Liebstöckel-Flüssigwürze und Gemüse-Würzpaste

Heute zeige ich euch, wie man ganz schnell und einfach eine leckere Gewürzbasis für Eintöpfe, Suppen, Soßen oder andere Gerichte machen kann. Dies natürlich ohne Hefeextrakte oder andere Geschmacksverstärker.

Einerseits habe ich eine Flüssigwürze mit Liebstöckel gemacht, welche u.a. super in Salatdressings schmeckt und ähnlich wie Maggi angewendet werden kann. Dann habe ich noch eine Gemüse-Würzpaste ausprobiert, die perfekt zu Suppen und Eintöpfen passt. Für eine geschmackvolle Brühe benutzt man 1 TL auf 500 ml Wasser. Achtung, nicht zu viel nehmen, da sie relativ salzig ist.

Je nachdem welche Kräuter und welches Gemüse ihr habt, könnt ihr die Proportionen auch verändern und ein bisschen rumexperimentieren. Wichtig ist nur, dass ihr die Salzangaben berücksichtigt, damit es sich länger hält. Bei der Gewürzpaste braucht ihr etwa 200 g pro kg Gemüsepaste.

Beides ist mindestens ein halbes Jahr im Kühlschrank haltbar, vorausgesetzt ihr habt sauber gearbeitet und die Gläser vorher ausgekocht.

Liebstöckel-Flüssigwürze

Zutaten

  • 150 g Liebstöckel (mit Stiel)
  • 75 g Petersilie (mit Stiel)
  • 75 g Salz
  • 2 EL Zucker (weiß oder braun)
  • 750 ml Wasser
  • fakultativ 1 TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung

  1. Liebstöckel und Petersilie waschen und grob hacken.
  2. Die Kräuter mit dem Salz im Wasser kurz aufkochen, dann 30 Minuten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  3. Den Sud durch ein Sieb geben.
  4. Den Zucker hinzugeben und kurz mitaufkochen. Wer möchte kann den Zucker vorher karamellisieren, um mehr Geschmack und eine dunklere Farbe zu bekommen.
  5. Wer die Würze etwas dickflüssiger haben will kann nun auch noch Johannisbrotkernmehl hinzugeben.
  6. Anschließend die Würze in saubere, ausgekochte Flaschen füllen.

Gemüse-Würzpaste

Zutaten

  • 300 g Karotten
  • 200 g Mairübe/Navette
  • 200 g Sellerie
  • 120 g Lauch
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g frische Kräuter (z.b. Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch…)
  • 220 g Salz

Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen, ggf. schälen und grob schneiden.
  2. Das Gemüse nun mit einer Küchenmaschine zerkleinern/pürieren. Ich habe das Gemüse erst mit dem Gemüseschneideaufsatz meiner Kitchenaid geraspelt und dann durch den Fleischwolfeinsatz gedreht. So bleibt das Gemüse noch körnig. Ihr könnt es aber auch pürieren.
  3. Nun alles mit dem Salz vermischen und in ausgekochte Gläser geben.

Löwenzahnblüten- „Honig“

Habt ihr auch so viel Unkraut in eurem Garten? Falls es sich um Löwenzahn handelt, seid froh, damit könnt ihr nämlich einen herrlichen Sirup machen. Dieser sogenannte Löwenzahnblüten-„Honig“ ist geschmacklich vergleichbar mit richtigem Honig und kann auch so verwenden werden. Er schmeckt sowohl im Jogurt als auch im Tee oder auf dem Butterbrot.

Die Blüten sollt ihr am besten an einem sonnigen Morgen kurz vor Mittag pflücken. Das Pflücken und die Zubereitung kosten zwar etwas Zeit, es lohnt sich aber alle mal. Vielleicht habt ihr ja auch ein paar fleißige Helfer zu Hause, die euch beim Pflücken helfen. Ich habe die Blüten nicht ganz vom Grün befreit, es reicht, wenn ihr die milchhaltigen Teile (z.B. mit einer Schere) entfernt und das Restgrün dran lasst, dann geht es etwas schneller.

links mit normalem Kristallzucker, rechts mit Rohrzucker

Ich habe zwei verschiedene Sorten gemacht. Eine mit normalem Zucker und eine mit Rohrzucker. Der Sirup mit Rohrzucker ähnelt eher dem Waldhonig.

Zutaten:

  • 150 g Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 800 – 900 g Zucker (normaler Kristall- oder Rohrzucker)
  • 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Löwenzahnblütenköpfe von den milchhaltigen Teilen befreien. Etwas Grün kann ruhig dranbleiben. Gut ausschütteln, um sie von eventuellen Krabbeltierchen zu befreien.
  2. Die Blüten mit 1 Liter Wasser in einen Topf geben. Sie sollten mit Wasser bedeckt sein.
  3. Die Zitrone in Scheiben schneiden und hinzugeben.
  4. Alles kurz aufkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und 24 Stunden ziehen lassen.
  5. Nach einem Tag alles durch ein feines Sieb passieren.
  6. Die Flüssigkeit abmessen und pro ml, 1 g Zucker hinzugeben. Falls ihr also 800 ml Flüssigkeit habt braucht ihr 800 g Zucker.
  7. Alles ohne Deckel etwa 1,5-2 Stunden bei mittlerer Flamme leicht köcheln lassen. Falls Schaum entsteht sollt ihr den entfernen.
  8. Der Honig ist fertig, wenn er eine honigartige Konsistenz hat. Macht am besten einen Geliertest, indem ihr etwas Sirup auf einen Teller macht und abkühlen lasst, um zu schauen ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  9. Den Honig in ausgekochte, saubere Gläser füllen. Die Gläser sollten vollkommen trocken sein, da der Honig sonst hart wird.

Ostereier natürlich gefärbt

Diese Rezepte sind im Rahmen der RTL Tele Lëtzebuerg Reportage (vom 17.04.2019) entstanden.

Bald ist Ostern und zu diesem Fest gehört bekanntlich das Ostereierfärben dazu. Warum nicht dieses Jahr auf künstliche Farben verzichten und die Eier mit selbstgemachten Farben färben?

Man kann die Ostereier kalt oder heiß färben. Ich bevorzuge das Kaltfärben, da bei dieser Methode die Eier nicht so lange in der heißen Farbe liegen müssen und so nicht zu trocken werden. Außerdem eignet sich das Kaltfärben besser für Kinder. Schließlich können die Eier auch eher reißen, wenn sie in das heiße Wasser gegeben werden.

Kaltfärben:

1. Eier 10 Minuten hart kochen. Damit die Eier nicht platzen, am besten Eier mit Raum-Temperatur benutzen und sie dann gleich in lauwarmes Wasser geben. Sobald das Wasser mit Kochen anfängt 10 Minuten rechnen. Dem Wasser 2 EL Essig pro Liter hinzufügen, dann nehmen die Eier die Farbe nachher besser an.

2. Nun werden die Farbsude vorbereitet. Für jeweils 1 Liter Wasser braucht man:

rot-braun: 250 g Rote Beete kleingeschnitten, 40 Minuten einkochen oder alternativ Rotebeete-Saft

blau: 250 g Rotkohl kleingeschnitten, 40 Minuten einkochen

gelb-orange:  3 EL Kurkumapulver, 10 Minuten einkochen

grün: 250 g Spinat, 40 Minuten einkochen

braun: 35 g rote Zwiebelschalen, 40 Minuten einkochen

Die Zutaten werden jeweils in Wasser eingekocht und der Sud anschließend durch ein Sieb gefiltert (Kurkumapulver muss nicht gefiltert werden).

gefärbt mit Zwiebelschalen, Rotkohl und Kurkuma (v.l.n.r.)

3. Die abgekühlten Eier mindestens 30 Minuten in den abgekühlten Sud geben. Für intensivere Farben kann man sie auch über Nacht ziehen lassen.

4. Damit die Farben nachher kräftiger und leuchtender werden, die getrockneten Eier mit etwas Speiseöl einreiben.

Heißfärben

Beim Heißfärben wird zuerst der Sud hergestellt (Punkt 2), dann werden die rohen Eier in den Sud gegeben und etwa 8 Minuten mitgekocht. Anschließend werden die Eier vom Herd genommen und bleiben bis zur gewünschten Farbintensität für mindestens weitere 20 Minuten im Sud.

Als Dekoration habe ich 4 verschiedene Techniken benutzt.

1. Zum einen habe ich auf die Eier vor dem Eintauchen in die Farbe Streifen aus Masking Tape (Washi Tape) geklebt, die nach dem Trocknen entfernt wurden (oben links).

2. Zum anderen habe ich Gummiband um die Eier gemacht, das auch nach dem Trocknen entfernt wurde (oben rechts).

3. Auf das Ei unten links wurde vor dem Eintauchen in die Farbe ein Blatt auf das Ei gelegt. Das Ei wurde dann in ein Stück Strumpfhose gelegt, welches auf beiden Seiten fest verknotet wurde, so dass das Blatt fest am Ei haften blieb.

4. Auf dem Ei unten rechts wurden nach dem Färben Punkte gemalt. Dazu habe ich Wattestäbchen mit Zitronensaft getränkt. Der Zitronensaft ätzt die Farbe weg, so dass man mit dieser Technik beliebige Muster auf die Eier malen kann.

BLING-BLING-Eier

Hier das Rezept von den Bling-Bling-Eiern aus der RTL Tele Lëtzebuerg Reportage vom 17.4.2019.

Man mag es kaum glauben, aber diese Eier kommen völlig ohne künstliche Farben aus. Ihr braucht nur Rotwein und Zucker und schon könnt ihr eure Freunde und Familie zum Osterfest mit diesen tollen Ostereiern überraschen.

Zutaten:

  • 1 Flasche Rotwein (0,75 l)
  • 100 g Zucker
  • 6 rohe Eier

Zubereitung:

  1. Den Wein und den Zucker in einen Topf geben und verrühren.
  2. Die Eier vorsichtig hinzugeben.
  3. Alles 10 Minuten kochen lassen.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die Eier noch 12 – 24 Stunden im Rotwein liegen lassen. Dabei gelegentlich mit einem Löffel umrühren.
  5. Die Eier mit einer Schaumkelle rausnehmen und auf einem Küchenkrepp oder besser noch im Eierbecher trocknen lassen (nicht mit den Fingern anfassen, da sich der Zucker sonst lösen kann).
  6. Die Eier beginnen erst nach dem Trocknen mit funkeln!

Osterbrunch 2019 Koreanische Gemüsepfannkuchen

Zusammen mit ein paar Foodbloggerkolleginnen stellen wir euch heute unsere Rezepte für den Osterbrunch 2019 vor.

Bei mir gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen. Diese Pfannkuchen, auf koreanisch „Jeon“ genannt, unterscheiden sich völlig von dem, was wir unter Pfannkuchen verstehen. Es ist eher eine Art „Puffer“, aus einer Mehl-Wasser-Ei-Basis mit unterschiedlichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Gemüse. Am bekanntesten sind die Haemul-pajeon, übersetzt Meeresfrüchte (haemul) – Frühlingszwiebel (pa) – Pfannkuchen (jeon), und Kimchi-jeon.

Jeons werden als Beilage oder auch als Snack oder Hauptspeise serviert. Vor allem an Regentagen sind die Pfannkuchen in Korea sehr beliebt. Es wird gesagt, dass der prasselnde Regen an das Brutzeln der Pfannkuchen im Fett erinnert und die Koreaner an Regentagen in die Restaurants eilen und Pfannkuchen mit Reiswein bestellen.

Doch nicht nur an Regentagen, sondern auch an sonnigen Frühlingstagen schmecken die Pfannkuchen zu jeder Gelegenheit. Der süß-salzige, etwas scharfe Dip rundet das Geschmackserlebnis ab. Also los, unbedingt ausprobieren. Wer weiß, vielleicht gehören Jeons bald auch zu deiner Lieblingsregenspeise. Und Regen haben wir ja hier meist mehr als genug 😉

Zutaten:

für die Pfannkuchen

  • 1 halbe kleine Zucchini (ca. 120 g)
  • 1 kleine Karotte (ca. 90 g)
  • 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 150 g Mehl
  • 280 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • Öl zum Braten (geschmacksneutral)

für den Dip

  • 4 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Reisessig (alternativ Apfel- oder hellen Balsamicoessig)
  • 2 EL Honig
  • 1/2 – 1 EL Chiliflocken
  • 1 EL geröstete Sesamkörner
  • 1 EL in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln

Die Angaben reichen für 2 große oder 8 kleine Pfannkuchen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse in etwa 5 cm lange feine Streifen schneiden.
  2. Eier, Mehl und Wasser gut miteinander verrühren.
  3. Das geschnittene Gemüse und Salz hinzugeben und alles mischen.
  4. 2 – 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hälfte der Menge hineingeben, das Gemüse verteilen und plattdrücken. Dann von beiden Seiten goldbraun bei mittlerer Hitze braten.
    TIPP: Damit der Pfannkuchen ganz bleibt, nutzt zum Wenden am besten den Tellertrick. Dabei lasst ihr den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten. Nehmt dann einen zweiten gleichgroßen Teller, den ihr verdeckt drauflegt und wendet dann alles zusammen. Anschließend könnt ihr den Pfannkuchen wieder in die Pfanne gleiten lassen.
  5. Dann den zweiten Pfannkuchen backen. Alternativ könnt ihr auch kleinere Pfannkuchen machen und jeweils nur einen EL Teig mit Gemüse in die Pfanne geben.
  6. Alle Zutaten für den Dip miteinander vermischen und servieren.

Schaut auch unbedingt bei meinen Kollgeinnen vorbei. Hier findet ihr weitere tolle Rezepte für den Osterbrunch.

Kleines Kuliversum Radieschencreme aus dem Glas mit Bärlauch

Fredke and Friends Leckerer Sektkuchen

Spiffing Ideas Schinken, Brie & Fiegen Pastete

Liebe mit Biss.com Auberginen Kuku 

Passion meets creativity Asparagus Quiche

Bulgogi – Koreanisches Feuerfleisch

Dieses Rezept habe ich bereits zum koreanischen Neujahr ausprobiert, bin aber jetzt erst dazu gekommen es zu veröffentlichen. In Zukunft wird wohl mehr koreanisches Essen bei uns auf den Tisch kommen. Wir haben knapp 2 Wochen unseren Sohn aus Korea adoptiert und konnten auf unseren beiden Reisen nach Seoul einen Einblick in die koreanische Küche bekommen. Heute stelle ich euch erst mal einen Klassiker der koreanischen Küche vor: Bulgogi (übersetzt Feuerfleisch). Der Name kommt daher, dass das Fleisch meist auf offenem Feuer gegrillt wird. Zu Hause könnt ihr es jedoch sehr gut in einem Wok, einer Pfanne oder auf dem Teppanyaki zubereiten. Wir bevorzugen die Variante mit dem Teppanyaki, so können wir das Fleisch während des Essens nach und nach braten. Das Gericht ist sehr schnell gemacht. Lediglich das Marinieren braucht mindestens 1 Stunde, besser sind 3-4 Stunden oder mehr. Klassisches Bulgogi wird mit Rindfleisch gemacht. Es gibt aber auch Varianten mit Schweinefleisch oder Hähnchen. Die fertig gegrillten Fleischstücke schmecken leicht süß und werden in Sesamblätter oder Salatblätter eingerollt und zusammen mit Reis und anderen Beilagen wie Kimchi gegessen. Nicht fehlen sollte auch die Koreanische BBQ-Soße Ssamjang, eine Sojabohnen-Chili-Paste, die ihr in jedem Asia-Laden bekommt.

Zutaten:

  • 600 g Fleisch (Entrecôte/Hochrippe)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Karotte
  • 1/4 Apfel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Frühlingszwiebel
  • 6 EL Soja
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Sesamöl
  • 3 EL Sesamkerne geröstet
  • Pfeffer

Als Beilagen eignen sich Reis, Salatblätter, Kimchi und Ssamjang (Sojabohnen-Chili-Paste).

Die Angaben reichen für 2 – 3 Personen.

Zubereitung:

  1. Das Fleisch in sehr dünne Scheiben (3-5 mm) schneiden. Das Fleisch lässt sich besser schneiden, wenn es vorher etwa 2 Stunden in der Tiefkühltruhe war.
  2. Die Zwiebel sehr fein schneiden. Die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden.
  3. Den Apfel schälen und vierteln und durch die Knoblauchpresse pressen.
  4. Den Knoblauch schälen und auch durch die Knoblauchpresse drücken.
  5. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
  6. Alles zusammen mit dem Soja, Zucker, Sesamöl und den Sesamkernen vermischen, pfeffern und mindestens 1 Stunde besser 4 Stunden oder länger zugedeckt im Kühlschrank marinieren.
  7. Nach gewählter Methode (Wok, Teppanyaki, Grill) braten/grillen.

Weihnachtsmenü 2018 – Süße Weihnachtstrilogie

Heute präsentieren wir euch leider schon das letzte Rezept unseres Weihnachtsmenüs 2018.

Zum Dessert gibt es bei mir eine Süße Weihnachtstrilogie mit Bratapfel – Crème Brûlée, Tannenbaum-Brownie und Clementinensüppchen.

Ihr könnt alles bereits am Vortag vorbereiten, so dass ihr keinen Stress am Weihnachtstag habt.

Das Clementinensüppchen sowei die Crème Brûlée müssen einige Stunden abkühlen.

Auch das Bratapfelmus sollte im Voraus gemacht werden.

Lasst euch auch von den süßen Naschereien der anderen Bloggern überraschen.

Bei Liebe mit Biss gibt es Schokotraum mit Ananas

Bei Kleines Kuliversum gibt es Bratapfel mit Cheesecake-Füllung und Karamellsoße

Bei Spiffing Ideas gibt es Honig-Parfait mit Nusskrokant

Bei Claudia vous régale gibt es Bûche

Bratapfel – Crème Brûlée

Zutaten:

  • Bratapfelmus (das Rezept findet ihr hier)
  • 375 ml Sahne
  • 125 ml Milch
  • 4 Eidotter
  • 40 g Zucker
  • 1 Vanille Stange
  • Rohrzucker

Die Angaben reichen für 12 kleine feuerfeste Förmchen à 50 ml oder für 4 große Formen.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 100° Umluft vorheizen.
  2. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen.
  3. Das Vanillemark in der Milch kurz erhitzen.
  4. Die Eier trennen und mit dem Zucker schaumig verrühren.
  5. Die Sahne unterrühren.
  6. Die Vanillemilch schnell unterrühren.
  7. Die Förmchen in eine große Auflaufform stellen.
  8. Die Auflaufform bis zur Hälfte der Förmchenhöhe mit heißem Wasser füllen.
  9. In jede Form einen Teelöffel Apfelmus geben.
  10. Dann die Crème Brûlée Masse einfüllen.
  11. Etwa 70 Minuten im Ofen garen.
  12. Die Crème Brûlée sollte gestockt sein, aber nicht ganz fest; etwa wie Wackelpudding.
  13. Dann die Crème Brûlée kaltstellen.
  14. Vor dem Servieren die Crème mit Rohrzucker bestreuen und diesen mit einem Flambierbrenner karamellisieren.

Clementinensüppchen

Zutaten:

  • 5 Clementinen
  • 10 EL Wasser
  • 2 Sternanis
  • 4 TL Honig

Die Angaben ergeben 12 kleine Portionen.

Zubereitung:

  1. 1 Clementine schälen und auspressen.
  2. Die restlichen Clementinen schälen und die weißen Fäden möglichst gut entfernen. Ihr könnt sie aber auch komplett filetieren, was jedoch etwas mehr Arbeit ist. Falls sie Kerne besitzen müsst ihr diese entfernen.
  3. Die Clementine mit etwas Wasser und dem Clementinensaft in einen Topf geben. Honig und Sternanis hinzufügen und alles kurz aufkochen lassen. Dann noch einige Minuten köcheln lassen.
  4. Mit einem Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

Tannenbaum Brownies

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 200 g Zucker
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 4 Eier

Die Angaben ergeben einen großen Kuchen, der in mindestens 12 Stücke geteilt werden kann.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Schokolade und den Butter schmelzen.
  3. Nun alles miteinander verrühren.
  4. Alles in eine gefettete runde Springform geben.
  5. Etwa 50 Minuten bei 180° backen. Dabei sollte man aufpassen, dass der Rand nicht zu dunkel wird.
  6. Zum Servieren den Kuchen in einzelne Stücke schneiden und auf abgeschnittene Spieße oder Papierstrohhälme stecken.
  7. Mit Puderzucker bestreuen.

Weihnachtsmenü 2018 – Hähnchen mit Maronen-Apfelfüllung und Wintergemüse

Nach dem Aperitif, Fingerfood und der Vorspeise kommt heute das 4. Rezept meines Weihnachtsmenü 2018. Als Hauptspeise gibt es Hähnchen mit Maronen-Apfelfüllung und Wintergemüse. Dieses Rezept lässt sich hervorragend im Voraus planen und man braucht während des Bratens kaum danach zu schauen. Außerdem kann alles zusammen in einer Auflaufform im Ofen gegart werden. Die Füllung könnt ihr bereits am Vortag machen. Auch das Gemüse (bis auf die Kartoffeln) könnt ihr bereits am Vortag schneiden. Ihr könnt auch anderes Wintergemüse z.B. Rüben untermischen. Die Kartoffeln könnt ihr einige Stunden vorher schälen und schneiden und in Wasser aufbewahren.

Das Fleisch habe ich übrigens von vun der Atert. 4x pro Jahr kann man hier eine  solidarische Abobox mit Fleisch aus der Region bestellen. Bei meinem Hähnchen handelt es sich um ein Biohähnchen vom Haff Georges Weiss in Roodt.

Zutaten:

  • 1 Hähnchen (meins war etwa 1,5 kg)
  • Butter zum Bestreichen

für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 180 g vorgekochte Maronen
  • 1 Apfel
  • 1 dicke Scheibe Brioche (oder Weißbrot)
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • 1 TL Thymianblätter
  • Butter oder Öl
  • Salz und Pfeffer

für die Soße

  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Weißwein
  • 1 Zwiebel
  • 70 g Maronen
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

für das Gemüse

  • 800 g Gemüse (z.B. 500 g Möhren, 200 g Hokkaido Kürbis, 100 g Lauch)
  • 800 g Kartoffeln
  • 4 EL Öl
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 Personen als Hauptgericht. Falls ihr mehr Personen bekösitgen müsst, könnt ihr entweder 2 Hähnchen oder ein etwas  größeres Geflügel nehmen.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Briochescheibe in der Milch einweichen.
  3. Die Maronen grob schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  5. Den Apfel waschen, entkernen und würfeln.
  6. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln andünsten.
  7. Apfel- und Maronenstückchen, Thymian und Honig hinzugeben und 3 Minuten schmoren lassen.
  8. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  9.  Alles kurz abkühlen lassen und mit der eingeweichten Briochescheibe und einem Ei vermengen.
  10. Den Innenraum des Hähnchens salzen und mit der Maronenapfelmasse zu 4/5 befüllen. Die Öffnung eventuell mit Zahnstochern verschließen.
  11. Das Hähnchen nun leicht salzen und pfeffern und mit geschmolzener Butter bestreichen.
  12. Das Hähnchen in eine große eingefettete Auflaufform auf die Brust legen und 20 Minuten im Ofen bei 180° Umluft gehen lassen.
  13. Nach 20 Minuten das Hähnchen umdrehen und Gemüsebrühe, Weißwein, die geviertelte Zwiebel und Maronen für die Soße hinzugeben.
  14. Nochmals für 20 Minuten in den Ofen geben.
  15. In der Zwischenzeit könnt ihr das Gemüse und die Kartoffeln waschen, ev. schälen und schneiden. Ich habe nur die Kartoffeln geschält und die Karotten sowie den Kürbis mit Schale verwendet.
  16.  Nach 20 Minuten das Hähnchen aus dem Ofen nehmen und mit der Flüssigkeit aus der Form begießen. Dann die Soßengrundlagen (Maronen, Zwiebeln und Flüssigkeit) aus der Form in einen Topf gießen.
  17. Das Gemüse und die Kartoffeln mit dem Öl, Knoblauchpulver und Honig vermischen, salzen und pfeffern und zu dem Hähnchen in die Auflaufform geben. Alles wieder in den Ofen stellen.
  18. Nun am besten die Temperatur des Hähnchens mit einem Fleischthermometer überwachen. Es sollte 80° Kerntemperatur haben. Bei mir hat das etwa 45 weitere Minuten gedauert. Das Gemüse könnt ihr nach der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig umrühren.
  19. Wenn das Hähnchen fast fertig ist, die aufgefangene Soßenbasis mit Sahne kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  20. Dann mit dem Stabmixer schaumig mixen.
  21. Zum Anrichten etwas Soße auf den Teller geben und das geschnittene Hähnchen darauf legen. Mit Gemüse und Kartoffeln servieren.

Weitere tolle Hauptspeisen für das Weihnachtsmenü findet ihr wieder bei folgenden Bloggern:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Kürbisrisotto mit gebackenem Kürbis

Bei Liebe mit Biss gibt es Paleron sous-vide

Bei Spiffing Ideas gibt es Tarakihi mit Pinienkruste

Bei Claudia vous régale gibt es Cailles au foie gras

Weihnachtsmenü 2018 – Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo

Heute erscheinen schon die 3. Rezepte unserer Weihnachtsmenüs 2018.

Bei mir gibt es heute Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo.

Die anderen teilnehmenden Bloggerinnen haben euch folgendes vorbereitet:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Gemüsefond mit Wurzelgemüse und Lauch

Bei Liebe mit Biss gibt es Gurke-Ananas-Lachs

Bei Spiffing Ideas gibt es Festagssuppe

Bei Claudia vous régale gibt es Risotto au gorgonzola et sa chips de pancetta 

Und nun wieder zu meiner Vorspeise. Wie ihr wisst, versuche ich möglichst regional und nachhaltig einzukaufen. Diesen Fisch habe ich aus der Aquaponik-Zucht von Les paniers de Sandrine.

Es handelt sich dabei um eine geschlossenene Kreislaufanlage zur Fischproduktion und  Pflanzenzucht. Dabei werden die Exkremente und das Wasser aus der Fischzucht als Nährstoffe für Pflanzen verwendet. Die Fische von Sandrine haben eine exzellente Qualität und sind völlig frei von Antibiotika. Weitere Infos findet ihr auch unter www.aquaponie.lu

Bei Sandrine in der Aquaponik Zucht

Das Gemüse kommt aus meinem letzten Gemüsekorb der Saison von Terra. Leider ist die Saison jetzt vorbei, aber ab April gibt es wieder jede Woche frisches Gemüse aus Luxemburg-Stadt. Falls ihr auch jede Woche einen Korb voller gesundem und ungespritztem Gemüse haben wollt, könnt ihr euch unter diesem Link bereits jetzt als Mitglied anmelden..

Zutaten:

  • 4 Fischfilets (etwa 120 g)
  • 600 g Topinamburknollen
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Grünkohl entstrunkt
  • 1 Zitrone
  • Kräuter nach Geschmack: z.B. Thymian, Petersilie
  • Öl
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Die Angaben reichen für 4 Personen als Vorspeise.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 130° Umluft vorheizen.
  2. Die Topinamburknollen waschen und mit einem Sparschäler schälen. Die Schalen nicht wegwerfen, sie werden nachher noch zu Chips gebacken.
  3. Die Topinamburknollen grob schneiden und in Wasser mit einem 1 EL Zitronensaft aufbewahren, damit sie nicht braun werden.
  4. Den Grühnkohl müsst ihr entstrunken und in kleine Stück reißen.
  5. Die Schale von einer Zitrone abreiben und mit 2 EL Öl vermischen.
  6. Den Grünkohl mit der Zitronen-Marinade vermischen, salzen und pfeffern.
  7. 1 EL Öl und 1 EL Honig, mit einer Handvoll Topinamburschalen vermischen, salzen und pfeffern.
  8. Die Grünkohl- und Topinamburschalenchips auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 45 Minuten im Ofen backen.
  9.  In einem Topf Butter erhitzen und den geschälten Topinambur kurz anbraten. Dann Gemüsebrühe und Sahne hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Anschliessend den Deckel abnehmen und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Am Ende wird das Püree mit dem Stabmixer püriert, gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt.
  10. Den Fisch gegebenenfalls entschuppen. Dabei mit einem Messerrücken die Schuppen von hinten bis zum Vorderteil hin abschuppen. Danach den Fisch waschen und trockentupfen.
  11. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und den Fisch von beiden Seiten je 2 Minuten braten. Dann salzen und pfeffern.
  12. Den Fisch herausnehmen und etwas Butter in die Pfanne geben. Kräuter hinzugeben und kurz schmelzen lassen.
  13. Zum Dressieren, einen guten Esslöffel Püree auf die Seite des Tellers geben und dann mit dem Rücken des Löffels zur Mitte hin streichen. Den Fisch in die Mitte legen und mit der geschmolzenen Butter begießen. Mit Gemüsechips dekorieren.