehackt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200° vorheizen. Wenn der Ofen heiß ist, die Pancetta-Scheiben 2 Minuten von beiden Seiten backen.
  2. Die Eier schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb rausnehmen und in eine Schüssel geben.
  3. Sauerrahm, Ziegenfrischkäse und Sahne zum Eigelb geben und mit einer Gabel gut vermischen. Schnittlauch hinzugeben, salzen und pfeffern und nochmals vermengen.
  4. Das Gemisch in einen Spritzbeutel geben und die Eierhälften damit füllen.
  5. Mit Pancetta-Chips garnieren.

Eier gefüllt mit Wasabi-Frischkäse und Räucherlachs

Zutaten:

  • 6 hartgekochte Eier
  • 2 Scheiben geräucherten Lachs
  • 1 EL Sauerrahm
  • 3 EL Frischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 1/2 – 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Wasabi-Erbsen
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Eier schälen und der Länge nach halbieren. Das Eigelb rausnehmen und in eine Schüssel geben.
  2. Sauerrahm, Frischkäse, Sahne und Wasabi-Paste zum Eigelb geben und mit einer Gabel gut vermischen. Salzen und pfeffern und nochmals vermengen.
  3. Das Gemisch in einen Spritzbeutel geben und die Eierhälften damit füllen.
  4. Den Lachs in lange Streifen schneiden, aufrollen und auf die Eierhälften legen.
  5. Die Wasabi-Erbsen in einem Mörser zerstoßen und die Eier damit garnieren.
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Süßkartoffel Toast mit Thunfisch asiatischer Art

Im Rahmen der Kampagne „Bewosst?“ habe ich diesen Monat vom Supermarkt Cactus ein Testpaktet zum Thema „Bewusst fischen“ bekommen.

Wer sich bereits ein bisschen mit dem Thema nachhaltige Fischerei beschäftigt hat, weiß wie wichtig diese ist um einer Überfischung der Meere entgegenzuwirken. Ich selbst beschäftige mich schon etwas länger mit diesem Thema und versuche vorwiegend Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen. Auch wenn Labels wie der MSC-Siegel teilweise umstritten sind, weil die Standarts zu schwach sind, ist es jedoch ein Weg in die richtige Richtung. So ist es meiner Meinung nach wichtig, sich bestmöglich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Herkunft aller Lebensmittel auseinanderzusetzen, ohne aber die Lust am Essen zu verlieren. Gut, dass auch große Supermärkte diesen Weg teilweise unterstützen!

Und nun zum ersten Rezept! Mal sehen ob ich diese Woche noch ein zweites mit den Sardinen schaffe. Eine Idee habe ich schon…

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 1/2 dicke Süßkartoffel
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 cm Ingwer
  • 2 cm Zitronengras
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • Pfeffer (und Salz)

Die Angaben reichen für 3-4 Toasts.

Zubereitung:

  1. Die Cashewkerne kurz in einer Pfanne rösten, danach grob hacken.
  2. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  3. Ingwer und Zitronengras feinhacken.
  4.  Frühlingszwiebeln, Ingwer und Zitronengras mit der Sojasoße in einer Pfanne kurz dünsten.
  5. Den Thunfisch mit einer Gabel zerkleinern und mit dem Sojagemisch vermengen.
  6. Öl und Limettensaft hinzugeben.
  7. Mit Pfeffer (und Salz) abschmecken.
  8. Die Süßkartoffeln waschen und längs in Scheiben von etwa 1 cm schneiden. Dann zwei bis dreimal auf höchster Stufe toasten.
  9. Zum Anrichten den präparierten Thunfisch auf die Toasts geben und mit gehackten Cashewkernen bestreuen.
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Kürbis-Hummus mit Fladenbrot

Endlich bin ich dazu gekommen meinen Hokkaido zu verarbeiten. Und ich kann euch sagen, es riecht gerade köstlich in meiner Küche nach geröstetem Kürbis mit Knoblauch und Rosmarin. Dies sind die Ausgangszutaten meines Kürbispürees, welcher mit Kichererbsen zu einem leckeren Kürbis-Hummus gemixt wurden. Passend dazu habe ich ein Fladenbrot gebacken.

Damit ich den Hummus im Kürbis servieren kann, habe ich den Kürbis ausgehöhlt. Das ist beim Hokkaido ein ziemlicher Kraftaufwand. Mit einem Kugelausstecher für Melonen habe ich es aber schlussendlich geschafft.

Bei solch leckerem Herbstgemüse ist der Herbst gar nicht so schlimm, wenn man mal vom Wetter draußen absieht. Euch viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmern:)

Kürbis-Hummus

Zutaten:

  • 500 g Kürbisfleisch vom Hokkaidokürbis
  • 240 g gekochte Kichererbsen (entwerder aus dem Glas oder selbst eingewässert und gekockt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1.  Den Ofen auf 180° vorheizen.
  2. Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Das Kürbisfleisch, den Knoblauch, die Rosmarinzweige und den Thymian in eine ofenfeste Form geben und mit 2 EL Olivenöl beträufelen. Alles für knapp 30 Minuten in dem Ofen rösten. Nach 15 Minuten eventuell umrühren.
  4. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  5. Wenn das Kürbisfleisch abgekühlt ist, die Rosmarinzweige entfernen und alles zusammen mit den Kichererbsen pürieren. Den gerösteten Rosmarin fein hacken und hinzugeben.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell Öl oder auch Wasser hinzugeben um die gewünschte Konsistenz zu erhalten.

Fladenbrot

  • 500 g Mehl
  • 320 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Eigelb
  • Sesam
  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker und Salz hinzugeben.
  2. Mehl und Öl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
  3. Den Teig zugedeckt mindestens eine halbe Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
  4. Den Teig in eine ovale Form bringen und auf ein mit Backpabier ausgelegtes Blech legen.
  5. Das Brot mit Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 200° knapp 20 Minuten backen.
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Minimuffins mit Ziegenkäse und schwarzen Johannisbeeren

Auch dieses Jahr gab es wieder viele schwarze Johannisbeeren in unserem Garten. Nachdem ich bisher meistens Marmelade damit gekocht habe, habe ich dieses Jahr versucht ein herzhaftes Rezept mit den Beeren auszuprobieren. Die Minimuffins schmecken super zum Aperitif.

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 125 g Joghurt
  • 100 g Johannisbeeren
  • 80 g Ziegenkäse (mittelfest)
  • 2 Eier
  • 75 ml Olivenöl
  • 1 EL Oregano
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für eine 24er Minimuffinform.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Eier mit den Quirlen des Handrührers kurz verrühren.
  4. Alle anderen Zutaten hinzugeben und vermischen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Muffinform gegebenenfalls einfetten und den Teig in die Mulden geben (etwa 4/5 füllen).
  7. Im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen.
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Kirschtomatenspieße auf Ricotta-Toast

Dieses Jahr sind meine Tomaten erstmals nicht von Braunfäule befallen wurden. Ich hatte sie auch anders wie das vorherige Jahr nicht in den Garten, sondern in Töpfe gepflanzt, welche ich entlang der Hauswand stehen habe. So sind sie wettergeschützt und bekommen nicht so schnell Krankheiten. Zudem habe ich nur Kirschtomaten angepflanzt, weil diese schneller reif werden. Nächstes Jahr werde ich allerding auch wieder große Tomaten züchten.

Die meisten Tomaten habe ich bereits roh als Snack zwischendurch verzehrt. Heute habe ich sie allerdings versucht zu grillen und diese Köstlichkeit kam dabei heraus.

Die Spieße können zusammen mit Brot und Ricotta als Vorspeise serviert werden. Ihr könnt die Spieße auch als Beilage bei der nächsten Grillparty anbieten.

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Zutaten

  • 12 Kirschtomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamicoessig rot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Scheiben Brot
  • 2 EL Ricotta
  • Salz, Pfeffer
  •  2 Spieße (falls ihr Holzspieße nehmt legt sie etwa 30 Minuten in Wasser damit sie beim Grillen nicht anbrennen)

Die Angaben reichen als Vorspeise für 2 Personen.

Zubereitung

  1. Tomaten waschen und ggf. den Stiel entfernen (mit Stiel sieht es dekorativer aus, ist aber ohne einfacher zu essen).
  2. Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarinnadeln vom Stängel nehmen und fein hacken.
  3. Olivenöl, Balsamicoessig, Knoblauch, Rosmarin zusammen in eine Schüssel geben und verrühren. Tomaten 10 Minuten darin marinieren.
  4. 6 Tomaten auf je einen Spieß geben, salzen und pfeffern und die Spieße etwa 3 Minuten von beiden Seiten bei großer Hitze grillen.
  5. Das Brot von beiden Seiten kurz in die Marinade geben und von beiden Seiten auch etwa 3 Minuten grillen.
  6. Die Brotscheiben mit je einem EL Ricotta bestreichen. Salzen und pfeffern.
  7. Die Tomatenspieße zusammen mit dem Brot servieren. Es schmeckt besonders lecker und saftig, wenn die Tomaten aufs Brot gegeben werden und leicht zerquetscht werden.
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Erdbeer-Gazpacho

Erdbeeren schmecken nicht nur als süßen Nachtisch, sondern können auch als pikante Vorspeise oder Fingerfood überzeugen.

Erdbeer-Gazpacho

Zutaten

  • 300 g Erdbeeren
  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • 6 Basilikumblätter + Basilikum zum Dekorieren
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 EL milden Obstessig (ich benutze luxemburgischen Holula-Essig von tudorsgeeschter.lu)
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver oder frische Chilischote
  • 1 El Olivenöl

Die Angaben reichen für etwa 600ml (2-3 Teller oder 6 „Verrine“Gläser).

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen und putzen. Danach halbieren.
  2. Den Paprika und die Gurke waschen, schälen und entkernen und grob schneiden.
  3. Knoblauch schälen und hacken.
  4. Die Basilikumblätter waschen.
  5. Das Brot würfeln und in 100m kaltes Wasser geben.
  6. Alle anderen vorbereiteten Zutaten hinzugeben und pürieren.
  7. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Essig abschmecken.
  8. Kühl stellen und vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Basilikum verzieren.
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Roastbeef-Sommerrollen mit Mango-Gurken-Salat

Eine Mango, sowie Radieschen und Rauke (Rucola) aus eigenem Anbau, mussten aufgebraucht werden. Nach langem Hin und Her ist dieses leichte Sommeressen entstanden. Auch wenn das Wetter noch nicht mitspielt, kann man sich hiermit kurzweiliges Sommerfeeling verschaffen.

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Zutaten

für die Rollen:

  • 6 Reispapierblätter
  • 6 Roastbeefscheiben
  • 50 g Glasnudeln
  • 12 Raukeblätter
  • 3-4 Radieschen

für den Salat:

  • 1 Mango
  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Chilischote
  • Saft von 1 Limette
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1/2 Schalotte
  • Koriander
  • Salz
  • Pfeffer

für den Dip:

  • 6 EL Mayonnaise
  • 1,5 EL Soja
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL braunen Zucker

Die Angaben reichen für 6 Personen als Vorspeise und für 2-3 Personen als Hauptspeise.

Zubereitung

  1. Die Glasnudeln nach Packungsangabe zubereiten und abkühlen.
  2. Die Radieschen in dünne Scheiben schneiden und die Rucola waschen.
  3. Ein Reispapierblatt einige Sekunden in lauwarmes Wasser tauchen.
  4. Das Reispapierblatt im unteren Drittel mit 3 Scheiben Radieschen belegen. Darauf 2 Blätter Rucola geben.
  5. Eine Scheibe Roastbeef darauf legen und schliesslich noch etwas Glasnudeln.
  6. Das Reispapierblatt auf beiden Seiten (links und rechts) einklappen. Danach von unten nach oben zu einer festen Rolle rollen.
  7. Mit den anderen Blätter ebenso verfahren und die Rollen bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
  8. Die Mango schälen und entkernen und in 2cm große Würfeln schneiden.
  9. Die Gurke schälen und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausnehmen und in 1 cm große Stücke schneiden.
  10. Für das Dressing Chilischote, Schalotte und Koriander fein hacken und den Saft der Limette und Zitrone hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  11. Alles auf die Gurken-Mango Mischung geben.
  12. Alle Zutaten für den Dip zusammenmischen.

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