Weihnachtsmenü 2018 – Blätterteig-Tannenbaum mit Winterpesto

Heute zeige ich euch das zweite Rezept zum Weihnachtsmenü 2018.

Dieser Blätterteig-Weihnachtsbaum passt herrvoragend als Fingerfood zum Aperitif, kann aber auch zu einer Suppe als Alternative zu Brot serviert werden.

Es war übrigens das erste Mal, dass ich meinen Blätterteig selbst gemacht habe. Auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt, ist es gar nicht so schwer und geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall. Ihr könnt natürlich auch fertigen Blätterteig nehmen. Es muss auch nicht aus dem Supermarkt sein, fragt doch einfach bei eurem Bäcker nach. Falls ihr fertigen Teig habt, fangt einfach bei Punkt 9 der Zubereitung an.

Den Weihnachtsbaum habe ich mit einem herrlichen Winterpesto gefüllt. Dabei wird anstatt Basilikum Blattsalat verwendet. Die Pinienkerne wurden durch Kürbiskerne ersetzt. Auch hier könnt ihr gerne etwas rumexperimentieren. Ich würde euch aber auf jeden Fall dazu raten, das Pesto selbst zu machen und auf Fertigware zu verzichten. So wisst ihr genau was rein kommt und es geht wirklich superschnell.

Beide Zutaten (Blätterteig und Pesto) könnt ihr schon auch am Vortag zubereiten und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten für den Blätterteig:

  • 350 g kalte Butter
  • 350 g Mehl
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1  Ei zum Bestreichen

Zutaten für das Pesto:

  • 50 g Blattsalat
  • 50 g Kürbiskerne (oder andere, z.B. Sonnenblumenkerne)
  • 80 ml Öl (Raps- oder Olivenöl)
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  1.  Für den Blätterteig Mehl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und verkneten.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und unter den Teig kneten. Die Butter soll dabei noch sichtbar bleiben und darf nicht komplett schmelzen.
  3. Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (Bild 1).
  5. Den Teig nun so falten, dass 3 Lagen entstehen (Bild 2 und 3). Wichtig hierbei ist, dass man vor jedem Falten das Mehl auf dem Teig entfernt. Das Falten nennt man auch Tourieren.
  6. Den Teig nun umdrehen, so dass die Falte unten liegt und den Teig erneut rechteckig ausrollen (Bild 4).
  7. Nun wird wieder angefangen mit falten (Bild 2 und 3).
  8. Im Ganzen wird dieses Falten und Ausrollen 6-mal wiederholt. Jedes Mal wenn die Butter jedoch mit schmelzen anfängt und der Teig zu klebrig wird, soll er jedoch wieder für 20 Minuten in den Kühlschrank kommen, bevor er wieder ausgerollt wird. Meist ist das nach 1- bis 2-mal Falten der Fall.
  9. Nach dem letzten Falten, den Teig wieder im Kühlschrank aufbewahren, während ihr das Pesto vorbereitet.
  10.  Den Ofen nun auf 190° Umluft vorheizen.
  11. Für das Pesto alle Zutaten im Mixer pürieren.
  12. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren.
  13. Eine Hälfte zu einem Rechteck in der Größe des Backblechs ausrollen und mit dem Pesto bestreichen (Bild 5).
  14. Die andere Hälfte zu einem gleichgroßen Rechteck ausrollen und auf den bestrichenen Teig legen.
  15. Nun mit einem Messer einen Tannenbaum ausschneiden und die einzelnen Äste von beiden Seiten einschneiden (Bild 6).
  16. Die einzelne Ästen nun zur Mitte hin vorsichtig drehen (Bild 7).
  17. Den übrigen Teig könnt ihr mit Weihnachtsformen ausstechen.
  18. Das Ei verquirlen und den Teig mit einem Pinsel mit dem Ei bestreichen.
  19. Alles im Ofen 20 bis 30 Minuten backen. Fertiger Teig geht normalerweise schneller, da er dünner ist.

Schaut auch heute wieder bei meinen Bloggerkolleginnen vorbei und lasst euch von ihrem Weihnachtsmenü verführen.

Bei Kleines Kuliversum gibt es Rote-Beete-Carpaccio

Bei Liebe mit Biss gibt es Bouillon vom Shitake-Pilz

Bei Spiffing Ideas gibt es Kalbsleberpaté

Bei Claudia vous régale gibt es Bonbons croustillants au Beaufort

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Weihnachtsmenü 2018 – Bratapfel-Crémant

Los geht’s mit dem Weihnachtsmenü 2018. Fangen wir erst mal mit einem Aperitif an. Zu Weihnachten darf der berühmte Bratapfel natürlich nicht fehlen. Ich habe ihn in meinem Menü sowohl beim Aperitif als auch teilweise für den Nachtisch ausgewählt. So habt ihr mit folgendem Rezept gleich einen tollen Aperitif gezaubert und könnt die Apfelbasis auch für den Nachtisch nutzen.

Den Bratapfel müsst ihr mindestens 24 Stunden im Voraus zubereiten, damit er gut abkühlen kann.

Zutaten:

  • 4 Äpfel
  • 50 g Mandeln gestiftet
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 20 g Butter + Butter für die Form
  • 0,4 l Crémant
  • 0,2 l Apfelsaft

Die Angaben reichen für 4 Gläser und für die Nachspeise. Ansonsten könnt ihr mit dem Bratapfelpüree und der doppelten Menge an Sekt und Apfelsaft auch 8 Gläser erhalten.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  3. Die Äpfel waschen, achteln und entkernen.
  4. Die Äpfel in die Form legen und mit Mandeln, Honig, Vanillezucker und Zimt vermischen.
  5. Die Butter in kleine Stücke schneiden und auf den Äpfeln verteilen.
  6. Alles bei 180° im Ofen 60 Minuten braten. Nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren.
  7. Die Äpfel mit dem Stabmixer pürieren und im Kühlschrank abkühlen lassen.
  8. Zum Servieren 4 EL Bratapfel-Püree mit 0,2 Liter Apfelsaft mischen und durch einen Sieb geben um gegebenenfalls kleine Stückchen aufzufangen.
  9. 50 ml Bratapfelsaft in ein Glas geben und mit 100 ml Sekt auffüllen.
  10. Umrühren und genießen.

Schaut euch unbedingt auch die Rezepte meiner Bloggerfreunde an:

Bei Kleines Kuliversum gibt es heute Weihnachtlicher-Aperol-Spritz

Bei Liebe mit Biss gibt es heute Gewürznüsse mit Suchtpotential

Bei Spiffing Ideas gibt es heute Bourbon-Cidre-Cocktail

Bei Claudia vous régale gbit es Soupe de champagne aux framboises

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Weihnachtsmenü 2018

Am Freitag ist es endlich soweit. Wir starten mit unserem Weihnachtsmenü 2018. Vom 14. bis zum 18.12 findet ihr sowohl auf meinem Blog, als auch auf den Foodblogs von Kolleginnen jeden Tag ein neues Rezept für das Weihnachtsmenü.

Mit dabei sind:

Claudia von Claudia vous régale

Jill von Kleines Kuliversum

Malou von Liebe mit Biss

Thessy und Carole von Spiffing Ideas

Bei meinem Menü habe ich vor allem auf saisonale und lokale Produkte Wert gelegt. So stammt das meiste Gemüse aus meinem wöchentlichen Korb von Terra, der Fisch von Les Paniers de Sandrine und das Fleisch von Vun der Attert.

Und nun zu meinem Menü:

Bis Freitag:)

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Challenge: 36 Tage – 100 Kalender – 500 Euro Spenden

Nachtrag vom 22.12.2018

Alle Kalender sind ausverkauft. Da die Nachfrage groß war, hatte ich noch 25 Kalender nachbestellt. So wurden im Ganzen 125 Kalender zu Gunsten von Wäertvollt Liewen a.s.b.l. verkauft. VIELEN DANK AN ALLE DIE MITGEMAT HABEN.

Heute am 22. November beginnt meine Spenden-Challenge. Mein Ziel ist es, bis zum 31. Dezember 2018, 100 mypickedfood-Kalender zu verkaufen. Der gesamte Erlös von 500 Euro (5 Euro pro Kalender) soll dann im Januar 2019 an Wäertvollt Liewen a.s.b.l. gespendet werden.

Wie kann man seinen Kalender bestellen?

Wer den Kalender bestellen möchte, sollte eine Mail an jeia@mypickedfood.lu machen.

Der Verkaufspreis pro Kalender beträgt 10 Euro. Für 2 Euro zusätzlich kann der Kalender auch verschickt werden.

Warum gerade Wäertvollt Liewen a.s.b.l.?

Im Jahre 2008 hat mein Vater den Kampf gegen ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) leider verloren.

Es handelt sich dabei um eine eine neurodegenerative Krankheit, die sich in einer Schwächung, gefolgt von einer Lähmung der Arm- und Beinmuskulatur sowie der Atem-, Sprech- und Schluckmuskeln äußert. Vielleich ist euch der Ice-Bucket-Challenge, bei dem es darum ging sich einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf zu schütten, ein Begriff. Dieser machte auf die Krankheit aufmerksam und sammelte Spenden für die Forschung.

Die Jahre von der Diagnose bis zum Tod meines Vaters waren für unsere ganze Familie eine schwere Zeit, in der wir glücklicherweise einige Personen kennengelernt haben, die uns unterstützt haben. So haben wir auch Nathalie (die jetzige Präsidentin vun Wäertvollt Liewen a.s.b.l.) und ihren Mann Jean-Marc kennengelernt. Nathalie, die selbst an ALS erkrankt ist, und ihr Mann waren damals schon sehr bemüht an ALS erkrankten Personen und deren Familien Unterstützung anzubieten.

Im Jahre 2012 wurde dann Wäertvollt Liewen a.s.b.l. gegründet. Neben der Unterstützung insbesondere im Zusammenhang mit persönlicher Assistenz und häuslicher Intensivpflege, wollen sie vor allem am Aufbau eines nationalen Referenz- und Kompetenznetzwerks für Patienten mitwirken, die an einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) oder einer ähnlichen Pathologie erkrankt sind. Die Vereinigung « Wäertvollt Liewen » e.V. dient als Bindeglied zwischen Personen, die an ALS oder einer ähnlichen Pathologie erkrankt sind, und den Autoritäten im sozialen, medizinischen und assoziativen Bereich. (c.f. www.waertvollt-liewen.lu/)

Schaut euch unbedingt auf ihrer Webseite um. Es gibt unteranderem einen tollen Film über die Krankheit ALS. Ausserdem könnt ihr auch Nathalies Kochbuch Wäertvollt Iessen über die Internetseite bestellen.

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Kartoffel-Kürbis-Gratin

Passend zum Herbst, stelle ich euch heute ein sehr einfaches und schnell gemachtes Gericht mit Kartoffeln und Kürbis vor.

Das Gratin kann mit Salat als vegetarische Hauptspeise serviert werden. Natürlich eignet sich das Gratin auch als Beilage für Fleisch- oder Fischgerichte.

Den Käse könnt ihr je nach Geschmack variieren. Wer es kräftiger mag, kann zum Beispiel zu einem Bergkäse greifen. Auch Schafskäse oder Gorgonzola passen perfekt zum Gericht.

Wer möchte kann auch Speck hinzugeben.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 ml Sahne (oder 200 ml Sahne und 200 ml Milch)
  • 100 g Käse
  • 1 EL Thymian (ca. 3 Zweige)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Einfetten

Die Angaben reichen für mindestens 3 Personen als Hauptspeise und 5 Personen als Beilage.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen und entkernen. Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden und in dünne Stifte (ca. 0,5-1 cm x 3cm) schneiden.
  3. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben in der Form fächerförmig verteilen. Dann die Kürbisstifte darauf verteilen. Ich hatte eine kleinere Form, so dass ich das Ganze noch einmal wiederholt habe. Je nach Form bekommt ihr 1 oder 2 Lagen. Jede Lage Kräftig salzen und pfeffern. Die letze Lage zusätzlich mit Thymian bestreuen.
  5. Den Knoblauch fein hacken.
  6. Sahne, Knoblauch und Muskat miteinander vermischen und über das Gemüse verteilen.
  7. Mit dem Käse betreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.
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RTL – Reportage: Obst haltbar machen

Ende Oktober hat das luxemburgische RTL eine Reportage zum Thema „Obst haltbarmachen“ ausgestrahlt. Auch mypickedfood war mit 3 Rezepten dabei.

Die ganze Reportage findet ihr hier (meine Rezepte gibts ab Minute 1:30)

Vorgestellt wurden 3 verschiedene Möglichkeiten Obst haltbar zu machen.

1. Das Trocknen

Sowohl im Ofen, als auch an der Luft oder in einem speziellen Dörrapparat lässt sich Obst für den Winter haltbar machen.

Hier kommt ihr zum Rezept: ¨Äpfel und Birnen im Ofen trocknen

2. Das Einkochen

Am besten funktioniert das Einkochen mit einem Einkochautomaten. Aber auch in einem normalen Topf oder im Ofen lassen sich unterschiedliche Obstsorten perfekt einkochen.

Hier kommt ihr zum Rezept: „Eingekochete Birnen in Rotwein

3. Das Heiß-Einfüllen

Diese Methode eignent sich nur für Speisen mit einem hohen Zucker oder Essiganteil.

Wichtig ist es hierbei sehr sauber zu arbeiten und die Masse kochend heiß in die noch heißen Gläser zu geben. Die Gläser können entweder 15 Minuten im kochenden Wasser oder im Ofen bei 120° keimfrei gemacht werden. Die Deckel sollten nur im kochenden Wasser keimfrei gemacht werden.

Hier kommt ihr zum Rezept: „Zwetschgen-Ketchup

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Eingekochte Birnen in Rotwein

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Durch richtiges Einkochen, können die Birnen sich mehrere Monate halten und sind so zum Beispiel für Weihnachten ein schönes Geschenk. Ich habe die Birnen im Backofen eingekocht. Natürlich könnt ihr sie auch 30 Minuten bei 90° im Topf oder Einkochautomat einkochen.

Die Birnen passen perfekt zu Wildgerichten, können aber auch als Nachtisch mit einer Kugel Vanilleeis angerichtet werden. Dazu kann man den Wein noch etwas einkochen und reduzieren.Zutaten:

  • 2 Birnen
  • 400 ml Rotwein (z.B. Pinot Noir)
  • 2 – 4 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Zimtstange

Die Zutaten reichen für 2 Gläser (+/-350 ml).

Probiert am besten im Voraus aus wie viele Birnen ihr in ein Glas bekommt und wie viel Flüssigkeit ihr braucht und wandelt dann das Rezept entsprechend um. 1 Zimtstange reicht für bis zu 750 ml.

Zubereitung:

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren.
  2. Sobald dieser mit „sprudeln“ anfängt, mit dem Wein ablöschen.
  3. Gewürznelke und Zimtstange hinzufügen und alles 10 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen.
  4. Danach die Gewürze rausnehmen.
  5. Die Birnen schälen und halbieren. Mit einem Melonenausstecher das Kerngehäuse entfernen.
  6. Die Birnen in ausgespülte Gläser legen.
  7. Heißes Wasser in eine große Backofenform füllen. Die Gläser mit den Birnen in die Form stellen und mit dem warmen Rotwein übergießen. Dabei etwa 2-3 cm Rand freilassen.
  8. Alles bei 160° Umluft in den Ofen stellen. Sobald es mit blubbern anfängt,  die Temperatur auf 110° zurücksetzen und 30 Minuten einkochen.
  9. Danach rausnehmen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  10. Kühl und dunkel lagern.
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Zwetschgen-Ketchup

Dass man Ketchup nicht nur mit Tomaten machen kann, habe ich schon letztes Jahr gezeigt. Damals waren es Hagebutten. Dieses Jahr habe ich Zwetschgen zu einem Ketchup verarbeitet, der sich u.a. hervorragend zu Fleisch und Käse macht.

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Zutaten:

  • 500 g Zwetschgen entsteint
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g brauner Zucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 1 TL Senfkörner
  • 3  Wacholderbeeren
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Chili nach Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Die Angaben ergeben etwa 500 ml pürierten Ketchup bzw. 350 ml durch den Sieb gestrichen.

Zubereitung:

  1.  Die Zwetschgen waschen und entkernen. Ihr braucht 500 g entkernte Zwetschgen.
  2. Schalotten und Knoblauch schälen und würfeln.
  3. In einem Topf die Schalotten in Öl kurz anbraten. Danach den Knoblauch hinzugeben.
  4. Dann die Zwetschgen, den Essig, den Zucker und die Gewürze hinzufügen. Damit ihr vor dem pürieren die Gewürze besser rausbekommt, könnt ihr die Senfkörner und die Wacholderbeeren in eine Gewürzkugel oder einen Teebeutel geben.
  5. Alles bei geschlossenem Deckel ca. 40 Minuten langsam köcheln lassen. Dann die Gewürze (Senfkörner, Wacholder und Zimtstange) herausnehmen und die Masse pürieren. Wer einen etwas feineren Ketchup haben möchte, kann den Ketchup zusätzlich noch durch einen Sieb streichen.
  6. Danach abschmecken und noch einmal köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Den heißen Ketchup in noch heiße, ausgekochte Gläser geben und sofort verschließen.

Tipp:

Damit der Ketchup sich möglichst lange hält (einige Monate) solltet ihr sehr sauber arbeiten. Die Gläser und Deckel sollten 10 Minuten in kochendem Wasser baden. Der Ketchup sollte kochend heiß bis zum Rand in die heißen Gläser gefüllt werden.

Falls ihr den Ketchup noch länger haltbar machen wollt könnt ihr ihn auch richtig einkochen (30 Minuten bei 90°). Dabei ca. 2 cm Rand frei lassen beim einfüllen.

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Getrocknete Äpfel und Birnen

Getrocknete Äpfel und Birnen sind ein super Snack für die ganze Familie und  sind ganz einfach zu machen. Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage auf RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“ entstanden.

Das Obst waschen. Mit einem Apfelentkerner oder einem Messer die Kerngehäuse aus den Äpfeln entfernen. Die Äpfel in 3-5 cm dicke Ringe schneiden. Die Birnen können im Ganzen längs in 3-5 cm dicke Scheiben geschnitten werden.

Wer möchte kann das Obst noch mit Zimt bestreuen.

Das Obst auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Äpfel können mit Stöcken im Ofen aufgehängt werden.

Im Ofen bei 80° Umluft etwa 5 Stunden trocken. Dabei die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

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Heißer Apfel-Cider

Langsam aber sicher näheren wir uns kühleren Temperaturen. Daher gibt es heute ein Rezept für kalte Herbst- und Winterabende beim Kamin.

Ich habe für meinen heißen Cider einen luxemburgischen Cider namens „Barebourg“ benutzt. Dieser Cider von Carlo Wampach aus Berburg wird exklusiv über die Cactus-Supermärkte vertrieben.

Viel Spaß beim Genießen!

Zutaten:

  • 500 ml Cider
  • 100 ml Saft (Orangen- oder Apfelsaft)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Anissterne
  • 2 Orangenscheiben
  • 1 EL braunen Zucker
  • (Schuss: z.B. Cointreau)

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf den Schuss in einen Topf geben und auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen. Wer es etwas süßer haben möchte kann noch mehr Zucker hinzugeben. Den Schuss hinzugeben und servieren.

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