Schwarze Johannisbeeren -Marmelade Kalt gerührt

Heute habe ich zum ersten Mal eine roh gerührte Marmelade zubereitet. Durch den hohen Pektingehalt in schwarzen Johannisbeeren braucht ihr nur normalen Zucker und keinen Gelierzucker. Schnell und einfach gemacht, total lecker und mit vielen Vitaminen, die erhalten bleiben. Probiert es doch selbst aus!

Zutaten

  • schwarze Johanisbeeren und Zucker (1:1)

Zubereitung

  1. Die Johannisbeeren entstielen und gut waschen.
  2. Zusammen mit dem Zucker mindestens 2 Minuten pürieren.
  3. Die Marmelade wird nach etwa 2 Stunden fest.

Ihr könnt die Marmelade in abgekochte Gläser füllen. Damit sie sich länger hält, könnt ihr zusätzlich eine Schicht hochprozentigen Alkohol oben drüber gießen. Die Marmelade soll einige Wochen haltbar sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sie einfrieren.

Please follow and like me:

Kalte Blumenkohlsuppe

Dieses Rezept ist im Rahmen des Blogevents von Jill von Kleines Kuliversum entstanden. Anlässlich ihres 3-jährigen Blogjubiläums hat sie ein Event zum Thema „vegetarisch grillen“ organisiert. Zu ihrer vegetarischen Grillparty gehören für die passionierte Bloggerin neben „Leckereien, die auf dem Grill landen auch Getränke, Beilagen, Salate und Desserts“. Wie wäre es also mit einem kleinen Süppchen zum Aperitif.

Die Suppe könnt ihr ganz leicht am Vortag vorbereiten, indem ihr den Blumenkohl kocht und die Brühe und den fertigen Blumenkohl über Nacht abkühlen lasst. Am kommenden Tag müsst ihr nur noch alle Zutaten pürieren und schon habt ihr eine leckere Erfrischung für heiße Grillfeiern. Ich habe der Suppe etwas Holunderblütensirup hinzugefügt und war überrascht, wie sehr der Blumenkohl hiermit harmoniert. Wenn ihr jedoch Holunderblütensirup nicht mögt oder keinen habt, könnt ihr die Suppe auch problemlos ohne diesen zubereiten. Bei den Flüssigkeiten könnt ihr auch variieren, entweder ihr nehmt Sojasahne oder normale Sahne oder ihr nehmt „Crème frâiche“ und etwas mehr Brühe. Auch könnt ihr weitere Kräuter mitpürieren oder unter die Suppe mischen, wenn ihr wollt.

Zutaten

  • 1 kleiner Blumenkohl oder 1/2 großer
  • Gemüsebrühe (das Rezept für selbstgemachte Würzpaste findet ihr hier)
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Sojasahne/Schlagsahne
  • 2-3 EL Holunderblütensirup (das Rezept gibts hier)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikumblätter zur Deko

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und waschen.
  2. Die Zwiebel schälen und vierteln.
  3. Alles in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe bedecken.
  4. Etwa 10 Minuten garen bis der Blumenkohl weich ist.
  5. Dann die Brühe auffangen und die Brühe und den Blumenkohl kaltstellen.
  6. Wenn alles kalt ist, den Blumenkohl mit einem Teil der Brühe pürieren. Ich hatte 400 g Blumenkohl (gekocht) und habe 300 ml Brühe genommen. Dann Sahne hinzugeben. Falls es euch noch zu dickflüssig ist, könnt ihr noch etwas Brühe hinzugeben.
  7. Die Zitrone reiben und den Abrieb aufbewahren. Dann den Saft auspressen.
  8. Nun die Suppe abschmecken. Ich habe 3 EL Holunderblütensirup, 2 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer genommen.
  9. Die Suppe sehr kühl in kleinen Gläsern mit den Basilikumblättern und dem Zitronenabrieb servieren.
Please follow and like me:

Eingelegte Weinblätter

Gestern stand bei mir der Sommerschnitt der Weinreben auf dem Programm. Da es viel zu schade ist, die ganzen Blätter einfach wegzuschmeißen, habe ich mich dazu entschlossen sie in Salzlake einzulegen. So kann ich sie später zum Füllen benutzen. Das Rezept für die Füllung kommt in den nächsten Tagen; sobald ich Zeit hatte etwas rumzuexperimentieren;)

Falls auch ihr Blätter einlegen wollt, achtet bitte auf folgende Tipps:

  • pflückt am besten aus dem eigenen Garten oder von Stellen wo ihr wisst, dass die Reben nicht gespritzt sind
  • pflückt etwa handgrosse Blätter
  • pflückt noch junge, hellgrüne Blätter im obersten Drittel der Äste. Die dunkleren, dickeren sind bitterer.

Zutaten:

  • Weinblätter
  • Wasser
  • Salz (80g /1 L Wasser)

Zubereitung

  1. Die Stiele von den Blättern entfernen und die Blätter waschen.
  2. Die Blätter (etwa 20 Stückübereienander) in kochendes Wasser geben und 3 bis 4 Minuten kochen.
  3. Die Blätter rausnehmen und kalt abschrecken.
  4. Etwa 10 Blätter zusammen längs zur Mitte falten und aufrollen.
  5. Die Rollen in ausgekochte Einmachgläser geben.
  6. Salzwasser aufsetzen (80g Salz/l Wasser) und kochend heiß bis unter den Rand in die Gläser geben so dass die Blätter vollständig bedeckt sind.
  7. Die Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Blätter halten sich so einige Monate. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Ganze zusätzlich einkochen.

Please follow and like me:

Liebstöckel-Flüssigwürze und Gemüse-Würzpaste

Heute zeige ich euch, wie man ganz schnell und einfach eine leckere Gewürzbasis für Eintöpfe, Suppen, Soßen oder andere Gerichte machen kann. Dies natürlich ohne Hefeextrakte oder andere Geschmacksverstärker.

Einerseits habe ich eine Flüssigwürze mit Liebstöckel gemacht, welche u.a. super in Salatdressings schmeckt und ähnlich wie Maggi angewendet werden kann. Dann habe ich noch eine Gemüse-Würzpaste ausprobiert, die perfekt zu Suppen und Eintöpfen passt. Für eine geschmackvolle Brühe benutzt man 1 TL auf 500 ml Wasser. Achtung, nicht zu viel nehmen, da sie relativ salzig ist.

Je nachdem welche Kräuter und welches Gemüse ihr habt, könnt ihr die Proportionen auch verändern und ein bisschen rumexperimentieren. Wichtig ist nur, dass ihr die Salzangaben berücksichtigt, damit es sich länger hält. Bei der Gewürzpaste braucht ihr etwa 200 g pro kg Gemüsepaste.

Beides ist mindestens ein halbes Jahr im Kühlschrank haltbar, vorausgesetzt ihr habt sauber gearbeitet und die Gläser vorher ausgekocht.

Liebstöckel-Flüssigwürze

Zutaten

  • 150 g Liebstöckel (mit Stiel)
  • 75 g Petersilie (mit Stiel)
  • 75 g Salz
  • 2 EL Zucker (weiß oder braun)
  • 750 ml Wasser
  • fakultativ 1 TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung

  1. Liebstöckel und Petersilie waschen und grob hacken.
  2. Die Kräuter mit dem Salz im Wasser kurz aufkochen, dann 30 Minuten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  3. Den Sud durch ein Sieb geben.
  4. Den Zucker hinzugeben und kurz mitaufkochen. Wer möchte kann den Zucker vorher karamellisieren, um mehr Geschmack und eine dunklere Farbe zu bekommen.
  5. Wer die Würze etwas dickflüssiger haben will kann nun auch noch Johannisbrotkernmehl hinzugeben.
  6. Anschließend die Würze in saubere, ausgekochte Flaschen füllen.

Gemüse-Würzpaste

Zutaten

  • 300 g Karotten
  • 200 g Mairübe/Navette
  • 200 g Sellerie
  • 120 g Lauch
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g frische Kräuter (z.b. Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch…)
  • 220 g Salz

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, ggf. schälen und grob schneiden.
  2. Das Gemüse nun mit einer Küchenmaschine zerkleinern/pürieren. Ich habe das Gemüse erst mit dem Gemüseschneideaufsatz meiner Kitchenaid geraspelt und dann durch den Fleischwolfeinsatz gedreht. So bleibt das Gemüse noch körnig. Ihr könnt es aber auch pürieren.
  3. Nun alles mit dem Salz vermischen und in ausgekochte Gläser geben.
Please follow and like me:

Löwenzahnblüten- „Honig“

Habt ihr auch so viel Unkraut in eurem Garten? Falls es sich um Löwenzahn handelt, seid froh, damit könnt ihr nämlich einen herrlichen Sirup machen. Dieser sogenannte Löwenzahnblüten-„Honig“ ist geschmacklich vergleichbar mit richtigem Honig und kann auch so verwenden werden. Er schmeckt sowohl im Jogurt als auch im Tee oder auf dem Butterbrot.

Die Blüten sollt ihr am besten an einem sonnigen Morgen kurz vor Mittag pflücken. Das Pflücken und die Zubereitung kosten zwar etwas Zeit, es lohnt sich aber alle mal. Vielleicht habt ihr ja auch ein paar fleißige Helfer zu Hause, die euch beim Pflücken helfen. Ich habe die Blüten nicht ganz vom Grün befreit, es reicht, wenn ihr die milchhaltigen Teile (z.B. mit einer Schere) entfernt und das Restgrün dran lasst, dann geht es etwas schneller.

links mit normalem Kristallzucker, rechts mit Rohrzucker

Ich habe zwei verschiedene Sorten gemacht. Eine mit normalem Zucker und eine mit Rohrzucker. Der Sirup mit Rohrzucker ähnelt eher dem Waldhonig.

Zutaten:

  • 150 g Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 800 – 900 g Zucker (normaler Kristall- oder Rohrzucker)
  • 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Löwenzahnblütenköpfe von den milchhaltigen Teilen befreien. Etwas Grün kann ruhig dranbleiben. Gut ausschütteln, um sie von eventuellen Krabbeltierchen zu befreien.
  2. Die Blüten mit 1 Liter Wasser in einen Topf geben. Sie sollten mit Wasser bedeckt sein.
  3. Die Zitrone in Scheiben schneiden und hinzugeben.
  4. Alles kurz aufkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und 24 Stunden ziehen lassen.
  5. Nach einem Tag alles durch ein feines Sieb passieren.
  6. Die Flüssigkeit abmessen und pro ml, 1 g Zucker hinzugeben. Falls ihr also 800 ml Flüssigkeit habt braucht ihr 800 g Zucker.
  7. Alles ohne Deckel etwa 1,5-2 Stunden bei mittlerer Flamme leicht köcheln lassen. Falls Schaum entsteht sollt ihr den entfernen.
  8. Der Honig ist fertig, wenn er eine honigartige Konsistenz hat. Macht am besten einen Geliertest, indem ihr etwas Sirup auf einen Teller macht und abkühlen lasst, um zu schauen ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  9. Den Honig in ausgekochte, saubere Gläser füllen. Die Gläser sollten vollkommen trocken sein, da der Honig sonst hart wird.
Please follow and like me:

Ostereier natürlich gefärbt

Diese Rezepte sind im Rahmen der RTL Tele Lëtzebuerg Reportage (vom 17.04.2019) entstanden.

Bald ist Ostern und zu diesem Fest gehört bekanntlich das Ostereierfärben dazu. Warum nicht dieses Jahr auf künstliche Farben verzichten und die Eier mit selbstgemachten Farben färben?

Man kann die Ostereier kalt oder heiß färben. Ich bevorzuge das Kaltfärben, da bei dieser Methode die Eier nicht so lange in der heißen Farbe liegen müssen und so nicht zu trocken werden. Außerdem eignet sich das Kaltfärben besser für Kinder. Schließlich können die Eier auch eher reißen, wenn sie in das heiße Wasser gegeben werden.

Kaltfärben:

1. Eier 10 Minuten hart kochen. Damit die Eier nicht platzen, am besten Eier mit Raum-Temperatur benutzen und sie dann gleich in lauwarmes Wasser geben. Sobald das Wasser mit Kochen anfängt 10 Minuten rechnen. Dem Wasser 2 EL Essig pro Liter hinzufügen, dann nehmen die Eier die Farbe nachher besser an.

2. Nun werden die Farbsude vorbereitet. Für jeweils 1 Liter Wasser braucht man:

rot-braun: 250 g Rote Beete kleingeschnitten, 40 Minuten einkochen oder alternativ Rotebeete-Saft

blau: 250 g Rotkohl kleingeschnitten, 40 Minuten einkochen

gelb-orange:  3 EL Kurkumapulver, 10 Minuten einkochen

grün: 250 g Spinat, 40 Minuten einkochen

braun: 35 g rote Zwiebelschalen, 40 Minuten einkochen

Die Zutaten werden jeweils in Wasser eingekocht und der Sud anschließend durch ein Sieb gefiltert (Kurkumapulver muss nicht gefiltert werden).

gefärbt mit Zwiebelschalen, Rotkohl und Kurkuma (v.l.n.r.)

3. Die abgekühlten Eier mindestens 30 Minuten in den abgekühlten Sud geben. Für intensivere Farben kann man sie auch über Nacht ziehen lassen.

4. Damit die Farben nachher kräftiger und leuchtender werden, die getrockneten Eier mit etwas Speiseöl einreiben.

Heißfärben

Beim Heißfärben wird zuerst der Sud hergestellt (Punkt 2), dann werden die rohen Eier in den Sud gegeben und etwa 8 Minuten mitgekocht. Anschließend werden die Eier vom Herd genommen und bleiben bis zur gewünschten Farbintensität für mindestens weitere 20 Minuten im Sud.

Als Dekoration habe ich 4 verschiedene Techniken benutzt.

1. Zum einen habe ich auf die Eier vor dem Eintauchen in die Farbe Streifen aus Masking Tape (Washi Tape) geklebt, die nach dem Trocknen entfernt wurden (oben links).

2. Zum anderen habe ich Gummiband um die Eier gemacht, das auch nach dem Trocknen entfernt wurde (oben rechts).

3. Auf das Ei unten links wurde vor dem Eintauchen in die Farbe ein Blatt auf das Ei gelegt. Das Ei wurde dann in ein Stück Strumpfhose gelegt, welches auf beiden Seiten fest verknotet wurde, so dass das Blatt fest am Ei haften blieb.

4. Auf dem Ei unten rechts wurden nach dem Färben Punkte gemalt. Dazu habe ich Wattestäbchen mit Zitronensaft getränkt. Der Zitronensaft ätzt die Farbe weg, so dass man mit dieser Technik beliebige Muster auf die Eier malen kann.

Please follow and like me:

BLING-BLING-Eier

Hier das Rezept von den Bling-Bling-Eiern aus der RTL Tele Lëtzebuerg Reportage vom 17.4.2019.

Man mag es kaum glauben, aber diese Eier kommen völlig ohne künstliche Farben aus. Ihr braucht nur Rotwein und Zucker und schon könnt ihr eure Freunde und Familie zum Osterfest mit diesen tollen Ostereiern überraschen.

Zutaten:

  • 1 Flasche Rotwein (0,75 l)
  • 100 g Zucker
  • 6 rohe Eier

Zubereitung:

  1. Den Wein und den Zucker in einen Topf geben und verrühren.
  2. Die Eier vorsichtig hinzugeben.
  3. Alles 10 Minuten kochen lassen.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die Eier noch 12 – 24 Stunden im Rotwein liegen lassen. Dabei gelegentlich mit einem Löffel umrühren.
  5. Die Eier mit einer Schaumkelle rausnehmen und auf einem Küchenkrepp oder besser noch im Eierbecher trocknen lassen (nicht mit den Fingern anfassen, da sich der Zucker sonst lösen kann).
  6. Die Eier beginnen erst nach dem Trocknen mit funkeln!
Please follow and like me:

Osterbrunch 2019 Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zusammen mit ein paar Foodbloggerkolleginnen stellen wir euch heute unsere Rezepte für den Osterbrunch 2019 vor.

Bei mir gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen. Diese Pfannkuchen, auf koreanisch „Jeon“ genannt, unterscheiden sich völlig von dem, was wir unter Pfannkuchen verstehen. Es ist eher eine Art „Puffer“, aus einer Mehl-Wasser-Ei-Basis mit unterschiedlichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Gemüse. Am bekanntesten sind die Haemul-pajeon, übersetzt Meeresfrüchte (haemul) – Frühlingszwiebel (pa) – Pfannkuchen (jeon), und Kimchi-jeon.

Jeons werden als Beilage oder auch als Snack oder Hauptspeise serviert. Vor allem an Regentagen sind die Pfannkuchen in Korea sehr beliebt. Es wird gesagt, dass der prasselnde Regen an das Brutzeln der Pfannkuchen im Fett erinnert und die Koreaner an Regentagen in die Restaurants eilen und Pfannkuchen mit Reiswein bestellen.

Doch nicht nur an Regentagen, sondern auch an sonnigen Frühlingstagen schmecken die Pfannkuchen zu jeder Gelegenheit. Der süß-salzige, etwas scharfe Dip rundet das Geschmackserlebnis ab. Also los, unbedingt ausprobieren. Wer weiß, vielleicht gehören Jeons bald auch zu deiner Lieblingsregenspeise. Und Regen haben wir ja hier meist mehr als genug 😉

Zutaten:

für die Pfannkuchen

  • 1 halbe kleine Zucchini (ca. 120 g)
  • 1 kleine Karotte (ca. 90 g)
  • 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 150 g Mehl
  • 280 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • Öl zum Braten (geschmacksneutral)

für den Dip

  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (alternativ Apfel- oder hellen Balsamicoessig)
  • 2 EL Honig
  • 1/2 – 1 EL Chiliflocken
  • 1 EL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln

Die Angaben reichen für 2 große oder 8 kleine Pfannkuchen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse in etwa 5 cm lange feine Streifen schneiden.
  2. Eier, Mehl und Wasser gut miteinander verrühren.
  3. Das geschnittene Gemüse und Salz hinzugeben und alles mischen.
  4. 2 – 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Menge hineingeben, das Gemüse verteilen und plattdrücken. Dann von beiden Seiten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
    TIPP: Damit der Pfannkuchen ganz bleibt, nutzt zum Wenden am besten den Tellertrick. Dabei lasst ihr den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten. Nehmt dann einen zweiten gleichgroßen Teller, den ihr verdeckt drauflegt und wendet dann alles zusammen. Anschließend könnt ihr den Pfannkuchen wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  5. Dann den zweiten Pfannkuchen backen. Alternativ könnt ihr auch kleinere Pfannkuchen machen und jeweils nur einen EL Teig mit Gemüse in die Pfanne geben.
  6. Alle Zutaten für den Dip miteinander vermischen und servieren.

Schaut auch unbedingt bei meinen Kollgeinnen vorbei. Hier findet ihr weitere tolle Rezepte für den Osterbrunch.

Kleines Kuliversum Radieschencreme aus dem Glas mit Bärlauch

Fredke and Friends Leckerer Sektkuchen

Spiffing Ideas Schinken, Brie & Fiegen Pastete

Liebe mit Biss.com Auberginen Kuku 

Passion meets creativity Asparagus Quiche

Please follow and like me:

Bulgogi – Koreanisches Feuerfleisch

Dieses Rezept habe ich bereits zum koreanischen Neujahr ausprobiert, bin aber jetzt erst dazu gekommen es zu veröffentlichen. In Zukunft wird wohl mehr koreanisches Essen bei uns auf den Tisch kommen. Wir haben knapp 2 Wochen unseren Sohn aus Korea adoptiert und konnten auf unseren beiden Reisen nach Seoul einen Einblick in die koreanische Küche bekommen. Heute stelle ich euch erst mal einen Klassiker der koreanischen Küche vor: Bulgogi (übersetzt Feuerfleisch). Der Name kommt daher, dass das Fleisch meist auf offenem Feuer gegrillt wird. Zu Hause könnt ihr es jedoch sehr gut in einem Wok, einer Pfanne oder auf dem Teppanyaki zubereiten. Wir bevorzugen die Variante mit dem Teppanyaki, so können wir das Fleisch während des Essens nach und nach braten. Das Gericht ist sehr schnell gemacht. Lediglich das Marinieren braucht mindestens 1 Stunde, besser sind 3-4 Stunden oder mehr. Klassisches Bulgogi wird mit Rindfleisch gemacht. Es gibt aber auch Varianten mit Schweinefleisch oder Hähnchen. Die fertig gegrillten Fleischstücke schmecken leicht süß und werden in Sesamblätter oder Salatblätter eingerollt und zusammen mit Reis und anderen Beilagen wie Kimchi gegessen. Nicht fehlen sollte auch die Koreanische BBQ-Soße Ssamjang, eine Sojabohnen-Chili-Paste, die ihr in jedem Asia-Laden bekommt.

Zutaten:

  • 600 g Fleisch (Entrecôte/Hochrippe)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Karotte
  • 1/4 Apfel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Frühlingszwiebel
  • 6 EL Soja
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Sesamöl
  • 3 EL Sesamkerne geröstet
  • Pfeffer

Als Beilagen eignen sich Reis, Salatblätter, Kimchi und Ssamjang (Sojabohnen-Chili-Paste).

Die Angaben reichen für 2 – 3 Personen.

Zubereitung:

  1. Das Fleisch in sehr dünne Scheiben (3-5 mm) schneiden. Das Fleisch lässt sich besser schneiden, wenn es vorher etwa 2 Stunden in der Tiefkühltruhe war.
  2. Die Zwiebel sehr fein schneiden. Die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden.
  3. Den Apfel schälen und vierteln und durch die Knoblauchpresse pressen.
  4. Den Knoblauch schälen und auch durch die Knoblauchpresse drücken.
  5. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
  6. Alles zusammen mit dem Soja, Zucker, Sesamöl und den Sesamkernen vermischen, pfeffern und mindestens 1 Stunde besser 4 Stunden oder länger zugedeckt im Kühlschrank marinieren.
  7. Nach gewählter Methode (Wok, Teppanyaki, Grill) braten/grillen.

Please follow and like me: