Weihnachtsmenü 2018 – Süße Weihnachtstrilogie

Heute präsentieren wir euch leider schon das letzte Rezept unseres Weihnachtsmenüs 2018.

Zum Dessert gibt es bei mir eine Süße Weihnachtstrilogie mit Bratapfel – Crème Brûlée, Tannenbaum-Brownie und Clementinensüppchen.

Ihr könnt alles bereits am Vortag vorbereiten, so dass ihr keinen Stress am Weihnachtstag habt.

Das Clementinensüppchen sowei die Crème Brûlée müssen einige Stunden abkühlen.

Auch das Bratapfelmus sollte im Voraus gemacht werden.

Lasst euch auch von den süßen Naschereien der anderen Bloggern überraschen.

Bei Liebe mit Biss gibt es Schokotraum mit Ananas

Bei Kleines Kuliversum gibt es Bratapfel mit Cheesecake-Füllung und Karamellsoße

Bei Spiffing Ideas gibt es Honig-Parfait mit Nusskrokant

Bei Claudia vous régale gibt es Bûche

Bratapfel – Crème Brûlée

Zutaten:

  • Bratapfelmus (das Rezept findet ihr hier)
  • 375 ml Sahne
  • 125 ml Milch
  • 4 Eidotter
  • 40 g Zucker
  • 1 Vanille Stange
  • Rohrzucker

Die Angaben reichen für 12 kleine feuerfeste Förmchen à 50 ml oder für 4 große Formen.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 100° Umluft vorheizen.
  2. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen.
  3. Das Vanillemark in der Milch kurz erhitzen.
  4. Die Eier trennen und mit dem Zucker schaumig verrühren.
  5. Die Sahne unterrühren.
  6. Die Vanillemilch schnell unterrühren.
  7. Die Förmchen in eine große Auflaufform stellen.
  8. Die Auflaufform bis zur Hälfte der Förmchenhöhe mit heißem Wasser füllen.
  9. In jede Form einen Teelöffel Apfelmus geben.
  10. Dann die Crème Brûlée Masse einfüllen.
  11. Etwa 70 Minuten im Ofen garen.
  12. Die Crème Brûlée sollte gestockt sein, aber nicht ganz fest; etwa wie Wackelpudding.
  13. Dann die Crème Brûlée kaltstellen.
  14. Vor dem Servieren die Crème mit Rohrzucker bestreuen und diesen mit einem Flambierbrenner karamellisieren.

Clementinensüppchen

Zutaten:

  • 5 Clementinen
  • 10 EL Wasser
  • 2 Sternanis
  • 4 TL Honig

Die Angaben ergeben 12 kleine Portionen.

Zubereitung:

  1. 1 Clementine schälen und auspressen.
  2. Die restlichen Clementinen schälen und die weißen Fäden möglichst gut entfernen. Ihr könnt sie aber auch komplett filetieren, was jedoch etwas mehr Arbeit ist. Falls sie Kerne besitzen müsst ihr diese entfernen.
  3. Die Clementine mit etwas Wasser und dem Clementinensaft in einen Topf geben. Honig und Sternanis hinzufügen und alles kurz aufkochen lassen. Dann noch einige Minuten köcheln lassen.
  4. Mit einem Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

Tannenbaum Brownies

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 200 g Zucker
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 4 Eier

Die Angaben ergeben einen großen Kuchen, der in mindestens 12 Stücke geteilt werden kann.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Schokolade und den Butter schmelzen.
  3. Nun alles miteinander verrühren.
  4. Alles in eine gefettete runde Springform geben.
  5. Etwa 50 Minuten bei 180° backen. Dabei sollte man aufpassen, dass der Rand nicht zu dunkel wird.
  6. Zum Servieren den Kuchen in einzelne Stücke schneiden und auf abgeschnittene Spieße oder Papierstrohhälme stecken.
  7. Mit Puderzucker bestreuen.

Weihnachtsmenü 2018 – Hähnchen mit Maronen-Apfelfüllung und Wintergemüse

Nach dem Aperitif, Fingerfood und der Vorspeise kommt heute das 4. Rezept meines Weihnachtsmenü 2018. Als Hauptspeise gibt es Hähnchen mit Maronen-Apfelfüllung und Wintergemüse. Dieses Rezept lässt sich hervorragend im Voraus planen und man braucht während des Bratens kaum danach zu schauen. Außerdem kann alles zusammen in einer Auflaufform im Ofen gegart werden. Die Füllung könnt ihr bereits am Vortag machen. Auch das Gemüse (bis auf die Kartoffeln) könnt ihr bereits am Vortag schneiden. Ihr könnt auch anderes Wintergemüse z.B. Rüben untermischen. Die Kartoffeln könnt ihr einige Stunden vorher schälen und schneiden und in Wasser aufbewahren.

Das Fleisch habe ich übrigens von vun der Atert. 4x pro Jahr kann man hier eine  solidarische Abobox mit Fleisch aus der Region bestellen. Bei meinem Hähnchen handelt es sich um ein Biohähnchen vom Haff Georges Weiss in Roodt.

Zutaten:

  • 1 Hähnchen (meins war etwa 1,5 kg)
  • Butter zum Bestreichen

für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 180 g vorgekochte Maronen
  • 1 Apfel
  • 1 dicke Scheibe Brioche (oder Weißbrot)
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • 1 TL Thymianblätter
  • Butter oder Öl
  • Salz und Pfeffer

für die Soße

  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Weißwein
  • 1 Zwiebel
  • 70 g Maronen
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

für das Gemüse

  • 800 g Gemüse (z.B. 500 g Möhren, 200 g Hokkaido Kürbis, 100 g Lauch)
  • 800 g Kartoffeln
  • 4 EL Öl
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • Salz, Pfeffer

Die Angaben reichen für 4 Personen als Hauptgericht. Falls ihr mehr Personen bekösitgen müsst, könnt ihr entweder 2 Hähnchen oder ein etwas  größeres Geflügel nehmen.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Briochescheibe in der Milch einweichen.
  3. Die Maronen grob schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  5. Den Apfel waschen, entkernen und würfeln.
  6. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln andünsten.
  7. Apfel- und Maronenstückchen, Thymian und Honig hinzugeben und 3 Minuten schmoren lassen.
  8. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  9.  Alles kurz abkühlen lassen und mit der eingeweichten Briochescheibe und einem Ei vermengen.
  10. Den Innenraum des Hähnchens salzen und mit der Maronenapfelmasse zu 4/5 befüllen. Die Öffnung eventuell mit Zahnstochern verschließen.
  11. Das Hähnchen nun leicht salzen und pfeffern und mit geschmolzener Butter bestreichen.
  12. Das Hähnchen in eine große eingefettete Auflaufform auf die Brust legen und 20 Minuten im Ofen bei 180° Umluft gehen lassen.
  13. Nach 20 Minuten das Hähnchen umdrehen und Gemüsebrühe, Weißwein, die geviertelte Zwiebel und Maronen für die Soße hinzugeben.
  14. Nochmals für 20 Minuten in den Ofen geben.
  15. In der Zwischenzeit könnt ihr das Gemüse und die Kartoffeln waschen, ev. schälen und schneiden. Ich habe nur die Kartoffeln geschält und die Karotten sowie den Kürbis mit Schale verwendet.
  16.  Nach 20 Minuten das Hähnchen aus dem Ofen nehmen und mit der Flüssigkeit aus der Form begießen. Dann die Soßengrundlagen (Maronen, Zwiebeln und Flüssigkeit) aus der Form in einen Topf gießen.
  17. Das Gemüse und die Kartoffeln mit dem Öl, Knoblauchpulver und Honig vermischen, salzen und pfeffern und zu dem Hähnchen in die Auflaufform geben. Alles wieder in den Ofen stellen.
  18. Nun am besten die Temperatur des Hähnchens mit einem Fleischthermometer überwachen. Es sollte 80° Kerntemperatur haben. Bei mir hat das etwa 45 weitere Minuten gedauert. Das Gemüse könnt ihr nach der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig umrühren.
  19. Wenn das Hähnchen fast fertig ist, die aufgefangene Soßenbasis mit Sahne kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  20. Dann mit dem Stabmixer schaumig mixen.
  21. Zum Anrichten etwas Soße auf den Teller geben und das geschnittene Hähnchen darauf legen. Mit Gemüse und Kartoffeln servieren.

Weitere tolle Hauptspeisen für das Weihnachtsmenü findet ihr wieder bei folgenden Bloggern:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Kürbisrisotto mit gebackenem Kürbis

Bei Liebe mit Biss gibt es Paleron sous-vide

Bei Spiffing Ideas gibt es Tarakihi mit Pinienkruste

Bei Claudia vous régale gibt es Cailles au foie gras

Weihnachtsmenü 2018 – Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo

Heute erscheinen schon die 3. Rezepte unserer Weihnachtsmenüs 2018.

Bei mir gibt es heute Barsch auf Topinambur-Püree und Gemüsechipsduo.

Die anderen teilnehmenden Bloggerinnen haben euch folgendes vorbereitet:

Bei Kleines Kuliversum gibt es Gemüsefond mit Wurzelgemüse und Lauch

Bei Liebe mit Biss gibt es Gurke-Ananas-Lachs

Bei Spiffing Ideas gibt es Festagssuppe

Bei Claudia vous régale gibt es Risotto au gorgonzola et sa chips de pancetta 

Und nun wieder zu meiner Vorspeise. Wie ihr wisst, versuche ich möglichst regional und nachhaltig einzukaufen. Diesen Fisch habe ich aus der Aquaponik-Zucht von Les paniers de Sandrine.

Es handelt sich dabei um eine geschlossenene Kreislaufanlage zur Fischproduktion und  Pflanzenzucht. Dabei werden die Exkremente und das Wasser aus der Fischzucht als Nährstoffe für Pflanzen verwendet. Die Fische von Sandrine haben eine exzellente Qualität und sind völlig frei von Antibiotika. Weitere Infos findet ihr auch unter www.aquaponie.lu

Bei Sandrine in der Aquaponik Zucht

Das Gemüse kommt aus meinem letzten Gemüsekorb der Saison von Terra. Leider ist die Saison jetzt vorbei, aber ab April gibt es wieder jede Woche frisches Gemüse aus Luxemburg-Stadt. Falls ihr auch jede Woche einen Korb voller gesundem und ungespritztem Gemüse haben wollt, könnt ihr euch unter diesem Link bereits jetzt als Mitglied anmelden..

Zutaten:

  • 4 Fischfilets (etwa 120 g)
  • 600 g Topinamburknollen
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Grünkohl entstrunkt
  • 1 Zitrone
  • Kräuter nach Geschmack: z.B. Thymian, Petersilie
  • Öl
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Die Angaben reichen für 4 Personen als Vorspeise.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 130° Umluft vorheizen.
  2. Die Topinamburknollen waschen und mit einem Sparschäler schälen. Die Schalen nicht wegwerfen, sie werden nachher noch zu Chips gebacken.
  3. Die Topinamburknollen grob schneiden und in Wasser mit einem 1 EL Zitronensaft aufbewahren, damit sie nicht braun werden.
  4. Den Grühnkohl müsst ihr entstrunken und in kleine Stück reißen.
  5. Die Schale von einer Zitrone abreiben und mit 2 EL Öl vermischen.
  6. Den Grünkohl mit der Zitronen-Marinade vermischen, salzen und pfeffern.
  7. 1 EL Öl und 1 EL Honig, mit einer Handvoll Topinamburschalen vermischen, salzen und pfeffern.
  8. Die Grünkohl- und Topinamburschalenchips auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 45 Minuten im Ofen backen.
  9.  In einem Topf Butter erhitzen und den geschälten Topinambur kurz anbraten. Dann Gemüsebrühe und Sahne hinzugeben und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Anschliessend den Deckel abnehmen und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Am Ende wird das Püree mit dem Stabmixer püriert, gesalzen, gepfeffert und mit Muskat gewürzt.
  10. Den Fisch gegebenenfalls entschuppen. Dabei mit einem Messerrücken die Schuppen von hinten bis zum Vorderteil hin abschuppen. Danach den Fisch waschen und trockentupfen.
  11. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und den Fisch von beiden Seiten je 2 Minuten braten. Dann salzen und pfeffern.
  12. Den Fisch herausnehmen und etwas Butter in die Pfanne geben. Kräuter hinzugeben und kurz schmelzen lassen.
  13. Zum Dressieren, einen guten Esslöffel Püree auf die Seite des Tellers geben und dann mit dem Rücken des Löffels zur Mitte hin streichen. Den Fisch in die Mitte legen und mit der geschmolzenen Butter begießen. Mit Gemüsechips dekorieren.

Weihnachtsmenü 2018 – Blätterteig-Tannenbaum mit Winterpesto

Heute zeige ich euch das zweite Rezept zum Weihnachtsmenü 2018.

Dieser Blätterteig-Weihnachtsbaum passt herrvoragend als Fingerfood zum Aperitif, kann aber auch zu einer Suppe als Alternative zu Brot serviert werden.

Es war übrigens das erste Mal, dass ich meinen Blätterteig selbst gemacht habe. Auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt, ist es gar nicht so schwer und geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall. Ihr könnt natürlich auch fertigen Blätterteig nehmen. Es muss auch nicht aus dem Supermarkt sein, fragt doch einfach bei eurem Bäcker nach. Falls ihr fertigen Teig habt, fangt einfach bei Punkt 9 der Zubereitung an.

Den Weihnachtsbaum habe ich mit einem herrlichen Winterpesto gefüllt. Dabei wird anstatt Basilikum Blattsalat verwendet. Die Pinienkerne wurden durch Kürbiskerne ersetzt. Auch hier könnt ihr gerne etwas rumexperimentieren. Ich würde euch aber auf jeden Fall dazu raten, das Pesto selbst zu machen und auf Fertigware zu verzichten. So wisst ihr genau was rein kommt und es geht wirklich superschnell.

Beide Zutaten (Blätterteig und Pesto) könnt ihr schon auch am Vortag zubereiten und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten für den Blätterteig:

  • 350 g kalte Butter
  • 350 g Mehl
  • 200 ml kaltes Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1  Ei zum Bestreichen

Zutaten für das Pesto:

  • 50 g Blattsalat
  • 50 g Kürbiskerne (oder andere, z.B. Sonnenblumenkerne)
  • 80 ml Öl (Raps- oder Olivenöl)
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  1.  Für den Blätterteig Mehl, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und verkneten.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und unter den Teig kneten. Die Butter soll dabei noch sichtbar bleiben und darf nicht komplett schmelzen.
  3. Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (Bild 1).
  5. Den Teig nun so falten, dass 3 Lagen entstehen (Bild 2 und 3). Wichtig hierbei ist, dass man vor jedem Falten das Mehl auf dem Teig entfernt. Das Falten nennt man auch Tourieren.
  6. Den Teig nun umdrehen, so dass die Falte unten liegt und den Teig erneut rechteckig ausrollen (Bild 4).
  7. Nun wird wieder angefangen mit falten (Bild 2 und 3).
  8. Im Ganzen wird dieses Falten und Ausrollen 6-mal wiederholt. Jedes Mal wenn die Butter jedoch mit schmelzen anfängt und der Teig zu klebrig wird, soll er jedoch wieder für 20 Minuten in den Kühlschrank kommen, bevor er wieder ausgerollt wird. Meist ist das nach 1- bis 2-mal Falten der Fall.
  9. Nach dem letzten Falten, den Teig wieder im Kühlschrank aufbewahren, während ihr das Pesto vorbereitet.
  10.  Den Ofen nun auf 190° Umluft vorheizen.
  11. Für das Pesto alle Zutaten im Mixer pürieren.
  12. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren.
  13. Eine Hälfte zu einem Rechteck in der Größe des Backblechs ausrollen und mit dem Pesto bestreichen (Bild 5).
  14. Die andere Hälfte zu einem gleichgroßen Rechteck ausrollen und auf den bestrichenen Teig legen.
  15. Nun mit einem Messer einen Tannenbaum ausschneiden und die einzelnen Äste von beiden Seiten einschneiden (Bild 6).
  16. Die einzelne Ästen nun zur Mitte hin vorsichtig drehen (Bild 7).
  17. Den übrigen Teig könnt ihr mit Weihnachtsformen ausstechen.
  18. Das Ei verquirlen und den Teig mit einem Pinsel mit dem Ei bestreichen.
  19. Alles im Ofen 20 bis 30 Minuten backen. Fertiger Teig geht normalerweise schneller, da er dünner ist.

Schaut auch heute wieder bei meinen Bloggerkolleginnen vorbei und lasst euch von ihrem Weihnachtsmenü verführen.

Bei Kleines Kuliversum gibt es Rote-Beete-Carpaccio

Bei Liebe mit Biss gibt es Bouillon vom Shitake-Pilz

Bei Spiffing Ideas gibt es Kalbsleberpaté

Bei Claudia vous régale gibt es Bonbons croustillants au Beaufort

Weihnachtsmenü 2018 – Bratapfel-Crémant

Los geht’s mit dem Weihnachtsmenü 2018. Fangen wir erst mal mit einem Aperitif an. Zu Weihnachten darf der berühmte Bratapfel natürlich nicht fehlen. Ich habe ihn in meinem Menü sowohl beim Aperitif als auch teilweise für den Nachtisch ausgewählt. So habt ihr mit folgendem Rezept gleich einen tollen Aperitif gezaubert und könnt die Apfelbasis auch für den Nachtisch nutzen.

Den Bratapfel müsst ihr mindestens 24 Stunden im Voraus zubereiten, damit er gut abkühlen kann.

Zutaten:

  • 4 Äpfel
  • 50 g Mandeln gestiftet
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 20 g Butter + Butter für die Form
  • 0,4 l Crémant
  • 0,2 l Apfelsaft

Die Angaben reichen für 4 Gläser und für die Nachspeise. Ansonsten könnt ihr mit dem Bratapfelpüree und der doppelten Menge an Sekt und Apfelsaft auch 8 Gläser erhalten.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  3. Die Äpfel waschen, achteln und entkernen.
  4. Die Äpfel in die Form legen und mit Mandeln, Honig, Vanillezucker und Zimt vermischen.
  5. Die Butter in kleine Stücke schneiden und auf den Äpfeln verteilen.
  6. Alles bei 180° im Ofen 60 Minuten braten. Nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren.
  7. Die Äpfel mit dem Stabmixer pürieren und im Kühlschrank abkühlen lassen.
  8. Zum Servieren 4 EL Bratapfel-Püree mit 0,2 Liter Apfelsaft mischen und durch einen Sieb geben um gegebenenfalls kleine Stückchen aufzufangen.
  9. 50 ml Bratapfelsaft in ein Glas geben und mit 100 ml Sekt auffüllen.
  10. Umrühren und genießen.

Schaut euch unbedingt auch die Rezepte meiner Bloggerfreunde an:

Bei Kleines Kuliversum gibt es heute Weihnachtlicher-Aperol-Spritz

Bei Liebe mit Biss gibt es heute Gewürznüsse mit Suchtpotential

Bei Spiffing Ideas gibt es heute Bourbon-Cidre-Cocktail

Bei Claudia vous régale gbit es Soupe de champagne aux framboises

Weihnachtsmenü 2018

Am Freitag ist es endlich soweit. Wir starten mit unserem Weihnachtsmenü 2018. Vom 14. bis zum 18.12 findet ihr sowohl auf meinem Blog, als auch auf den Foodblogs von Kolleginnen jeden Tag ein neues Rezept für das Weihnachtsmenü.

Mit dabei sind:

Claudia von Claudia vous régale

Jill von Kleines Kuliversum

Malou von Liebe mit Biss

Thessy und Carole von Spiffing Ideas

Bei meinem Menü habe ich vor allem auf saisonale und lokale Produkte Wert gelegt. So stammt das meiste Gemüse aus meinem wöchentlichen Korb von Terra, der Fisch von Les Paniers de Sandrine und das Fleisch von Vun der Attert.

Und nun zu meinem Menü:

Bis Freitag:)

Challenge: 36 Tage – 100 Kalender – 500 Euro Spenden

Heute am 22. November beginnt meine Spenden-Challenge. Mein Ziel ist es, bis zum 31. Dezember 2018, 100 mypickedfood-Kalender zu verkaufen. Der gesamte Erlös von 500 Euro (5 Euro pro Kalender) soll dann im Januar 2019 an Wäertvollt Liewen a.s.b.l. gespendet werden.

Wie kann man seinen Kalender bestellen?

Wer den Kalender bestellen möchte, sollte eine Mail an jeia@mypickedfood.lu machen.

Der Verkaufspreis pro Kalender beträgt 10 Euro. Für 2 Euro zusätzlich kann der Kalender auch verschickt werden.

Warum gerade Wäertvollt Liewen a.s.b.l.?

Im Jahre 2008 hat mein Vater den Kampf gegen ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) leider verloren.

Es handelt sich dabei um eine eine neurodegenerative Krankheit, die sich in einer Schwächung, gefolgt von einer Lähmung der Arm- und Beinmuskulatur sowie der Atem-, Sprech- und Schluckmuskeln äußert. Vielleich ist euch der Ice-Bucket-Challenge, bei dem es darum ging sich einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf zu schütten, ein Begriff. Dieser machte auf die Krankheit aufmerksam und sammelte Spenden für die Forschung.

Die Jahre von der Diagnose bis zum Tod meines Vaters waren für unsere ganze Familie eine schwere Zeit, in der wir glücklicherweise einige Personen kennengelernt haben, die uns unterstützt haben. So haben wir auch Nathalie (die jetzige Präsidentin vun Wäertvollt Liewen a.s.b.l.) und ihren Mann Jean-Marc kennengelernt. Nathalie, die selbst an ALS erkrankt ist, und ihr Mann waren damals schon sehr bemüht an ALS erkrankten Personen und deren Familien Unterstützung anzubieten.

Im Jahre 2012 wurde dann Wäertvollt Liewen a.s.b.l. gegründet. Neben der Unterstützung insbesondere im Zusammenhang mit persönlicher Assistenz und häuslicher Intensivpflege, wollen sie vor allem am Aufbau eines nationalen Referenz- und Kompetenznetzwerks für Patienten mitwirken, die an einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) oder einer ähnlichen Pathologie erkrankt sind. Die Vereinigung « Wäertvollt Liewen » e.V. dient als Bindeglied zwischen Personen, die an ALS oder einer ähnlichen Pathologie erkrankt sind, und den Autoritäten im sozialen, medizinischen und assoziativen Bereich. (c.f. www.waertvollt-liewen.lu/)

Schaut euch unbedingt auf ihrer Webseite um. Es gibt unteranderem einen tollen Film über die Krankheit ALS. Ausserdem könnt ihr auch Nathalies Kochbuch Wäertvollt Iessen über die Internetseite bestellen.

Kartoffel-Kürbis-Gratin

Passend zum Herbst, stelle ich euch heute ein sehr einfaches und schnell gemachtes Gericht mit Kartoffeln und Kürbis vor.

Das Gratin kann mit Salat als vegetarische Hauptspeise serviert werden. Natürlich eignet sich das Gratin auch als Beilage für Fleisch- oder Fischgerichte.

Den Käse könnt ihr je nach Geschmack variieren. Wer es kräftiger mag, kann zum Beispiel zu einem Bergkäse greifen. Auch Schafskäse oder Gorgonzola passen perfekt zum Gericht.

Wer möchte kann auch Speck hinzugeben.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 ml Sahne (oder 200 ml Sahne und 200 ml Milch)
  • 100 g Käse
  • 1 EL Thymian (ca. 3 Zweige)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter zum Einfetten

Die Angaben reichen für mindestens 3 Personen als Hauptspeise und 5 Personen als Beilage.

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis waschen und entkernen. Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden und in dünne Stifte (ca. 0,5-1 cm x 3cm) schneiden.
  3. Eine ofenfeste Form mit Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben in der Form fächerförmig verteilen. Dann die Kürbisstifte darauf verteilen. Ich hatte eine kleinere Form, so dass ich das Ganze noch einmal wiederholt habe. Je nach Form bekommt ihr 1 oder 2 Lagen. Jede Lage Kräftig salzen und pfeffern. Die letze Lage zusätzlich mit Thymian bestreuen.
  5. Den Knoblauch fein hacken.
  6. Sahne, Knoblauch und Muskat miteinander vermischen und über das Gemüse verteilen.
  7. Mit dem Käse betreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen.

RTL – Reportage: Obst haltbar machen

Ende Oktober hat das luxemburgische RTL eine Reportage zum Thema „Obst haltbarmachen“ ausgestrahlt. Auch mypickedfood war mit 3 Rezepten dabei.

Die ganze Reportage findet ihr hier (meine Rezepte gibts ab Minute 1:30)

Vorgestellt wurden 3 verschiedene Möglichkeiten Obst haltbar zu machen.

1. Das Trocknen

Sowohl im Ofen, als auch an der Luft oder in einem speziellen Dörrapparat lässt sich Obst für den Winter haltbar machen.

Hier kommt ihr zum Rezept: ¨Äpfel und Birnen im Ofen trocknen

2. Das Einkochen

Am besten funktioniert das Einkochen mit einem Einkochautomaten. Aber auch in einem normalen Topf oder im Ofen lassen sich unterschiedliche Obstsorten perfekt einkochen.

Hier kommt ihr zum Rezept: „Eingekochete Birnen in Rotwein

3. Das Heiß-Einfüllen

Diese Methode eignent sich nur für Speisen mit einem hohen Zucker oder Essiganteil.

Wichtig ist es hierbei sehr sauber zu arbeiten und die Masse kochend heiß in die noch heißen Gläser zu geben. Die Gläser können entweder 15 Minuten im kochenden Wasser oder im Ofen bei 120° keimfrei gemacht werden. Die Deckel sollten nur im kochenden Wasser keimfrei gemacht werden.

Hier kommt ihr zum Rezept: „Zwetschgen-Ketchup

Eingekochte Birnen in Rotwein

Dieses Rezept ist im Rahmen einer Reportage von RTL Lëtzebuerg zum Thema „Obst haltbar machen“  entstanden.

Durch richtiges Einkochen, können die Birnen sich mehrere Monate halten und sind so zum Beispiel für Weihnachten ein schönes Geschenk. Ich habe die Birnen im Backofen eingekocht. Natürlich könnt ihr sie auch 30 Minuten bei 90° im Topf oder Einkochautomat einkochen.

Die Birnen passen perfekt zu Wildgerichten, können aber auch als Nachtisch mit einer Kugel Vanilleeis angerichtet werden. Dazu kann man den Wein noch etwas einkochen und reduzieren.Zutaten:

  • 2 Birnen
  • 400 ml Rotwein (z.B. Pinot Noir)
  • 2 – 4 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Zimtstange

Die Zutaten reichen für 2 Gläser (+/-350 ml).

Probiert am besten im Voraus aus wie viele Birnen ihr in ein Glas bekommt und wie viel Flüssigkeit ihr braucht und wandelt dann das Rezept entsprechend um. 1 Zimtstange reicht für bis zu 750 ml.

Zubereitung:

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren.
  2. Sobald dieser mit „sprudeln“ anfängt, mit dem Wein ablöschen.
  3. Gewürznelke und Zimtstange hinzufügen und alles 10 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen.
  4. Danach die Gewürze rausnehmen.
  5. Die Birnen schälen und halbieren. Mit einem Melonenausstecher das Kerngehäuse entfernen.
  6. Die Birnen in ausgespülte Gläser legen.
  7. Heißes Wasser in eine große Backofenform füllen. Die Gläser mit den Birnen in die Form stellen und mit dem warmen Rotwein übergießen. Dabei etwa 2-3 cm Rand freilassen.
  8. Alles bei 160° Umluft in den Ofen stellen. Sobald es mit blubbern anfängt,  die Temperatur auf 110° zurücksetzen und 30 Minuten einkochen.
  9. Danach rausnehmen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  10. Kühl und dunkel lagern.