Schwarze Johannisbeeren -Marmelade Kalt gerührt

Heute habe ich zum ersten Mal eine roh gerührte Marmelade zubereitet. Durch den hohen Pektingehalt in schwarzen Johannisbeeren braucht ihr nur normalen Zucker und keinen Gelierzucker. Schnell und einfach gemacht, total lecker und mit vielen Vitaminen, die erhalten bleiben. Probiert es doch selbst aus!

Zutaten

  • schwarze Johanisbeeren und Zucker (1:1)

Zubereitung

  1. Die Johannisbeeren entstielen und gut waschen.
  2. Zusammen mit dem Zucker mindestens 2 Minuten pürieren.
  3. Die Marmelade wird nach etwa 2 Stunden fest.

Ihr könnt die Marmelade in abgekochte Gläser füllen. Damit sie sich länger hält, könnt ihr zusätzlich eine Schicht hochprozentigen Alkohol oben drüber gießen. Die Marmelade soll einige Wochen haltbar sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sie einfrieren.

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Eingelegte Weinblätter

Gestern stand bei mir der Sommerschnitt der Weinreben auf dem Programm. Da es viel zu schade ist, die ganzen Blätter einfach wegzuschmeißen, habe ich mich dazu entschlossen sie in Salzlake einzulegen. So kann ich sie später zum Füllen benutzen. Das Rezept für die Füllung kommt in den nächsten Tagen; sobald ich Zeit hatte etwas rumzuexperimentieren;)

Falls auch ihr Blätter einlegen wollt, achtet bitte auf folgende Tipps:

  • pflückt am besten aus dem eigenen Garten oder von Stellen wo ihr wisst, dass die Reben nicht gespritzt sind
  • pflückt etwa handgrosse Blätter
  • pflückt noch junge, hellgrüne Blätter im obersten Drittel der Äste. Die dunkleren, dickeren sind bitterer.

Zutaten:

  • Weinblätter
  • Wasser
  • Salz (80g /1 L Wasser)

Zubereitung

  1. Die Stiele von den Blättern entfernen und die Blätter waschen.
  2. Die Blätter (etwa 20 Stückübereienander) in kochendes Wasser geben und 3 bis 4 Minuten kochen.
  3. Die Blätter rausnehmen und kalt abschrecken.
  4. Etwa 10 Blätter zusammen längs zur Mitte falten und aufrollen.
  5. Die Rollen in ausgekochte Einmachgläser geben.
  6. Salzwasser aufsetzen (80g Salz/l Wasser) und kochend heiß bis unter den Rand in die Gläser geben so dass die Blätter vollständig bedeckt sind.
  7. Die Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Blätter halten sich so einige Monate. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Ganze zusätzlich einkochen.

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Liebstöckel-Flüssigwürze und Gemüse-Würzpaste

Heute zeige ich euch, wie man ganz schnell und einfach eine leckere Gewürzbasis für Eintöpfe, Suppen, Soßen oder andere Gerichte machen kann. Dies natürlich ohne Hefeextrakte oder andere Geschmacksverstärker.

Einerseits habe ich eine Flüssigwürze mit Liebstöckel gemacht, welche u.a. super in Salatdressings schmeckt und ähnlich wie Maggi angewendet werden kann. Dann habe ich noch eine Gemüse-Würzpaste ausprobiert, die perfekt zu Suppen und Eintöpfen passt. Für eine geschmackvolle Brühe benutzt man 1 TL auf 500 ml Wasser. Achtung, nicht zu viel nehmen, da sie relativ salzig ist.

Je nachdem welche Kräuter und welches Gemüse ihr habt, könnt ihr die Proportionen auch verändern und ein bisschen rumexperimentieren. Wichtig ist nur, dass ihr die Salzangaben berücksichtigt, damit es sich länger hält. Bei der Gewürzpaste braucht ihr etwa 200 g pro kg Gemüsepaste.

Beides ist mindestens ein halbes Jahr im Kühlschrank haltbar, vorausgesetzt ihr habt sauber gearbeitet und die Gläser vorher ausgekocht.

Liebstöckel-Flüssigwürze

Zutaten

  • 150 g Liebstöckel (mit Stiel)
  • 75 g Petersilie (mit Stiel)
  • 75 g Salz
  • 2 EL Zucker (weiß oder braun)
  • 750 ml Wasser
  • fakultativ 1 TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung

  1. Liebstöckel und Petersilie waschen und grob hacken.
  2. Die Kräuter mit dem Salz im Wasser kurz aufkochen, dann 30 Minuten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  3. Den Sud durch ein Sieb geben.
  4. Den Zucker hinzugeben und kurz mitaufkochen. Wer möchte kann den Zucker vorher karamellisieren, um mehr Geschmack und eine dunklere Farbe zu bekommen.
  5. Wer die Würze etwas dickflüssiger haben will kann nun auch noch Johannisbrotkernmehl hinzugeben.
  6. Anschließend die Würze in saubere, ausgekochte Flaschen füllen.

Gemüse-Würzpaste

Zutaten

  • 300 g Karotten
  • 200 g Mairübe/Navette
  • 200 g Sellerie
  • 120 g Lauch
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g frische Kräuter (z.b. Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch…)
  • 220 g Salz

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, ggf. schälen und grob schneiden.
  2. Das Gemüse nun mit einer Küchenmaschine zerkleinern/pürieren. Ich habe das Gemüse erst mit dem Gemüseschneideaufsatz meiner Kitchenaid geraspelt und dann durch den Fleischwolfeinsatz gedreht. So bleibt das Gemüse noch körnig. Ihr könnt es aber auch pürieren.
  3. Nun alles mit dem Salz vermischen und in ausgekochte Gläser geben.
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Eingekochte Birnen in Rotwein

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Durch richtiges Einkochen, können die Birnen sich mehrere Monate halten und sind so zum Beispiel für Weihnachten ein schönes Geschenk. Ich habe die Birnen im Backofen eingekocht. Natürlich könnt ihr sie auch 30 Minuten bei 90° im Topf oder Einkochautomat einkochen.

Die Birnen passen perfekt zu Wildgerichten, können aber auch als Nachtisch mit einer Kugel Vanilleeis angerichtet werden. Dazu kann man den Wein noch etwas einkochen und reduzieren.Zutaten:

  • 2 Birnen
  • 400 ml Rotwein (z.B. Pinot Noir)
  • 2 – 4 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Zimtstange

Die Zutaten reichen für 2 Gläser (+/-350 ml).

Probiert am besten im Voraus aus wie viele Birnen ihr in ein Glas bekommt und wie viel Flüssigkeit ihr braucht und wandelt dann das Rezept entsprechend um. 1 Zimtstange reicht für bis zu 750 ml.

Zubereitung:

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren.
  2. Sobald dieser mit „sprudeln“ anfängt, mit dem Wein ablöschen.
  3. Gewürznelke und Zimtstange hinzufügen und alles 10 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen.
  4. Danach die Gewürze rausnehmen.
  5. Die Birnen schälen und halbieren. Mit einem Melonenausstecher das Kerngehäuse entfernen.
  6. Die Birnen in ausgespülte Gläser legen.
  7. Heißes Wasser in eine große Backofenform füllen. Die Gläser mit den Birnen in die Form stellen und mit dem warmen Rotwein übergießen. Dabei etwa 2-3 cm Rand freilassen.
  8. Alles bei 160° Umluft in den Ofen stellen. Sobald es mit blubbern anfängt,  die Temperatur auf 110° zurücksetzen und 30 Minuten einkochen.
  9. Danach rausnehmen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  10. Kühl und dunkel lagern.
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Zwetschgen-Ketchup

Dass man Ketchup nicht nur mit Tomaten machen kann, habe ich schon letztes Jahr gezeigt. Damals waren es Hagebutten. Dieses Jahr habe ich Zwetschgen zu einem Ketchup verarbeitet, der sich u.a. hervorragend zu Fleisch und Käse macht.

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Zutaten:

  • 500 g Zwetschgen entsteint
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g brauner Zucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 1 TL Senfkörner
  • 3  Wacholderbeeren
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Chili nach Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Die Angaben ergeben etwa 500 ml pürierten Ketchup bzw. 350 ml durch den Sieb gestrichen.

Zubereitung:

  1.  Die Zwetschgen waschen und entkernen. Ihr braucht 500 g entkernte Zwetschgen.
  2. Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln.
  3. In einem Topf die Schalotten in Öl kurz anbraten. Danach den Knoblauch hinzugeben.
  4. Dann die Zwetschgen, den Essig, den Zucker und die Gewürze hinzufügen. Damit ihr vor dem pürieren die Gewürze besser rausbekommt, könnt ihr die Senfkörner und die Wacholderbeeren in eine Gewürzkugel oder einen Teebeutel geben.
  5. Alles bei geschlossenem Deckel ca. 40 Minuten langsam köcheln lassen. Dann die Gewürze (Senfkörner, Wacholder und Zimtstange) herausnehmen und die Masse pürieren. Wer einen etwas feineren Ketchup haben möchte, kann den Ketchup zusätzlich noch durch einen Sieb streichen.
  6. Danach abschmecken und noch einmal köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Den heißen Ketchup in noch heiße, ausgekochte Gläser geben und sofort verschließen.

Tipp:

Damit der Ketchup sich möglichst lange hält (einige Monate) solltet ihr sehr sauber arbeiten. Die Gläser und Deckel sollten 10 Minuten in kochendem Wasser baden. Der Ketchup sollte kochend heiß bis zum Rand in die heißen Gläser gefüllt werden.

Falls ihr den Ketchup noch länger haltbar machen wollt könnt ihr ihn auch richtig einkochen (30 Minuten bei 90°). Dabei ca. 2 cm Rand frei lassen beim einfüllen.

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Getrocknete Äpfel und Birnen

Getrocknete Äpfel und Birnen sind ein super Snack für die ganze Familie und  sind ganz einfach zu machen. Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage auf RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“ entstanden.

Das Obst waschen. Mit einem Apfelentkerner oder einem Messer die Kerngehäuse aus den Äpfeln entfernen. Die Äpfel in 3-5 cm dicke Ringe schneiden. Die Birnen können im Ganzen längs in 3-5 cm dicke Scheiben geschnitten werden.

Wer möchte kann das Obst noch mit Zimt bestreuen.

Das Obst auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Äpfel können mit Stöcken im Ofen aufgehängt werden.

Im Ofen bei 80° Umluft etwa 5 Stunden trocken. Dabei die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

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Salsa im Glas

Habt ihr auch so viele Tomaten? Hier ein Rezept mit dem ihr perfekt eure Tomaten verarbeiten könnt und zudem noch ein tolles Geschenk für das nächste Fest habt. Die Salsa wird eingekocht und ist so mindestens ein paar Monate haltbar.

Das Rezept kann natürlich auch mit Tomaten aus der Dose gemacht werden.

Zutaten:

  • ca. 1,8 kg Tomaten oder 1,5 kg Dosentomaten gehäutet
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 grüne Spitzpaprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Einmachgläser (ich hatte etwa 3 Gläser von 250 ml und noch Salsa zum Direktverzehr;))

Zubereitung:

  1. Zuerst müssen die Tomaten gehäutet werden. Dazu ritzt man sie auf der Unterseite kreuzweise ein und gibt sie für 30 Sekunden in kochendes Wasser. Danach werden sie mit einer Schaumkelle rausgeholt und in eiskaltes Wasser gelegt. Die Haut löst sich praktisch von allein.
  2. Die Tomaten fertig häuten und gegebenenfalls entkernen. Danach in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten.
  4. Den Paprika putzen und in Würfel schneiden, den Knoblauch putzen und fein hacken und beides zu den Zwiebeln geben.
  5. Alles noch kurz dünsten und mit Essig ablöschen.
  6. Die Tomaten hinzugeben.
  7. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 2,5 Stunden köcheln lassen.
  8. Die Menge soll sich um etwa die Hälfte reduzieren und die Salsa soll relativ dick werden.          (Falls ihr die Kochzeit verkürzen wollt, könnt ihr Tomatenmark hinzugeben.)
  9. Nochmal abschmecken.
  10. Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und die Salsa noch heiß in die Gläser füllen. Die Gläser schließen und kurz auf den Kopf stellen, dann abkühlen lassen.

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Erdbeerlimes

Erdbeerlimes kenne ich aus meiner Studentenzeit in Köln; damals gab es in den verschiedenen Discos immer Erdbeerlime-Shots für 1 Euro. Jetzt habe ich zum ersten Mal selbst Erdbeerlimes gemacht und ich muss sagen, es schmeckt noch besser als ich es in Erinnerung hatte. Wobei es damals ja auch keinen selbstgemachten, sondern industriellen Erdbeerlimes gab.

Probiert dieses Rezept unbedingt aus, ihr werdet es nicht bereuen, es ist soooooo lecker.

Passt nur auf, dass ihr nicht zu viel auf einmal trinkt, nicht dass ihr es dennoch bereuen musst:)

Bei mir hat sich der Erdbeerlimes 2 Wochen im Kühlschrank gehalten, wie lange er sonst gehalten hätte kann ich nicht sagen, da er dann weg war;) Eine Flasche habe ich noch eingefroren, das hat auch super funktioniert, passt nur auf, dass ihr sie nicht bis oben hin voll macht, sondern nur 3/4 füllt.

Erdbeerlimes lässt sich auch super verschenken, zum Beispiel am kommenden Sonntag für Muttertag in Luxemburg.

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 350 g Zucker
  • 350 ml Wasser
  • 100 ml Limettensaft
  • 500 ml Wodka

Zubereitung:

  1. Den Zucker im Wasser aufkochen und den Sirup danach abkühlen lassen.
  2. Die Erdbeeren waschen und putzen, dann pürieren.
  3. Sirup, Erdbeerpüree, Wodka und Limettensaft zusammen verrühren.
  4. In saubere (abgekochte) Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
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Rhabarberkuchen im Glas

Endlich habe ich meinen ersten Kuchen im Glas gebacken. Ich habe diese nette Geschenkidee schon mehrmals gesehen, aber mich bisher noch nicht rangetraut. Da wir jetzt mehrmals eingeladen waren, dachte ich mit dem Rhabarber, der im Garten wie wild wächst, diese originelle Geschenkidee nun endlich zu verwirklichen. Leider kann ich euch noch nicht sagen, wie lange der Kuchen wirklich haltbar ist. Im Netz findet man Angaben zwischen 2 Wochen und mehreren Monaten. Falls ihr ihn so lange aufbewahren wollt, müsst ihr unbedingt sehr sorgfältig arbeiten und die Deckel im kochenden Wasser sterilisieren.

Zutaten:

  • 750 g Rhabarber
  • 4 EL Zucker
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier
  • 375 g Mehl
  • 2/3 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 125 g Mandeln (gehobelt, gehackt oder Stifte)
  • ca. 100 g weiche Butter zum einfetten
  • 8 EL Semmelbrösel

die Angaben reichen für 8 Gläser mit 440 ml Fassungsvermögen

Zubereitung:

  1. Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Dann 4 EL Zucker hinzugeben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Danach durch ein Sieb abschütten. (Den abgeseihten Sirup kann man gut mit Wasser als Schorle mischen).
  2. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  3. Alle Zutaten für den Teig (Butter, Zucker, Eier,  Vanillemark, Mehl, Backpulver, Milch) miteinander verrühren. Dann die Mandeln und den Rhabarber unterrühren.
  4. Die Gläser mit Butter fetten. Dann in jedes Glas einen Esslöffel Semmelbrösel geben und die Gläser verschließen. Solange schütteln bis die Gläser mit Semmelbrösel ausgekleidet sind.
  5. Die Gläser wieder öffnen und eventuell den Rand etwas abputzen (dieser sollte oben und vor allem außen frei von Butter sein, damit der Deckel danach richtig hält).
  6. Die Gläser zu 2/3 mit Teig füllen und im Ofen bei 180° etwa 35 Minuten backen.
  7. Während des Backens, die Deckel in kochendem Wasser auskochen, um sie zu sterilisieren.
  8. Wenn der Kuchen fertig ist, sofort die noch heißen Deckel vorsichtig auf die heißen Gläser drehen. Den Kuchen kurz auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.
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Zweierlei Frühlingspestos

Diese beiden Pestos konnten die Kunden gestern im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde selbst herstellen. Die Aktion kam sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern gut an und es hat Spaß gemacht den Leuten zu zeigen, wie schnell man selbst ein leckeres Pesto ohne jegliche Zusatzstoffe herstellen kann.

Um ein Pesto herzustellen braucht man nur Kräuter, Nüsse/Kerne und Öl. Ich habe mich für Petersilie und Rucola entschieden, da diese jetzt Saison haben. Hinzu kommt bei der zweiten Variante noch etwas Minze für den Geschmack. Als Öl nehme ich meistens ein geschmacksneutrales, wie hier z.B. Rapsöl, da ich finde, dass Olivenöl den Geschmack der Kräuter zu sehr überdeckt. Wer möchte kann auch noch Parmesankäse und/oder Knoblauch hinzufügen.

Fürs Pesto könnt ihr alle Zutaten in einem Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. In meinem Workshop von gestern haben wir jedoch ohne Mixer gearbeitet, sondern die Nüsse mit dem Mörser zerkleinert und die Kräuter in einem Pappbecher ganz einfach mit einer Schere zerkleinert. Das Resultat wurde super und der Geschmack ist bei dieser Variante mit den etwas gröberen Nüssen und Kräutern fast noch besser.

Das Pesto kann man sehr unterschiedlich verwenden; z.B. auf Pasta aber auch bei Fleisch oder Fisch und zum Würzen von Salaten. Auch ganz einfach auf frischem Brot schmeckt es hervorragend. Mit Öl bedeckt hält es sich etwa eine Woche im Kühlschrank. Denkt daran sehr sauber zu arbeiten, falls ihr es solange aufbewahren wollt.

Variante 1: Petersilien-Pesto mit Walnüssen

  • 30 g Petersilie
  • 20 g Walnüsse
  • 40 ml Öl (ev. auch mehr, je nach gewünschter Konsistenz)
  • Salz, Pfeffer

Variante 2: Rucola-Minze-Petersilien-Pesto mit Kürbiskernen

  • 20 g Rucola
  • 10 g Minze
  • 10 g Petersilie
  • 20 g Kürbiskerne
  • 40 ml Öl
  • Salz, Pfeffer, Zitrone

die Angaben reichen für mind. 2 Personen

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