Kalte Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept ist im Rahmen des Blogevents von Jill von Kleines Kuliversum entstanden. Anlässlich ihres 3-jährigen Blogjubiläums hat sie ein Event zum Thema „vegetarisch grillen“ organisiert. Zu ihrer vegetarischen Grillparty gehören für die passionierte Bloggerin neben „Leckereien, die auf dem Grill landen auch Getränke, Beilagen, Salate und Desserts“. Wie wäre es also mit einem kleinen Süppchen zum Aperitif.

Die Suppe könnt ihr ganz leicht am Vortag vorbereiten, indem ihr den Blumenkohl kocht und die Brühe und den fertigen Blumenkohl über Nacht abkühlen lasst. Am kommenden Tag müsst ihr nur noch alle Zutaten pürieren und schon habt ihr eine leckere Erfrischung für heiße Grillfeiern. Ich habe der Suppe etwas Holunderblütensirup hinzugefügt und war überrascht, wie sehr der Blumenkohl hiermit harmoniert. Wenn ihr jedoch Holunderblütensirup nicht mögt oder keinen habt, könnt ihr die Suppe auch problemlos ohne diesen zubereiten. Bei den Flüssigkeiten könnt ihr auch variieren, entweder ihr nehmt Sojasahne oder normale Sahne oder ihr nehmt „Crème frâiche“ und etwas mehr Brühe. Auch könnt ihr weitere Kräuter mitpürieren oder unter die Suppe mischen, wenn ihr wollt.

Zutaten

  • 1 kleiner Blumenkohl oder 1/2 großer
  • Gemüsebrühe (das Rezept für selbstgemachte Würzpaste findet ihr hier)
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Sojasahne/Schlagsahne
  • 2-3 EL Holunderblütensirup (das Rezept gibts hier)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikumblätter zur Deko

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen.
  2. Die Zwiebel schälen und vierteln.
  3. Alles in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe bedecken.
  4. Etwa 10 Minuten garen bis der Blumenkohl weich ist.
  5. Dann die Brühe auffangen und die Brühe und den Blumenkohl kaltstellen.
  6. Wenn alles kalt ist, den Blumenkohl mit einem Teil der Brühe pürieren. Ich hatte 400 g Blumenkohl (gekocht) und habe 300 ml Brühe genommen. Dann Sahne hinzugeben. Falls es euch noch zu dickflüssig ist, könnt ihr noch etwas Brühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone reiben und den Abrieb aufbewahren. Dann den Saft auspressen.
  8. Nun die Suppe abschmecken. Ich habe 3 EL Holunderblütensirup, 2 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer genommen.
  9. Die Suppe sehr kühl in kleinen Gläsern mit den Basilikumblättern und dem Zitronenabrieb servieren.
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Löwenzahnblüten- „Honig“

Habt ihr auch so viel Unkraut in eurem Garten? Falls es sich um Löwenzahn handelt, seid froh, damit könnt ihr nämlich einen herrlichen Sirup machen. Dieser sogenannte Löwenzahnblüten-„Honig“ ist geschmacklich vergleichbar mit richtigem Honig und kann auch so verwenden werden. Er schmeckt sowohl im Jogurt als auch im Tee oder auf dem Butterbrot.

Die Blüten sollt ihr am besten an einem sonnigen Morgen kurz vor Mittag pflücken. Das Pflücken und die Zubereitung kosten zwar etwas Zeit, es lohnt sich aber alle mal. Vielleicht habt ihr ja auch ein paar fleißige Helfer zu Hause, die euch beim Pflücken helfen. Ich habe die Blüten nicht ganz vom Grün befreit, es reicht, wenn ihr die milchhaltigen Teile (z.B. mit einer Schere) entfernt und das Restgrün dran lasst, dann geht es etwas schneller.

links mit normalem Kristallzucker, rechts mit Rohrzucker

Ich habe zwei verschiedene Sorten gemacht. Eine mit normalem Zucker und eine mit Rohrzucker. Der Sirup mit Rohrzucker ähnelt eher dem Waldhonig.

Zutaten:

  • 150 g Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 800 – 900 g Zucker (normaler Kristall- oder Rohrzucker)
  • 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Löwenzahnblütenköpfe von den milchhaltigen Teilen befreien. Etwas Grün kann ruhig dranbleiben. Gut ausschütteln, um sie von eventuellen Krabbeltierchen zu befreien.
  2. Die Blüten mit 1 Liter Wasser in einen Topf geben. Sie sollten mit Wasser bedeckt sein.
  3. Die Zitrone in Scheiben schneiden und hinzugeben.
  4. Alles kurz aufkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und 24 Stunden ziehen lassen.
  5. Nach einem Tag alles durch ein feines Sieb passieren.
  6. Die Flüssigkeit abmessen und pro ml, 1 g Zucker hinzugeben. Falls ihr also 800 ml Flüssigkeit habt braucht ihr 800 g Zucker.
  7. Alles ohne Deckel etwa 1,5-2 Stunden bei mittlerer Flamme leicht köcheln lassen. Falls Schaum entsteht sollt ihr den entfernen.
  8. Der Honig ist fertig, wenn er eine honigartige Konsistenz hat. Macht am besten einen Geliertest, indem ihr etwas Sirup auf einen Teller macht und abkühlen lasst, um zu schauen ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  9. Den Honig in ausgekochte, saubere Gläser füllen. Die Gläser sollten vollkommen trocken sein, da der Honig sonst hart wird.
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Osterbrunch 2019 Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zusammen mit ein paar Foodbloggerkolleginnen stellen wir euch heute unsere Rezepte für den Osterbrunch 2019 vor.

Bei mir gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen. Diese Pfannkuchen, auf koreanisch „Jeon“ genannt, unterscheiden sich völlig von dem, was wir unter Pfannkuchen verstehen. Es ist eher eine Art „Puffer“, aus einer Mehl-Wasser-Ei-Basis mit unterschiedlichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Gemüse. Am bekanntesten sind die Haemul-pajeon, übersetzt Meeresfrüchte (haemul) – Frühlingszwiebel (pa) – Pfannkuchen (jeon), und Kimchi-jeon.

Jeons werden als Beilage oder auch als Snack oder Hauptspeise serviert. Vor allem an Regentagen sind die Pfannkuchen in Korea sehr beliebt. Es wird gesagt, dass der prasselnde Regen an das Brutzeln der Pfannkuchen im Fett erinnert und die Koreaner an Regentagen in die Restaurants eilen und Pfannkuchen mit Reiswein bestellen.

Doch nicht nur an Regentagen, sondern auch an sonnigen Frühlingstagen schmecken die Pfannkuchen zu jeder Gelegenheit. Der süß-salzige, etwas scharfe Dip rundet das Geschmackserlebnis ab. Also los, unbedingt ausprobieren. Wer weiß, vielleicht gehören Jeons bald auch zu deiner Lieblingsregenspeise. Und Regen haben wir ja hier meist mehr als genug 😉

Zutaten:

für die Pfannkuchen

  • 1 halbe kleine Zucchini (ca. 120 g)
  • 1 kleine Karotte (ca. 90 g)
  • 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 150 g Mehl
  • 280 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • Öl zum Braten (geschmacksneutral)

für den Dip

  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (alternativ Apfel- oder hellen Balsamicoessig)
  • 2 EL Honig
  • 1/2 – 1 EL Chiliflocken
  • 1 EL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln

Die Angaben reichen für 2 große oder 8 kleine Pfannkuchen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse in etwa 5 cm lange feine Streifen schneiden.
  2. Eier, Mehl und Wasser gut miteinander verrühren.
  3. Das geschnittene Gemüse und Salz hinzugeben und alles mischen.
  4. 2 – 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Menge hineingeben, das Gemüse verteilen und plattdrücken. Dann von beiden Seiten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
    TIPP: Damit der Pfannkuchen ganz bleibt, nutzt zum Wenden am besten den Tellertrick. Dabei lasst ihr den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten. Nehmt dann einen zweiten gleichgroßen Teller, den ihr verdeckt drauflegt und wendet dann alles zusammen. Anschließend könnt ihr den Pfannkuchen wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  5. Dann den zweiten Pfannkuchen backen. Alternativ könnt ihr auch kleinere Pfannkuchen machen und jeweils nur einen EL Teig mit Gemüse in die Pfanne geben.
  6. Alle Zutaten für den Dip miteinander vermischen und servieren.

Schaut auch unbedingt bei meinen Kollgeinnen vorbei. Hier findet ihr weitere tolle Rezepte für den Osterbrunch.

Kleines Kuliversum Radieschencreme aus dem Glas mit Bärlauch

Fredke and Friends Leckerer Sektkuchen

Spiffing Ideas Schinken, Brie & Fiegen Pastete

Liebe mit Biss.com Auberginen Kuku 

Passion meets creativity Asparagus Quiche

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Weihnachtsmenü 2018 – Blätterteig-Tannenbaum mit Winterpesto

Heute zeige ich euch das zweite Rezept zum Weihnachtsmenü 2018.

Dieser Blätterteig-Weihnachtsbaum passt herrvoragend als Fingerfood zum Aperitif, kann aber auch zu einer Suppe als Alternative zu Brot serviert werden.

Es war übrigens das erste Mal, dass ich meinen Blätterteig selbst gemacht habe. Auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt, ist es gar nicht so schwer und geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall. Ihr könnt natürlich auch fertigen Blätterteig nehmen. Es muss auch nicht aus dem Supermarkt sein, fragt doch einfach bei eurem Bäcker nach. Falls ihr fertigen Teig habt, fangt einfach bei Punkt 9 der Zubereitung an.

Den Weihnachtsbaum habe ich mit einem herrlichen Winterpesto gefüllt. Dabei wird anstatt Basilikum Blattsalat verwendet. Die Pinienkerne wurden durch Kürbiskerne ersetzt. Auch hier könnt ihr gerne etwas rumexperimentieren. Ich würde euch aber auf jeden Fall dazu raten, das Pesto selbst zu machen und auf Fertigware zu verzichten. So wisst ihr genau was rein kommt und es geht wirklich superschnell.

Beide Zutaten (Blätterteig und Pesto) könnt ihr schon auch am Vortag zubereiten und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten für den Blätterteig:

  • 350 g kalte Butter
  • 350 g Mehl
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1  Ei zum Bestreichen

Zutaten für das Pesto:

  • 50 g Blattsalat
  • 50 g Kürbiskerne (oder andere, z.B. Sonnenblumenkerne)
  • 80 ml Öl (Raps- oder Olivenöl)
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  1.  Für den Blätterteig Mehl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und verkneten.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und unter den Teig kneten. Die Butter soll dabei noch sichtbar bleiben und darf nicht komplett schmelzen.
  3. Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (Bild 1).
  5. Den Teig nun so falten, dass 3 Lagen entstehen (Bild 2 und 3). Wichtig hierbei ist, dass man vor jedem Falten das Mehl auf dem Teig entfernt. Das Falten nennt man auch Tourieren.
  6. Den Teig nun umdrehen, so dass die Falte unten liegt und den Teig erneut rechteckig ausrollen (Bild 4).
  7. Nun wird wieder angefangen mit falten (Bild 2 und 3).
  8. Im Ganzen wird dieses Falten und Ausrollen 6-mal wiederholt. Jedes Mal wenn die Butter jedoch mit schmelzen anfängt und der Teig zu klebrig wird, soll er jedoch wieder für 20 Minuten in den Kühlschrank kommen, bevor er wieder ausgerollt wird. Meist ist das nach 1- bis 2-mal Falten der Fall.
  9. Nach dem letzten Falten, den Teig wieder im Kühlschrank aufbewahren, während ihr das Pesto vorbereitet.
  10.  Den Ofen nun auf 190° Umluft vorheizen.
  11. Für das Pesto alle Zutaten im Mixer pürieren.
  12. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren.
  13. Eine Hälfte zu einem Rechteck in der Größe des Backblechs ausrollen und mit dem Pesto bestreichen (Bild 5).
  14. Die andere Hälfte zu einem gleichgroßen Rechteck ausrollen und auf den bestrichenen Teig legen.
  15. Nun mit einem Messer einen Tannenbaum ausschneiden und die einzelnen Äste von beiden Seiten einschneiden (Bild 6).
  16. Die einzelne Ästen nun zur Mitte hin vorsichtig drehen (Bild 7).
  17. Den übrigen Teig könnt ihr mit Weihnachtsformen ausstechen.
  18. Das Ei verquirlen und den Teig mit einem Pinsel mit dem Ei bestreichen.
  19. Alles im Ofen 20 bis 30 Minuten backen. Fertiger Teig geht normalerweise schneller, da er dünner ist.

Schaut auch heute wieder bei meinen Bloggerkolleginnen vorbei und lasst euch von ihrem Weihnachtsmenü verführen.

Bei Kleines Kuliversum gibt es Rote-Beete-Carpaccio

Bei Liebe mit Biss gibt es Bouillon vom Shitake-Pilz

Bei Spiffing Ideas gibt es Kalbsleberpaté

Bei Claudia vous régale gibt es Bonbons croustillants au Beaufort

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Kartoffel-Kürbis-Gratin

Passend zum Herbst, stelle ich euch heute ein sehr einfaches und schnell gemachtes Gericht mit Kartoffeln und Kürbis vor.

Das Gratin kann mit Salat als vegetarische Hauptspeise serviert werden. Natürlich eignet sich das Gratin auch als Beilage für Fleisch- oder Fischgerichte.

Den Käse könnt ihr je nach Geschmack variieren. Wer es kräftiger mag, kann zum Beispiel zu einem Bergkäse greifen. Auch Schafskäse oder Gorgonzola passen perfekt zum Gericht.

Wer möchte kann auch Speck hinzugeben.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 ml Sahne (oder 200 ml Sahne und 200 ml Milch)
  • 100 g Käse
  • 1 EL Thymian (ca. 3 Zweige)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Einfetten

Die Angaben reichen für mindestens 3 Personen als Hauptspeise und 5 Personen als Beilage.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen und entkernen. Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden und in dünne Stifte (ca. 0,5-1 cm x 3cm) schneiden.
  3. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben in der Form fächerförmig verteilen. Dann die Kürbisstifte darauf verteilen. Ich hatte eine kleinere Form, so dass ich das Ganze noch einmal wiederholt habe. Je nach Form bekommt ihr 1 oder 2 Lagen. Jede Lage Kräftig salzen und pfeffern. Die letze Lage zusätzlich mit Thymian bestreuen.
  5. Den Knoblauch fein hacken.
  6. Sahne, Knoblauch und Muskat miteinander vermischen und über das Gemüse verteilen.
  7. Mit dem Käse betreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.
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Eingekochte Birnen in Rotwein

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Durch richtiges Einkochen, können die Birnen sich mehrere Monate halten und sind so zum Beispiel für Weihnachten ein schönes Geschenk. Ich habe die Birnen im Backofen eingekocht. Natürlich könnt ihr sie auch 30 Minuten bei 90° im Topf oder Einkochautomat einkochen.

Die Birnen passen perfekt zu Wildgerichten, können aber auch als Nachtisch mit einer Kugel Vanilleeis angerichtet werden. Dazu kann man den Wein noch etwas einkochen und reduzieren.Zutaten:

  • 2 Birnen
  • 400 ml Rotwein (z.B. Pinot Noir)
  • 2 – 4 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Zimtstange

Die Zutaten reichen für 2 Gläser (+/-350 ml).

Probiert am besten im Voraus aus wie viele Birnen ihr in ein Glas bekommt und wie viel Flüssigkeit ihr braucht und wandelt dann das Rezept entsprechend um. 1 Zimtstange reicht für bis zu 750 ml.

Zubereitung:

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren.
  2. Sobald dieser mit „sprudeln“ anfängt, mit dem Wein ablöschen.
  3. Gewürznelke und Zimtstange hinzufügen und alles 10 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen.
  4. Danach die Gewürze rausnehmen.
  5. Die Birnen schälen und halbieren. Mit einem Melonenausstecher das Kerngehäuse entfernen.
  6. Die Birnen in ausgespülte Gläser legen.
  7. Heißes Wasser in eine große Backofenform füllen. Die Gläser mit den Birnen in die Form stellen und mit dem warmen Rotwein übergießen. Dabei etwa 2-3 cm Rand freilassen.
  8. Alles bei 160° Umluft in den Ofen stellen. Sobald es mit blubbern anfängt,  die Temperatur auf 110° zurücksetzen und 30 Minuten einkochen.
  9. Danach rausnehmen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  10. Kühl und dunkel lagern.
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Zwetschgen-Ketchup

Dass man Ketchup nicht nur mit Tomaten machen kann, habe ich schon letztes Jahr gezeigt. Damals waren es Hagebutten. Dieses Jahr habe ich Zwetschgen zu einem Ketchup verarbeitet, der sich u.a. hervorragend zu Fleisch und Käse macht.

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Zutaten:

  • 500 g Zwetschgen entsteint
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g brauner Zucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 1 TL Senfkörner
  • 3  Wacholderbeeren
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Chili nach Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Die Angaben ergeben etwa 500 ml pürierten Ketchup bzw. 350 ml durch den Sieb gestrichen.

Zubereitung:

  1.  Die Zwetschgen waschen und entkernen. Ihr braucht 500 g entkernte Zwetschgen.
  2. Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln.
  3. In einem Topf die Schalotten in Öl kurz anbraten. Danach den Knoblauch hinzugeben.
  4. Dann die Zwetschgen, den Essig, den Zucker und die Gewürze hinzufügen. Damit ihr vor dem pürieren die Gewürze besser rausbekommt, könnt ihr die Senfkörner und die Wacholderbeeren in eine Gewürzkugel oder einen Teebeutel geben.
  5. Alles bei geschlossenem Deckel ca. 40 Minuten langsam köcheln lassen. Dann die Gewürze (Senfkörner, Wacholder und Zimtstange) herausnehmen und die Masse pürieren. Wer einen etwas feineren Ketchup haben möchte, kann den Ketchup zusätzlich noch durch einen Sieb streichen.
  6. Danach abschmecken und noch einmal köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Den heißen Ketchup in noch heiße, ausgekochte Gläser geben und sofort verschließen.

Tipp:

Damit der Ketchup sich möglichst lange hält (einige Monate) solltet ihr sehr sauber arbeiten. Die Gläser und Deckel sollten 10 Minuten in kochendem Wasser baden. Der Ketchup sollte kochend heiß bis zum Rand in die heißen Gläser gefüllt werden.

Falls ihr den Ketchup noch länger haltbar machen wollt könnt ihr ihn auch richtig einkochen (30 Minuten bei 90°). Dabei ca. 2 cm Rand frei lassen beim einfüllen.

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Kochkurs bei Terra – Teil 2

Hier findet ihr nun endlich den 2. Teil der Rezepte des tollen Kochkurses bei Terra. Den 1. Teil gibt es hier.

Kalte Fenchelsuppe mit Zitronen-Confit und Matcha-Tee

Diese Suppe passt perfekt zu heißen Sommertagen und schmeckt einfach köstlich. Das Zitronen-Confit (Salzzitronen) kann man einfach selbst machen, indem man geviertelte Zitronen für etwa 3-4 Wochen in einem geschlossenen Glas mit grobem Meersalz schichtet und gut festdrückt.

Zutaten:

  • 6 Fenchelknollen
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Salzzitrone
  • Salz, Pfeffer, Kardamompulver
  • Matcha-Tee

Zubereitung:

  1.  Man benötigt später nur die Schale der Salzzitronen. Diese muss erst in Wasser entsalzt werden.
  2. Die Fenchelknollen (das Grün zum Anrichten behalten) und die Zwiebel putzen und grob schneiden.
  3. Beides dann im heißem Butter kurz anbraten (jedoch ohne Verfärbung).
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch hinzugeben.
  5. Etwa 1 Stunde köcheln lassen, dann pürieren und passieren.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Kardamom abschmecken.
  7. Die Suppe kaltstellen.
  8. Zum Anrichten die Suppe in Suppenteller geben und mit Salzzitronenlamellen, Fenchelgrün und einer Prise Matcha-Tee garnieren.

Frühkartoffeln mit Dotterfüllung

Diese Kartoffeln sind ein Hingucker auf jedem Esstisch und sehr leicht zu machen. Einfach die Kartoffeln waschen und bürsten, dann in kaltes Wasser mit Kräutern (Rosmarin, Lorbeer) geben und aufkochen bis sie gar sind.

Die Kartoffelenden an beiden Seiten abschneiden. Eine Seite mit einem Löffel aushöhlen, so dass genau ein Eidotter Platz hat. Dann ein Eidotter in das Loch geben und bei 180° 1 Minute im Ofen garen.

Serviert werden sie mit Schnittlachsahne (Schnittlauch und Sahne mixen), Sommertrüffeln und gerösteten Baguettestreifen.

Knollensellerie in Salzkruste

Der Sellerie wird bei diesem Rezept im Salzmantel gebacken. Der Geschmack des Selleries ist nachher wunderbar erdig und unvergleichbar. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Ihr braucht für 3 Knollen etwa 3 kg grobes graues Meersalz. Der Sellerie wird nicht geschält, sondern nur gewaschen und mit einer Büste gut geputzt. Anschließend muss er getrocknet werden. Dann nehmt ihr eine Form und bestreut den Boden mit Salz. Die Knollen legt ihr nun darauf und bedeckt sie dann komplett mit dem restlichen Salz. Dann kommen sie für etwa 1,5 Stunden bei 200° in den Ofen. Danach etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Zum Anrichten das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Butter, Pfeffer und einer Balsamico-Reduktion servieren.

Auch Rote Beete kann auf dieselbe Art und Weise gegart werden.

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Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

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Zucchini Soufflé

Dieses Jahr habe ich vier gut wachsende Zucchinipflanzen im Garten, so dass ich wieder einige neue Rezepte ausprobieren darf. Hier kommt nun das erste: ein super saftiges und lockeres Zucchini Soufflé. Das Soufflé kann man hervorragend mit Salat servieren oder auch als Belage zu Fleisch- oder Fischgerichten. Um das ganze etwas geschmackvoller zu machen, habe ich mich bei meinem Soufflé für Appenzeller Käse und Basilikum entschieden. Ihr könnt natürlich auch Gruyère oder einen etwas weniger kräftigeren Käse nehmen. Als Gewürz eignet sich auch noch Minze oder Rosmarin/Thymian. Ihr könnt ja ein bisschen ausprobieren. Ich werde das auf jeden Fall auch noch tun…

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 50 g geriebener Käse (Appenzeller, Gruyère…)
  • 5 Basilikumblätter (oder andere Gewürze)
  • Öl zum Anbraten
  • Butter zum Einfetten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Angaben reichen für 2 mittelgroßePortionen (250 ml pro Form).

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Zucchini würfeln.
  3. Etwas Öl in einen Topf geben, den Zucchini kurz anbraten, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel dünsten bis er weich ist.
  4. Den Zucchini etwas abkühlen lassen. Basilikum (oder andere Kräuter hinzugeben) und alles pürieren.
  5. Das Paniermehl und den geriebenen Käse hinzugeben.
  6. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Es sollte relativ gut gewürzt sein, da die Ei ja noch hinzukommen.
  7. Die Eier trennen und das Eigelb hinzugeben.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Die 1/2 unter die Masse rühen, den Rest vorsichtig unterheben.
  9. Die Formen mit Butter einfetten und die Masse bis knapp unter den Rand einfüllen.
  10. Im Ofen bei 180° etwa 20 Minuten backen.
  11. Sofort servieren, da das Soufflé schnell zusammenfällt.
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