Heißer Apfel-Cider

Langsam aber sicher näheren wir uns kühleren Temperaturen. Daher gibt es heute ein Rezept für kalte Herbst- und Winterabende beim Kamin.

Ich habe für meinen heißen Cider einen luxemburgischen Cider namens „Barebourg“ benutzt. Dieser Cider von Carlo Wampach aus Berburg wird exklusiv über die Cactus-Supermärkte vertrieben.

Viel Spaß beim Genießen!

Zutaten:

  • 500 ml Cider
  • 100 ml Saft (Orangen- oder Apfelsaft)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Anissterne
  • 2 Orangenscheiben
  • 1 EL braunen Zucker
  • (Schuss: z.B. Cointreau)

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf den Schuss in einen Topf geben und auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen. Wer es etwas süßer haben möchte kann noch mehr Zucker hinzugeben. Den Schuss hinzugeben und servieren.

Pasta mit Krause Glucke

Vor einigen Tagen hat mein Mann (https://www.facebook.com/wildnis.lu) im Wald eine Krause Glucke gefunden. Es handelt sich hierbei um einen besonders leckeren Speisepilz, der wie ein grobporiger Badeschwamm aussieht. Auch noch Fette Henne genannt, wird der Pilz bis zu 50 cm groß und mehrere Kilo schwer. Am besten schmecken jedoch kleinere Exemplare von  500 bis 1000 g. Die Krause Glucke ist ein Parasit und wächst ausschließlich unter Nadelbäumen (meist Kiefern) oder an deren Baumstümpfen. Sie befällt ihre Wurzeln und ruft eine Braunfäule hervor.

Die Krause Glucke erinnert an Morscheln und schmeckt leicht nussig. An vielen Stellen steht, dass man sie nur mit einem Pinsel säubern soll. Man kann sie jedoch auch schnell mit Wasser waschen und dann in der Salatschleuder trocknen. Nach folgendem Rezept könnt ihr auch eine ganze Reihe anderer Pilze zubereiten.

Wir haben die Pilze in einer finischen Grillpfanne auf offenem Feuer gemacht. Natürlich könnt ihr sie auch auf einer ganz normalen Pfanne auf dem Herd machen.

Auch wenn die Krause Glucke kaum verwechslt werden kann, denkt bitte daran:

Im Wald findet man nicht nur essbare Pilze, sondern ein großer Teil der Pilze ist ungenießbar oder sogar giftig. Daher sollte man Pilze vor dem Essen einem Pilz-Sachverständigen zeigen und niemals etwas essen von dem man sich nicht 100% sicher ist.

Falls ihr euch bei eurem Pilzesammeln nicht sicher seid könnt ihr die Pilze bis zum 27.10 jeden Samstag von 18:00 bis 19:30 im Haus von der Natur (Kockelscheuer) bestimmen lassen.

https://www.snl.lu/events/permanences-mycologiques-3/

Haltet euch bitte auch an folgende Regeln:

http://mycology.lu/recolte/10-conseils-de-recolte-et-de-consommation/

Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 500 g Krause Glucke
  • 120 g Speck, Vegetarier können ihn einfach weg lassen
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 125 ml Wein
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 3-4 Portionen als Hauptspeise.

Zubereitung:

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  2. Die Krause Glocke in Röschen zerlegen und mit einem Pinsel säubern, ev. waschen und in der Salatschleuder trocknen.
  3. Die Schalotte fein würfeln. Petersilie hacken.
  4. Butter in einer Pfanne schmelzen.
  5. Schalotten und Speck kurz anbraten und die Krause Glucke hinzugeben.
  6. Nach 5 Minuten mit Sahne und Wein ablöschen.
  7. Weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  8. Die Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Mit Nudeln servieren.

Mirabellen-Zwetschgen Tarte

Dieses Jahr gibt es wieder eine Unmenge an Mirabellen und Zwetschgen. Zwei Früchte die wunderbar harmonieren, zum Beispiel in diesem Rezept. Die Proportionen könnt ihr gerne variieren, ihr braucht nur insgesamt etwa 900 g Obst.

Zutaten für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter (in Würfel geschnitten)
  • 100 (Rohr)Zucker
  • eine Prise Salz

Zutaten für den Belag:

  • 550 g Mirabellen
  • 350 g Zwetschten
  • 80 g (Rohr)Zucker
  • 200 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 60 g Mandelstifte

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  • Das Obst waschen, entkernen und vierteln.
  • Alle Zutaten für den Teig miteinander vermischen. Den Teig mit der Hand in die Form drücken. (Falls ihr den Teig lieber ausrollen wollt, solltet ihr ihn mindestens 30 Minuten kalt stellen).
  • Sahne, Zucker und Eier miteinander verrühren.
  • Die kleingeschnittenen Mirabellen und Zwetschgen auf dem Teig verteilen und mit der Zucker-Sahne-Eier-Mischung begießen.
  • Die Mandeln darauf verteilen und bei 180° etwa 40 Minuten backen.

Die Tarte schmeckt besonders gut, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt und mit Vanille-Eis serviert wird.

Unterwegs in Schottland – Teil 1

Seit knapp zwei Wochen sind wir nun zurück von unserer knapp zweiwöchigen Schottlandtour mit unserem neuen VW- California. Nun ist es an der Zeit euch einige Tipps für kommende Schottlandurlaube mitzugeben und meine besten Schottland-Food-Erinnerungen mit euch zu teilen. Auch wenn Schottland kulinarisch gesehen nicht zu meinen Lieblingszielen zählt. Das Essen ist oft sehr fettig, es gibt viel „Fish and Chips“ und „Burger“ und man ist froh, wenn man endlich etwas anderes gefunden hat. Schottland ist jedoch auf jeden Fall eine Reise wert, die Landschaften sind atemberaubend und es gibt eine Menge zu sehen.

 

  • Haggis zum Frühstück

Haggis ist eine der Hauptspezialitäten aus Schottland. Es handelt sich dabei um einen Schafsmagen der mit kleingeschnittenem Herz, Leber, Lunge und Nierenfett vom Schaf, sowie mit Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Ich muss zugeben das hört sich alles nicht sehr lecker an und das Rezept ist laut dem schottischen Kochbuchautor Paul Harris „nichts für schwache Nerven“, aber dennoch sollte man sich ran trauen. Der Geschmack erinnert einen an eine grobe Leberwurst, wobei der Hafer für eine krümelige Konsistenz sorgt. Haggis wird meist als Ganzes erst am Tisch aufgeschnitten und zusammen mit Steckrüben und Kartoffeln (Neeps and Tatties) serviert. Leider habe ich auf meiner Reise dieses Gericht nie als Hauptspeise probiert, sondern nur in einem Bed & Breakfast zum schottischen Frühstück und ich muss sagen, dass es sogar ziemlich lecker war.

Schottisches Frühstück gibt es in vielen Bed & Breakfasts, am besten hat es uns im Abertay Guest House in Dundee geschmeckt.

 

  • Das beste Eis in St. Andrews

Das beste Eis haben wir zufälligerweise in St. Andrews, dem Mekka des Golfsports, gefunden. Als wir in der Stadt an der Ostküste ankamen, haben wir einen Eisladen mit einer Menschenschlange von knapp 10 Metern vor dem Laden gesehen. Hier muss es wohl das beste Eis der Region geben. Nach dem Besuch der St. Andrews Cathedral und einem kleinen Spaziergang durch die Stadt ging es zurück zu Jeannettas Gelateria.

Die Schlange war mittlerweile nicht kürzer geworden und so stellten wir uns geduldig an, was sich aufgrund der Unmengen an Wespen als wahre Mutprobe erwies. Das ganze Warten lohnte sich jedoch. In dem seit 4 Generationen betriebenen Eiscafé gibt es wohl wirklich das beste Eis der Region. Aber nicht nur deshalb ist St. Andrews auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

  • The House of Bruar – Feinkosttempel

Das House of Bruar ist ein Shoppingparadies, in dem es neben Kleidung, Deko und Haushaltsartikeln auch einen Feinkostladen gibt, der das Herz eines jeden Foodies schneller schlagen lässt.

Hier findet man in einem tollen Ambiente von Spirituosen über Süssigkeiten bis zu Herzhaftem alles was Schottland zu bieten hat. Zudem gibt es noch ein Restaurant, welches wir leider nicht ausprobierten. Die „Fish and Chips“ die es vor dem Kaufhaus gab sind jedoch nicht zu empfehlen.

 

  • Die besten Cocktails in Inverness

Inverness, die Hauptstadt der Highlands, ist sehr touristisch, aber dennoch sollte man hier einen Abstecher einplanen und einen Spaziergang entlang des Flusses und bis zum Schloss machen. Im Zentrum der Stadt gibt es zudem zahlreiche Shoppingmöglichkeiten und Restaurants. Da wir mit dem Hund unterwegs waren landeten wir im Scotch&Rye , einem der wenigen Restaurants, die in Inverness Hunde erlauben. Es gab sehr leckere Burger, u.a. einen tollen vegetarischen Hallumi Burger und aussergewöhnliche Cocktails. Hier habe ich zum ersten Mal einen Cotton Candy (Zuckerwatte) Cocktail probiert. Die Zuckerwatte wird dabei in einem Glas serviert und der Cocktail anschließend darüber gegossen. Die Zuckerwatte schmilzt dabei, was für einen tollen Effekt sorgt.

Probiert doch mal solche Cocktails zu Hause aus. Einfach den Zucker aus dem Grundrezept durch Zuckerwatte ersetzen und ein bisschen rumexperimentieren. Garantiert der Knaller auf jeder Party. Zuckerwatte bekommt ihr im Moment übrigens haufenweise auf der „Schueberfouer“.

Für alle Geocaching-Fans: Hier haben wir auch den besten Cache unserer Schottlandreise gemacht. Ness Bridge

Dies war der erste Teil meiner Foodie-Erlebnisse. Im zweiten Teil gibt es u.a. Austern, Whisky und schottischen Karmellkuchen.

Salsa im Glas

Habt ihr auch so viele Tomaten? Hier ein Rezept mit dem ihr perfekt eure Tomaten verarbeiten könnt und zudem noch ein tolles Geschenk für das nächste Fest habt. Die Salsa wird eingekocht und ist so mindestens ein paar Monate haltbar.

Das Rezept kann natürlich auch mit Tomaten aus der Dose gemacht werden.

Zutaten:

  • ca. 1,8 kg Tomaten oder 1,5 kg Dosentomaten gehäutet
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 grüne Spitzpaprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Einmachgläser (ich hatte etwa 3 Gläser von 250 ml und noch Salsa zum Direktverzehr;))

Zubereitung:

  1. Zuerst müssen die Tomaten gehäutet werden. Dazu ritzt man sie auf der Unterseite kreuzweise ein und gibt sie für 30 Sekunden in kochendes Wasser. Danach werden sie mit einer Schaumkelle rausgeholt und in eiskaltes Wasser gelegt. Die Haut löst sich praktisch von allein.
  2. Die Tomaten fertig häuten und gegebenenfalls entkernen. Danach in Würfel schneiden.
  3. Die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten.
  4. Den Paprika putzen und in Würfel schneiden, den Knoblauch putzen und fein hacken und beides zu den Zwiebeln geben.
  5. Alles noch kurz dünsten und mit Essig ablöschen.
  6. Die Tomaten hinzugeben.
  7. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 2,5 Stunden köcheln lassen.
  8. Die Menge soll sich um etwa die Hälfte reduzieren und die Salsa soll relativ dick werden.          (Falls ihr die Kochzeit verkürzen wollt, könnt ihr Tomatenmark hinzugeben.)
  9. Nochmal abschmecken.
  10. Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und die Salsa noch heiß in die Gläser füllen. Die Gläser schließen und kurz auf den Kopf stellen, dann abkühlen lassen.

Kochkurs bei Terra – Teil 2

Hier findet ihr nun endlich den 2. Teil der Rezepte des tollen Kochkurses bei Terra. Den 1. Teil gibt es hier.

Kalte Fenchelsuppe mit Zitronen-Confit und Matcha-Tee

Diese Suppe passt perfekt zu heißen Sommertagen und schmeckt einfach köstlich. Das Zitronen-Confit (Salzzitronen) kann man einfach selbst machen, indem man geviertelte Zitronen für etwa 3-4 Wochen in einem geschlossenen Glas mit grobem Meersalz schichtet und gut festdrückt.

Zutaten:

  • 6 Fenchelknollen
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 1 Salzzitrone
  • Salz, Pfeffer, Kardamompulver
  • Matcha-Tee

Zubereitung:

  1.  Man benötigt später nur die Schale der Salzzitronen. Diese muss erst in Wasser entsalzt werden.
  2. Die Fenchelknollen (das Grün zum Anrichten behalten) und die Zwiebel putzen und grob schneiden.
  3. Beides dann im heißem Butter kurz anbraten (jedoch ohne Verfärbung).
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Knoblauch hinzugeben.
  5. Etwa 1 Stunde köcheln lassen, dann pürieren und passieren.
  6. Die Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Kardamom abschmecken.
  7. Die Suppe kaltstellen.
  8. Zum Anrichten die Suppe in Suppenteller geben und mit Salzzitronenlamellen, Fenchelgrün und einer Prise Matcha-Tee garnieren.

Frühkartoffeln mit Dotterfüllung

Diese Kartoffeln sind ein Hingucker auf jedem Esstisch und sehr leicht zu machen. Einfach die Kartoffeln waschen und bürsten, dann in kaltes Wasser mit Kräutern (Rosmarin, Lorbeer) geben und aufkochen bis sie gar sind.

Die Kartoffelenden an beiden Seiten abschneiden. Eine Seite mit einem Löffel aushöhlen, so dass genau ein Eidotter Platz hat. Dann ein Eidotter in das Loch geben und bei 180° 1 Minute im Ofen garen.

Serviert werden sie mit Schnittlachsahne (Schnittlauch und Sahne mixen), Sommertrüffeln und gerösteten Baguettestreifen.

Knollensellerie in Salzkruste

Der Sellerie wird bei diesem Rezept im Salzmantel gebacken. Der Geschmack des Selleries ist nachher wunderbar erdig und unvergleichbar. Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren.

Ihr braucht für 3 Knollen etwa 3 kg grobes graues Meersalz. Der Sellerie wird nicht geschält, sondern nur gewaschen und mit einer Büste gut geputzt. Anschließend muss er getrocknet werden. Dann nehmt ihr eine Form und bestreut den Boden mit Salz. Die Knollen legt ihr nun darauf und bedeckt sie dann komplett mit dem restlichen Salz. Dann kommen sie für etwa 1,5 Stunden bei 200° in den Ofen. Danach etwa eine Stunde abkühlen lassen.

Zum Anrichten das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen und mit etwas Butter, Pfeffer und einer Balsamico-Reduktion servieren.

Auch Rote Beete kann auf dieselbe Art und Weise gegart werden.

Kochkurs bei Terra – Teil 1

Gestern habe ich an einem großartigen Kochkurs zum Thema „Sommer“ bei Terra teilgenommen. Terra ist eine Kooperative, welche nach dem Modell der CSA (Community Supported Agriculture) – (dt. gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft) funktioniert. So bekomme ich als Mitglied von Terra jede Woche meinen Gemüsekorb.  Außerdem bietet Terra gelegentlich Workshops für Privatpersonen an und hat auch ein pädagogisches Programm für Schulklassen ausgearbeitet. Weitere Infos findet ihr auf: http://www.terra-coop.lu/

Nun aber mehr zum Kochkurs, der von Chefkoch Stephane Meyer von Brennesselcooking Cuisine Sauvage geleitet wurde. Mit rund 15 anderen Teilnehmern habe ich einen tollen Nachmittag mit anschließender Verköstigung erleben dürfen. Neben den Rezepten, die wir ausprobieren konnten, haben wir eine Menge über alles Mögliche erfahren können – welche Sorten von Vanille es gibt, woher der Blumenkohl an seine unterschiedlichen Farben kommt und vieles mehr.

Einige Infos werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich auf meinem Blog mit euch teilen können. Im Folgenden möchte ich euch erst mal den ersten Teil des Menüs vorstellen. Der zweite Teil folgt kommende Woche

Aperitif

Als Aperitif gab es eine Sekt-Wein-Bowle mit Blütenblättern von der Kornblume und Margeritenblüten. Der Zuckerrand ist auch schnell gemacht. Einfach ein Glas (nur den Rand) kopfüber in eine Schüssel mit Eiweiß (oder Zitronensaft) tunken, anschließend in eine zweite Schüssel mit Zucker eintauchen. Eine tolle Idee für kommende Sommerfeste.

Zucchiniblüten in Tempurateig

Falls ihr Zucchiniblüten pflückt, nehmt männliche Blüten. Sie sind leicht zu erkennen und haben im Gegensatz zu den weiblichen Blüten keinen Fruchtansatz, sondern nur einen dünnen Stängel. Pflückt allerdings nicht gleich alles ab, sonst lassen die weiblichen Blüten sich nicht mehr bestäuben.

Für den Tempurateig benötigt ihr:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 5 g Backpulver
  • 1 Eigelb
  • +/- 25 cl kaltes Wasser
  • Salz

Vermischt die Hälfte des Wassers mit allen anderen Zutaten. Gebt gegebenenfalls weiteres Wasser hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein und das Gemüse soll man gut eintauchen können. Nach etwa einer Stunde Ruhezeit können die Blütenblätter in den Teig getaucht werden und im heißen Öl (180 °C) gebacken werden. Anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Carpaccio von violettem Blumenkohl

Das Carpaccio wurde mit Himbeeren und Parmesan serviert. Es wurde zudem mit Olivenöl und Rosenessig beträufelt, dann gesalzen und gepfeffert. Rosenessig kann man übrigens sehr einfach selbst machen. Ihr braucht nur eine Handvoll knallrote Rosenblütenblätter in etwa 250 ml Apfelessig mindestens 2 Wochen ziehen lassen.

Zucchinischeibchen mit thaitianischer Vanille

Zunächst wurden die Zucchinis längs gehobelt. Dann wurden japanische Rüben in Scheiben gehobelt und beides in Vanilleöl und Limettensaft mariniert. Angerichtet wurde später alles mit Chrysanthemenblüten und -blättern.

Das Vanilleöl lässt sich leicht selbst machen. Dazu müsst ihr eine Vanilleschote längs aufschneiden und 2 Wochen in einem geschmacksneutralen Öl (z.B. Sonnenblumenöl) ziehen lassen.

Dies war nur der erste Teil des phantastischen Kurses. Kommende Woche geht es weiter mit einer kalten Fenchelsuppe mit Matcha-Tee und kandierten Zitronen, jungen Kartoffeln mit Eidotter und dem für mich spannendsten Rezept überhaupt; im Salzmantel gebackener Knollensellerie.

schnelle Aprikosen-Tarte

Heute gibt es ein schnelles Rezept für eine leckere Aprikosen-Tarte. Obwohl ich kein großer Freund von Aprikosen bin, muss ich sagen, dass diese Tarte mich komplett begeistert hat.

Zutaten:

  • 1 Blätterteig
  • 16 Aprikosen
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 20 cl Sahne
  • 1EL Grieß oder Paniermehl

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200° vorheizen.
  2. Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
  3. Den Blätterteig in eine Form legen und mit einer Gabel einstechen. 1 EL Zucker mit 1 EL Paniermehl oder Grieß vermischen und auf dem Teig verstreuen.
  4. Die Aprikosenhälften auf dem Teig verteilen und mit Zucker (1-2 EL) bestreuen.
  5. Die Tarte 15 Minuten backen.
  6. In der Zwischenzeit Eier, Sahne und den restlichen Zucker miteinander verrühren.
  7. Nachdem die Tarte 15 Minuten gebacken hat, mit der  Eier-Sahne-Mischung begießen und weitere 15-20 Minuten backen.

Zucchini Soufflé

Dieses Jahr habe ich vier gut wachsende Zucchinipflanzen im Garten, so dass ich wieder einige neue Rezepte ausprobieren darf. Hier kommt nun das erste: ein super saftiges und lockeres Zucchini Soufflé. Das Soufflé kann man hervorragend mit Salat servieren oder auch als Belage zu Fleisch- oder Fischgerichten. Um das ganze etwas geschmackvoller zu machen, habe ich mich bei meinem Soufflé für Appenzeller Käse und Basilikum entschieden. Ihr könnt natürlich auch Gruyère oder einen etwas weniger kräftigeren Käse nehmen. Als Gewürz eignet sich auch noch Minze oder Rosmarin/Thymian. Ihr könnt ja ein bisschen ausprobieren. Ich werde das auf jeden Fall auch noch tun…

Zutaten:

  • 200 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 3 EL Paniermehl
  • 50 g geriebener Käse (Appenzeller, Gruyère…)
  • 5 Basilikumblätter (oder andere Gewürze)
  • Öl zum Anbraten
  • Butter zum Einfetten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Angaben reichen für 2 mittelgroßePortionen (250 ml pro Form).

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Den Zucchini würfeln.
  3. Etwas Öl in einen Topf geben, den Zucchini kurz anbraten, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel dünsten bis er weich ist.
  4. Den Zucchini etwas abkühlen lassen. Basilikum (oder andere Kräuter hinzugeben) und alles pürieren.
  5. Das Paniermehl und den geriebenen Käse hinzugeben.
  6. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Es sollte relativ gut gewürzt sein, da die Ei ja noch hinzukommen.
  7. Die Eier trennen und das Eigelb hinzugeben.
  8. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Die 1/2 unter die Masse rühen, den Rest vorsichtig unterheben.
  9. Die Formen mit Butter einfetten und die Masse bis knapp unter den Rand einfüllen.
  10. Im Ofen bei 180° etwa 20 Minuten backen.
  11. Sofort servieren, da das Soufflé schnell zusammenfällt.

Erdbeerlimes

Erdbeerlimes kenne ich aus meiner Studentenzeit in Köln; damals gab es in den verschiedenen Discos immer Erdbeerlime-Shots für 1 Euro. Jetzt habe ich zum ersten Mal selbst Erdbeerlimes gemacht und ich muss sagen, es schmeckt noch besser als ich es in Erinnerung hatte. Wobei es damals ja auch keinen selbstgemachten, sondern industriellen Erdbeerlimes gab.

Probiert dieses Rezept unbedingt aus, ihr werdet es nicht bereuen, es ist soooooo lecker.

Passt nur auf, dass ihr nicht zu viel auf einmal trinkt, nicht dass ihr es dennoch bereuen musst:)

Bei mir hat sich der Erdbeerlimes 2 Wochen im Kühlschrank gehalten, wie lange er sonst gehalten hätte kann ich nicht sagen, da er dann weg war;) Eine Flasche habe ich noch eingefroren, das hat auch super funktioniert, passt nur auf, dass ihr sie nicht bis oben hin voll macht, sondern nur 3/4 füllt.

Erdbeerlimes lässt sich auch super verschenken, zum Beispiel am kommenden Sonntag für Muttertag in Luxemburg.

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 350 g Zucker
  • 350 ml Wasser
  • 100 ml Limettensaft
  • 500 ml Wodka

Zubereitung:

  1. Den Zucker im Wasser aufkochen und den Sirup danach abkühlen lassen.
  2. Die Erdbeeren waschen und putzen, dann pürieren.
  3. Sirup, Erdbeerpüree, Wodka und Limettensaft zusammen verrühren.
  4. In saubere (abgekochte) Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.