Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

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schnelle Aprikosen-Tarte

Heute gibt es ein schnelles Rezept für eine leckere Aprikosen-Tarte. Obwohl ich kein großer Freund von Aprikosen bin, muss ich sagen, dass diese Tarte mich komplett begeistert hat.

Zutaten:

  • 1 Blätterteig
  • 16 Aprikosen
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 20 cl Sahne
  • 1EL Grieß oder Paniermehl

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200° vorheizen.
  2. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
  3. Den Blätterteig in eine Form legen und mit einer Gabel einstechen. 1 EL Zucker mit 1 EL Paniermehl oder Grieß vermischen und auf dem Teig verstreuen.
  4. Die Aprikosenhälften auf dem Teig verteilen und mit Zucker (1-2 EL) bestreuen.
  5. Die Tarte 15 Minuten backen.
  6. In der Zwischenzeit Eier, Sahne und den restlichen Zucker miteinander verrühren.
  7. Nachdem die Tarte 15 Minuten gebacken hat, mit der  Eier-Sahne-Mischung begießen und weitere 15-20 Minuten backen.
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Zucchini Soufflé

Dieses Jahr habe ich vier gut wachsende Zucchinipflanzen im Garten, so dass ich wieder einige neue Rezepte ausprobieren darf. Hier kommt nun das erste: ein super saftiges und lockeres Zucchini Soufflé. Das Soufflé kann man hervorragend mit Salat servieren oder auch als Belage zu Fleisch- oder Fischgerichten. Um das ganze etwas geschmackvoller zu machen, habe ich mich bei meinem Soufflé für Appenzeller Käse und Basilikum entschieden. Ihr könnt natürlich auch Gruyère oder einen etwas weniger kräftigeren Käse nehmen. Als Gewürz eignet sich auch noch Minze oder Rosmarin/Thymian. Ihr könnt ja ein bisschen ausprobieren. Ich werde das auf jeden Fall auch noch tun…

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 50 g geriebener Käse (Appenzeller, Gruyère…)
  • 5 Basilikumblätter (oder andere Gewürze)
  • Öl zum Anbraten
  • Butter zum Einfetten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Angaben reichen für 2 mittelgroßePortionen (250 ml pro Form).

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Zucchini würfeln.
  3. Etwas Öl in einen Topf geben, den Zucchini kurz anbraten, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel dünsten bis er weich ist.
  4. Den Zucchini etwas abkühlen lassen. Basilikum (oder andere Kräuter hinzugeben) und alles pürieren.
  5. Das Paniermehl und den geriebenen Käse hinzugeben.
  6. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Es sollte relativ gut gewürzt sein, da die Ei ja noch hinzukommen.
  7. Die Eier trennen und das Eigelb hinzugeben.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Die 1/2 unter die Masse rühen, den Rest vorsichtig unterheben.
  9. Die Formen mit Butter einfetten und die Masse bis knapp unter den Rand einfüllen.
  10. Im Ofen bei 180° etwa 20 Minuten backen.
  11. Sofort servieren, da das Soufflé schnell zusammenfällt.
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Erdbeerlimes

Erdbeerlimes kenne ich aus meiner Studentenzeit in Köln; damals gab es in den verschiedenen Discos immer Erdbeerlime-Shots für 1 Euro. Jetzt habe ich zum ersten Mal selbst Erdbeerlimes gemacht und ich muss sagen, es schmeckt noch besser als ich es in Erinnerung hatte. Wobei es damals ja auch keinen selbstgemachten, sondern industriellen Erdbeerlimes gab.

Probiert dieses Rezept unbedingt aus, ihr werdet es nicht bereuen, es ist soooooo lecker.

Passt nur auf, dass ihr nicht zu viel auf einmal trinkt, nicht dass ihr es dennoch bereuen musst:)

Bei mir hat sich der Erdbeerlimes 2 Wochen im Kühlschrank gehalten, wie lange er sonst gehalten hätte kann ich nicht sagen, da er dann weg war;) Eine Flasche habe ich noch eingefroren, das hat auch super funktioniert, passt nur auf, dass ihr sie nicht bis oben hin voll macht, sondern nur 3/4 füllt.

Erdbeerlimes lässt sich auch super verschenken, zum Beispiel am kommenden Sonntag für Muttertag in Luxemburg.

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 350 g Zucker
  • 350 ml Wasser
  • 100 ml Limettensaft
  • 500 ml Wodka

Zubereitung:

  1. Den Zucker im Wasser aufkochen und den Sirup danach abkühlen lassen.
  2. Die Erdbeeren waschen und putzen, dann pürieren.
  3. Sirup, Erdbeerpüree, Wodka und Limettensaft zusammen verrühren.
  4. In saubere (abgekochte) Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
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Rhabarberkuchen im Glas

Endlich habe ich meinen ersten Kuchen im Glas gebacken. Ich habe diese nette Geschenkidee schon mehrmals gesehen, aber mich bisher noch nicht rangetraut. Da wir jetzt mehrmals eingeladen waren, dachte ich mit dem Rhabarber, der im Garten wie wild wächst, diese originelle Geschenkidee nun endlich zu verwirklichen. Leider kann ich euch noch nicht sagen, wie lange der Kuchen wirklich haltbar ist. Im Netz findet man Angaben zwischen 2 Wochen und mehreren Monaten. Falls ihr ihn so lange aufbewahren wollt, müsst ihr unbedingt sehr sorgfältig arbeiten und die Deckel im kochenden Wasser sterilisieren.

Zutaten:

  • 750 g Rhabarber
  • 4 EL Zucker
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier
  • 375 g Mehl
  • 2/3 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 125 g Mandeln (gehobelt, gehackt oder Stifte)
  • ca. 100 g weiche Butter zum einfetten
  • 8 EL Semmelbrösel

die Angaben reichen für 8 Gläser mit 440 ml Fassungsvermögen

Zubereitung:

  1. Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Dann 4 EL Zucker hinzugeben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Danach durch ein Sieb abschütten. (Den abgeseihten Sirup kann man gut mit Wasser als Schorle mischen).
  2. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  3. Alle Zutaten für den Teig (Butter, Zucker, Eier,  Vanillemark, Mehl, Backpulver, Milch) miteinander verrühren. Dann die Mandeln und den Rhabarber unterrühren.
  4. Die Gläser mit Butter fetten. Dann in jedes Glas einen Esslöffel Semmelbrösel geben und die Gläser verschließen. Solange schütteln bis die Gläser mit Semmelbrösel ausgekleidet sind.
  5. Die Gläser wieder öffnen und eventuell den Rand etwas abputzen (dieser sollte oben und vor allem außen frei von Butter sein, damit der Deckel danach richtig hält).
  6. Die Gläser zu 2/3 mit Teig füllen und im Ofen bei 180° etwa 35 Minuten backen.
  7. Während des Backens, die Deckel in kochendem Wasser auskochen, um sie zu sterilisieren.
  8. Wenn der Kuchen fertig ist, sofort die noch heißen Deckel vorsichtig auf die heißen Gläser drehen. Den Kuchen kurz auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.
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Gegrillter Mangold mit Ricotta-Walnuss-Creme

Bisher habe ich Mangold immer ähnlich wie Spinat zubereitet. Dazu werden die Stiele erst kleingeschnitten und in einer Pfanne mit Öl/Butter und Kräutern angeschwitzt. Nach etwa 3 Minuten gebe ich die kleingeschnittenen Blätter hinzu und gare alles (ev. mit etwas Wasser) weitere 4 Minuten.

Heute habe ich versucht Mangold auf eine etwas unkonventionellere Art zuzubereiten. Ich habe ihn bei indirekter Hitze (d.h. nicht direkt über der Glut) gegrillt. Zusammen mit der Ricotta-Walnuss-Creme hat man so schnell eine leckere Vorspeise für den Sommer. Ohne Creme kann man den Mangold auch als Beilage zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder Käse servieren.

Zutaten für den Mangold:

  • 8 Mangoldblätter mit Stiel
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die Ricotta-Walnuss-Creme:

  • 3 gehäufte EL Ricotta
  • 1 Handvoll Walnusskerne
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • ev. Chili und Kurkuma

Zubereitung:

  1. Zuerst die Marinade aus Rapsöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vorbereiten.
  2. Den Mangold waschen, längs schneiden und 15 bis 30 Minuten marinieren.
  3. Für die Creme, die Walnusskerne fein hacken. Dann alle Zutaten miteinander vermischen.
  4. Den Mangold von beiden Seiten (4 Minuten pro Seite) bei indirekter Hitze grillen.
  5. Alles zusammen anrichten und servieren.
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Rhabarber-Tarte mit Mandelcreme

Rhabarber ist immer eins der ersten Gemüse, die aus meinem Garten geerntet werden können. Ja, ihr habt richtig gelesen, Rhabarber wird botanisch dem Gemüse zugeordnet, auch wenn man ihn in Kuchen, Marmeladen und anderen Rezepten meist wie Obst verwendet. Er gehört zu den Knöterichgewächsen und wird genau wie auch der Spargel oder Stangensellerie als Stängelgemüse bezeichnet, da man in erster Linie den Stängel/Stiel der Pflanze isst.

Heute habe ich zum ersten Mal Vollrohrzucker für ein Rezept genutzt. Daher auch die schöne braune Farbe der Tarte. Bei Vollrohrzucker handelt es sich um einen unraffinierten Zucker, der aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen wird. Dieser wird zu Sirup eingekocht und nach dem Abkühlen gemahlen. Er gibt dem Gericht einen leichten Karamellgeschmack. Natürlich könnt ihr auch weißen Zucker oder Rohrohrzucker nehmen.

Zutaten für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 oder 1 Päckchen Vanillezucker (je nach Geschmack)

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Rhabarber
  • 3 EL Zucker
  • 100 g Butter
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • 2 EL Mehl
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Den Rhabarber putzen und kleinwürfeln. Dann mit 3 EL Zucker 1 Stunde lang ziehen lassen und danach durch ein Sieb abschütten. (Den abgeseihten Sirup kann man gut mit Wasser als Schorle mischen).
  2. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  3. Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten. Den Teig anschließend ausrollen und in einer gebutterten Form auslegen. Den Rand mit den Fingern festdrücken. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen.
  4. 75 g Vollrohrzucker, die gemahlenen Mandeln, die Butter, die Eier und das Mehl miteinander vermengen. Dann den Rhabarber hinzugeben.
  5. Den Teig mit dem Rhabarbergemisch belegen und bei 180° 25 Minuten backen.
  6. Dann die Tarte mit dem restlichen Rohrzucker (25 g) bestreuen und weitere 10 Minuten backen.
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Zweierlei Frühlingspestos

Diese beiden Pestos konnten die Kunden gestern im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde selbst herstellen. Die Aktion kam sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern gut an und es hat Spaß gemacht den Leuten zu zeigen, wie schnell man selbst ein leckeres Pesto ohne jegliche Zusatzstoffe herstellen kann.

Um ein Pesto herzustellen braucht man nur Kräuter, Nüsse/Kerne und Öl. Ich habe mich für Petersilie und Rucola entschieden, da diese jetzt Saison haben. Hinzu kommt bei der zweiten Variante noch etwas Minze für den Geschmack. Als Öl nehme ich meistens ein geschmacksneutrales, wie hier z.B. Rapsöl, da ich finde, dass Olivenöl den Geschmack der Kräuter zu sehr überdeckt. Wer möchte kann auch noch Parmesankäse und/oder Knoblauch hinzufügen.

Fürs Pesto könnt ihr alle Zutaten in einem Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. In meinem Workshop von gestern haben wir jedoch ohne Mixer gearbeitet, sondern die Nüsse mit dem Mörser zerkleinert und die Kräuter in einem Pappbecher ganz einfach mit einer Schere zerkleinert. Das Resultat wurde super und der Geschmack ist bei dieser Variante mit den etwas gröberen Nüssen und Kräutern fast noch besser.

Das Pesto kann man sehr unterschiedlich verwenden; z.B. auf Pasta aber auch bei Fleisch oder Fisch und zum Würzen von Salaten. Auch ganz einfach auf frischem Brot schmeckt es hervorragend. Mit Öl bedeckt hält es sich etwa eine Woche im Kühlschrank. Denkt daran sehr sauber zu arbeiten, falls ihr es solange aufbewahren wollt.

Variante 1: Petersilien-Pesto mit Walnüssen

  • 30 g Petersilie
  • 20 g Walnüsse
  • 40 ml Öl (ev. auch mehr, je nach gewünschter Konsistenz)
  • Salz, Pfeffer

Variante 2: Rucola-Minze-Petersilien-Pesto mit Kürbiskernen

  • 20 g Rucola
  • 10 g Minze
  • 10 g Petersilie
  • 20 g Kürbiskerne
  • 40 ml Öl
  • Salz, Pfeffer, Zitrone

die Angaben reichen für mind. 2 Personen

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Energy Balls

Im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde habe ich gestern einen Workshop zum Thema Energy Balls angeboten. Diese kleinen Snacks sind im Nu zubereitet und liefern schnell langanhaltende Energie und wichtige Nährstoffe. Nicht nur für Sportler, sondern für jeden der zwischendurch mal schnell etwas naschen will, sind sie eine super Alternative zu Süßigkeiten und andern Snacks, die oft nur kurzweilig Energie liefern. Sie sind vegan, komplett natürlich und kommen so ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Das praktische ist, dass Energy Balls sich einige Tage im Kühlschrank halten . So kannst du dir leicht einen kleinen Vorrat anlegen. Energy Balls liefern viel Energie, haben aber auch viele Kalorien, so dass du maximal 2 bis 3 pro Tag davon essen solltest.

Im Netz gibt es unzählige Rezepte und am besten probiert ihr aus, welches eure Lieblingsmischung ist. Als Basis nutze ich immer Datteln, die ich dann mit Nüssen/Kernen (Cashewnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne…) püriere. Ihr könnt aber auch noch anderes Trockenobst (Feigen, Aprikosen..) hinzufügen. Zum Schluss könnt ihr die Kugeln auch noch in Kokosraspeln oder Sesam wälzen. Auch Gewürze wie Chili, Zimt oder Kardamon geben einen hervorragenden Geschmack. Wer es etwas schokoladiger mag, kann auch etwas Kakao hinzufügen.

Am besten macht ihr alles mit einem Hochleistungsmixer. Falls ihr jedoch keinen besitzt, könnt ihr auch Dattelpaste kaufen und die Nüsse/Kerne mit einem Mörser zerstoßen.

Zutaten:

  • 200 gr Datteln (oder Datteln gemischt mit anderen Trockenfrüchten)
  • 100 gr Nüsse/Kerne
  • ggf. Samen oder Raspeln zur Ummantelung

Die Angaben reichen für etwa 10-15 Kugeln (je nachdem wie groß ihr sie haben wollt).

Zubereitung:

  1. Die Datteln mit den Nüssen/Kernen in einem Hochleistungsmixer pürieren. Die Masse sollte klebrig aber formbar sein. Falls sie zu hart ist könnt ihr noch Datteln hinzufügen. Falls der Mixer die Masse nicht schaffen sollte, könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.
  2. Kleine Kugeln formen.
  3. In Samen oder Raspeln wälzen.

Für meine Lieblingskugeln benutze ich 200g Datteln, 100g Walnüsse und 2 EL Kakao und wälze sie in Kokosraspeln.

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Rote-Linsen-Fladen mit Radieschen-Dip und Radieschengrün-Pesto

Endlich Frühling! Heute zeige ich euch ein schnelles Rezept für glutenfreies Fingerfood passend zur Saison. Die Idee zum Rote-Linsen-Fladen habe ich durch mein Testpaket von Cactus bekommen. Im Rahmen der Kampagne Bewoost! gab es dieses Mal unter anderem rote Linsen und Kurkuma der Bio-Marke Alnatura. Viel mehr, außer Wasser, braucht man auch nicht für diese glutenfreie Fladenalternative. Wer möchte kann jedoch Knoblauch und andere Kräuter/Gewürze hinzugeben. Dazu gibt es einen Radieschen-Dip, den ihr je nach Geschmack mit Frischkäse und/oder Crème Fraîche zubereiten könnt und ein Radieschengrün-Pesto, passend zum Thema Resteverwertung. Viel Spaß beim Nachmachen und einen großartigen Frühling!

Rote-Linsen-Fladen

Zutaten:

  • 200 g rote Linsen (getrocknet)
  • Wasser zum Einweichen
  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • (ev. Knoblauch oder andere Kräuter)
  • Olivenöl (oder anderes hitzebeständiges Öl)

Zubereitung:

  1. Die Linsen in einem Sieb waschen und mindestens 6 Stunden lang in Wasser einweichen.
  2. Die Linsen danach abtropfen und nochmal kurz abwaschen.
  3. Den Ofen auf 180° Umluft erhitzen.
  4. Die Linsen zusammen mit 100 ml Wasser pürieren.
  5. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer (und ev. anderen Gewürzen) abschmecken.
  6. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dies mit Öl bestreichen.
  7. Die Linsenpaste auf das Backblech geben und mit einem Spatel verteilen. Der Fladen soll das Blech bis auf 5 cm Rand ausfüllen und ungefähr 0,5 bis 1 cm hoch sein.
  8. Anschließend den Fladen mit Öl bepinseln und ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.

Radieschen-Dip

Zutaten:

  • 250 g Crème Fraîche (alternativ 125 g Crème Frâiche oder Magerquark mit 125 g Frischkäse)
  • 6 Radieschen
  • 2 EL Schnittlauch klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Das Radieschengrün entfernen (aufbewahren für das Pesto) und die Radieschen waschen.
  2. Die Radieschen fein würfeln.
  3. Den Schnittlach mit der Crème Fraîche vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Radieschen erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, damit der Dip nicht zu viel Wasser zieht.

Radieschengrün-Pesto

Zutaten:

  • junges Radieschengrün von 2 Bund Radieschen
  • Olivenöl oder Rapsöl (etwa die Hälfte des Gewichtes des geputzten Radieschengrüns)
  • 2 EL Nüsse und/oder Kerne (z.B. Mandeln, Cashew, Sonnenblumenkerne, Pienienkerne…)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Nüsse/Kerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  2. Die Nüsse/Kerne grob pürieren.
  3. Die dicken Stängel vom Radieschengrün entfernen.
  4. Das Radieschengrün waschen, abtropfen lassen, mit einem Tuch trocknen und abwiegen.
  5. Den Knoblach schälen und vierteln.
  6. Das Radieschengrün, das Öl und den Knoblauch zusammen mit den Nüssen/Kernen bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Es kann gerne noch gröber sein. Eventuell etwas Öl hinzugeben, falls die Masse zu trocken ist.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich das Pesto einige Tage. Dazu soll man es am besten in saubere, verschließbare Gläser füllen und komplett mit Öl bedecken.

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