Rhabarberkuchen im Glas

Endlich habe ich meinen ersten Kuchen im Glas gebacken. Ich habe diese nette Geschenkidee schon mehrmals gesehen, aber mich bisher noch nicht rangetraut. Da wir jetzt mehrmals eingeladen waren, dachte ich mit dem Rhabarber, der im Garten wie wild wächst, diese originelle Geschenkidee nun endlich zu verwirklichen. Leider kann ich euch noch nicht sagen, wie lange der Kuchen wirklich haltbar ist. Im Netz findet man Angaben zwischen 2 Wochen und mehreren Monaten. Falls ihr ihn so lange aufbewahren wollt, müsst ihr unbedingt sehr sorgfältig arbeiten und die Deckel im kochenden Wasser sterilisieren.

Zutaten:

  • 750 g Rhabarber
  • 4 EL Zucker
  • 375 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier
  • 375 g Mehl
  • 2/3 Päckchen Backpulver
  • 200 ml Milch
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 125 g Mandeln (gehobelt, gehackt oder Stifte)
  • ca. 100 g weiche Butter zum einfetten
  • 8 EL Semmelbrösel

die Angaben reichen für 8 Gläser mit 440 ml Fassungsvermögen

Zubereitung:

  1. Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Dann 4 EL Zucker hinzugeben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Danach durch ein Sieb abschütten. (Den abgeseihten Sirup kann man gut mit Wasser als Schorle mischen).
  2. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  3. Alle Zutaten für den Teig (Butter, Zucker, Eier,  Vanillemark, Mehl, Backpulver, Milch) miteinander verrühren. Dann die Mandeln und den Rhabarber unterrühren.
  4. Die Gläser mit Butter fetten. Dann in jedes Glas einen Esslöffel Semmelbrösel geben und die Gläser verschließen. Solange schütteln bis die Gläser mit Semmelbrösel ausgekleidet sind.
  5. Die Gläser wieder öffnen und eventuell den Rand etwas abputzen (dieser sollte oben und vor allem außen frei von Butter sein, damit der Deckel danach richtig hält).
  6. Die Gläser zu 2/3 mit Teig füllen und im Ofen bei 180° etwa 35 Minuten backen.
  7. Während des Backens, die Deckel in kochendem Wasser auskochen, um sie zu sterilisieren.
  8. Wenn der Kuchen fertig ist, sofort die noch heißen Deckel vorsichtig auf die heißen Gläser drehen. Den Kuchen kurz auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.
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Gegrillter Mangold mit Ricotta-Walnuss-Creme

Bisher habe ich Mangold immer ähnlich wie Spinat zubereitet. Dazu werden die Stiele erst kleingeschnitten und in einer Pfanne mit Öl/Butter und Kräutern angeschwitzt. Nach etwa 3 Minuten gebe ich die kleingeschnittenen Blätter hinzu und gare alles (ev. mit etwas Wasser) weitere 4 Minuten.

Heute habe ich versucht Mangold auf eine etwas unkonventionellere Art zuzubereiten. Ich habe ihn bei indirekter Hitze (d.h. nicht direkt über der Glut) gegrillt. Zusammen mit der Ricotta-Walnuss-Creme hat man so schnell eine leckere Vorspeise für den Sommer. Ohne Creme kann man den Mangold auch als Beilage zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder Käse servieren.

Zutaten für den Mangold:

  • 8 Mangoldblätter mit Stiel
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für die Ricotta-Walnuss-Creme:

  • 3 gehäufte EL Ricotta
  • 1 Handvoll Walnusskerne
  • 1 EL Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • ev. Chili und Kurkuma

Zubereitung:

  1. Zuerst die Marinade aus Rapsöl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer vorbereiten.
  2. Den Mangold waschen, längs schneiden und 15 bis 30 Minuten marinieren.
  3. Für die Creme, die Walnusskerne fein hacken. Dann alle Zutaten miteinander vermischen.
  4. Den Mangold von beiden Seiten (4 Minuten pro Seite) bei indirekter Hitze grillen.
  5. Alles zusammen anrichten und servieren.
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Rhabarber-Tarte mit Mandelcreme

Rhabarber ist immer eins der ersten Gemüse, die aus meinem Garten geerntet werden können. Ja, ihr habt richtig gelesen, Rhabarber wird botanisch dem Gemüse zugeordnet, auch wenn man ihn in Kuchen, Marmeladen und anderen Rezepten meist wie Obst verwendet. Er gehört zu den Knöterichgewächsen und wird genau wie auch der Spargel oder Stangensellerie als Stängelgemüse bezeichnet, da man in erster Linie den Stängel/Stiel der Pflanze isst.

Heute habe ich zum ersten Mal Vollrohrzucker für ein Rezept genutzt. Daher auch die schöne braune Farbe der Tarte. Bei Vollrohrzucker handelt es sich um einen unraffinierten Zucker, der aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen wird. Dieser wird zu Sirup eingekocht und nach dem Abkühlen gemahlen. Er gibt dem Gericht einen leichten Karamellgeschmack. Natürlich könnt ihr auch weißen Zucker oder Rohrohrzucker nehmen.

Zutaten für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 oder 1 Päckchen Vanillezucker (je nach Geschmack)

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Rhabarber
  • 3 EL Zucker
  • 100 g Butter
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • 2 EL Mehl
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Den Rhabarber putzen und kleinwürfeln. Dann mit 3 EL Zucker 1 Stunde lang ziehen lassen und danach durch ein Sieb abschütten. (Den abgeseihten Sirup kann man gut mit Wasser als Schorle mischen).
  2. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  3. Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten. Den Teig anschließend ausrollen und in einer gebutterten Form auslegen. Den Rand mit den Fingern festdrücken. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen.
  4. 75 g Vollrohrzucker, die gemahlenen Mandeln, die Butter, die Eier und das Mehl miteinander vermengen. Dann den Rhabarber hinzugeben.
  5. Den Teig mit dem Rhabarbergemisch belegen und bei 180° 25 Minuten backen.
  6. Dann die Tarte mit dem restlichen Rohrzucker (25 g) bestreuen und weitere 10 Minuten backen.
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Zweierlei Frühlingspestos

Diese beiden Pestos konnten die Kunden gestern im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde selbst herstellen. Die Aktion kam sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern gut an und es hat Spaß gemacht den Leuten zu zeigen, wie schnell man selbst ein leckeres Pesto ohne jegliche Zusatzstoffe herstellen kann.

Um ein Pesto herzustellen braucht man nur Kräuter, Nüsse/Kerne und Öl. Ich habe mich für Petersilie und Rucola entschieden, da diese jetzt Saison haben. Hinzu kommt bei der zweiten Variante noch etwas Minze für den Geschmack. Als Öl nehme ich meistens ein geschmacksneutrales, wie hier z.B. Rapsöl, da ich finde, dass Olivenöl den Geschmack der Kräuter zu sehr überdeckt. Wer möchte kann auch noch Parmesankäse und/oder Knoblauch hinzufügen.

Fürs Pesto könnt ihr alle Zutaten in einem Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. In meinem Workshop von gestern haben wir jedoch ohne Mixer gearbeitet, sondern die Nüsse mit dem Mörser zerkleinert und die Kräuter in einem Pappbecher ganz einfach mit einer Schere zerkleinert. Das Resultat wurde super und der Geschmack ist bei dieser Variante mit den etwas gröberen Nüssen und Kräutern fast noch besser.

Das Pesto kann man sehr unterschiedlich verwenden; z.B. auf Pasta aber auch bei Fleisch oder Fisch und zum Würzen von Salaten. Auch ganz einfach auf frischem Brot schmeckt es hervorragend. Mit Öl bedeckt hält es sich etwa eine Woche im Kühlschrank. Denkt daran sehr sauber zu arbeiten, falls ihr es solange aufbewahren wollt.

Variante 1: Petersilien-Pesto mit Walnüssen

  • 30 g Petersilie
  • 20 g Walnüsse
  • 40 ml Öl (ev. auch mehr, je nach gewünschter Konsistenz)
  • Salz, Pfeffer

Variante 2: Rucola-Minze-Petersilien-Pesto mit Kürbiskernen

  • 20 g Rucola
  • 10 g Minze
  • 10 g Petersilie
  • 20 g Kürbiskerne
  • 40 ml Öl
  • Salz, Pfeffer, Zitrone

die Angaben reichen für mind. 2 Personen

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Energy Balls

Im Rahmen des „Summer Feeling Festival“ in der City Concorde habe ich gestern einen Workshop zum Thema Energy Balls angeboten. Diese kleinen Snacks sind im Nu zubereitet und liefern schnell langanhaltende Energie und wichtige Nährstoffe. Nicht nur für Sportler, sondern für jeden der zwischendurch mal schnell etwas naschen will, sind sie eine super Alternative zu Süßigkeiten und andern Snacks, die oft nur kurzweilig Energie liefern. Sie sind vegan, komplett natürlich und kommen so ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Das praktische ist, dass Energy Balls sich einige Tage im Kühlschrank halten . So kannst du dir leicht einen kleinen Vorrat anlegen. Energy Balls liefern viel Energie, haben aber auch viele Kalorien, so dass du maximal 2 bis 3 pro Tag davon essen solltest.

Im Netz gibt es unzählige Rezepte und am besten probiert ihr aus, welches eure Lieblingsmischung ist. Als Basis nutze ich immer Datteln, die ich dann mit Nüssen/Kernen (Cashewnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne…) püriere. Ihr könnt aber auch noch anderes Trockenobst (Feigen, Aprikosen..) hinzufügen. Zum Schluss könnt ihr die Kugeln auch noch in Kokosraspeln oder Sesam wälzen. Auch Gewürze wie Chili, Zimt oder Kardamon geben einen hervorragenden Geschmack. Wer es etwas schokoladiger mag, kann auch etwas Kakao hinzufügen.

Am besten macht ihr alles mit einem Hochleistungsmixer. Falls ihr jedoch keinen besitzt, könnt ihr auch Dattelpaste kaufen und die Nüsse/Kerne mit einem Mörser zerstoßen.

Zutaten:

  • 200 gr Datteln (oder Datteln gemischt mit anderen Trockenfrüchten)
  • 100 gr Nüsse/Kerne
  • ggf. Samen oder Raspeln zur Ummantelung

Die Angaben reichen für etwa 10-15 Kugeln (je nachdem wie groß ihr sie haben wollt).

Zubereitung:

  1. Die Datteln mit den Nüssen/Kernen in einem Hochleistungsmixer pürieren. Die Masse sollte klebrig aber formbar sein. Falls sie zu hart ist könnt ihr noch Datteln hinzufügen. Falls der Mixer die Masse nicht schaffen sollte, könnt ihr etwas Wasser hinzufügen.
  2. Kleine Kugeln formen.
  3. In Samen oder Raspeln wälzen.

Für meine Lieblingskugeln benutze ich 200g Datteln, 100g Walnüsse und 2 EL Kakao und wälze sie in Kokosraspeln.

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