Süßkartoffel Toast mit Thunfisch asiatischer Art

Im Rahmen der Kampagne „Bewosst?“ habe ich diesen Monat vom Supermarkt Cactus ein Testpaktet zum Thema „Bewusst fischen“ bekommen.

Wer sich bereits ein bisschen mit dem Thema nachhaltige Fischerei beschäftigt hat, weiß wie wichtig diese ist um einer Überfischung der Meere entgegenzuwirken. Ich selbst beschäftige mich schon etwas länger mit diesem Thema und versuche vorwiegend Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen. Auch wenn Labels wie der MSC-Siegel teilweise umstritten sind, weil die Standarts zu schwach sind, ist es jedoch ein Weg in die richtige Richtung. So ist es meiner Meinung nach wichtig, sich bestmöglich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Herkunft aller Lebensmittel auseinanderzusetzen, ohne aber die Lust am Essen zu verlieren. Gut, dass auch große Supermärkte diesen Weg teilweise unterstützen!

Und nun zum ersten Rezept! Mal sehen ob ich diese Woche noch ein zweites mit den Sardinen schaffe. Eine Idee habe ich schon…

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 1/2 dicke Süßkartoffel
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 cm Ingwer
  • 2 cm Zitronengras
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • Pfeffer (und Salz)

Die Angaben reichen für 3-4 Toasts.

Zubereitung:

  1. Die Cashewkerne kurz in einer Pfanne rösten, danach grob hacken.
  2. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  3. Ingwer und Zitronengras feinhacken.
  4.  Frühlingszwiebeln, Ingwer und Zitronengras mit der Sojasoße in einer Pfanne kurz dünsten.
  5. Den Thunfisch mit einer Gabel zerkleinern und mit dem Sojagemisch vermengen.
  6. Öl und Limettensaft hinzugeben.
  7. Mit Pfeffer (und Salz) abschmecken.
  8. Die Süßkartoffeln waschen und längs in Scheiben von etwa 1 cm schneiden. Dann zwei bis dreimal auf höchster Stufe toasten.
  9. Zum Anrichten den präparierten Thunfisch auf die Toasts geben und mit gehackten Cashewkernen bestreuen.
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Cactus Kachatelier by Miele

Gestern habe ich zusammen mit einigen anderen Bloggern einen tollen Abend im „Cactus Kachatelier by Miele“ verbringen dürfen. Unter der Leitung eines professionellen Kochs wurde ein herrliches 3-Gängemenü gezaubert.

Los ging es mit knusprigen Rollen gefüllt mit Mangold und „Beaufort“ Käse.

Als Hauptspeise gab es Entenfilet aus dem Dampfgarer „sous-vide“ gegart auf cremigem Polenta mit getrockneten Tomaten.

Abgerundet wurde das Menü mit einem Ananas-Carpaccio auf Blätterteig und Limetten-Espuma.

Der Abend hat richtig Spaß gemacht und ich habe einige neue Ideen für zukünftige Rezepte bekommen. Falls auch ihr einmal an einem Kochkurs teilnehmen wollt, findet ihr hier die nächsten Veranstaltungen. Denkt daran euch zügig anzumelden, da die Kurse meist schnell ausgebucht sind.

Vielen Dank an Cactus und und Miele für den wundervollen kulinarischen Abend.

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Fueskichelcher – Karnevalsgebäck

Alaaf! Heute zeige ich euch mal wieder ein typisch luxemburgisches Traditionsrezept. Letztes Wochenende habe ich zwei verschiedene Sorten „Fueskichelcher“ ausprobiert. Beide Rezepte habe ich in der Rezeptesammlung meiner Oma gefunden. Zuerst habe ich die sogenannten „Nonnefäscht – Nonnenfürze“ ausprobiert. Danach gab es noch Teigknoten, „Verwuerelter“ genannt, was so viel wie „Verdrehte“ heißt. Die Nonnenfürze werden mit frischer Hefe gemacht und schmecken besonders luftig. Die Knoten haben eine festere Konsistenz und sind mit Backpulver gemacht. Ich kann mich bisher noch nicht so richtig entscheiden, welche besser sein sollen. Beide schmecken sehr lecker, aber völlig unterschiedlich und gehören hier in Luxemburg auf jeden Fall zur Karnevalszeit hinzu.

Nonnefäscht

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 5 Eier (getrennt)
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 120 – 160 g Zucker (je nach Geschmack, ich bevorzuge 160 g)
  • 2 Würfel frische Hefe
  • 2 EL Speiseöl (geschmacksneutral)
  • Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • Frittierfett

Zubereitung:

  1. Die Hefe zusammen mit einem Esslöffel Zucker in der Hälfte der Milch (125 ml) verrühren. Dann zugedeckt an einen warmen Ort (neben die Heizung/Ofen) stellen.
  2. Mehl, Eigelb, Zucker, Öl, Salz und den Rest Milch zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Eiweiß zu Schnee schlagen.
  4. Nachdem die Hefe etwa 15 Minuten geruht hat, kann man sie zum Teig geben.
  5. Zum Schluss noch vorsichtig den Eiweißschnee unterheben.
  6. Den Teig an einem warmen Ort hochgehen lassen, bis er Blasen wirft (etwa 1 Stunde).
  7. Danach das Frittierfett in der Fritteuse oder in einem Topf erwärmen. Das Fett soll etwa 170°-180° heiß sein. Um zu wissen ob das Fett heiß genug ist, kann man einen Schaschlikspieß oder einen Holzlöffelstiel ins Fett stecken. Das Fett ist heiß, wenn sich kleine Blasen bilden.
  8. Den Teig mit einem Esslöffel portionsweise ins Fett tauchen. Die Kugeln goldbraun backen (ggf. drehen), herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  9. Noch lauwarm mit Puderzucker bestreuen.

Verwuerelter

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 3 Eier
  • 125 ml Sahne
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3/4 Päckchen Backpulver
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • Frittierfett

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren.
  2. Sahne und weiche Butter hinzufügen.
  3. Mehl, Backpulver und Vanillezucker hinzugeben und zu einem glatten Teig kneten. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu klebrig sein. Man muss ihn ohne Kleben gut ausrollen können.
  4. Den Teig dann etwa 1 cm dick ausrollen und Steifen von 12 x 1,5 cm schneiden. Diese dann leicht rollen und zu einem Knoten verschlingen.
  5. Das Fett auf 170°-180° erhitzen und die Knoten goldbraun backen.
  6. Die Knoten herausnehmen und auf Küchenkrepp abkühlen lassen.
  7. Noch lauwarm mit Puderzucker bestreuen.
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